Auflicht - Der Dermatologie Experten Talk

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Willkommen beim AUFLICHT-Podcast! Dr. Christian Posch spricht mit ausgewiesenen Experten zu verschiedenen Themen der Dermatologie: wissenschaftlich fundiert, unabhängig und praxisnahe. Von Fachleuten, für Fachleute. Ob Dermatologe, Kinderärztin, Internist oder Allgemeinmedizinerin - hier ist für alle interessierten Medizinexperten etwas dabei. Nicht vergessen: Die Wissenschaft ist stetig im Wandel. Daher immer alle Informationen auf Aktualität und Kontext prüfen. Disclaimer für Patienten: Alle Angaben sind ohne Gewähr und ersetzen den Arztbesuch nicht.

  1. May 19

    Albinismus, Dermatoonkologie und Auslandshilfe in Malawi

    Albinismus in Afrika – Medizinische Herausforderungen und soziokulturelle Realität In dieser Episode des „Auflicht Podcast“ spricht Dr. Christian Posch mit der Dermatologin Dr. Marlis Wruhs über ihre langjährige humanitäre Arbeit in Malawi. Die Folge beleuchtet die medizinischen Konsequenzen des okulokutanen Albinismus (OCA) in Regionen mit extrem hoher UV-Exposition und diskutiert die notwendigen Strategien zur Senkung der damit verbundenen hohen Morbidität und Mortalität. Wissenschaftliche Kernpunkte:Genetik und Pathophysiologie: Der Albinismus ist eine autosomal-rezessive Störung der Melaninbiosynthese, bei der Melanozyten zwar vorhanden, aber biochemisch inaktiv sind. Da Melanin als essenzieller Breitband-UV-Filter und Antioxidanz fungiert, führt sein Fehlen zu einem ungebremsten akkumulierenden UV-Schaden der DNA in den Keratinozyten. Während die Prävalenz weltweit bei etwa 1:20.000 liegt, erreicht sie in afrikanischen Ländern wie Malawi Raten von bis zu 1:1.500. In Kombination mit einem ganzjährig hohen UV-Index von 10–12 führt dies zu einer massiven Belastung der Haut, vor allem bei Menschen mit Albinismus. Dermatoonkologie: Das Plattenepithelkarzinom (SCC) ist beim afrikanischen OCA der dominierende Hauttumor und zugleich die Haupttodesursache; über 90% der Betroffenen erreichen nicht das 40. Lebensjahr. Die Therapie stützt sich fast ausschließlich auf die chirurgische Exzision unter improvisierten Bedingungen, da moderne Systemtherapien (z. B. Immuntherapien) oder Strahlentherapie kaum oder garnicht verfügbar sind. Prävention und soziale Faktoren: Neben der Primärprävention durch Sonnenschutzmittel und UV-Kleidung spielen die Aufklärung über Mythen (z. B. „Glücksbringer-Kräfte“ von Albino-Knochen) und der Schutz vor Diskriminierung und Gewalt eine entscheidende Rolle für das Überleben der Betroffenen. Dr. Marlis Wruhs ist Dermatologin an der Klinik Hietzing und engagiert sich seit 2019 über den Verein Tumaini (https://masalu.at/) für die dermatologische Versorgung und Ausbildung in Malawi.

    36 min
  2. May 5

    ÖADF Jahrestagung 2026 – Innovation, Klinik und Gesundheitspolitik

    In dieser Folge berichtet Christian Posch direkt von der ÖADF-Jahrestagung in Salzburg. Interviews mit führenden Experten der österreichischen Dermatologie bieten in dieser Folge einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der klinischen Forschung, die Rolle der künstlichen Intelligenz, und über die Herausforderungen gesundheitspolitischer Weichenstellungen. Das Profil der ÖADF: Die Tagung zeichnet sich durch ein breites klinisches Spektrum aus, das durch die aktive Einbindung spezialisierter Arbeitsgruppen und namhafter Referenten die gesamte Breite der österreichischen Dermatologie abbildet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Nachwuchsförderung und der Integration junger Assistenzärzte in die Programmgestaltung.Innovation und Technologie: Diskutiert werden die Schwerpunkte der Präzisionsmedizin, Immundermatologie und Dermatoonkologie. Ein zentrales Thema ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), die bereits zur administrativen Unterstützung genutzt wird und künftig verstärkt in der Diagnostik und Befundung assistieren soll, wobei die Bedeutung der „menschlichen Intelligenz“ für komplexe Differenzialdiagnosen betont wird.Dermatopathologie: Experten fordern eine Stärkung der klinisch-pathologischen Korrelation. Trotz des Potenzials der KI bleibt der menschliche Input bei der Formulierung schwieriger Diagnosen unter Berücksichtigung des klinischen Gesamtbildes essenziell. Es wird an Kliniken und Forscher appelliert, die Dermatopathologie als integralen Bestandteil des Fachgebietes zu erhalten.Update Allergologie: Im Fokus steht das Delabeling von Penicillinallergien. Angesichts hoher Raten an Fehldiagnosen ist die Integration von Allgemeinmedizinern und die Anpassung elektronischer Gesundheitsakten (ELGA) notwendig, um den Status „Verdacht auf Allergie“ wissenschaftlich fundiert zu widerlegen. Zudem wird der Verlust des renommierten Experten Knut Brockow gewürdigt.Berufspolitik und die Zukunft der ÖGDV: Der designierte Präsident der ÖGDV, Franz Trautinger, skizziert die Ziele seiner Amtszeit: Stabilität, die Umsetzung medizinischer Innovationen und die Bekämpfung der fachärztlichen Unterversorgung in ländlichen Regionen.Gesundheitspolitik und Ökonomie:Ausblick: Die nächste Jahrestagung findet 2027 in Wien statt.

    29 min
  3. Feb 19

    Haarausfallserkrankungen

    Prof. Johannes Griss und ich besprechen Haarausfall, der weit mehr als nur ein kosmetisches Ärgernis ist. Er rührt an den Kern des subjektiven Gesundheitsempfindens, wie eine Studie zeigt, in der 46 % der befragten Krebspatientinnen den Haarverlust als traumatischer empfanden als ihre Mastektomie. Dank der modernen Trichoskopie, die heute als Goldstandard der Diagnostik gilt und die klassische Histologie oft übertrifft, lassen sich Erkrankungen wie die Alopecia Areata oder vernarbende Formen wie der Lichen Planopilaris meist unkompliziert identifizieren. Ob „Ausrufezeichenhaare“ bei Autoimmunprozessen oder variierende Haardurchmesser bei der androgenetischen Alopezie, die Kopfhaut verrät unter der Lupe oft mehr als eine Biopsie. Dabei ist die funktionelle Rolle von Haaren, etwa der Schutz der Augen durch Wimpern und Brauen vor Staub und Infektionen, medizinisch hochrelevant und darf bei der Anamnese nicht unterschätzt werden. In der Therapie weht ein frischer Wind: Während das telogene Effluvium nach Stressereignissen wie einer Covid-Infektion von selbst wieder nachwächst, bieten bei schweren Fällen von Alopecia Areata moderne JAK-Inhibitoren völlig neue Perspektiven mit Ansprechraten von rund 40 bis 60 %. Doch High-Tech ist nicht alles; auch „Oldies“ wie Low-Dose-Minoxidil oder Metotrexat zeigen in der Praxis beeindruckende Erfolge bei deutlich geringeren Kosten. Am Anfang steht jedoch immer das Shared Decision Making, denn da Haarausfall keinen zwingenden medizinischen Behandlungsbedarf hat, muss jede Therapie individuell auf den Leidensdruck und die Lebensplanung der Patienten abgestimmt werden. Weitere Folgen unter: www.wayfinder.at oder www.DermaTV.at

    1h 5m
  4. Jan 29

    Warzen, HPV und grüner Tee?

    Das humane Papillomvirus: Ein omnipräsenter Überlebenskünstler Das humane Papillomvirus (HPV) ist ein hüllenloses Doppelstrang-DNA-Virus, das im Tierreich weit verbreitet ist, wobei die humanen Typen ausschließlich von Mensch zu Mensch übertragen werden. Es gilt als omnipräsent, da nahezu jeder Mensch Träger dieser Viren ist, die sich in den Haarfollikeln oder im Genitalbereich ansiedeln. Trotz seiner einfachen Struktur ist das Virus extrem resistent gegenüber Umwelteinflüssen und kann sogar in Schwimmbecken oder auf öffentlichen Toiletten überdauern. Pathogenese und Onkogenität Die einzige Zielzelle des Virus ist der Keratinozyt. Über kleinste Mikrorisse in der Haut oder Schleimhaut gelangt das Virus in die Basalmembran, wo es sich teilende Zellen für seine eigene Replikation nutzt. Von den über 200 bekannten Typen werden klinisch insbesondere die kutane von der Schleimhaut-assoziierten Gruppe sowie benigne von onkogenen Typen unterschieden. Besondere medizinische Relevanz haben die Hochrisiko-Typen wie HPV 16, das in über 50 % der Zervixkarzinome nachgewiesen wird. Die virale Onkogenität beruht auf den Proteinen E6 und E7, die in das Wirtsgenom integrieren und die Zellzykluskontrolle (unter anderem über P53) stören. Neben dem Gebärmutterhalskrebs ist HPV ursächlich für eine Vielzahl anderer Tumoren, darunter Anal-, Vulva-, Penis- und Kopf-Hals-Karzinome. Diagnostik und Therapie Während die klinische Diagnose von Warzen oder Kondylomen meist eindeutig ist, bietet die PCR-Typisierung eine hochsensible Methode zum Nachweis onkogener Typen, sollte jedoch gezielt eingesetzt werden, um unnötige Verunsicherung bei Patienten ohne klinischen Befund zu vermeiden. In der Therapie gibt es neben destruktiven Verfahren (Kryotherapie, Laser) einen innovativen Ansatz mittels Grüntee-Extrakt (Polyphenone/Katechine). Dieser Wirkstoff ist hocheffizient, da er mehrere Schritte der viralen Infektion und Replikation unterbindet sowie den programmierten Zelltod (Apoptose) infizierter Zellen fördert, wobei er nahezu keine Nebenwirkungen zeigt. Bei gewöhnlichen Hautwarzen, insbesondere bei Kindern, ist aufgrund der hohen Spontanheilungsrate oft eine zurückhaltende Strategie („First do no harm“) ratsam. Prävention Die Impfung gegen den Krebs Die prophylaktische 9-fach-Impfung gilt als entscheidender Durchbruch, da sie effektiv vor den wichtigsten onkogenen Typen sowie vor Kondylomen schützt. Länder wie Australien demonstrieren, dass eine flächendeckende Impfung von Mädchen und Jungen die Rate an Zervixkarzinomen und Genitalwarzen massiv senken kann. Professor Stockfleth betont abschließend die Bedeutung der klinischen Sorgfalt: Da viele Patienten sich „schmutzig“ fühlen, ist eine offene Kommunikation und gründliche körperliche Untersuchung („Durch die Hose stellt man keine Diagnose“) unerlässlich, um die Erkrankung zu entmystifizieren.

    47 min
  5. 12/16/2025

    Atopische Dermatitis (Teil 1)

    Dr. Christine Bangert im Interview zur Atopischen Dermatitis (AD), in der Umgangssprache oft als Neurodermitis bezeichnet. Die AD ist eine chronisch-rezidivierende entzündliche Hauterkrankung, deren Existenz bereits vor 2500 Jahren von Hippokrates beschrieben wurde. Die Diagnose erfolgt klinisch anhand der Hanifin und Rajka Kriterien, wobei der starke Juckreiz (Pruritus) eines der Hauptkriterien darstellt. Die Ekzeme zeigen sich in altersabhängiger Verteilung, wobei sie bei älteren Kindern typischerweise in den großen Beugen (Kniekehlen, Ellenbeugen) auftreten, während Erwachsene sie eher an Hals, Kopf oder Händen entwickeln. Pathophysiologisch ist die AD eine multifaktorielle Erkrankung, die auf drei zentralen Säulen beruht: einer gestörten Hautbarriere (Epidermis), einer Verschiebung der Immunlage hin zur Typ-2-Immunität, und einer Dysbiose des Mikrobioms. Diese Barrierestörung wird bei vielen Patienten durch strukturelle Proteinmängel wie die Filaggrinmutation begünstigt, wodurch Allergene und Mikroben leichter eindringen und die Entzündung weiter anheizen können. Die systemische Th2-Entzündung ist oft mit weiteren atopischen Erkrankungen wie Asthma, allergischer Rhinitis oder Nahrungsmittelallergien assoziiert. Immunologisch stehen die Zytokine Interleukin-13 (IL-13) und Interleukin-4 (IL-4) im Zentrum der Typ-2-Immunität, wobei IL-13 als Schlüsselzytokin fungiert, das sowohl die Entzündung als auch die Fibrose (Lichenifikation) mitbeeinflusst. Speziell der quälende Juckreiz wird durch das Zytokin IL-31 vermittelt. Die gestörte Hautabwehr führt zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen: Akute Schübe sind durch eine Überwucherung mit dem pathogenen Keim Staphylococcus aureus gekennzeichnet, der durch seine Toxine die Typ-2-Immunreaktion weiter verstärkt. Auch Viruserkrankungen, wie die schwere Ekzema herpeticatum (durch Herpes Simplex), stellen eine besondere Gefahr dar und müssen notfallmäßig intravenös behandelt werden. Die AD ist nicht auf die Haut beschränkt, sondern gilt als systemische Erkrankung mit relevanten Komorbiditäten, darunter neuropsychiatrische Erkrankungen (erhöhtes Risiko für Depressionen und Angststörungen) und kardiovaskuläre Risiken (z.B. ischämische Herzerkrankungen). Als Triggerfaktoren gelten Stress (auch positiver Stress) und starke Temperaturschwankungen. Experten betonen, dass Diäten ohne eine nachgewiesene Nahrungsmittelallergie nicht zielführend sind, da sie unnötigen Stress verursachen, der die Krankheit wiederum verschlechtern kann.

    50 min
  6. 11/26/2025

    Hidradenitis suppurativa

    Hidradenitis Suppurativa (HS, Acne Inversa) Dr. Antonia Wiala-Winter und ich unterhalten uns zu einer schweren chronischen Hauterkrankung mit enormem Leidensdruck: Der Hidradenitis suppurativa. Definition: Rein klinische Diagnose (keine Biopsien/Labor nötig) mit drei Grundläsionen: entzündliche Knoten, Abszesse und sezernierende Fisteln in inversen Körperarealen (Achseln, Leisten, Genital, Gesäß), die innerhalb von sechs Monaten rezidivieren. HS geht primär vom Haarfollikel aus, nicht von Schweißdrüsen, und unterscheidet sich grundlegend von der Akne vulgaris. Pathogenese: Die HS ist KEINE Infektionskrankheit. Mechanischer Stress in Hautfalten begünstigt Mikrobenpenetration und follikuläre Hyperkeratose; verstärkt durch Nikotinabusus. HS ist eine Systemerkrankung mit genetischer Veranlagung und Komorbiditäten wie chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Spondyloarthritis, PCOS und metabolischem Syndrom. Beeinflussbare Risikofaktoren: Rauchen und Adipositas (proinflammatorische Adipozyten, erhöhte Reibung). Belastung: Diagnoseverzögerung etwa sieben Jahre, massive Schmerzen, weitreichende sozioökonomische und psychische Folgen (Krankenstandstage, Beziehungsprobleme, sexuelle Dysfunktion). Therapie: Entzündungshemmende, antibiotische Therapie ist zentral. Bei Frauen (3:1-Verhältnis) mit Zyklusabhängigkeit eröffnen sich weitere Therapieoptionen. Aktuell gilt 50% Verbesserung als Erfolg. Frühzeitiger Systemtherapie-Start ab moderater HS (IHS4 ≥ 4) empfohlen. Fisteln erfordern oftmals eine chirurgische Entfernung. Wenn Sie mehr zur Therapie wissen wollen gehen finden Sie eine Spezialepisode auf www.wayfinder.at Wichtigste Botschaft: „Da kann man nichts mehr machen" ist obsolet – Therapie und Unterstützung (Selbsthilfegruppen) sind immer möglich.

    43 min
  7. 10/21/2025

    KI in der Dermatologie

    KI in der Dermatologie: von technologischer Entwicklung und KI-Revolution Hören Sie Prof. Harald Kittler zum derzeit wohl am meisten diskutierten Thema unserer Zeit: Künstliche Intelligenz (KI). Wollen Sie die Inhalte in Ton UND Bild, dann einfach bei www.DermaTV.at anmelden und viele weitere spannende Themen entdecken. Die technologische Revolution in der Dermatologie begann mit einfacher Hardware, wie dem Handdermatoskop (Ende der 80er/90er Jahre), gefolgt von digitalen Dermatoskopen und 3D-Ganzkörperfotografie. Erste KI-Versuche zur Hautkrebsdiagnose in den 90er Jahren nutzten primitive, regelbasierte (symbolische) Technologien, die jedoch schnell an ihre Grenzen stießen. Ab Mitte der 90er Jahre erfolgte der Übergang zur datenbasierten KI, bei der Algorithmen die Regeln selbst aus den eingegebenen Daten ableiten. Man unterscheidet dabei zwischen supervidiertem Lernen (Lösung wird eingegeben) und unsupervidiertem Lernen (die KI bildet sich ein eigenes Bild). Anwendung und Herausforderungen im klinischen Alltag KI-Systeme können die Unterscheidung von Muttermalen und Melanomen unterstützen (z.B. mittels Ampelsystem: rot, gelb, grün). In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Kombination von Mensch mit Maschine (Mensch mit Maschine) die besten Ergebnisse liefert, da der Mensch fähig ist, praktische Probleme zu kompensieren, die der Theoretiker nicht bedacht hat. Neue Technologien, wie die 3D-Ganzkörperfotografie, bergen das Risiko, eine hohe Anzahl an falsch positiven Befunden zu generieren, was den Arbeitsaufwand des medizinischen Personals erhöht. Da die "Fallhöhe zur Biopsie" in der Dermatologie sehr gering ist, kann der Einsatz von KI oft als zeitraubend empfunden werden, wenn sie die Entscheidung zur Biopsie nicht überzeugend abkürzen kann. Nischenanwendungen, wie die konfokale Mikroskopie, sind sinnvoll, erfordern aber eine sehr spezifische Fragestellung. Die Rolle des Menschen und Ausblick Trotz des Fortschritts liegt die letztendliche Verantwortung immer beim Menschen. Harald Kittler sieht keine Gefahr, dass Dermatologen obsolet werden, da die manuellen Fähigkeiten und vor allem die menschliche Komponente nicht von Maschinen übernommen werden können. Er betont, dass Menschen ohne Maschinen wahrscheinlich durch Menschen mit Maschinen ersetzt werden, und plädiert daher für die Entwicklung einer KI-Kompetenz.

    52 min

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Willkommen beim AUFLICHT-Podcast! Dr. Christian Posch spricht mit ausgewiesenen Experten zu verschiedenen Themen der Dermatologie: wissenschaftlich fundiert, unabhängig und praxisnahe. Von Fachleuten, für Fachleute. Ob Dermatologe, Kinderärztin, Internist oder Allgemeinmedizinerin - hier ist für alle interessierten Medizinexperten etwas dabei. Nicht vergessen: Die Wissenschaft ist stetig im Wandel. Daher immer alle Informationen auf Aktualität und Kontext prüfen. Disclaimer für Patienten: Alle Angaben sind ohne Gewähr und ersetzen den Arztbesuch nicht.

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