Amtsgeheimnisse - Der Gemeindebund-Podcast

Willkommen bei „Amtsgeheimnisse – Der Gemeindebund-Podcast“, eurem Zugang zu Geschichten und Informationen über die österreichischen Gemeinden! In unserem Podcast werfen wir gemeinsam mit Präsident Johannes Pressl und spannenden Gästen einen detaillierten Blick hinter die Kulissen des kommunalen Lebens und beleuchten die Arbeit jener Menschen, die tagtäglich dafür sorgen, dass unsere Gemeinden funktionieren.

  1. #41 „Pflegeheim reicht nicht: Warum wir ein ganzes Dorf brauchen“ - mit Daniela Palk

    May 20

    #41 „Pflegeheim reicht nicht: Warum wir ein ganzes Dorf brauchen“ - mit Daniela Palk

    In dieser Folge des Gemeindebund-Podcasts Amtsgeheimnisse spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit Daniela Palk, Vorständin des Diakoniewerks Österreich, über die Zukunft sozialer Dienstleistungen, Pflege, Inklusion und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Österreich. In der  Die Zukunft sozialer Versorgung liegt weniger in einzelnen Einrichtungen, sondern im Zusammenspiel von Gemeinden, Nachbarschaft und professionellen Diensten. Wie wollen wir in Zukunft leben, altern und füreinander sorgen? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das Gespräch zwischen Johannes Pressl und Daniela Palk, Vorständin des Diakoniewerks. Dabei wird schnell klar: Es geht längst nicht mehr nur um Pflegeheime oder soziale Einrichtungen – sondern um ein grundsätzliches Umdenken, wie Gesellschaft funktioniert. Daniela Palk bringt es auf den Punkt: „Inklusion geschieht nicht durch Organisationen – sie geschieht durch Nachbarn.“ Und in Richtung Pflege und Altern sagt Daniela Palk: „Um in Würde zu altern, braucht es ein ganzes Dorf. Gemeinden spielen auf diesem Weg eine Schlüsselrolle – nicht nur als Infrastrukturgeber, sondern als aktive Gestalter von Gemeinschaft.“ Die Zukunft sozialer Versorgung liegt laut Palk weniger in einzelnen Einrichtungen, sondern im Zusammenspiel von Gemeinden, Nachbarschaft und professionellen Diensten. Österreichischer Gemeindebund

    1 hr
  2. #39 Wie retten wir die Gemeindefinanzen? - mit Gabriel Felbermayr

    Apr 15

    #39 Wie retten wir die Gemeindefinanzen? - mit Gabriel Felbermayr

    In dieser Folge des Gemeindebund Podcasts „Amtsgeheimnisse“ spricht Johannes Pressl mit dem WIFO-Direktor Gabriel Felbermayr über die aktuelle wirtschaftliche Lage der österreichischen Gemeinden. Warum geraten Gemeindebudgets zunehmend unter Druck? Welche Rolle spielen Inflation, Konjunktur und strukturelle Veränderungen? Und wie kann der Finanzausgleich reformiert werden, um Gemeinden langfristig zu stärken? Gemeinsam beleuchten sie zentrale Herausforderungen wie steigende Ausgaben, stagnierende Einnahmen, komplexe Finanzierungsstrukturen und die Notwendigkeit klarer Zuständigkeiten im föderalen System. Gleichzeitig zeigt die Folge konkrete Lösungsansätze auf – von Digitalisierung über interkommunale Kooperation bis hin zu strukturellen Reformen im Staatssystem. Im Gespräch wird deutlich: Die Gemeinden stehen unter massivem finanziellen Druck. Ursache ist eine Kombination aus wirtschaftlicher Schwächephase, hoher Inflation in den vergangenen Jahren und strukturell steigenden Ausgaben – insbesondere in den Bereichen Pflege, Kinderbetreuung und Infrastruktur. „Die Einnahmen wachsen derzeit deutlich langsamer als die Ausgaben – das ist eine strukturelle Schieflage“, so Felbermayr. Weitere Themen des Podcasts: Welche Bereiche besonders betroffen sind Finanzausgleich verständlich erklärt Kooperation statt Zusammenlegung Digitalisierung als Chance Apell für strukturelle Reformen Österreichischer Gemeindebund

    59 min
  3. #37 Günther Ofner: Der Bürgermeister der Airport-City

    Mar 18

    #37 Günther Ofner: Der Bürgermeister der Airport-City

    In dieser Folge des Gemeindebund-Podcasts Amtsgeheimnisse spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, über den Flughafen als hochkomplexe Infrastruktur mit großer regionaler Verantwortung. Im Zentrum des Gesprächs steht dabei die Digitalisierung: Mit jährlich rund 32 Millionen Passagieren funktioniert der Flughafen längst als durchdigitalisierte Organisation – von biometrischen Verfahren über Self-Check-in bis zu modernsten Sicherheitskontrollen. Auch Bauprojekte werden mithilfe digitaler Zwillinge (Building Information Modeling) geplant und betrieben. Das trägt maßgeblich zur Effizienz bei: „In den vergangenen zwölf Jahren konnte der Energieverbrauch um 40 Prozent gesenkt werden“, sagt Flughafen-Vorstand Günther Ofner im Podcast mit Johannes Pressl. Ein weiteres Thema im Gespräch ist die Versorgungssicherheit. „Der Flughafen setzt auf doppelte Netzanbindung, Notstromsysteme, 46 Hektar Photovoltaik und prüft den Einsatz großer Batteriespeicher“, erklärt Günther Ofner. Gleichzeitig spielen Umwelt- und Lärmschutz eine zentrale Rolle – unterstützt durch neue Anflugverfahren und ein umfassendes Lärmschutzprogramm. Seit 20 Jahren sorgt das Dialogforum Flughafen Wien für den strukturierten Austausch zwischen Flughafen, Gemeinden und weiteren Beteiligten. Für Ofner ist klar: Große Infrastrukturprojekte funktionieren nur mit Transparenz, rechtlicher Klarheit und kontinuierlichem Dialog. Sein Rat an Gemeinden bei Großprojekten: „Frühzeitig das Gespräch suchen, Herausforderungen offen benennen und gemeinsam Lösungen entwickeln.“ Österreichischer Gemeindebund

    54 min
  4. #36 Amtsgeheimnisse vor Ort: Leerstand adé: Vom Bergbau-Ort zum Zukunftszentrum - mit Bürgermeister Thomas Rauninger

    Mar 4

    #36 Amtsgeheimnisse vor Ort: Leerstand adé: Vom Bergbau-Ort zum Zukunftszentrum - mit Bürgermeister Thomas Rauninger

    In dieser Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“ spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit Bürgermeister Thomas Rauninger über die tiefgreifende Transformation der Bergstadt Eisenerz. Vom einstigen Hoch mit über 12.000 Einwohnern in der Nachkriegszeit ist Eisenerz heute auf rund 3.300 Einwohner geschrumpft. Der Strukturwandel im Bergbau – insbesondere seit den 1980er-Jahren – führte zu massivem Arbeitsplatzverlust und Abwanderung. Heute sind rund 40 % der Bevölkerung über 65 Jahre alt. Gleichzeitig stehen rund 700 Wohnungen leer. Paradox: Während Wohnraum vorhanden ist, fehlt es an zeitgemäß adaptierten Wohnungen – und an Fachkräften. Eisenerz reagiert mit klarer Strategie: Mit der Plattform „Redesign Eisenerz digital“ verfolgt die Stadt einen Smart-Village-Ansatz. Leerstände werden sichtbar gemacht, Eigentümer aktiviert, Förderungen transparent dargestellt. Der 21-monatige Beteiligungsprozess zeigt: Aktivierung braucht Dialog mit allen Beteiligten. Ergänzend setzt die Stadt auf Ortskernbelebungsprämien, langfristige Leitbildprozesse und Kooperation mit Leitbetrieben. Ein Zukunftsanker ist das „Zentrum am Berg“, ein internationales Tunnelforschungs- und Trainingszentrum am steirischen Erzberg. Die Botschaft der Folge: Leerstandsbelebung braucht Ausdauer, klare Ziele und viele kleine, konsequente Schritte. Österreichischer Gemeindebund

    26 min
  5. Feb 18

    #35 Zwischen Zeitung und Instagram: Was Bürgermeister wissen müssen! - mit Martin Gebhart

    In dieser Folge des Gemeindebund-Podcasts Amtsgeheimnisse spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit dem Chefredakteur des Kurier Martin Gebhart  über die aktuelle Medienlandschaft in Österreich und darüber, wie Bürgermeister:innen effektiv mit Medien kommunizieren können. Im Gespräch wird zudem die Transformation von Print zu Online, die Bedeutung von Social Media, Newsletter und Gemeindezeitungen diskutiert. Der Kurier-Journalist stellt dabei Gespräch mit Johannes Pressl klar: „Medien befinden sich heute in einer umfassenden Transformation. Print verliert an Bedeutung, online ist unverzichtbar geworden.“  Für die Produktion einer Zeitung und Medieninhalten auf Plattformen brauche es ein eingespieltes Team, das sich gut kennt und das von 5.30 Uhr bis 23 Uhr im Einsatz ist.  Die Herausforderung von Medien heute sei es - laut Gebhart und aus Sicht des Kurier – „Print möglich stabil zu halten und das Online-Wachstum zu forcieren.“ Die meist geklickten Inhalte online seien übrigens Berichte über die Royals und leichte Unterhaltung, verrät der Experte. Und wie sieht die Zukunft der Medien aus? „Print wird weniger und teurer, aber nicht verschwinden“, sagt Martin Gebhart. Und er rechnet damit, dass Medienhäuser künftig nicht mehr jeden Tag eine Tageszeitung produzieren werden.  Martin Gebhart gibt im Gespräch mit Johannes Pressl aber auch praxisnahe Tipps für offene und authentische Kommunikation für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister: „Authentizität ist das oberste Gebot. Es braucht mehr ehrliche, klare und einfache Kommunikation.“ Inhalte der Folge: • Wie funktionieren eigentlich Medien? • Tagesablauf in der Redaktion: Wie Inhalte entstehen, von 5:30 Uhr bis 23:00 Uhr • Online vs. Print: Leser:innen, Klickzahlen und Abos • Empfehlungen für Bürgermeister:innen: o Nutzung aller Medienkanäle (Newsletter, WhatsApp, Social Media) o Offene Kommunikation auch zu unangenehmen Themen o Stärkung der Gemeindeidentifikation durch klassische Gemeindezeitungen • Zukunft des Journalismus: Print wird teurer, Online wichtiger, Bezahlmodelle im Fokus • Für Bürgermeister:innen gilt: authentisch, offen, proaktiv und auf allen Kanälen präsent sein Österreichischer Gemeindebund

    50 min

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