SONNTAGs-Jause

Der SONNTAG

Jeden SONNTAG serviert Chefredakteurin Sophie Lauringer mit ihren Gästen eine Jause mit Kuchen, Kaffee und manchmal auch mit Schlagobers. Wir erinnern uns an die Jausen unserer Kindheit, wo immer Zeit für Gespräche, Neuigkeiten und ein bisschen Tratsch war. Unsere Hörerinnen und Hörer bitten wir mit an den Jausentisch, das Rezept gibt es zu jeder Folge dazu. Credit: Rechte für den Podcast-Jingle der Sonntagsjause gehören dem SONNTAG.

  1. Die soziale Stimme aus Nächstenliebe

    2D AGO

    Die soziale Stimme aus Nächstenliebe

    Franz Küberl ist zu Gast in der SONNTAGs-Jause. Er ist ein Zeitzeuge der Kirche und der Caritas der vergangenen 50 Jahre. Es war ein Weg vom Arbeiterkind aus einfachsten Verhältnissen in Graz zum Lobbyisten aus Nächstenliebe. Er war jahrzehntelang anerkannter Sozialexperte und als Präsident der Caritas Österreich 18 Jahre lang einer der wichtigsten Sozialmanager des Landes. Sein Motto war dabei stets: „Hau dich ins Zeug!“. So war er bei seinen Tätigkeiten überzeugend und mit viel Herzblut dabei. Rezept: Steirische Spagatkrapfen Zutaten für 50 Stück: 100 Milliliter Frittieröl100 Gramm Staubzucker500 Gramm Mehl250 Gramm Butterdrei Dotter140 Gramm Sauerrahmvier Esslöffel Weißweineine Prise SalzAbrieb einer Zitrone (Bioqualität)eine Messerspitze Backpulver50 Gramm Staubzucker  Zubereitung: Für die Steirische Spagatkrapfen die Butter eine Stunde vor Arbeitsbeginn aus dem Kühlschrank nehmen und danach im Mehl abbröseln. Die restlichen Zutaten für den Teig dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig eine Stunde kühl rasten lassen. Danach auf 4 Millimeter Dicke auswalken und in Rechtecke zuschneiden (circa 4 mal 8 Zentimeter). Das Frittierfett auf 170 Grad erwärmen. Die Teigstücke in eine Spagatzange einspannen und im heißen Öl rund 2-3 Minuten goldbraun.  Danach herausnehmen und abtropfen lassen. Die Spagatkrapfen noch warm in Staubzucker wälzen.   Quelle: Steirische Spagatkrapfen Rezept - ichkoche.at

    53 min
  2. Eine Republik der Götter

    APR 26

    Eine Republik der Götter

    Am 26. 4. 2026 ist Milo Rau, dem Theatermacher der Wiener Festwochen, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. In der Jause verrät Rau etwas zum diesjährigen Programm. Die Wiener Festwochen – bereits seit 75 Jahren – abzuhalten, gehört fast zur DNA der Stadt. Dafür steht Intendant und Theater­macher Milo Rau auch 2026, dem Jubiläumsjahr des Festivals.  Rezept Bündnerfleisch-Zopf mit Appenzeller Käse à la Milo Rau Zutaten (für den Zopf-Teig): 750 Gramm Zopfmehl (in der Schweiz ist eine Mischung aus Weizen- und Dinkelmehl - das Geheimnis für einen geschmeidigen Teig)zweieinhalb Teelöffel Salz30 Gramm Hefeein Teelöffel Zucker90 Gramm weiche Butter weichfünf Deziliter Milch (lauwarm)  Zutaten (für die Füllung): 180 Gramm Crème fraîchezwei Prisen Salzetwas Muskatnuss gerieben100 Gramm Appenzeller Käse, bekannt für seinen sehr kräftigen, würzigen Geschmack, grob gerieben150 Gramm Bündnerfleisch - eine Spezialität des Kantons Graubünden: es handelt sich um gepökeltes und von Fett befreites Rindfleisch  Zubereitung: Das Mehl und alle Zutaten bis auf die Milch und die Butter in einer Schüssel gut mischen. Anschließend die Butter und die Milch zugeben, mischen und zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur etwa 15 Stunden stehen und auf das Doppelte aufgehen lassen. Danach den Teig auf wenig Mehl auswallen und in der Mitte halbieren. Für die Füllung: Crème fraîche würzen und den Teig damit bestreichen. Je nach Belieben belegen, in dieser Variante mit Bündnerfleisch und Käse. Form: Jedes Teigstück auf der Längsseite aufrollen. Dann aus den zwei Teigrollen einen Zopf binden und mit Eigelb bestreichen. Bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen für 40 bis 45 Minuten backen. E guete Appetit!

    48 min
  3. Auf die Gesellschaft einwirken

    APR 19

    Auf die Gesellschaft einwirken

    Am 19. April 2026 ist Nadja Kayali, Intendantin des Carinthischen Sommers, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Zum Essen gab es einen frischgebackenen Marmorgugelhupf. Fern und nah“ – die Intendantin des Carinthischen Sommers, ­Nadja Kayali, stellt das Programm des kommenden Sommer­festivals mit viel Freude vor: Der weltberühmte Pianist Rudolf Buchbinder spielt dann zum 54. Mal in Kärnten. Frauen haben einen wichtigen Platz wie Festival­schreiberin Tara Meister, Schauspielerin Birgit Minichmayr oder die international bekannte Violinistin Hilary Hahn.  Rezept: Marmorgugelhupf Zutaten:  300 Gramm Butter65 Gramm Staubzucker65 Gramm Kristallzuckervier Dottervier Eiklarfünf Gramm Backpulver15 Gramm Kakao170 Gramm Mehl (glatt)60 Gramm Rosinenein Esslöffel VanillezuckerZitronenschale geriebeneine Prise Salzsechs EsslöffelButter und Mehl für die BackformStaubzucker zum Bestreuen  Zubereitung:  Butter mit Staub- und Vanillezucke und der Zitronenschale schaumig rühren. Eidotter nach und nach einrühren. Eiklar mit Salz und Kristallzucker steif schlagen. Unter die Masse unterheben und das mit Backpulver versiebte Mehl mit der Milch untermengen. Ein Drittel der Masse mit Kakaopulver abrühren. Gugelhupfform mit Butter einfetten und mit Mehl stauben. Die halbe Menge der weißen Masse einfüllen, Kakaomasse darauf verteilen, die restliche helle Masse einfüllen. Mit einer Gabel kreisförmig durch den Teig ziehen. In eine Hälfte die Rosinen extra einstreuen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Ober- und Unterhitze rund eine Stunde backen. (Nadelprobe!) Lauwarm aus der Form stürzen und mit Staubzucker bestreuen.  Tipp von Nadja Kayali: Für den besonderen Geschmack, die Rosinen zuvor in Rum einlegen.  Rezept nach: Ewald Plachutta und Christoph Wagner: Die gute Küche.

    39 min
  4. Karl Habsburg - der Lobbyist für ein Europa des Friedens

    APR 13

    Karl Habsburg - der Lobbyist für ein Europa des Friedens

    Am 12. April ist Karl Habsburg, Europäer und Kaiserenkel, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. In diesem Jahr wurde er 65 Jahre alt - ein Gespräch über Europa, seinen Glauben und seine Wertehaltung. Die EU ist nach wie vor das größte Friedensprojekt, betont Karl Habsburg als überzeugter Europäer. Russlands expansive Politik kritisiert er stets offen, mit der Ukraine ist der Enkel von Kaiser Karl solidarisch. Denn Habsburg und Europa - das ist eine Einheit! Übereinstimmungen hat Karl Habsburg in seiner Haltung auch mit  Außenministerin Beate Meinl-Reisinger. Das Rezept zur SONNTAGs-JauseKaiserschmarrn "nach Oma" Johanna Gossner ist eine gute Köchin, weiß Damian Keller. Nach den Proben isst das Duo auch ab und zu gemeinsam. Da sind auch Snacks dabei, aber für die SONNTAGs-Jause hat sich Johanna ein traditionelles Rezept aus ihrer Heimat enschieden. Der Kaiserschmarrn "nach Oma" wird auf der Schihütte ihrer Eltern von den Gästen sehr geschätzt. Was schmeckt zum Kaiserschmarrn? "In Tirol essen wir den Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren, gerne aber auch mit Apfelmus."   Zutaten für einen Schmarrn (4 Portionen) 150 Gramm Mehl8 Eier1 Tasse Milch60 Gramm Zucker, Zucker zum KaramellisierenVanillezuckerRumEierlikörButter zum AusbackenStaubzucker   Zubereitung Die Zutaten vermengen. Rund zwei Stunden ruhen lassen. In einer Pfanne Butter erhitzen, den Teig einfüllen und goldbraun backen, in Stücke "reißen" und  zum Schluss mit etwas Zucker karamellisieren. Vor dem Servieren mit reichtlich Staubzucker bestreuen.   Tipps von Johanna Gossners Mutter Mit Rum nicht sparen! Für den besonderen Geschmack: mit Zimt würzen! Auf die Qualität der Pfanne achten, damit der Kaiserschmarrn nicht anbrennt.

    44 min

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Jeden SONNTAG serviert Chefredakteurin Sophie Lauringer mit ihren Gästen eine Jause mit Kuchen, Kaffee und manchmal auch mit Schlagobers. Wir erinnern uns an die Jausen unserer Kindheit, wo immer Zeit für Gespräche, Neuigkeiten und ein bisschen Tratsch war. Unsere Hörerinnen und Hörer bitten wir mit an den Jausentisch, das Rezept gibt es zu jeder Folge dazu. Credit: Rechte für den Podcast-Jingle der Sonntagsjause gehören dem SONNTAG.

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