DAS DRITTE REICH - Die Geschichte des Nationalsozialismus

Janez Erat

Ein Versuch diese Epoche der deutschen Geschichte auf verständliche Weise zu beschreiben. WICHTIG !! Mein Interesse ist ein rein Geschichtliches, dass möchte ich betonen. Ich will mich dabei um objektive Sachlichkeit, d.h. um eine genaue Wiedergabe der Realität, bemühen und habe keine politischen Ziele !! Bei einem Thema wie diesem, ist das besonders wichtig zu betonen. Sowohl Täter als auch Opfer sollen in diesem Podcast zum Thema gemacht werden.

  1. 21h ago

    #60 „Heim ins Reich“ – Himmlers Pläne für Südtirol und das Kanaltal

    Vor diesem Hintergrund verkündete Mussolini im Oktober 1936 die Entstehung der „Achse Rom–Berlin“, um die sich nach seiner Vorstellung die europäische Politik künftig drehen sollte. Für Hitler bedeutete dies einen wichtigen außenpolitischen Erfolg. Gleichzeitig verlor die Südtirolfrage zunehmend an Bedeutung, da die Interessen der deutschsprachigen Minderheiten den strategischen Zielen der deutsch-italienischen Partnerschaft untergeordnet wurden. Diese Entwicklung mündete schließlich in die sogenannte Option von 1939. Mit dem Anschluss Österreichs am 12. März 1938 erhielt die Situation jedoch eine neue Dynamik. Das Deutsche Reich grenzte nun unmittelbar an Italien, und sowohl in Südtirol als auch im Kanaltal entstand bei vielen Menschen die Hoffnung auf eine Rückkehr in den deutschen beziehungsweise österreichischen Staatsverband. Im Kanaltal löste die Nachricht große Begeisterung aus, und offen wurde der Wunsch geäußert, wieder zu Österreich zu gehören. Hitler versicherte Mussolini zwar wiederholt, dass die Brennergrenze unangetastet bleiben werde – „es ist der Brenner“, schrieb er kurz vor dem Anschluss –, doch gerade diese Zusicherung machte die Frage der deutschsprachigen Bevölkerung südlich der Grenze umso dringlicher. Außenminister Galeazzo Ciano notierte bereits im April 1938 in seinem Tagebuch die Überlegung, man werde die Deutschen dazu bewegen müssen, ihre Volksgenossen zurückzunehmen. Da man die Berge nicht versetzen könne, müsse man eben die Menschen versetzen. Wenige Tage später sprach Hermann Göring erstmals von einem „Aut-aut“: Die Südtiroler sollten sich entscheiden müssen, entweder ins Reich auszuwandern oder dauerhaft italienische Staatsbürger zu bleiben.

    1h 44m
  2. Jun 11

    #59 Die Geburt der NSDAP: Der Abend des 24. Februar 1920

    Aus dem PND-Bericht vom 24. Februar 1920 geht hervor, dass Hitler keineswegs den triumphalen Auftritt hatte, den er später in „Mein Kampf“ schilderte. Es gab Zwischenrufe, es gab eine erhebliche Kommunisten- und Sozialdemokraten-Fraktion im Saal, es gab Tumulte. Drexler musste mehrfach eingreifen.  Saalordner – Reichswehrsoldaten in Zivil, die Röhm geschickt hatte – schlugen Störer nieder. So nüchtern muss man sich diesen „Gründungstag“ vorstellen: Es war keine erleuchtete Stunde, es war ein Bierkellerabend, der laut wurde. Der nüchterne Polizeibericht erzählt eine andere Geschichte: ein lauter Bierkellerabend, Tumulte, Saalschlägereien, eine Versammlung von vielleicht 2.000 Leuten in einer Stadt, in der das gerade einmal eine mittlere Sensation war. Und doch: Etwas hatte sich verschoben. Die DAP, die im Januar 1919 von einem Werkzeugschlosser und einem Journalisten in einem Hinterzimmer mit knapp zwei Dutzend Mitgliedern gegründet worden war, hatte nun ein Programm, einen Namen (ab diesem Tag offiziell: **Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, NSDAP**), und einen Starredner. Mehr noch nicht. Aber das war 1920 schon mehr, als die meisten anderen Splittergruppen hatten. Hitler war es demnach zu verdanken, dass die Partei in dieser Zeit von ungefähr 50 Mitgliedern auf 2000 in wenigen Monaten anwuchs und dadurch in München zum politischen Faktor wurde, bekannt und auch von der Polizei ernst genommen. Die Polizeiberichte billigten der Bewegung sogar etwas positives zu, dass si geschafft hat den Patriotismus zu stärken auch im positiven Sinne.

    1h 12m

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Ein Versuch diese Epoche der deutschen Geschichte auf verständliche Weise zu beschreiben. WICHTIG !! Mein Interesse ist ein rein Geschichtliches, dass möchte ich betonen. Ich will mich dabei um objektive Sachlichkeit, d.h. um eine genaue Wiedergabe der Realität, bemühen und habe keine politischen Ziele !! Bei einem Thema wie diesem, ist das besonders wichtig zu betonen. Sowohl Täter als auch Opfer sollen in diesem Podcast zum Thema gemacht werden.

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