ZUKUNFT STADT

Fakultät für Architektur und Raumplanung, TU Wien

ZUKUNFT STADT – Ein Podcast der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung und der gebauten Umwelt. Im Podcast sind neben öffentlichen Veranstaltungen auch spannende Gesprächsrunden zu vertiefenden Themen zu hören, es werden Publikationen von Kolleg:innen vorgestellt und Einblicke in Forschung und Lehre an der Fakultät gegeben. instagram.com/zukunftstadt.podcast ar.tuwien.ac.at

  1. #41 Fokus Radfahren: Wer fährt Rad?

    2d ago

    #41 Fokus Radfahren: Wer fährt Rad?

    Im zweiten Gespräch unserer Mini-Serie zum Thema Radfahren im urbanen Raum widmen wir uns der Frage, wie unterschiedlich das Fahrrad heute genutzt wird. Vom klassischen Alltagsrad über E-Bikes bis hin zu Lastenrädern und Sharing-Angeboten. Das Fahrrad ist längst kein einheitliches Verkehrsmittel mehr, sondern ein Spektrum an Lösungen für unterschiedliche Lebensrealitäten.  Wir sprechen darüber, wann und für wen das Fahrrad tatsächlich eine Alternative zum Auto wird – im Berufsalltag ebenso wie in der Organisation von Familie und Carearbeit.  Welche strukturellen Voraussetzungen braucht es, damit solche Modelle selbstverständlich werden und nicht die Ausnahme bleiben? Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf frühe Mobilitätsprägung und Initiativen wie den Bicibus sowie auf die Rolle von Fahrradinitiativen in Wien. Wie entsteht Veränderung – durch Verwaltung, Politik oder zivilgesellschaftliches Engagement?   Aurelia Kammerhofer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsbereich Mobilitätssystemplanung (MUF) der TU Wien. In zahlreichen Forschungsprojekten beschäftigt sie sich mit der Nutzung von Lasten- und Transporträdern im Alltag, in Betrieben und im urbanen Güterverkehr. Ihr Fokus liegt auf der praktischen Erprobung neuer Mobilitätsformen und den Potenzialen aktiver Mobilität für unterschiedliche Nutzer:innengruppen. Barbara Laa ist Verkehrswissenschaftlerin am Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik der TU Wien. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie Verkehrssysteme nachhaltig gestaltet werden können. Im Projekt cycleFIT der TU Wien arbeitet sie an der Verbesserung des Radverkehrs an den Standorten der TU Wien. Im Fahrradmagazin Drahtesel schreibt sie in der Kolumne „Laa und deutlich“ zu verkehrsplanerischen und -politischen Themen. Valentin Eisendle leitet Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der Radlobby, der Interessensvertretung des Alltagsradverkehrs in Österreich. Sein Verantwortungsbereich besteht u.a. aus Pressearbeit, (Online-)Kampagnen, sowie der Unterstützung von Radlobby-Aktiven. Er ist ebenfalls Redakteur des Fahrradmagazins DRAHTESEL. Davor war er als selbstständiger PR-Berater mit Schwerpunkt Social Media tätig. Madlyn Miessgang arbeitet im Bereich Architektur, Stadtplanung und Wissenschaftskommunikation am future.lab der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Sie ist Teil des cycleFIT-Teams, und unterstützt die Initiative im Bereich Vermittlung und visueller Kommunikation. Kurt Weninger ist Senior Lecturer am Forschungsbereich Bodenpolitik und Bodenmanagement der TU Wien. Als Projektleiter von cycleFIT arbeitet er an der Verankerung von Fahrradmobilität an der TU Wien.   Credits Podcast Folge #41Konzept und Moderation: Madlyn Miessgang, Kurt Weninger Kuratorische Begleitung: Florian PühringerAufnahme, Audio und Schnitt: Madlyn Miessgang und Nico Schleicher ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher Intro-Musik: Jakob Kotal Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.

    56 min
  2. #40 Fokus Radfahren: Radfahren im urbanen Kontext

    May 28

    #40 Fokus Radfahren: Radfahren im urbanen Kontext

    Welche Rolle spielt das Fahrrad in der Stadt von heute? Ist es lediglich ein Verkehrsmittel oder auch Ausdruck gesellschaftlicher Entwicklungen, politischer Aushandlungsprozesse und räumlicher Transformationen? Diese Folge ist Auftakt einer Miniserie zum Thema „Radfahren“, die im Rahmen der TU-weiten Initiative cycleFIT durch Madlyn Miessgang, Florian Pühringer und Kurt Weninger kuratiert wird. Im Gespräch diskutieren Mathias Mitteregger (MURA Mobilität und Raum), Corinna Mölkner (BOKU Wien) und Lorenz Siegel (Mobilitätsagentur Wien) mit Madlyn Miessgang und Kurt Weninger über die historische Entwicklung des Fahrrads, seine Bedeutung für soziale Teilhabe und selbstbestimmte Mobilität sowie die Herausforderungen und Potenziale einer fahrradfreundlichen Stadtentwicklung. Dabei geht es um Fragen der Infrastruktur, Sicherheit und Raumverteilung ebenso wie um gesellschaftliche Zuschreibungen, Geschlechtergerechtigkeit und internationale Vorbilder erfolgreicher Radverkehrspolitik. Mathias Mitteregger ist Mobilitäts- und Stadtplaner sowie Gründer von MURA Mobilität und Raum. Zuvor war er an der TU Wien unter anderem in den Bereichen Architekturtheorie, Mobilitätsforschung und Stadtentwicklung tätig. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit den gesellschaftlichen, kulturellen und räumlichen Dimensionen von Mobilität sowie mit Transformationsprozessen nachhaltiger Stadtentwicklung. Corinna Mölkner ist Humangeografin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Verkehrswesen der BOKU Wien. Im Forschungsprojekt TRANSFORM untersucht sie die sozialen Dimensionen der Verkehrswende. Zuvor war sie mehrere Jahre in der kommunalen Fuß- und Radverkehrsförderung in Deutschland tätig und begleitete Beteiligungs- und Planungsprozesse im Bereich nachhaltiger Mobilität. Lorenz Siegel ist Landschaftsplaner und bei der Mobilitätsagentur Wien, wo er Projekte rund um das Zu-Fuß-Gehen und den Radverkehr für die Stadt Wien koordiniert. Zuvor war er zehn Jahre lang Projektmanager bei Copenhagenize in Kopenhagen und Montreal und begleitete Städte weltweit bei der Entwicklung fahrradfreundlicher Mobilitätsstrategien und Infrastrukturmaßnahmen. Madlyn Miessgang arbeitet im Bereich Architektur, Stadtplanung und Wissenschaftskommunikation am future.lab der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Sie ist Teil des cycleFIT-Teams, und unterstützt die Initiative im Bereich Vermittlung und visueller Kommunikation. Florian Pühringer forscht und lehrt am Forschungsbereich Verkehrssystemplanung MOVE der TU Wien. Als Mitglied des cycleFIT-Kernteams engagiert er sich zudem für die Förderung nachhaltiger Mobilität und die Transformation hin zu einem zukunftsfähigen Mobilitätssystem an der TU Wien. Kurt Weninger ist Senior Lecturer am Forschungsbereich Bodenpolitik und Bodenmanagement der TU Wien. Als Projektleiter von cycleFIT arbeitet er an der Verankerung von Fahrradmobilität an der TU Wien. Credits PodcastFolge #40Konzept und Moderation: Madlyn Miessgang, Florian Pühringer und Kurt Weninger (Initiative cycleFIT); Bei der Initiative cycleFIT dreht sich alles ums Rad, das Radfahren und den Radverkehr um und an den Standortender TU Wien. Gemeinsam mit den Studierenden und Mitarbeitenden entwickeln wir konkrete Lösungen für eine fahrradfreundliche TU Wien und wollen damit den Anteil derer, die mit dem Rad zur Uni kommen, steigern. Webpage der Initiative: https://www.tuwien.at/futurefit/cyclefit Aufnahme, Audio und Schnitt: Madlyn Miessgang und Nico Schleicher ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher  Intro Musik: Jakob Kotal Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und  Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.

    1h 4m
  3. #39 Künstlerische Forschung als akademische Praxis

    Jan 22

    #39 Künstlerische Forschung als akademische Praxis

    Diese Folge des ZUKUNFT STADT Podcasts widmet sich dem künstlerischen Forschen im Spannungsfeld von Architektur, Raumplanung und Wissenschaft. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Erkenntnisformen jenseits standardisierter Methoden, nach dem Verhältnis von künstlerischem Handeln und wissenschaftlicher Reflexion sowie nach institutionellen Bedingungen, unter denen künstlerische Forschung sichtbar, anerkannt und weiterentwickelt werden kann. In einem einführenden Gespräch reflektiert Karin Harather ihre langjährige Arbeit an der Schnittstelle von Kunst, Lehre und Forschung an der TU Wien. Im zweiten Teil diskutiert sie mit Alexander Damianisch, Theresa Schütz und Rudolf Scheuvens zentrale Perspektiven auf künstlerische Forschung, ihre methodischen Besonderheiten und ihre Bedeutung für Transformationsprozesse in Stadt und Raum. Ausgangspunkt des Gesprächs ist das von Karin Harather kuratierte Symposium „Kunst schafft Wissen“. Alexander Damianischist Direktor des Zentrum Fokus Forschung an der Universität für angewandte Kunst Wien und Leiter der Abteilung Support Art and Research. Er ist Mitglied der Leitungsgremien der Society for Artistic Research und des Angewandte Innovation Laboratory sowie Delegierter beim Austrian Science Fund (FWF). Seine Arbeit konzentriert sich auf die institutionelle Entwicklung, Förderung und internationale Verankerung künstlerischer Forschung. Karin Haratherhat an der Akademie der bildenden Künste Wien studiert und an der Hochschule für angewandte Kunst promoviert. Sie ist Assistenzprofessorin am Institut für Kunst und Gestaltung an der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Im Rahmen ihrer künstlerischen Raumforschung und forschungsgeleiteten Lehre initiiert sie co-kreative Prozesse, entwickelt 1:1-Test-Settings und Reallabore im Bestand. Rudolf Scheuvens ist Dekan der Fakultät für Arch. und Raumplanung. Seit 2008 ist er Professor für örtliche Raumplanung und Stadtentwicklung an der TU Wien und gleichzeitig Mitbegründer und Gesellschafter von Raumposition in Wien und Gesellschafter des Planungsbüros scheuvens + wachten plus in Dortmund. Örtliche Raumplanung TU Wien, Raumposition, scheuvens + wachten plus. Theresa Schützsetzt sich in künstlerisch forschenden und transdisziplinären Projekten mit öffentlichen und sozialen Räumen auseinander. Dabei wird situativ, performativ und direkt gestaltend erkundet, was zwischen uns und dem Anderen, Dingen undOrten verhandelt und sinnlich erfahrbar werden kann. Seit 2015 realisiert Theresa Schütz gemeinsam mit Rainer Steurer als unos Arbeiten zwischen Kunst und Urbanismus, kultureller Vermittlung und Architektur. Parallel vermittelt Theresa Schütz an der TU Wien und anderen Hochschulen, forscht zu Leerstand, Politiken öffentlicher Räume und Handlungsspielräumen von Jugendlichen im öko-sozialen Wandel. Credits PodcastFolge #39Konzept und Moderation: Karin Harather, Madlyn MiessgangAufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher ZUKUNFTSTADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher  Intro Musik: Jakob Kotal Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit demForschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.

    58 min
  4. #38 HouseEurope! Field Trips: Forschung in der Lehre zur Bauwende

    Jan 8

    #38 HouseEurope! Field Trips: Forschung in der Lehre zur Bauwende

    In der dritten Folge der Mini-Serie zu HouseEurope! werden konkrete Projekte in den Fokus gestellt! Im Rahmen der interdiziplinären Master-Lehrveranstaltung Field Trips, setzten sich die Studierenden aus Architektur und Raumplanung mit konkreten Projekten aus dem Renovation Atlas von HouseEurope! auseinander. In ihren Beiträgen geben Sie einen Einblick in ihre Auseinandersetzungen und zeigen dabei, wie vielfältig die Blickwinkel und Aspekte von Bestandstransformation sein können. Leonie Böhm, Laura Elisa Glatz, Anabel Neuner und Anna-Lena Rehfisch reisten nach Bordeaux zu den Gebäuden G, H und I in der Cité du Grand Parc, die von Lacaton & Vassal transformiert und um große vorgesetzte Loggien erweitert wurden. Sie warfen einen Blick in den Alltag der Bewohner:innen und untersuchten, welchen Einfluss die Transformation auf das Leben vor Ort hat. Die Studierendengruppe rund um Edda Böhm, Matteo Stark, Franziska Wehle und Klara Weinhold reiste nach Brüssel und beschäftigte sich dort mit dem Thema Identität(en) im baulichen Kontext. Dafür besuchten sie das CIVA, das Architekturzentrum in Brüssel, sowohl an seinem alten Standort in Brüssel als auch am zukünftigen Standort im ehemaligen Citroën-Werk, das derzeit umgebaut wird. Eine zweite Gruppe, bestehend aus Cristina Alexa, Max Ganser und Viivi Huusko, reiste ebenfalls nach Brüssel zum COOP nach Anderlecht. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Mühle direkt am Kanal, die zu Arbeitsplätzen, Museum und Café umgebaut wurde. Die Studierenden setzten sich mit Fragen der Zugänglichkeit, der neuen Nutzung und Nutzer:innen sowie dem Mehrwert auseinander, den ein solches Gebäude für Stadt und Quartier bringen kann. In Kopenhagen untersuchten Hannah Speer, Teodora Boneva, Anastasia Khabarova und Jan-Christian Benk das Wohngebäude Frikvarteret im neuen Stadtteil Nordhavn. Sie beschäftigten sich mit dem Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit und damit, welchen Einfluss die Transformation von Bestandsgebäuden auf Stadtentwicklungsziele hat und haben kann.  Die Studierenden Laura Sandner, Elisabeth Schröer und Michele Siladji befassten sich mit dem Mataderoin Madrid, einem ehemaligen Schlachthof, der zu einem Kulturareal umgewandelt wurde. In ihrer Arbeit untersuchten sie die stadtpolitischen Dynamiken, die zum Leerstand einer der zentralen Hallen auf dem Areal führten, und wie es dazu kam.  Nach Rijeka, die Kulturhauptstadt Europas 2020, reisten Angelika Bauer, Anja Berlinger, Lucienne Trummer und Valentina Gruber. Dort setzten sie sich mit der kulturellen Transformation der Stadt auseinander – vom Industriestandort zur Kulturhauptstadt – und den Herausforderungen, die dies für das Areal des Benčić-Komplexes mit sich bringt.  HouseEurope! ist eine parlamentarische Bürgerinitiative auf europäischer Ebene. Ihr Ziel ist es, den Abriss von Gebäuden zu reduzieren und stattdessen Sanierung, Wiederverwendung und Umbau zu fördern. Dahinter steht die Überzeugung, dass der Gebäubestand nicht nur eine ökologische Ressourcer ist, sondern auch eine kulturelle und soziale. Diese Folge ist Teil einer Mini-Serie zur Initiative HouseEurope!, kuratiert von Madlyn Miessgang und Verena Konrad. Alle Informationen zu HouseEurope! sowie die Möglichkeit der Unterzeichnen, finden Sie unter: https://www.houseeurope.eu Credits PodcastFolge #38Konzept und Moderation: Madlyn Miessgang, Verena KonradAufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Madlyn Miessgang, Nico Schleicher Titelbild: Gruppe Bordeaux, Field Trips 2025 ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher  Intro Musik: Jakob Kotal Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.

    53 min
  5. #37: HouseEurope! Bedeutung für Wien und Österreich

    12/11/2025

    #37: HouseEurope! Bedeutung für Wien und Österreich

    Die Folge #37 widmet sich erneut HouseEurope! – einem Anliegen, das sich entschieden für eine Bauwende einsetzt. In dieser Folge richtet sich der Blick auf Wien und Österreich und darauf, wie die Initiative dort wahrgenommen wird. Im Rahmen der Veranstaltung „Power to Renovation“, die im Juni 2025 im Az W (Architekturzentrum Wien) stattgefunden hat, spricht Lene Benz (Az W) mit Christine Dornaus (BIG), Magdalena Lang (IG Architektur), Nicole Büchl (wohnfonds_wien), Daniel Fügenschuh (Bundeskammer der Ziviltechniker:innen) und Verena Konrad (HouseEurope!, vai) über die Ziele der Initiative und deren mögliche Wirkungsweisen in Wien und Österreich. HouseEurope! ist eine parlamentarische Bürgerinitiative auf europäischer Ebene. Ihr Ziel ist es, den Abriss von Gebäuden zu reduzieren und stattdessen Sanierung, Wiederverwendung und Umbau zu fördern. Dahinter steht die Überzeugung, dass der Gebäudebestand nicht nur eine ökologische Ressource ist, sondern auch eine kulturelle und soziale. Diese Folge ist Teil einer Mini-Serie zur Initiative HouseEurope!, kuratiert von Madlyn Miessgang und Verena Konrad und mit Unterstützung durch das Az W (Architekturzentrum Wien). Alle Informationen zu HouseEurope! sowie die Möglichkeit zur Unterzeichnung finden Sie unter: ⁠https://www.houseeurope.eu⁠   Lene Benz kuratiert und koordiniert seit 2018 das öffentliche Programm am Architekturzentrum Wien, das sich internationalen und lokalen Themen der Architektur und Stadtplanung widmet. Darüber hinaus ist Lene Benz als Moderatorin, Universitätslektorin und Performerin tätig.  Nicole Büchl arbeitet seit 2024 beim wohnfond_wien im Bereich der geförderten Wohnhaussanierung und der Unternehmenskommunikation. In den letzten Jahren war sie dort für den Aufbau der Hauskunft - Servicestelle für Wohnhaussanierung verantwortlich und ist mittlerweile als Leiterin für den Bereich der Sanierung tätig. Christine Dornaus ist seit Oktober 2024 in der Geschäftsführung der Bundesimmobiliengesellschaft. Zuvor war die promovierte Handelswissenschaftlerin mehr als zwanzig Jahre in führenden Positionen in der Wiener Städtischen Versicherung AG tätig, seit 2009 als Mitglied des Vorstands. Daniel Fügenschuh ist Architekt und leitet ein Architekturbüro in Innsbruck. Seit 2022 ist er Präsident der Bundeskammer der Ziviltechniker:innen und vertritt die österreichischen Architekt:innen und Zivilingenieur:innen. Verena Konrad leitet seit 2013 das Vorarlberger Architektur Institut als Kultur- Bildungsorganisation im Bereich Architektur- und Baukulturvermittlung. Sie repräsentiert die europäische Initiative HouseEurope! in Österreich. Magdalena Lang studierte Architektur an der TU Graz. Gemeinsam mit Arch. DI Gernot Kupfer führt sie seit 2012 das MAS_Mojo Architectural Studio in Graz. Seit 2020 engagiert sie sich zudem im Vorstand der IG Architektur, dessen Vorsitz sie 2022 übernommen hat. Credits Podcast Folge #36 Konzept und Moderation: Madlyn Miessgang, Verena Konrad Aufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Madlyn Miessgang, Nico Schleicher; Audiomaterial vom Az W zur Verfügung gestellt. ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher  Intro Musik: Jakob Kotal Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und  Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.

    41 min
  6. #36 HouseEurope! Eine Initiative zur Bauwende

    11/27/2025

    #36 HouseEurope! Eine Initiative zur Bauwende

    In Folge 36 geben wir gemeinsam mit Verena Konrad, österreichische Repräsentantin von HouseEurope! und Direktorin des Vorarlberger Architektur Instituts (vai), einen Einblick in die Bürgerrechtsinitiative HouseEurope!. HouseEurope! ist eine parlamentarische Bürgerinitiative auf europäischer Ebene. Ihr Ziel ist es, den Abriss von Gebäuden zu reduzieren und stattdessen Sanierung, Wiederverwendung und Umbau zu fördern. Dahinter steht die Überzeugung, dass der Gebäudebestand nicht nur eine ökologische Ressource ist, sondern auch eine kulturelle und soziale. Diese Folge ist Teil einer Mini-Serie zur Initiative HouseEurope!, kuratiert von Madlyn Miessgang und Verena Konrad und mit Unterstützung durch das Az W (Architekturzentrum Wien). Alle Informationen zu HouseEurope! sowie die Möglichkeit zur Unterzeichnung finden Sie unter: ⁠https://www.houseeurope.eu⁠ Verena Konrad ist Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt Architektur- und Designgeschichte, Kuratorin, Autorin und Kulturmanagerin und leitet seit 2013 das Vorarlberger Architektur Institut als Kultur- Bildungsorganisation im Bereich Architektur- und Baukulturvermittlung. Sie repräsentiert die europäische Initiative HouseEurope! in Österreich. Credits PodcastFolge #36Konzept und Moderation: Madlyn Miessgang, Verena KonradAufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie Kramer, Madlyn Miessgang, Nico Schleicher ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher  Intro Musik: Jakob Kotal Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und  Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.

    22 min
  7. #35 archdipolma 25: Nachdenken über den Bestand

    11/13/2025

    #35 archdipolma 25: Nachdenken über den Bestand

    In dieser Folge geben wir einen ersten Einblick in die archdiploma 2025 „Nachdenken über den Bestand“, welche Abschlussarbeiten der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien und damit die Themen, die eine neue Generation von Architetk:innen und Planer:innen bewegen, zeigt. In dieser Folge sprechen zu Beginn die Kurator:innen Heike Oevermann und Harald R. Stühlinger über das Konzept und die Bedeutung des Formats. Anschließend erzählen drei Absolvent:innen – Ruth Höpler, Tatjana Riedel und Johannes Paintner – von ihrem Weg durch das Diplom, über Motivation und Methoden, über Herausforderungen im Prozess und darüber, wie sich ihre Themen heute in der Praxis weiterentwickeln. Eine Folge des ZUKUNFT STADT Podcasts in Kooperation mit der archdiploma 25.Die Archdiploma findet vom 20. bis 22. Noveber 2025 im Funkhaus in der Argentinierstraße Wien statt. Ruth Höpler studierte Raumplanung an der TU Wien undschloss das Masterstudium 2023 ab. Seit 2020 ist sie am future.lab der Fakultät für Architektur und Raumplanung an der TU Wien tätig. Zunächst befasste sie sich mit gemeinschaftlichen Wohnprojekten und Nutzungsmischung, womit sie sich auch in ihrer Masterarbeit auseinandersetzte. Aktuell arbeitet sie bei unterschiedlichen Projekten im Kontext sozialer Innovations- und Transformationsprozessen in der Stadt- bzw. Raumplanung mit. Heike Oevermann ist promovierte und habilitierte Universitätsprofessorin für Denkmalpflege und Bauen im Bestand an der TU Wien. Ihr Werdegang ist gekennzeichnet durch vielfache Lehr- und Forschungsstationen in Europa, unter anderem an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Università Roma Tre und als Gastdozentin an der Oslo School for Architecture and Design. Mit einem Hintergrund in Architektur und Heritage Studies liegt ihr Forschungsschwerpunkt auf der Transformation, insbesondere von industriellem und städtischem Erbe und Denkmälern sowie Wohnsiedlungen. Johannes Paintner studierte Architektur an der TU Wien undder OTH Regensburg. In seiner Diplomarbeit beschäftigt er sich mit zivilgesellschaftlichem Aktivismus und den Akteur:innen, welche für die Umsetzung der Bauwende eintreten und im speziellen den Erhalt von abrissgefährdeten Gebäuden fordern. Tatjana Riedel studierte Architektur an der TU Wien, wo sie ihr Bachelor- und Masterstudium absolvierte und währenddessen als Studienassistentin tätig war. In ihrer Diplomarbeit beleuchtete sie kritisch den Umgang mit Ressourcen in der Bauindustrie und wie sich der Zusammenhang zur Baukultur durch Kunst einem breiteren Publikum vermitteln lässt. Harald R. Stühlinger studierte Architektur und Kunstgeschichte in Wien und Venedig und promovierte an der ETH Zürich zum Wettbewerb zur Wiener Ringstrasse. Derzeit hat er laufende Forschungsprojekte im Bereich der Baukultur und der digitalen Vermittlung von Architektur- und Städtebaugeschichte. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Architektur, des Städtebaus und der Fotografie vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Darüber hinaus wirkt er als freier Kurator und realisierte Ausstellungen in der Schirnhalle Frankfurt, ander ETH Zürich, an der Fachhochschule Nordwestschweiz, im Bayt al Sennari (Kairo) sowie im Wiener Rathaus. Im Jahr 2023 erhielt das Kollektiv «Parity Group», dessen Gründungsmitglied Harald R. Stühlinger ist, den renommierten Schweizer Meret Oppenheim-Preis für deren Engagement im Bereich der Geschlechtergleichstellung im Architekturbetrieb. Credits Folge #35Konzept und Moderation: Madlyn MiessgangAufnahme, Audio und Schnitt: Madlyn Miessgang, Nico SchleicherFotocredits: archdiploma 25 ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher  Intro Musik: Jakob Kotal Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und  Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.

    47 min
  8. #34 TIKTAK Galilei - Next Level Wohnstraße

    09/26/2025

    #34 TIKTAK Galilei - Next Level Wohnstraße

    Folge #34 widmet sich dem Projekt TIKTAK Galilei. Im Sommersemester 2024 haben 23 Studierende im Rahmen des Masterwahlmoduls Stadt und Landschaft die Galileigasse am Alsergrund in Wien neu gestaltet: Aus einer Wohnstraße wurde eine Fußgänger:innenzone. Ein Jahr später feiern wir den Gewinn des VCÖ Mobilitätspreises Österreich 2025 in derKategorie Kindgerechtes Verkehrssystem sowie eine Auszeichnung beim VCÖ Mobilitätspreis Wien. Das nehmen wir zum Anlass, um noch einmal gemeinsam auf das Projekt zurückzublicken. Lena Hohenkamp (ifoer) hat hierfür Jan Gartner (Raumpioniere) Ronja Gelf (Master Raumplanung), Katrin Hagen (landscape), Philip Krassnitzer (ehem. LA 21) und Alexandra Weber (Master Raumplanung) eingeladen. Gemeinsam mit unseren Gästen sprechen wir darüber, wie das Projekt umgesetzt wurde, welche Hürden es gab, wie aus einerWohnstraße eine Fußgänger:innenzone wurde und welche Chancen in solchen temporären Transformationen stecken. Instagram: @tu.in.action Kurzbios: Jan Gartner ist Gründer und Geschäftsführer der Agentur Raumpioniere, die innovative Projekte im Bereich Placemaking, Tactical Urbanism, Stadtentwicklung und Bürger:innenbeteiligung begleitet. Er studierte Raumplanung an der TU Wien und bringt seine Expertise in der Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger, gemeinschaftsorientierter Stadträume ein. Ronja Gelf studierte zunächst Architektur (B.A.) an der Fachhochschule Aachen und arbeitete seit 2019 parallel und anschließend in einem Aachener Architekturbüro. 2023 begann sie das Masterstudium der Raumplanung an der TUWien. Erfahrungen aus der persönlichen Assistenz von Menschen im Rollstuhl haben ihre Sensibilität für Intersektionalität und soziale Gerechtigkeit geschärft und ihre Haltung darin bestärkt, marginalisierte Perspektiven in Planungsprozessen immer mitzudenken. Katrin Hagen ist Senior Scientist am Forschungsbereich Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung der TU Wien. Nach dem Diplom an der TU Hannover arbeitete sie als Planerin in Wien und Andalusien. Seit 2006 ist sie an die TU Wien tätigwo sie 2011 zum Thema Klimawandelanpassung und Freiraumqualität promovierte. Zusätzliche Schwerpunkte in Lehre und Forschung liegen auf innovativen undco-kreativen Umsetzungsprozessen. Derzeit leitet sie das Forschungsprojekt CoCoNet – Co-creative Cohabitation Network (DUT). Lena Hohenkamp ist seit 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit Tactical Urbanism undPlacemaking aus einer Care-Perspektive und beleuchtet die damit im Zusammenhang stehenden Fragen nach Aneignung, Sorge und sozialer Verantwortung. Philip Krassnitzer studierte Raumplanung an der TU Wien und war anschließend als Projektassistent und später als externerLehrbeauftragter in den Forschungsbereichen Ifoer und Region tätig. Seit September 2024 ist er Praedoc in der Arbeitsgruppe für Raumforschung und Raumordnung an der Universität Wien. Sein Forschungsinteresse gilt dem Verstehen und der Vermittlung komplexer räumlicher Zusammenhänge und Veränderungsprozesse auf lokaler und regionaler Ebene. Alexandra Weber studiert im Master Raumplanung an der TU Wien. Ursprünglich kommend von Kunst und Gestaltung (HTL) ist ihr Blick 2020 zur integrativen Raumplanung im öffentlichen Raum mit den Themenschwerpunkten Klimawandelanpassung, Stadtnatur, Gesundheitsförderung und aktive Mobilität gewandert. Credits Folge #34Konzept und Moderation: Ronja Gelf, Alexandra Weber, Larissa Benk und Lena HohenkampAufnahme, Audio und Schnitt: Lena HohenkampFotocredits: Lena Hohenkamp ZUKUNFT STADT Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk,Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher  Intro Musik: Jakob Kotal Der  Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich Örtliche Raumplanung der TU Wien.

    1 hr

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