Mono, Poly & Co.

Sonja Jüngling

Finde Tipps, Tricks und Tools, um deine Beziehungswelt so zu gestalten, dass es allen Beteiligten damit gut geht

  1. 4h ago

    #132 - Jede Person hat gute Gründe für alles was sie tut

    Jede Person ist okay – und hat Gründe für ihr Verhalten. Sonja zeigt, wie dieser Satz in Konflikten hilft, ohne Gewalt zu verharmlosen. In dieser Folge lädt Sonja dazu ein, den oft gehörten Satz „Jede Person ist okay, so wie sie ist – und hat gute Gründe für alles, was sie tut“ genauer anzuschauen. Aus der Systemik und der Gewaltfreien Kommunikation kommend, wird er als Haltung für den Beziehungsalltag erklärt: hilfreich, um Verhalten als Ausdruck von Bedürfnissen zu verstehen – und klar abgegrenzt von jeder Rechtfertigung von Gewalt oder Machtmissbrauch. 📌 Themen dieser Folge: Ursprung der Haltung in Systemik und GFKVerhalten als Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse (nach Rosenberg)Wichtige Grenze: Verstehen ≠ Rechtfertigen – keine Absolution für GewaltWas gemeint ist: der „normale Alltagswahnsinn“ statt ExtremfälleNutzen im Konflikt: weniger Rechthaberei, mehr LösungsorientierungAuf sich schauen: eigene Gefühle anerkennen, Bedürfnisse klären und sagenRücksichtsvoll verhandeln: Konflikte als normal anerkennenSchlussimpuls: Perspektivwechsel – oft handelt jemand „für sich“, nicht „gegen dich“💡 Das Wichtigste in Kürze: Die Haltung „Jede Person ist okay…“ unterstützt Empathie und Handlungsfähigkeit.Verhalten als Bedürfnis-Ausdruck sehen hilft, nicht vorschnell zu moralisieren.Klare Grenze: Kein Freifahrtschein für Gewalt, Machtmissbrauch oder Illegales.Statt Schuldbeweise zu sammeln: bei dir bleiben, Wünsche klar äußern.Dialog auf Augenhöhe vermindert Eskalation und öffnet den Raum für Lösungen.🔗 Links & Ressourcen zur Folge: Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. RosenbergMarshall B. Rosenberg – Gewaltfreie Kommunikation (Wikipedia)Hast du Fragen oder möchtest uns Feedback geben? Kontakt zu uns: 📧 podcast@sonjajuengling.de 📸 Instagram: @mopoco_podcast🗣️ Diskussionsgruppe zum Podcast: https://t.me/+qHqB5VYoQSw2NzYy🌐 Webseite: https://mopoco-podcast.de 💡 Unterstütze uns: durch Teilen des Podcasts mit deinen Liebsten: mopoco-podcast.demit einer (gerne auch regelmäßigen) Spende an: DE23 5002 4024 6832 2972 01bleib über die neusten Episoden informiert: https://t.me/mopoco_podcastCredits: Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️ Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/

    9 min
  2. Jun 21

    #131 - Interview mit Dirk: fast 10 Jahre Polyamorie

    Zum dritten Mal ist Dirk zu Gast – und so persönlich wie nie. Fast 10 Jahre Poly: über Starts und Enden, Macht und Privilegien, Grenzen, Absprachen, Bindung und Dating. Er ist wieder da! Zweimal schon hat Dirk euch mit seiner Klarheit und Expertise begeistert. In dieser ganz privaten Folge teilt Dirk viele Details aus seinem Leben mit der Polyamorie. Einmal querbeet werden fast alle Aspekte dieser Lebensform beleuchtet. Sonja und Dirk sprechen offen über Kapazitäten, Grenzarbeit, Macht und Privilegien – und was im Alltag wirklich trägt. 📌 Themen dieser Folge: Dirks Poly‑Lebenslauf: von Primärbeziehung über Solo‑Poly bis heutePoly‑Ideal vs. Realität: Kapazitäten, Poly‑Burnout, polysaturatedEinvernehmlichkeit systemisch denken – mehr als nur ein bilaterales JaGrenzen, Selbstschutz und EigenverantwortungBeziehungsökonomie: „Altanlagen haben Bestandsschutz“Gefühle beeinflussen durch Zeit‑ und AufmerksamkeitsmanagementPersönlichkeitsarbeit, Standards und frühe Red FlagsLiebe, Scham und Reparatur: echtes Bedauern und VeränderungsbereitschaftWerte, Ehrlichkeit und Non‑negotiablesSexualität als Bindungsmechanik – Auswirkungen im Poly‑KontextBeziehungssparplan statt Konsum‑DatingMacht, Privilegien und Ressourcen in MehrfachbeziehungenDatingpools, Kompatibilität und frühes Erwartungs‑MatchingPraktisches Polydating: Kaffee‑Dates, Sicherheit, Beziehungspamphlet, HEARTS und das Lianen‑PrinzipAbschließende Empfehlungen und Lernpfade💡 Das Wichtigste in Kürze Polyamorie ist ein schönes Idealbild – und dann trifft dieses Konzept auf Menschen, auf Kapazitäten und auf gelebte Realität.Du bist für die Einhaltung deiner Grenzen selbst verantwortlich – Schutzmaßnahmen sind Selbstfürsorge, keine Strafe.Handeln steuert Gefühlskurven: Kontaktfrequenz und Gedankennähe machen einen Unterschied.Langfristig zählen Ehrlichkeit, Reziprozität und Kommunikation mehr als Harmonie – Toleranz ist eine sehr erschöpfliche Ressource.Echte Reparatur setzt Einsicht und spürbares Bedauern voraus.Sex bindet – externe Sexualität beeinflusst vorhandene Verbindungen.Definiere deine Must‑Haves und No‑Gos früh – als dein eigener Beziehungskompass.Macht, Geld, Zeit und Privilegien prägen, wer wie poly leben kann – mach sie sichtbar.Freundschaften stärken das Netz – nicht alles muss romantisch aufgefangen werden.Nützliche Tools: erst Bindung lernen (Attached), dann Polysecure und HEARTS für die Praxis, dazu Smorgasbord und Austausch in der Community.🔗 Links & Ressourcen zur Folge: Dirk – Herz plus Verstand: Website • Podcast „Resonanz“Smorgasbord zur Beziehungsgestaltung: Deutsch (PDF) • InteraktivPolysecure – HEARTS als Praxis‑Tool: Polysecure‑Poster (Divana‑Verlag)Mazziotta – Forschung zu Macht in Beziehungen: Paper ist nicht per Link verfügbar, bei Fragen schreibt uns an.Poly‑Stammtisch / Neurodivergenz‑Stammtisch: Räume für Austausch und ReflexionVerwandte MoPoCo‑Folgen: #91 – Interview mit Dirk: Bindungsstile – Wie Bindungsstile unser Beziehungserleben prägen und was hilft, sich sicherer zu fühlen.#71 – Interview: Dirk – Neurodivergenz – Dirk über Leben und Lieben mit Neurodivergenz: Wahrnehmung, Reizverarbeitung und Kommunikation.#37 – Interview: Dating (mit Eva) – Sonja und Eva übers Dating: Kennenlernen, Erwartungen und dabei ehrlich bleiben.#72 – E wie Eifersucht (Teil 4) – Eifersucht verstehen und begleiten und der Angst begegnen, ersetzt zu werden.#89 – H wie Hierarchie: Gleichwertigkeit bei ungleichen Lebenssituationen – Gleichwertigkeit leben, auch wenn die Lebenssituationen ganz unterschiedlich sind.#77 – A wie Absprachen – Warum gute Absprachen Sicherheit geben und was zu tun ist, wenn sie brechen.#87 – P wie Poly Saturated – Wie viele Beziehungen können mein Kalender und ich wirklich tragen?#88 – Folge aus der Praxis: Poly Saturated – Ein Fall aus der Praxis zur Frage: Wie viele Beziehungen schaffe ich?#84 – V wie Vetorecht: Macht über meine Partnerperson – Vetorecht in Mehrfachbeziehungen: Schutz oder Macht über die Partnerperson?#58 – E wie Erstkontakt zu Polyamorie – Der Einstieg in die Polyamorie: Beziehungsformen wie V, Nesting und Insel erklärt. 📚 Buchtipps: Jessica Fern: Polysecure – Bindung, Trauma und konsensuelle Nicht‑Monogamie (Divana‑Verlag | Autorenwelt)Amir Levine & Rachel Heller: Warum wir uns immer in den Falschen verliebenGrant: Polyamorie für DummiesOle Liebl: Freunde lieben – Die Revolte in unseren engsten BeziehungenHast du Fragen oder möchtest uns Feedback geben? Kontakt zu uns: 📧 podcast@sonjajuengling.de 📸 Instagram: @mopoco_podcast🗣️ Diskussionsgruppe zum Podcast: https://t.me/+qHqB5VYoQSw2NzYy🌐 Webseite: https://mopoco-podcast.de 💡 Unterstütze uns: durch Teilen des Podcasts mit deinen Liebsten: mopoco-podcast.demit einer (gerne auch regelmäßigen) Spende an: DE23 5002 4024 6832 2972 01bleib über die neusten Episoden informiert: https://t.me/mopoco_podcastCredits: Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️ Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/

    2h 38m
  3. #130 Angst verlassen zu werden - 3 Phänomene aus Sonjas Praxis

    Jun 14

    #130 Angst verlassen zu werden - 3 Phänomene aus Sonjas Praxis

    Drei Praxis‑Phänomene zur Angst vor Verlassenwerden: Aufmerksamkeit, Meilensteine, Sex≠Intimität – mit konkreten Strategien. In dieser Praxisfolge spricht Sonja über drei typische Situationen, in denen Angst vor Verlassenwerden besonders laut wird – und was dir dann konkret helfen kann. Es geht um verschobene Aufmerksamkeit (Job, Hobby, neue Person), kritische Meilensteine beim Kennenlernen und den Vergleich über Sexualität. Mit einer klaren Unterscheidung dessen, was wirklich passiert, und handfesten Schritten für mehr Stabilität, Selbstempathie und Verbundenheit.Höre dazu auch unsere Themenfolge Angst verlassen zu werden 📌 Themen dieser Folge: Wenn Neues viel Aufmerksamkeit frisst: Mangelgefühle, Warten und die Angst, ersetzt zu werdenErste Hilfe: Absprachen prüfen, Beziehungsbasis stärken, Stress regulieren, transparent kommunizierenTypische Meilensteine bei neuen Kontakten (Wochen/Monate/Jahre) und warum sie triggernSelbstempathie statt Panik: den Wert der bestehenden Bindung sehen und eigene Themen angehenSex ist nicht das Maß aller Dinge: Intimität hat viele FormenNähe jenseits von Sex: gemeinsame Projekte, Quality Time, ruhiges Nebeneinander, gelöste Konflikte💡 Das Wichtigste in Kürze Aufmerksamkeit lässt sich lenken; „Neues“ bindet oft nur vorübergehend viel Fokus.Erst klären: Ist es wirklicher Statusverlust – oder fehlen klare Absprachen und alltagstaugliche Routinen?Stabilisiere eure Basis: Rituale, Verlässlichkeit, transparente Kommunikation – mit Geduld statt Druck.Stressregulation (auch mit externer Hilfe) schafft Handlungsspielraum.Meilensteine in neuen Kontakten triggern häufig – nütze Selbstempathie und Entwicklungsschritte.Sexualität ist phasenhaft und kein verlässliches Maß für Intimität.Intimität zeigt sich vielfältig; gelöste Konflikte können tiefe Verbindung schaffen.📣 Unterstütze den Podcast Wenn dir die Folge geholfen hat, teil sie gern mit Menschen in deinem Umfeld. Du kannst MoPoCo außerdem mit einer Spende unterstützen – die Infos dazu findest du auf der Podcast‑Website. Danke fürs Weitererzählen und für eure Unterstützung! Hast du Fragen oder möchtest uns Feedback geben? Kontakt zu uns: 📧 podcast@sonjajuengling.de 📸 Instagram: @mopoco_podcast🗣️ Diskussionsgruppe zum Podcast: https://t.me/+qHqB5VYoQSw2NzYy🌐 Webseite: https://mopoco-podcast.de 💡 Unterstütze uns: durch Teilen des Podcasts mit deinen Liebsten: mopoco-podcast.demit einer (gerne auch regelmäßigen) Spende an: DE23 5002 4024 6832 2972 01bleib über die neusten Episoden informiert: https://t.me/mopoco_podcastCredits: Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️ Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/

    19 min
  4. #129 - Angst verlassen zu werden

    Jun 7

    #129 - Angst verlassen zu werden

    Veränderung kann Beziehungsintimität wackeln lassen. Sonja zeigt, wie du Panik bändigst und Intimität bewusst erhältst. In dieser Folge schaut Sonja auf die Angst, in wichtigen Beziehungen an Bedeutung zu verlieren – sei es durch Umzug, neue Jobs oder neue Menschen im Leben. Du bekommst ein greifbares Bild von Beziehungsintimität (inkl. Kurven‑Metapher), verstehst typische Auslöser für Ersetzensängste und lernst konkrete Schritte kennen, mit denen ihr Intimität bewusst erhalten oder neu aufbauen könnt. 📌 Themen dieser Folge: Beziehungsintimität verstehen: die Kurven‑Metapher und warum Intimität anfangs schnell wächstWas Intimität nährt: Zeit, Exklusivität, Passung und gemeinsame ArbeitÄußere Veränderungen (Umzug, Job, Gewohnheiten) und ihr Effekt auf NäheNeue Menschen im System: schnelle Intimität, geteilte Aufmerksamkeit, VerlustgefühleGefühl des Ersetztwerdens: woher es kommt und wie es sich zeigtRealitätscheck statt Panik: Was hat sich wirklich verändert? Was wird über- oder unterschätzt?Gefühle als Sensoren: Angst, Sorge, Panik unterscheiden und nutzenPraktische Interventionen: neue exklusive Rituale, Check‑ins, besondere Orte/ElementeZusammenfassung & Fazit: Aufmerksamkeit ist lenkbar, parallele Intimitäten können koexistierenAbschließender Hinweis auf Community‑Projekt💡 Das Wichtigste in Kürze Beziehungsintimität ist die Summe intimer Erfahrungen und wächst anfangs schneller, später langsamer.Konkurrenz entsteht meist um Zeit und Aufmerksamkeit – nicht um Liebe.Äußere Umstände können Intimität verschieben, ohne die Beziehung grundlegend in Frage zu stellen.Neue Beziehungen relativieren Exklusives und triggern Ersetzensängste – das ist nachvollziehbar.Gefühle zeigen, wo es brennt: benennen, einordnen, dann handeln.Realitätsprüfung und transparente Absprachen beruhigen und klären.Exklusive Elemente sind gestaltbar: Rituale, Orte, Musik, kleine Alltags‑Momente.Lenk deine Aufmerksamkeit bewusst dorthin, wo Verbindung entstehen soll.🔗 Links & Ressourcen zur Folge: Projektverzeichnis: Kink‑friendly ProfessionalsVergleichs-/Anlaufstelle: therapiesuche.de📣 Mitmachaktion: Unterstützung für “Kink‑friendly Professionals” Sonja sucht Unterstützung für das ehrenamtliche Projekt “Kink‑friendly Professionals” – z.B. in Grafik, Social Media, Text, Web oder Organisation. Wenn du Zeit und Lust hast, das Verzeichnis sichtbarer und hilfreicher zu machen, melde dich gern und bring deine Stärken ein. Hast du Fragen oder möchtest uns Feedback geben? Kontakt zu uns: 📧 podcast@sonjajuengling.de 📸 Instagram: @mopoco_podcast🗣️ Diskussionsgruppe zum Podcast: https://t.me/+qHqB5VYoQSw2NzYy🌐 Webseite: https://mopoco-podcast.de 💡 Unterstütze uns: durch Teilen des Podcasts mit deinen Liebsten: mopoco-podcast.demit einer (gerne auch regelmäßigen) Spende an: DE23 5002 4024 6832 2972 01bleib über die neusten Episoden informiert: https://t.me/mopoco_podcastCredits: Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️ Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/

    20 min
  5. May 31

    #128- Wünsche sind keine Absprachen

    Wünsche sind keine Absprachen. Sonja zeigt, wie aus klaren Gesprächen freiwillige Vereinbarungen mit enthusiastischem Ja werden. In dieser kurzen Impulsfolge klärt Sonja, warum Wünsche zunächst nur Informationen sind – und wie daraus erst durch Einvernehmen tragfähige Absprachen entstehen. Anhand alltagsnaher Beispiele (u. a. Übernachtungen, Monogamie auf Zeit) geht es darum, Bedürfnisse hinter Wünschen zu erkennen, Alternativen zu finden und Vereinbarungen so zu gestalten, dass sie für alle gut lebbar sind. 📌 Themen dieser Folge: Wunsch vs. Absprache: Warum ein Wunsch kein Handlungsauftrag istÄrger über unerfüllte Wünsche: verdeckte Erwartungen erkennenVom Wunsch zur Vereinbarung: Zustimmung, Freiwilligkeit, „enthusiastisches Ja“Verhandeln mit Skalen: Wichtigkeit, Aufwand und realistische UmsetzbarkeitBeispiel Übernachtungen: Gründe darlegen, Lösungen finden (z. B. räumliche Trennung)Wünsche als Erfüllungsstrategien für Bedürfnisse – Alternativen prüfenTemporäre und anpassungsfähige Absprachen statt starrer RegelnWenn Wünsche wiederholt unerfüllt bleiben: Absprache aushandeln, Nachverhandlung ermöglichenVerständigung und Empathie als Grundlage💡 Das Wichtigste in Kürze Ein Wunsch ist Information, keine Verpflichtung.Ärger kann zeigen: Aus Wunsch wurde (unausgesprochene) Forderung.Absprachen brauchen freiwillige Zustimmung – idealerweise ein enthusiastisches Ja.Vereinbarungen sind verhandelbar, befristbar und anpassbar.Klärt das zugrunde liegende Bedürfnis, nicht nur die Wunschform.Skalen helfen, Wichtigkeit und Aufwand sichtbar zu machen.Sucht alternative Erfüllungswege für Bedürfnisse.Wiederholte Nichterfüllung kann eine Absprache oder Sicherheit rechtfertigen.Meinungsänderungen sind legitim – offen kommunizieren und nachverhandeln.Empathie erleichtert Aushandlung und Umsetzung.📣 Aufruf Wenn dir die Folge geholfen hat, teil sie gern mit Menschen in deinem Umfeld. Verständigung wird leichter, wenn alle den Unterschied zwischen Wunsch und Absprache kennen. Hast du Fragen oder möchtest uns Feedback geben? Kontakt zu uns: 📧 podcast@sonjajuengling.de 📸 Instagram: @mopoco_podcast🗣️ Diskussionsgruppe zum Podcast: https://t.me/+qHqB5VYoQSw2NzYy🌐 Webseite: https://mopoco-podcast.de 💡 Unterstütze uns: durch Teilen des Podcasts mit deinen Liebsten: mopoco-podcast.demit einer (gerne auch regelmäßigen) Spende an: DE23 5002 4024 6832 2972 01bleib über die neusten Episoden informiert: https://t.me/mopoco_podcastCredits: Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️ Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/

    8 min
  6. #127 Praxis Lust - ein Phänom aus Sonjas Praxis und 10 Tipps

    May 24

    #127 Praxis Lust - ein Phänom aus Sonjas Praxis und 10 Tipps

    Lust steigern, Sex verbessern: Sonja teilt 10 konkrete Tipps und entlarvt hinderliche Rollenbilder und Erwartungen. In dieser Praxisfolge schaut Sonja auf ein häufiges Phänomen aus der Beratung: festgefahrene Rollenskripte rund um „er will, sie nicht“ – und was wirklich hilft. Du bekommst zehn alltagstaugliche Impulse für mehr Lust, guten Sex und wertschätzende Kommunikation. Im Fokus: Haltung, Grenzen, Eigenverantwortung und das Neuschreiben eurer gemeinsamen Erzählungen. 📌 Themen dieser Folge: Klassische Rollenstereotype erkennen und hinterfragenKommunikation statt Tabus: anders fragen, Neins respektieren, Narrative ändernHaltung und Grenzen: gemeinsam statt gegeneinanderWarum Sex oft „nicht gut genug“ ist: Erwartungen, Missverständnisse, fehlende DifferenzierungZehn konkrete Tipps für mehr Lust und guten SexSolosexualität und Selbstkenntnis als RessourceHinweise auf Transkripte und Community-Angebote💡 Das Wichtigste in Kürze Rollenbilder entlarven: Verantwortlichkeit für Lust ist nicht einseitig.Redet über Sex – am besten vor oder nach dem Sex, mit Fokus auf Wünsche und positives Feedback.Weg vom Orgasmus-Ziel, hin zu Sinnlichkeit, Genuss und Präsenz.„Müssen“-Gedanken prüfen und eigene Werte klären.Lust aktiv gestalten: Rituale, Materialien, Settings.Gemeinsame Entdeckungsreise starten – lernen, ausprobieren, neugierig bleiben.Aussprechen, was schwerfällt; Motivation und Ängste mitdenken.Unterschiedliche „Arten von Sex“ unterscheiden und passend wählen.Eigenverantwortung übernehmen statt passiv warten.Eigene Sexualität (inkl. Solosex) erforschen – das entlastet und bereichert Beziehungen.🔗 Links & Ressourcen zur Folge: Eigene Vertiefungsfolge: W wie Wheel of Consent: Spielerisch ins EinvernehmenKonzept: Wheel of Consent – Betty Martin (Website)Praxis: Das Drei-Minuten-Spiel (PDF, deutsch)Kommunikation: Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg Hast du Fragen oder möchtest uns Feedback geben? Kontakt zu uns: 📧 podcast@sonjajuengling.de 📸 Instagram: @mopoco_podcast🗣️ Diskussionsgruppe zum Podcast: https://t.me/+qHqB5VYoQSw2NzYy🌐 Webseite: https://mopoco-podcast.de 💡 Unterstütze uns: durch Teilen des Podcasts mit deinen Liebsten: mopoco-podcast.demit einer (gerne auch regelmäßigen) Spende an: DE23 5002 4024 6832 2972 01bleib über die neusten Episoden informiert: https://t.me/mopoco_podcastCredits: Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️ Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/

    16 min
  7. #126 Lust und guter Sex

    May 17

    #126 Lust und guter Sex

    Lust und Sex aus Fülle statt Mangel: weg vom peniszentrierten Skript, hin zu deinen eigenen Messgrößen, Bildung und gemeinsamer Neugier. In dieser Folge spricht Sonja darüber, wie wir Lust und „guten Sex“ aus einer Haltung der Fülle entdecken können. Wir klären zentrale Begriffe (Sex, Sexualität, Lust), schauen kritisch auf Orgasmus-Fokus und Orgasmus‑Gap, hinterfragen peniszentrierte Skripte und festgefahrene Rollenbilder. Es geht um kulturelle Prägungen, um Lernen in Theorie und Praxis – und um die Einladung, gemeinsam neugierig zu bleiben. 📌 Themen dieser Folge: Warum die innere Haltung (Fülle statt Mangel) für Lust-Entdeckung entscheidend istBegriffsklärung: Sexualität vs. Lust vs. Sex – inkl. Solo- und non‑penetrativer FormenOrgasmus, Messbarkeit und die Orgasmus‑Gap: Aussagekraft und GrenzenWie lässt sich „guter Sex“ messen? Subjektive Kriterien und persönliche MessgrößenDas dominante, peniszentrierte Sex‑Skript – wer profitiert, wer nicht?Rollenbilder im Bett: Initiative, Passivität und Aushandlung statt ZuschreibungHistorie, Patriarchat und (feministische) Pornografie als prägende EinflüsseLösungen: Bildung, Übung, Kommunikation und gemeinsames EntdeckenHaltung in der Praxis: Entspannte Neugier, Entkopplung vom Vergleich, Fülle statt DruckFazit: Unterschiede anerkennen, lernen, Spaß haben – Praxisfolge folgt💡 Das Wichtigste in Kürze: Definiere Sex, Sexualität und Lust für dich – deine Begriffe dürfen persönlich sein.Orgasmus ist kein Alleinindikator für „guten Sex“; Nähe, Verbundenheit und Zufriedenheit zählen.Das übliche peniszentrierte Skript passt vielen nicht – erfindet euer eigenes.Rollen sind verhandelbar, nicht geschlechtsgebunden.Sex ist lernbar: Bildung, Solo‑Erkundung und Austausch mit Partnys verbessern Qualität.Fülle‑Haltung reduziert Druck und öffnet Raum für Entdeckung.🔗 Links & Ressourcen zur Folge: JoyclubOMGYes📚 Buchtipps: Gianna Bacio: Love your sex – ein zugänglicher Einstieg in Sexo‑Korporel‑Denkanstöße Autorenwelt |Rowohlt Verlag📣 Einladung zum Dranbleiben: Probier Neues in kleinen, entspannten Schritten aus und sprecht darüber, was euch gut tut. Die angekündigte Praxisfolge vertieft das Thema – hör gern wieder rein.Hast du Fragen oder möchtest uns Feedback geben? Kontakt zu uns: 📧 podcast@sonjajuengling.de 📸 Instagram: @mopoco_podcast🗣️ Diskussionsgruppe zum Podcast: https://t.me/+qHqB5VYoQSw2NzYy🌐 Webseite: https://mopoco-podcast.de 💡 Unterstütze uns: durch Teilen des Podcasts mit deinen Liebsten: mopoco-podcast.demit einer (gerne auch regelmäßigen) Spende an: DE23 5002 4024 6832 2972 01bleib über die neusten Episoden informiert: https://t.me/mopoco_podcastCredits: Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️ Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/

    32 min
  8. #125 - G wie Grenzen: Grenzen setzen ist keine Pädagogik

    May 10

    #125 - G wie Grenzen: Grenzen setzen ist keine Pädagogik

    Grenzen setzen ohne Pädagogik: Was schützt mich wirklich? Die Klotür-Metapher, klare Definitionen und konkrete Schritte für deinen Alltag. In dieser Folge spricht Sonja darüber, was Grenzen im Beziehungsalltag wirklich sind und wofür sie da sind. Anhand der Klotür‑Metapher werden typische Grenztests greifbar. Du bekommst eine klare Definition, warum Grenzen kein Erziehungsinstrument sind, und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du wirksam und wohlwollend handelst – gerade auch in nicht‑monogamen Konstellationen. 📌 Themen dieser Folge: Die Klotür‑Metapher: Regeln, Tests und Konsequenzen in der WGWas ist eine Grenze? Schutzmaßnahme statt bloßes UnwohlseinGrenzen sind kein ErziehungsinstrumentBeispiele aus nicht‑monogamen Beziehungen: Einflussbereiche und KonsequenzenWarum Grenzen verletzt/getestet werdenGrenzen setzen Schritt für Schritt: von Faktencheck bis HandelnWenn Grenzen wiederholt überschritten werdenFazit: Wirkmächtigkeit stärken statt in Empörung steckenbleibenNachtrag: Auch Profis üben Nein‑Sagen💡 Das Wichtigste in Kürze Grenze = das, was für mich nicht geht; Ziel ist meine Sicherheit.Echte Grenzen sind Handlungen/Konsequenzen, nicht Wünsche an andere.Gründe für Grenztests reichen von Unachtsamkeit bis Unsicherheit.Vorgehen: Fakten prüfen → verstehen → bewerten → Konsequenzen planen → regulieren → verhandeln → handeln.Wähle nur Konsequenzen, die du wirklich durchsetzen kannst.Wiederholte Überschreitungen erfordern klarere Maßnahmen oder Beziehungsgrenzen.Empörung zeigt oft Hilflosigkeit – entwickle konkrete Schutzstrategien.Grenzen setzen ist Übungssache – und darf holprig sein.🔗 Links & Ressourcen zur Folge: MoPoCo #49 – „G wie Grenzen“ – Wie spür ich sie und wie kann ich damit umgehen?MoPoCo #50 – „Folge aus der Praxis“ – GrenzenMoPoCo #56 – „G wie Grenzen“ – Wie kommuniziere ich wertschätzend und klar, was ich brauche?MoPoCo #57 – „Folge aus der Praxis“ – GrenzenHast du Fragen oder möchtest uns Feedback geben? Kontakt zu uns: 📧 podcast@sonjajuengling.de 📸 Instagram: @mopoco_podcast🗣️ Diskussionsgruppe zum Podcast: https://t.me/+qHqB5VYoQSw2NzYy🌐 Webseite: https://mopoco-podcast.de 💡 Unterstütze uns: durch Teilen des Podcasts mit deinen Liebsten: mopoco-podcast.demit einer (gerne auch regelmäßigen) Spende an: DE23 5002 4024 6832 2972 01bleib über die neusten Episoden informiert: https://t.me/mopoco_podcastCredits: Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️ Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/

    33 min

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