Alles außer Pause

Olli Venten und Alex Kukla

Alex Kukla und Olli Venten machen nie Pause – weder im Kopf noch im Leben. Sie sind ständig in Bewegung, vermeiden Stillstand, wo’s nur geht. Genau darum geht’s in „Alles außer Pause“: spontane Gespräche über das Leben, gute Stories, dumme Ideen und echte Momente. Manchmal tief, manchmal Trash – immer echt. Und manchmal mit Gästen, die genauso ticken.

  1. 4d ago

    #45 – Otto Bulletproof: High Risk, High Reward

    Was passiert, wenn man aufhört, alles zu zerdenken  und stattdessen einfach macht? In Folge #45 ist Otto Karasch aka Otto Bulletproof bei uns zu Gast. Abenteurer, Ex-Soldat, Unternehmer, 7-vs.-Wild-Gewinner, Ironman-Finisher und jemand, dessen Lebenslauf sich liest, als hätte er für ein Leben eigentlich drei gebraucht. Wir sprechen mit Otto über seinen ersten Ironman und warum er mit überschaubarem Training einfach ausprobieren wollte, ob es funktioniert. Über seine Zeit bei der Bundeswehr, Disziplin und die Frage, wie viel mentale Stärke angeboren ist und wie viel man lernen kann. Es geht um 7 vs. Wild und seinen Durchbruch auf YouTube, seine Abenteuer in aller Welt, Unternehmertum, gescheiterte Firmen und warum Otto Niederlagen weniger als Scheitern und mehr als Learning betrachtet. Otto erzählt außerdem, wie er mit 21 sein erstes Unternehmen gründete, später für einen guten sechsstelligen Betrag verkaufte und warum „High Risk, High Reward“ ziemlich gut zu seinem Leben passt. Und dann wäre da noch sein nächstes großes Ding: Mit einem Floß über den Atlantik? Otto erklärt, warum ihn ausgerechnet eine der verrücktesten Unternehmungen seines großen Vorbilds Rüdiger Nehberg nicht mehr loslässt. Außerdem sprechen wir über Social Media, Erziehung, Dankbarkeit, die verlorene Leichtigkeit unserer Generation und darüber, warum wir uns häufig selbst Grenzen setzen, bevor wir überhaupt angefangen haben. Und am Ende wird es für Alex und Olli plötzlich ernst: Ultimate Run 2027 – 48 Stunden. Als Team.  Unsere Zusage steht. Ob es dazu kommen wird? Eine Folge über Mut, Risiko, Disziplin, Scheitern und die vielleicht wichtigste Erkenntnis: Man muss nicht für alles bereit sein. Manchmal muss man einfach anfangen.

    #45 – Otto Bulletproof: High Risk, High Reward
  2. Sep 26

    #44 - WIR SIND EIN LAZARETT

    Berlin ist raus. Und das nicht, weil Alex keine Lust hat, sondern weil sein Körper endgültig die Notbremse gezogen hat. Nach Wochen mit Schmerzen bringt das MRT endlich Klarheit: kein Ermüdungsbruch, dafür eine periostale Reizung am Knochen. Die Konsequenz: Laufpause, Berlin Marathon absagen und alles dafür tun, das eigentliche große Ziel – das Great World Race – nicht zu gefährden. Alex spricht ziemlich offen darüber, wie sehr er die Warnsignale seines Körpers ignoriert hat und warum ausgerechnet jemand, der anderen Entlastungswochen predigt, bei sich selbst immer noch eine Schippe draufgelegt hat. Wir sprechen über Double-Run-Days, einen Sub-3-Marathon im Training, fehlende Regeneration und die Frage, wann Ehrgeiz und Disziplin irgendwann gegen einen selbst arbeiten. Dazu gibt Alex Einblicke in seinen aktuellen Weg zurück ins Training und warum es manchmal vielleicht besser ist, die eigene Trainingssteuerung aus der Hand zu geben. Ganz gesund ist Olli allerdings auch nicht unterwegs: Beim Mud Masters geht es 16 Kilometer durch Schlamm, Wasser, Hindernisse und sogar Stromschläge – bis sich ab Kilometer zehn das Knie wieder meldet. Die logische Konsequenz? Natürlich kurz über den Mud-Masters-Marathon mit über 100 Hindernissen nachdenken. Außerdem geht es um Ollis London-Trip inklusive Lime-Bike im Linksverkehr, Alex’ Wunsch nach entspannteren Tagen und eine spannende Frage: Ist es wirklich ein Flex, 60 Stunden pro Woche zu arbeiten – oder wäre es viel geiler, in 20 Stunden alles zu schaffen und trotzdem erfolgreich und zufrieden zu sein? Und: Was sind eigentlich die bestbezahlten Jobs? Würde Alex lieber Porsche-Verkäufer werden? Warum konfigurieren Menschen Autos, die sie sich überhaupt nicht leisten können? Was würden wir mit F**k-you-Money bauen? Und macht uns all das am Ende überhaupt glücklicher? Zum Abschluss gibt’s noch zwei Entweder-oder-Fragen: perfekte Genetik oder perfekte Disziplin? Und lieber DNF nach maximalem Einsatz oder finishen weit unter den eigenen Möglichkeiten? Und nächste Woche wartet ein Special Guest. Viel Spaß mit Folge #44 von Alles außer Pause.

  3. Sep 12

    #42 - DU MUSST NICHT JEDEN SCHEISS MITMACHEN!

    Mallorca gegen Wörthersee – während Alex bei 30 Grad Sonne Rad fährt, sitzt Olli auf einem Medizinkongress in Klagenfurt. Und trotzdem landen wir ziemlich schnell bei einem Problem, das wahrscheinlich viele Sportler kennen: Du willst trainieren – aber dein Körper macht nicht mit. Alex kämpft mittlerweile seit mehreren Wochen mit Problemen an Schienbein, Hüfte und Oberschenkel. Physio, Osteopathie, Pause – jeder hat eine andere Erklärung und einen anderen Lösungsansatz. Besonders ungünstig, wenn in zwei Wochen der Berlin Marathon ansteht und danach mit dem Great World Race das eigentliche große Ziel wartet. Wir sprechen darüber, wie man mit Verletzungen im Kopf umgeht, wann Radtraining das Laufen sinnvoll ersetzen kann und warum es manchmal besser ist, einen Schritt zurückzugehen, statt eine Verletzung mit Gewalt wegtrainieren zu wollen. Und damit sind wir bei einem Thema, das uns zunehmend nervt: Muss eigentlich jeder Hitzetraining, Zone 2, Rückwärtslaufen und den nächsten Social-Media-Trainingshack ausprobieren? Vielleicht sollte man erst einmal die offensichtlichen 20 Prozent verbessern, bevor man sich mit Methoden beschäftigt, die einem irgendwann den letzten Prozent Leistung bringen können. Außerdem geht es um 128 Kilometer und 2.700 Höhenmeter auf Mallorca, Sa Calobra und Puig Major, einsames Schwimmen im Wörthersee, eine Stunde Gefangenschaft in einer Tiefgarage, KI und automatisierte E-Mails – und die Frage, warum Kaltakquise meistens komplett nervt, aber richtig gemacht erstaunlich gut funktionieren kann. Zum Schluss wird es philosophisch: Unsere Aufmerksamkeitsspanne wird immer kürzer, selbst beim Fernsehen brauchen wir mittlerweile das Handy in der Hand – und Alex stellt eine ziemlich wilde Theorie auf: Hat unser Herz tatsächlich nur eine begrenzte Anzahl an Schlägen und können Atemübungen unser Leben verlängern? Eine etwas kürzere Folge aus zwei ziemlich unterschiedlichen Urlaubsorten – mit erstaunlich vielen Themen. Viel Spaß mit Folge #42 von Alles außer Pause.

    #42 - DU MUSST NICHT JEDEN SCHEISS MITMACHEN!
  4. Sep 5

    #41 - Einfach machen!

    Von London über Kenia bis Mallorca – und irgendwo dazwischen landen wir bei einer ziemlich einfachen Erkenntnis: Man kann Dinge so lange zerdenken, bis man sie am Ende gar nicht macht. Alex kommt gerade aus London zurück, wo adidas nicht nur den neuen Dropset Pro vorgestellt, sondern auch die weltweite Kampagne mit ihm gelauncht hat. Er erzählt von ziemlich außergewöhnlichen Tagen mit internationalen Athleten und Schauspielern – und von einer Osteopathie-Behandlung, nach der seine hartnäckigen Schienbeinprobleme plötzlich wie weggeblasen waren. Sportlich wird es diesmal aber noch spannender: Alex war mit Amanal Petros laufen. Deutscher Marathon-Rekordhalter, absolute Weltklasse – und ein ziemlich eindrucksvoller Reality-Check, wenn eine 4:00er Pace für den einen Zone 2 und für den anderen schon verdammt schnell ist. Daraus entsteht direkt die nächste Idee: ein Lauf- und Höhentrainingscamp in Kenia, kombiniert mit einem Charity-Projekt vor Ort. Und dann wird es etwas grundsätzlicher. Wer bist du eigentlich, wenn man Job, Sport, Social Media, Titel und Leistungen wegnimmt? Würdest du deinen bisherigen Weg noch einmal genauso gehen? Wie viel deines Selbstwerts hängt an Bestzeiten und Erfolgen? Und was würdest du morgen anfangen, wenn du wüsstest, dass du nicht scheitern kannst? Vielleicht denken wir viel zu oft darüber nach, was alles schiefgehen könnte. Manchmal ist die bessere Strategie deshalb erstaunlich simpel: Einfach machen! Außerdem geht’s um die absurdesten Werbepartner für Alex, 13-Euro-Carbon-Schuhe von Temu, einen potenziell legendären Treppenlift-Spot, die Deutsche Bahn, unsere Mallorca-Pläne und die Frage, ob Alex tatsächlich ein Jahr lang Elektroauto fahren könnte. Eine Folge zwischen Weltklasse-Marathon, großen Ideen, Selbstreflexion und gewohntem Schwachsinn. 🎙️ Viel Spaß mit Folge #41 – Einfach machen!

    #41 - Einfach machen!
  5. Aug 29

    #40 SPORTLER GEGEN SPORTLER – warum eigentlich?

    Alex läuft mal einen SUB3 Marathon, im Training. Und irgendwie ist das nicht einmal das verrückteste Thema dieser Folge. Wir sprechen darüber, warum Alex gerade versucht, sich seinen eigenen KI-Jarvis zu bauen, der Mails, Termine und Aufgaben organisiert und warum aus einer vermeintlich genialen Idee plötzlich vier Stunden Bastelei, diverse AI-Agents und gefühlt 17 neue Abos werden. Damit landen wir mitten in der Frage: Müssen wir jetzt alle anfangen, uns intensiv mit KI zu beschäftigen, um nicht irgendwann komplett abgehängt zu werden? Und wo liegt eigentlich die Grenze zwischen „mit KI arbeiten“ und die eigene Arbeit einfach komplett durch KI ersetzen zu lassen? Danach wird es sportlich: Alex berichtet vom Ironman-Wochenende in Leipzig, vom Coaching an der Strecke und davon, warum Supporten manchmal fast anstrengender ist als selbst zu starten. Und dann wäre da noch dieser kleine Trainingslauf: 42,2 Kilometer in 2:58 Stunden. Nach den Schienbeinproblemen beim Last Soul Ultra läuft Alex plötzlich Sub 3, geht danach noch ins Gym und fühlt sich am nächsten Morgen schon wieder bereit für die nächste Einheit.  Wir sprechen darüber, was das für seine Vorbereitung auf das Great World Race bedeutet. Außerdem geht’s um den Hate unter seiner LSU-Doku, die Frage, warum Sportler sich gegenseitig ständig ihre Disziplinen schlechtreden müssen, Multitasking, den aktuellen ADHS-Hype auf Social Media und darum, wie der perfekte Influencer aus Sicht einer Brand eigentlich aussehen müsste. Und natürlich klären wir die wirklich wichtigen Fragen: Welche Kooperation würde absolut gar nicht zu Alex passen und warum träumt dieser Mann ausgerechnet von einer Zahnpasta-Werbung? Alles außer Pause – Folge #40. Zwischen Sub-3-Marathon, künstlicher Intelligenz und der Erkenntnis, dass man es den YouTube-Kommentaren sowieso nie recht machen wird.

    #40 SPORTLER GEGEN SPORTLER – warum eigentlich?
  6. Aug 22

    #39 LAST SOUL ULTRA: 94 Runden Wahnsinn – unser ehrlicher Recap

    Last Soul Ultra liegt hinter uns – und wir müssen reden. 38 Grad, 160 Athleten, ein Camp irgendwo zwischen Klassenfahrt und Ausnahmezustand – und am Ende Leistungen, die eigentlich kaum noch zu begreifen sind.  Alex geht den Backyard komplett anders an als der Rest, ballert die erste Runde in knapp 28 Minuten, läuft stundenlang teilweise alleine und beendet seinen LSU schließlich nach 12 Loops und rund 80 Kilometern.  Nicht weil gar nichts mehr ging, sondern weil das Schienbein ein Signal gegeben hat, das man vielleicht besser nicht ignoriert. Wir nehmen euch diesmal mit hinter die Kulissen: vom Aufbau und unserem beyondRED-Recovery-Camp über 38 Grad Hitze, Eiswürfel-Notstand, Pizzaofen und Campingdusche bis hin zu Alex’ Rennstrategie, Ernährung und der Frage, warum er überhaupt so verdammt schnell gelaufen ist. Natürlich sprechen wir auch über das, was danach passiert ist: Mark Dowdle´s unglaubliche 94 Loops, die Leistungen von Ello, Caroline Bolte, Sasa und vielen anderen, unsere Predictions aus der letzten Folge – und über die teilweise völlig wilde Diskussion rund um das Event. Denn bei aller Begeisterung bleibt eine Frage: Wo endet Inspiration und wo beginnt die Verherrlichung eines körperlichen Ausnahmezustands? Ein Backyard kann Menschen dazu bringen, endlich selbst die Laufschuhe anzuziehen. Aber 600+ Kilometer sind eben kein Breitensport.  Vielleicht ist genau das die Kunst: Menschen für das Extreme begeistern, ohne das Extreme zu normalisieren. Dazu gibt’s Schlafentzug, Social-Media-Kommentare, Alex’ Zustand nach dem LSU, ein Update zu seinem Schienbein und einen ersten Blick auf das, was als Nächstes kommt. Alles außer Pause – diesmal mit sehr viel Last Soul, viel trinken und wenig Schlaf.

    #39 LAST SOUL ULTRA: 94 Runden Wahnsinn – unser ehrlicher Recap
  7. Aug 14

    #38 LAST SOUL ULTRA: Kein Plan, 38 Grad & 120 Kilometer

    Endlich wieder gemeinsam vor den Mikros – und das Timing könnte kaum besser sein: Wenn ihr diese Folge hört, beginnt der Last Soul Ultra und wir stecken wahrscheinlich irgendwo zwischen den ersten Runden, 38 Grad und einem Pizzaofen. Einen Tag vor dem Start sprechen wir über Alex’ überraschend einfachen Rennplan: Er hat keinen.  Statt bis zum bitteren Ende zu laufen, soll der LSU für ihn vor allem ein richtig langer Trainingslauf auf dem Weg zum Great World Race werden. Rund 120 Kilometer stehen im Raum – drei Marathons am Stück, möglichst ohne Schlaf und offenbar mit genug Energie, um nachts noch eine Runde komplett eskalieren zu lassen. Wir sprechen darüber, was die extreme Hitze mit dem Teilnehmerfeld machen könnte, geben unsere Predictions ab und diskutieren eine Frage, die bei einem Event wie diesem ziemlich schnell ernst wird: Wo endet mentale Stärke und wo beginnt komplette Unvernunft? Außerdem geht’s um die besondere Mischung des LSU aus echtem Ausdauersport, Entertainment und Reichweite – und warum genau dieses Drumherum für Alex ein wichtiger Teil davon ist. Und weil wir endlich wieder zusammen aufnehmen, bleibt es natürlich nicht nur beim LSU: Alex erzählt von seinem ersten richtigen Urlaub seit Jahren, seinem Besuch im adidas Headquarter in Herzogenaurach, geheimen Schuhen der kommenden Jahre, neuen sportlichen Plänen und von einem unbekannten Läufer im Wald, der sein Ego mit einer 3:40er-Pace kurzzeitig komplett zerstört hat. Kurz gesagt: Die Ruhe vor dem Sturm ist vorbei. Und während ihr diese Folge hört, sind wir schon mittendrin. Folgt dem Last Soul Ultra, schaut in den Livestream und nächste Woche gibt’s hier das komplette Recap – inklusive der Antwort darauf, wie viele unserer großen Predictions grandios danebenlagen. Viel Spaß mit Folge #38 von Alles außer Pause.

    #38 LAST SOUL ULTRA: Kein Plan, 38 Grad & 120 Kilometer

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Alex Kukla und Olli Venten machen nie Pause – weder im Kopf noch im Leben. Sie sind ständig in Bewegung, vermeiden Stillstand, wo’s nur geht. Genau darum geht’s in „Alles außer Pause“: spontane Gespräche über das Leben, gute Stories, dumme Ideen und echte Momente. Manchmal tief, manchmal Trash – immer echt. Und manchmal mit Gästen, die genauso ticken.

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