"Ich dachte, mein Körper wird sich schon wieder erholen" Sandra ist 23 Jahre alt und lebt seit vielen Jahren mit den Folgen von Untergewicht und einer Essstörung. Obwohl das essgestörte Verhalten heute kaum noch ihren Alltag bestimmt, kämpft ihr Körper weiterhin mit den Konsequenzen der jahrelangen Mangelversorgung. In dieser sehr persönlichen Folge spricht sie offen darüber, was Untergewicht langfristig bedeuten kann: Periodenverlust, Erschöpfung, auffällige Blutwerte, Knochenschwäche, starke Schmerzen und der Verlust von Lebensqualität. Sie erzählt, weshalb sie ihre Ausbildung und eine berufliche Chance aufgeben musste, warum selbst Spaziergänge mit ihrem Hund zeitweise kaum möglich waren und wie schwierig eine Gewichtszunahme wird, wenn Schmerzen, Übelkeit und fehlendes Hungergefühl zusammenkommen. Wir sprechen außerdem darüber: welche Warnsignale ihr Körper schon früh gezeigt hat,warum gesundheitliche Folgen manchmal erst Jahre später auftreten,weshalb Untergewicht auch ohne klassische Essstörung gefährlich sein kann,wie Neurodivergenz das Essen zusätzlich erschweren kann,warum feste Mahlzeiten und vorbereitete Lebensmittel helfen können,und was Sandra ihrem jüngeren Ich heute sagen würde.Ihre wichtigste Botschaft: Warte nicht darauf, dass es noch schlimmer wird. Dein Körper kann lange funktionieren – bis er es plötzlich nicht mehr tut. Diese Folge soll keine Angst machen, sondern zeigen, warum es sich lohnt, die Signale des Körpers ernst zu nehmen und sich frühzeitig Hilfe zu holen. Triggerwarnung: In dieser Episode sprechen wir über Essstörungen, starkes Untergewicht, körperliche Langzeitfolgen, Schmerzen, Periodenverlust, Depressionen, Todesangst und den Verlust von Lebensqualität. Bitte entscheide selbst, ob du dich gerade stabil genug für diese Inhalte fühlst. Hinweis: Die persönlichen Erfahrungen und Aussagen in dieser Folge ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder ernährungsmedizinische Behandlung. Körperliche Beschwerden und mögliche Folgen von Untergewicht sollten medizinisch abgeklärt werden.