Die Finanztrainer³

Sauren Fonds-Service AG

"Die Finanztrainer³" ist ein Fortbildungspodcast für Finanzdienstleister:innen. Gastgeber und Finanzexperte Andreas Beys* lädt dafür alle 14 Tage die anerkannten Finanzdienstleister und Sofe*-Dozenten Uland Grawe* (Experte zum Thema Behavioral Finance), Kolja Erd* (Experte Finanzcoaching) und Christian Siebold* (Experte Financial Planning) zu einer spannenden Talkrunde ein. Zudem werden unregelmäßig "Special"-Ausgaben mit anderen spannenden Personen zu anderen Finanzdienstleistungsthemengebieten erscheinen. Der Podcastname "Die Finanztrainer³" soll verdeutlichen, dass die besprochenen Themen aus mehreren Betrachtungswinkeln tiefgründig diskutiert und besprochen werden sollen. Ausführlichere Informationen zur Podcastidee erfahrt ihr im Trailer (bitte auf jeden Fall anschauen, bevor ihr Euch die erste Folge anschaut!) *Andreas Beys ist Vorstand der Sauren Fonds-Service AG (www.sauren.de), Mitglied in den BVI Ausschüssen Altersvorsorge, Steuern und Vertrieb, Kolumnist (DAS INVESTMENT) *Uland Grawe, https://mlp-hamburg.de/team/profile/uland-grawe/ *Kolja Erd, https://mlp-muenchen.de/team/profile/kolja-erd/ *Christian Siebold, https://mlp-bayreuth.de/team/profile/christian-siebold/ *Sofe: MLP School of financial education. Fortbildungsakademie für Finanzdienstleister:innen. https://mlp-se.de/sofe/ Bei Fragen und Anregungen sendet bitte eine E-Mail an a.beys@sauren.de.

  1. 2d ago

    #71 Riester oder neue Altersvorsorgeprodukte? Warum der genaue Blick entscheidet

    Die neuen geförderten Altersvorsorgeprodukte stehen vor der Tür – und damit stellt sich für Millionen Riester-Sparer eine zentrale Frage: Was mache ich mit meinem bestehenden Vertrag? In Folge 71 von DIE FINANZTRAINER³ ist Financial-Planning-Experte Christian Siebold wieder bei Andreas Beys zu Gast. Gemeinsam nehmen sie eine Frage unter die Lupe, die Anleger und Finanzberater in den kommenden Monaten intensiv beschäftigen dürfte: Wann kann es sinnvoll sein, einen bestehenden Riester-Vertrag in die neue Produktwelt zu übertragen – und wann möglicherweise gerade nicht? Denn schnell entsteht der Eindruck: Riester hat enttäuscht, die neuen Produkte versprechen mehr Flexibilität und bessere Renditechancen – also raus aus dem alten Vertrag und rein in den neuen. Doch so einfach ist es nicht. Bestehende Garantien, Kostenstrukturen, Vertragslaufzeiten, bisher aufgebaute Ansprüche, die konkrete Anlagesituation und die Auswirkungen eines Wechsels können von Vertrag zu Vertrag erheblich variieren. Hinzu kommt der Wechsel in das neue Förderregime. Wer vorschnell handelt, könnte deshalb Vorteile eines Altvertrags aufgeben, die sich später nicht wiederherstellen lassen. Christian Siebold und Andreas Beys zeigen, welche Faktoren bei einer professionellen Bestandsaufnahme berücksichtigt werden sollten und warum eine pauschale Bewertung von Riester-Verträgen der falsche Ansatz ist. Dabei geht der Blick bewusst über die Ansparphase hinaus. Denn ein gutes Altersvorsorgekonzept zeigt seine Qualität nicht zuletzt daran, wie gut die spätere Auszahlungsphase durchdacht ist. Gerade bei Auszahlungsplänen müssen Finanzberater und Produktanbieter die besonderen gesetzlichen Rahmenbedingungen ebenso verstehen wie die investmentseitigen Anforderungen. Ein vorhandenes Vermögen über viele Jahre so zu managen, dass regelmäßige Entnahmen, Kapitalmarktentwicklung und verbleibendes Vermögen sinnvoll zusammenspielen, ist deutlich anspruchsvoller als ein klassischer Anlage- oder Sparplan. Eine Folge über eine Entscheidung, bei der „alt gegen neu" zu kurz greift – und darüber, warum gute Altersvorsorgeberatung Anspar- und Auszahlungsphase immer gemeinsam denken sollte.

    #71 Riester oder neue Altersvorsorgeprodukte? Warum der genaue Blick entscheidet
  2. Sep 7

    #70 Zu schnell eine Lösung? Was gute Beratung wirklich ausmacht

    Helfen ist der Job eines Finanzberaters. Aber kann der Wunsch, möglichst schnell eine Lösung zu präsentieren, guter Beratung manchmal sogar im Weg stehen? Finanzcoach Kolja Erd bringt in dieser Folge ein Thema mit, das zunächst paradox klingt: den Reflex, helfen zu wollen. Gemeinsam mit Andreas Beys diskutiert er, warum gute Beratung nicht daran zu erkennen ist, wie schnell eine Antwort auf dem Tisch liegt, sondern daran, ob zuvor verstanden wurde, welches Problem der Kunde eigentlich lösen möchte. Dabei geht es um eine wichtige Unterscheidung: Wann braucht der Kunde schlicht eine fachliche Information? Wann steht eine Entscheidung im Mittelpunkt? Und wann geht es eigentlich um eine Veränderung, bei der Fragen und Coachingkompetenz wichtiger werden? Gute Beratung bedeutet dabei gerade nicht, auf Empfehlungen und Expertise zu verzichten, sondern bewusst zwischen Fragen, Zuhören und fachlicher Einordnung wechseln zu können. Im weiteren Gespräch entwickelt sich daraus eine zweite Perspektive: Was bedeutet Kompetenz für Finanzberater – und wo entsteht künftig echter Mehrwert gegenüber immer günstigeren digitalen Angeboten? Am Beispiel des geplanten Altersvorsorgedepots und insbesondere der Auszahlungsphase diskutieren Andreas und Kolja, warum gerade komplexere Sachverhalte eine Chance für professionelle Beratung darstellen. Denn während einfache Informationen immer leichter verfügbar werden, wächst der Wert eines Beraters dort, wo Zusammenhänge verstanden, individuelle Konsequenzen eingeordnet und anspruchsvolle Lösungen begleitet werden müssen. Dazu gehört auch, die eigene Rolle im Prozess zu verstehen: Ein Berater muss nicht zwangsläufig alles selbst umsetzen – aber er sollte wissen, was für den Kunden relevant ist, welche Gestaltungsmöglichkeiten bestehen und wer welche Aufgaben bei der konkreten Umsetzung übernimmt. Eine Folge über einen interessanten Gegensatz: Nicht vorschnell Lösungen liefern – aber gleichzeitig den Mut haben, fachlich in die Tiefe zu gehen. Denn gute Finanzberatung braucht beides: die Neugier, das eigentliche Problem zu verstehen, und die Kompetenz, anschließend echten Mehrwert zu liefern.

    #70 Zu schnell eine Lösung? Was gute Beratung wirklich ausmacht
  3. Jul 24

    Special #24: Die Frühstartrente kommt: Chancen, Kritik und die wichtigsten Details

    Der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen zur Frühstartrente ist veröffentlicht – und wir ordnen ihn unmittelbar nach seiner Veröffentlichung ein.  In Special 24 von Die Finanztrainer³ spricht Host Andreas Beys mit Cvetelina Todorova, Leiterin Altersvorsorge und Investmentfonds beim BVI Bundesverband Investment und Asset Management, über die wichtigsten Inhalte des Referentenentwurfs und deren Bedeutung für die private Altersvorsorge in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Regelungen, die das Bundesministerium der Finanzen selbst als zentrale Inhalte des Gesetzentwurfs hervorhebt. Dazu gehören unter anderem: die staatliche Förderung von 10 Euro monatlich für Kinder zwischen sechs und 18 Jahren, das Standarddepot als gefördertes Produkt, die Möglichkeit zusätzlicher privater Einzahlungen, die kollektive Kapitalanlage für Kinder ohne individuelles Depot, die Rolle der Deutschen Bundesbank, die steuerlichen Rahmenbedingungen, sowie die Bedeutung von Finanzbildung und Transparenz.  Gemeinsam diskutieren wir, welche Ziele der Gesetzgeber verfolgt, welche Chancen sich daraus ergeben und an welchen Stellen aus Sicht der Praxis noch Diskussionsbedarf besteht. Damit erhalten Finanzberaterinnen und Finanzberater sowie alle Interessierten eine fundierte Einordnung eines Gesetzesvorhabens, das die kapitalgedeckte Altersvorsorge der nächsten Generation nachhaltig prägen könnte. Den vollständigen Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen, auf den wir in dieser Folge Bezug nehmen, finden Sie hier.

    Special #24: Die Frühstartrente kommt: Chancen, Kritik und die wichtigsten Details
  4. Jul 14

    Special #23: Wissen wir eigentlich, wie Ruhestandsplanung wirklich funktioniert?

    Kategorie: Special | Mit: Dr. Thomas Mathar | Gastgeber: Andreas Beys Ruhestandsberatung gilt als Königsdisziplin der Finanzberatung. Doch wissen wir eigentlich, wie sie wirklich funktioniert? In Special #23 der Finanztrainer³ spricht Andreas Beys mit dem Sozialanthropologen Dr. Thomas Mathar über Erkenntnisse aus Anthropologie und Psychologie, die zeigen, warum eine rein finanzielle Ruhestandsplanung häufig zu kurz greift. Wissen Sie eigentlich, was Go-Go-, Slow-Go- und No-Go-Jahre sind? Diese Erkenntnisse aus der Ruhestandsforschung zeigen, dass sich Bedürfnisse, Prioritäten und das Ausgabeverhalten im Ruhestand über die Zeit grundlegend verändern. Wer diese Zusammenhänge nicht berücksichtigt, muss sich die Frage stellen, ob ein Ruhestandsplan den tatsächlichen Bedürfnissen seiner Kundinnen und Kunden überhaupt gerecht werden kann. Gemeinsam beleuchten wir, warum der Ruhestand aus anthropologischer Sicht eine vergleichsweise junge Erfindung ist, weshalb der Übergang vom Berufsleben psychologisch häufig anspruchsvoller ist als die finanzielle Planung selbst und warum viele Menschen trotz ausreichenden Vermögens Schwierigkeiten haben, ihr Geld mit einem guten Gefühl auszugeben. Die zentrale Botschaft dieser Folge lautet: Ein finanziell perfekter Ruhestandsplan ist nicht automatisch ein erfolgreicher Ruhestandsplan. Erst wenn finanzielle, psychologische und lebensphasenbezogene Erkenntnisse zusammengeführt werden, entsteht eine Ruhestandsberatung, die den Menschen wirklich in den Mittelpunkt stellt. Für Finanzberater:innen liefert die Folge zahlreiche konkrete Impulse: Warum unterschiedliche Finanzpläne für die Go-Go-, Slow-Go- und No-Go-Jahre sinnvoll sein können, weshalb es sich lohnen kann, getrennte und gemeinsame Ruhestandsplanungen für Paare zu entwickeln, warum Experimentieren oft wertvoller ist als starres Vorausplanen, welche Bedeutung die „Erlaubnis zum Ausgeben" hat und wie psychologisch fundierte Entnahmestrategien – etwa das Bucket-System – die Beratungsqualität nachhaltig verbessern können. Eine Folge für alle, die ihre Ruhestandsberatung auf das nächste Niveau heben möchten. Denn wer nicht nur Vermögen plant, sondern den Menschen versteht, schafft einen entscheidenden Mehrwert für seine Kundinnen und Kunden. Link zu Dr. Thomas Mathars Webseite: www.10bausteine.de

    Special #23: Wissen wir eigentlich, wie Ruhestandsplanung wirklich funktioniert?
  5. Jun 30

    #69 Sind Finanzberater noch relevant? Oder haben sich die Kunden längst weiterentwickelt?

    Kategorie: Financial Planning | Mit: Christian Siebold | Gastgeber: Andreas Beys Junge Anlegerinnen und Anleger informieren sich heute über Social Media, Podcasts, YouTube, KI-Anwendungen und digitale Communities. Finanzwissen war noch nie so leicht verfügbar wie heute. Doch bedeutet mehr Information automatisch bessere finanzielle Entscheidungen? Und welche Rolle bleibt Finanzdienstleister:innen in einer Welt, in der scheinbar jede Antwort nur einen Klick entfernt ist? In dieser Folge spricht Andreas Beys mit unserem Financial-Planning-Experten Christian Siebold über eine der vielleicht wichtigsten Zukunftsfragen der Finanzberatung. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, ob das eigentliche Problem tatsächlich bei den Kundinnen und Kunden liegt – oder ob viele Finanzdienstleister ihre Fähigkeiten schlicht nicht ausreichend sichtbar machen. Denn während Produktinformationen zunehmend austauschbar werden, gewinnen Orientierung, Struktur, Kontext und die Fähigkeit, komplexe finanzielle Entscheidungen ganzheitlich zu begleiten, immer stärker an Bedeutung. Die beiden diskutieren, warum Financial Planning weit mehr ist als die Auswahl einzelner Produkte, weshalb gerade die Verbindung aus menschlicher Kompetenz und moderner Technologie zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden kann und welche Fähigkeiten Finanzberater künftig entwickeln müssen, um auch morgen noch relevant zu bleiben. Eine Folge über die Zukunft der Finanzberatung, die Sichtbarkeit von Beratungsqualität und die Frage, warum professionelle Financial-Planning-Dienstleistungen möglicherweise wichtiger werden als je zuvor. Für alle Finanzdienstleister:innen, die nicht darüber diskutieren möchten, ob sich der Markt verändert – sondern darüber, wie sie ihn aktiv mitgestalten können.

    #69 Sind Finanzberater noch relevant? Oder haben sich die Kunden längst weiterentwickelt?
  6. Jun 16

    #68 Die Finanzmatrix: Warum Anleger ständig die falschen Renditen vergleichen

    Kategorie: Finanzpsychologie | Mit: Uland Grawe | Gastgeber: Andreas Beys Jeden Tag werden Anlageergebnisse mit irgendeiner Marktrendite verglichen. Der DAX, der MSCI World oder andere Indizes dienen dabei häufig als vermeintlicher Maßstab für Erfolg oder Misserfolg. Doch wie sinnvoll ist dieser Vergleich überhaupt? In der Praxis investiert kaum ein Anleger ausschließlich in einen einzigen Markt. Stattdessen entstehen Vermögen durch individuelle Portfolios aus verschiedenen Bausteinen – Aktien, Anleihen, aktive Fonds, ETFs, Liquidität und weiteren Anlageformen. Hinter jedem dieser Bausteine stehen Entscheidungen: die Entscheidung für oder gegen bestimmte Märkte, für eine bestimmte Risikostruktur, für aktive oder passive Ansätze, für den richtigen Zeitpunkt von Zu- und Abflüssen sowie für das persönliche Durchhaltevermögen in schwierigen Marktphasen. Langfristig entscheidet nicht die Rendite eines einzelnen Marktes über den Anlageerfolg, sondern die Summe und die Qualität dieser Entscheidungen. Oder anders formuliert: Nicht Märkte entscheiden, sondern Entscheidungen. Entscheidend ist daher nicht die Rendite eines einzelnen Index, sondern die persönliche Anlegerrendite, die nach Kosten und unter Berücksichtigung des eingegangenen Risikos tatsächlich erreicht wird. Warum fällt es uns dennoch so schwer, in diesen Kategorien zu denken? Weshalb vergleichen wir komplexe Anlagestrategien immer wieder mit einzelnen Marktindizes? In dieser Folge von „Die Finanztrainer³" spricht Andreas Beys mit Finanzpsychologie-Experte Uland Grawe über die psychologischen Mechanismen hinter diesem weit verbreiteten Denkfehler. Gemeinsam beleuchten sie, warum unser Gehirn einfache Vergleiche liebt, wie dadurch falsche Erwartungen entstehen und weshalb viele Anleger und Berater unbewusst in einer Art „Finanzmatrix" gefangen sind. Freuen Sie sich auf spannende Erkenntnisse aus der Finanzpsychologie und konkrete Impulse, wie Sie mit Ihren Kundinnen und Kunden den Blick von der Marktrendite auf das richten können, was wirklich zählt: die langfristige Anlegerrendite.

    #68 Die Finanzmatrix: Warum Anleger ständig die falschen Renditen vergleichen
  7. Jun 2

    #67 KI, Konkurrenz, Kontrollverlust? Wie Finanzberater mit Zukunftsangst konstruktiv umgehen können

    Kategorie: Finanzcoaching | Mit: Kola Erd | Gastgeber: Andreas Beys Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant – und mit neuen Anwendungen wie der Personal-Finance-Initiative von OpenAI wird sichtbar, wie digitale Anbieter beginnen, immer stärker in Bereiche vorzudringen, die lange als klassische Domäne menschlicher Finanzberatung galten: finanzielle Orientierung, Mustererkennung, Entscheidungsvorbereitung und kontinuierliche Begleitung. Doch was macht das eigentlich psychologisch mit Finanzberater:innen? Entsteht bei manchen – offen oder im Stillen – das Gefühl, technologisch perspektivisch ins Hintertreffen zu geraten? Und falls ja: Ist dieses Gefühl irrational oder möglicherweise sogar ein wichtiges Warn- und Entwicklungssignal? In dieser Folge von Die Finanztrainer³ – Finanzcoaching sprechen Gastgeber Andreas Beys und Finanzcoaching-Experte Kolja Erd über die psychologische Seite technologischen Wandels in der Finanzberatung. Es geht um Fragen wie: Warum sich das Gefühl von Unsicherheit oder Bedrohung in solchen Veränderungsphasen völlig normal anfühlen kann Warum Verdrängung langfristig oft die schlechtere Strategie ist Welche psychologischen Mechanismen in solchen Situationen wirken Wie Finanzberater:innen konstruktiv mit Zukunftsängsten umgehen können Warum technologische Entwicklung nicht automatisch Relevanzverlust bedeuten muss Und weshalb gerade jetzt die Chance besteht, die eigene Rolle bewusster, moderner und stärker zu definieren Eine Folge über Veränderungsdruck, Selbstreflexion und die zentrale Frage, wie menschliche Finanzberatung im Zeitalter intelligenter digitaler Konkurrenz nicht nur bestehen, sondern an Relevanz gewinnen kann. Denn manchmal ist ein unangenehmes Gefühl nicht das Problem – sondern der Beginn einer wichtigen Entwicklung.

    #67 KI, Konkurrenz, Kontrollverlust? Wie Finanzberater mit Zukunftsangst konstruktiv umgehen können
  8. May 19

    # 22 Special: Fondsvolumen & Kosten: Wann Größe Rendite kostet

    Kategorie: Special | Mit: Ansgar Guseck Fondsanalyst und Mitglied des Sauren Portfoliomanagement-Team | Gastgeber: Andreas Beys Wenn über Fondsqualität gesprochen wird, dominieren meist zwei Perspektiven: Fondsmanager und Kosten. Was dabei oft übersehen wird: Beide Faktoren sind eng mit einer dritten, entscheidenden Größe verknüpft – dem Fondsvolumen. Denn wie viel Kapital ein Fonds verwaltet, beeinflusst unmittelbar seine Fähigkeit, flexibel zu agieren, Opportunitäten zu nutzen und nachhaltig Outperformance zu erzielen. Gerade in weniger liquiden Marktsegmenten kann zu viel Volumen zum Performancehemmnis werden. Gleichzeitig entsteht ein spannender Zielkonflikt: Ist ein bewusst begrenzter Fonds mit höheren Gebühren – ggf. inklusive Performance Fee – langfristig erfolgsversprechender als ein günstiger, aber zu großer Fonds ohne klare Kapazitätsdisziplin? Gemeinsam mit Ansgar Guseck, einem der erfahrensten unabhängigen Fondsanalyst im Markt und Mitglied des Sauren Portfoliomanagement-Team diskutieren wir genau diese Zusammenhänge.   Im Fokus der Folge: Warum Fondsvolumen ein zentraler, aber oft unterschätzter Performancefaktor ist Wie Kapazitätsgrenzen entstehen und welche Strategien besonders betroffen sind  Warum einige Fonds ihr Wachstum bewusst begrenzen – und was das über Qualität aussagt Wie Fondsvolumen und Kosten zusammenhängen – und wann höhere Gebühren ökonomisch sinnvoll sein können Wie viel zusätzliches Alpha durch konsequentes Volumenmanagement realistisch ist   Die Episode liefert eine klare Perspektive für Finanzberater: Kosten lassen sich nur sinnvoll bewerten, wenn man die dahinterstehende Leistung und die strukturellen Rahmenbedingungen – insbesondere das Fondsvolumen – versteht.   Eine Folge für alle, die erkennen wollen, warum nicht immer der günstigste Fonds die beste Wahl ist – sondern derjenige, der unter den richtigen Bedingungen Alpha generieren kann.

    # 22 Special: Fondsvolumen & Kosten: Wann Größe Rendite kostet

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"Die Finanztrainer³" ist ein Fortbildungspodcast für Finanzdienstleister:innen. Gastgeber und Finanzexperte Andreas Beys* lädt dafür alle 14 Tage die anerkannten Finanzdienstleister und Sofe*-Dozenten Uland Grawe* (Experte zum Thema Behavioral Finance), Kolja Erd* (Experte Finanzcoaching) und Christian Siebold* (Experte Financial Planning) zu einer spannenden Talkrunde ein. Zudem werden unregelmäßig "Special"-Ausgaben mit anderen spannenden Personen zu anderen Finanzdienstleistungsthemengebieten erscheinen. Der Podcastname "Die Finanztrainer³" soll verdeutlichen, dass die besprochenen Themen aus mehreren Betrachtungswinkeln tiefgründig diskutiert und besprochen werden sollen. Ausführlichere Informationen zur Podcastidee erfahrt ihr im Trailer (bitte auf jeden Fall anschauen, bevor ihr Euch die erste Folge anschaut!) *Andreas Beys ist Vorstand der Sauren Fonds-Service AG (www.sauren.de), Mitglied in den BVI Ausschüssen Altersvorsorge, Steuern und Vertrieb, Kolumnist (DAS INVESTMENT) *Uland Grawe, https://mlp-hamburg.de/team/profile/uland-grawe/ *Kolja Erd, https://mlp-muenchen.de/team/profile/kolja-erd/ *Christian Siebold, https://mlp-bayreuth.de/team/profile/christian-siebold/ *Sofe: MLP School of financial education. Fortbildungsakademie für Finanzdienstleister:innen. https://mlp-se.de/sofe/ Bei Fragen und Anregungen sendet bitte eine E-Mail an a.beys@sauren.de.

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