53 episodes

Der Bücherpodcast vom rbb. Ein Buch, ein Ort, eine Begegnung: Wir sprechen mit Autorinnen und Autoren über ganz persönliche Themen, ihre aktuellen Bücher, das Schreiben und die kreative Arbeit.
Unsere Hosts Nadine Kreuzahler, Anne-Dore Krohn und Stephan Ozsváth verabreden sich an Orten, die wichtig sind als Schauplatz oder zur Inspiration, mit dem Schwerpunkt in Berlin und Brandenburg.
Alle Tipps, Empfehlungen und Orte findet Ihr in den Beschreibungen und Shownotes der Podcast Folgen.

Orte und Worte Rundfunk Berlin-Brandenburg

    • Arts

Der Bücherpodcast vom rbb. Ein Buch, ein Ort, eine Begegnung: Wir sprechen mit Autorinnen und Autoren über ganz persönliche Themen, ihre aktuellen Bücher, das Schreiben und die kreative Arbeit.
Unsere Hosts Nadine Kreuzahler, Anne-Dore Krohn und Stephan Ozsváth verabreden sich an Orten, die wichtig sind als Schauplatz oder zur Inspiration, mit dem Schwerpunkt in Berlin und Brandenburg.
Alle Tipps, Empfehlungen und Orte findet Ihr in den Beschreibungen und Shownotes der Podcast Folgen.

    In der Leipziger Stadtbücherei mit Deniz Ohde

    In der Leipziger Stadtbücherei mit Deniz Ohde

    Bibliotheken sind für Deniz Ohde zum einen Orte der Entspannung und zum anderen Orte zum Arbeiten. Schon als Kind war die Bücherei ein Lieblingsort für die Schriftstellerin. Mittlerweile stehen ihre eigenen Werke in den Regalen zum Ausleihen.
    "Streulicht", ihr Debütroman von 2020, war ein großer Erfolg und für den Deutschen Buchpreis nominiert. "Ich stelle mich schlafend" heißt ihr zweiter Roman, der von einer toxischen Liebe erzählt, von Glauben und Spiritualität, einem Leben im Korsett und von den Grauzonen der Gewalt und der sexuellen Übergriffe gegen Frauen. Deniz lebt seit 2011 in Leipzig und nimmt Nadine mit in die Stadtbibliothek. Gemeinsam machen sie sich auch auf die Suche nach anderen Büchern, die sie empfehlen möchten.
    Die Autorin:
    Deniz Ohe wurde 1988 in Frankfurt am Main geboren und ist in Sindlingen aufgewachsen, einem Arbeiter-Viertel ganz im Westen der Stadt. Ihr Debütroman "Streulicht" landete direkt auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und wurde mehrfach ausgezeichnet. Die Autorin lebt in Leipzig. "Ich stelle mich schlafend" ist ihr zweiter Roman.
    Das Buch:
    Deniz Ohde: "Ich stelle mich schlafend", Suhrkamp, 248 Seiten, 25 Euro
    Die Buchempfehlungen:
    Angela Sommer-Bodenburg: "Der kleine Vampir", Buchreihe, Rowohlt Verlag,
    Deniz empfiehlt außerdem:
    Terézia Mora: "Fleckenverlauf. Ein Tage- und Arbeitsbuch", Luchterhand Literaturverlag, 288 Seiten, 22,00 Euro.
    Louise Meriwether: "Eine Tochter Harlems", Rowohlt (rororo Entdeckungen Band 3), hrsg. von Magda Birkmann und Nicole Seifert, übersetzt von Andrea O’Brien, 304 Seiten, Taschenbuch, 15,90 Euro.
    Nadine empfiehlt:
    Lana Lux: "Geordnete Verhältnisse", Hanser Berlin, 288 Seiten, 23,00 Euro.

    • 45 min
    Mit Elias Hirschl im Wiener Café Jelinek 

    Mit Elias Hirschl im Wiener Café Jelinek 

    Elias Hirschl hat einen dystopischen Roman geschrieben, der auf alte Bergbau-Industrie die neue Start-Up-Welt setzt. In "Content" geht es um die Produktion von sinnlosen Inhalten für eine Internet-Welt, in der es vor allem um eins geht: Aufmerksamkeit. Stephan Ozsváth hat ihn im Wiener Café Jelinek getroffen, wo Elias Hirschl auch schreibt. Ein Gespräch über die perversen Blüten von Internet- und Startup-Kultur, Schreibstrategien und über das Musikmachen während der Pandemie.
    Das Buch:
    "Content", Zsolnay-Verlag, 224 Seiten, 23,00 Euro.
    Der Ort:
    Café Jelinek
    https://cafejelinek.steman.at/cafe-jelinek/
    Elias Hirschl empfiehlt:
    Miri Yu: "Tokio Ueno Station", Riverhead Books, 192 Seiten, Englisch, 12.95 Euro.
    Sayaka Murata: "Die Ladenhüterin", Aufbau-Taschenbuch-Verlag, 145 Seiten, Paperback, 13,00 Euro.
    Sayaka Murata: "Das Seidenraupenzimmer", Aufbau Taschenbuch-Verlag, 253 Seiten, 12.00 Euro.
    Stephan empfiehlt:
    Vladimir Vertlib: Zebra im Krieg, Residenzverlag, 288 Seiten, 24,00 Euro.
    Michal Hvorecky: "Troll", Tropen, 215 Seiten, 18,00 Euro.
    Paavo Matsin: "Gogols Disko", homunculus, 176 Seiten, 20,20 Euro.
    Podcast-Empfehlung:
    Dunkelkammer: https://dunkelkammer.simplecast.com/

    • 47 min
    Im Messetrubel mit Nora Krug

    Im Messetrubel mit Nora Krug

    Als am 24. Februar 2022 der Großangriff auf die Ukraine begann, hat Nora Krug Kontakt aufgenommen zu zwei Menschen: einer ukrainischen Journalistin aus Kiew und einem russischen Künstler aus St. Petersburg. Ein Jahr lang begleitet sie die beiden mit Texten und Illustrationen – jetzt erschienen als "Im Krieg. Zwei illustrierte Tagebücher aus Kiew und St. Petersburg".

    Anne-Dore hat Nora Krug am Stand des Penguin Verlags auf der Leipziger Buchmesse getroffen und mit ihr gesprochen: über visuellen Journalismus, Illustrieren und Beleuchten, über Mitläufertum und Graubereiche und kollektive Schuld – und warum es sie immer wieder beschäftigt, wie einzelne Menschen zum Lauf der Geschichte beitragen.

    Das Buch:
    Nora Krug: "Im Krieg, Zwei illustrierte Tagebücher aus Kiew und St. Petersburg", übersetzt von Alexander Weber, Penguin Verlag, 128 Seiten, 28 Euro.

    Die Autorin/ Illustratorin:
    Nora Krug wurde 1977 in Karlsruhe geboren und lebt seit über zwanzig Jahren in New York, wo sie als Professorin für Illstration lehrt. Ihr Buch "Heimat. Ein deutsches Familienalbum" wurde u.a. für dem National Book Critics Award ausgezeichnet und in Deutschland zur Schullektüre ernannt. Zuletzt erhielt sie den Gerti Spieß Preis für literarische Arbeiten zu gesellschaftspolitischen Themen.

    • 48 min
    Auf der Leipziger Buchmesse mit Dilek Güngör

    Auf der Leipziger Buchmesse mit Dilek Güngör

    Vor einem Jahr haben wir unseren rbb Bücher-Podcast zum ersten Mal auf der Leipziger Buchmesse präsentiert. Nun kehren wir mit vielen Folgen im Gepäck zurück. Nadine spricht mit Dilek Güngör über "A wie Ada", das neue Buch der Schriftstellerin und Journalistin, die 1972 in Schwäbisch-Gmünd geboren wurde und in Berlin lebt. Bekannt wurde sie mit ihren Zeitungskolumnen über ihre deutsch-türkische Familie. Für "Vater und ich" war sie 2021 für den Deutschen Buchpreis nominiert.
    "A wie Ada" erzählt in Miniaturen, Szenen, Anekdoten und Erinnerungen das Leben einer Frau zwischen der Sehnsucht nach Zugehörigkeit und der Suche nach einem eigenen Weg. Zwischen Herkunft und Zukunft, Fremd-Sein und Geborgenheit.
    Das Buch:
    Dilek Güngör: "A wie Ada", Verbrecher Verlag, 112 Seiten, 20 Euro.
    Die Autorin:
    Dilek Güngör, 1972 in Schwäbisch-Gmünd geboren, wurde durch ihre Kolumnen in der Berliner und Stuttgarter Zeitung bekannt. Unter dem Titel "Unter uns" und "Ganz schön deutsch" erschienen sie gesammelt als Bücher. 2007 veröffentlichte sie ihren ersten Roman "Das Geheimnis meiner türkischen Großmutter". Es folgten "Ich bin Özlem" (2019), "Vater und ich" (2021) und nun "A wie Ada".
    Podcast-Empfehlung:
    "Kehlmanns Helden" – Daniel Kehlmann und sein Sohn Oscar sprechen in sechs Folgen über ihre Helden von Kafka bis HipHop. In der ARD Audiothek seit dem 20. März.
    https://www.ardaudiothek.de/sendung/kehlmanns-helden-kafka-vs-hiphop/13224391/

    • 32 min
    Mit Paula Fürstenberg im Berliner Techno-Club "About Blank"

    Mit Paula Fürstenberg im Berliner Techno-Club "About Blank"

    Tanzen und Schreiben sind zwei Gegensätze, die sich anziehen, sagt Paula Fürstenberg. Beides ergänze sich gut und schaffe einen Ausgleich, den sie brauche. In ihrem neuen Roman "Weltalltage" erlebt die Erzählerin einen Moment der Befreiung auf dem Dancefloor. Sie leidet unter einer chronischen Krankheit und erlebt ihren eigenen Körper hier von einer ganz neuen Seite.
    Deshalb lag es für Nadine und Paula auf der Hand, die Nähe einer Tanzfläche zu suchen. Sie haben sich im Techno-Club "About Blank" in Friedrichshain getroffen, im Osten von Berlin, und sich über Körper, Körpersprache und Krankheit unterhalten, übers Tanzen, die Liste als Literatur, über Nachwendekinder und Freundschaft als Familienmodell.
    Die Autorin:
    Paula Fürstenberg wurde 1987 geboren und ist in Potsdam aufgewachsen. Sie studierte am Schweizerischen Literaturinstitut und veröffentlichte 2016 ihren ersten Roman "Familie der geflügelten Tiger". Seit 2011 lebt sie in Berlin. "Weltalltage" ist ihr zweiter Roman.
    Das Buch:
    Paula Fürstenberg: "Weltalltage", Kiepenheuer & Witsch, 320 Seiten, 23,00 Euro.
    Der Ort: About Blank, Markgrafendamm 24c, 10245 Berlin, Homepage: aboutblank.li
    Paula empfiehlt:
    Asmus Trautsch (Hrsg.) Martina Hefter: "Tanzen. Verschriftlichung einer Installation mit dem Titel 'Tanzen, eine Vorratskammer'", Verlagshaus Berlin, 48 Seiten, 7,90 Euro.
    Nadine empfiehlt:
    Barbi Marković: "Ausgehen". Aus dem Serbischen von Mascha Dabic, 96 Seiten, 15 Euro, Edition Suhrkamp.
    Annett Gröschner, Peggy Mädler, Wenke Seemann: "Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat." Hanser, 320 Seiten, 22,00 Euro. Erscheint am 18. März!

    • 47 min
    Mit Stefanie Sargnagel im Wiener Gürtel-Kaffeehaus Weidinger

    Mit Stefanie Sargnagel im Wiener Gürtel-Kaffeehaus Weidinger

    Iowa - ein Ausflug nach Amerika. So heisst das neue Buch von Stefanie Sargnagel. Die Bestsellerautorin aus Österreich hat einen Arbeitsaufenthalt im Mittleren Westen, bei dem sie von der Berliner Musikerin Christiane Rösinger begleitet worden ist, zu einem Buch gemacht. Heraus kam eine Art Reisereportage im unverwechselbaren Sargnagel-Stil (lakonisch, witzig, mit dem Blick für´s Absurde, aber auch das Soziale), Frauen-WG-Report und Expedition in das echte Amerika. Stephan Ozsváth ist mit der Wienerin abgetaucht in ihre Kindheit am Wiener Gürtel, ihre kollektive Schreibpraxis im Kaffeehaus und die Abgründe menschlicher Existenz bei der Telefonauskunft.
    Das Buch
    Stefanie Sargnagel: Iowa - ein Ausflug nach Amerika. Rowohlt Berlin. 304 Seiten. 22,00 Euro.
    Der Ort
    Café Weidinger, Lerchenfelder Gürtel 1, Wien, 16.Bezirk. Schreibort und Wohnzimmer von Stefanie Sargnagel.
    Die Autorin
    Stefanie Sprengnagel, Künstlername Sargnagel, wurde 1986 in Wien als Tochter einer Krankenschwester und eines Installateurs geboren, wuchs bei der Mutter auf. Schule und Kunststudium brach sie ab. Als Cartoonistin hat sie unter anderem für das Wiener Stadtmagazin "Falter" gezeichnet. In mehreren Büchern hat sie ihren früheren Brotjob im Call-Center beschrieben. Sie ist Mitbegründerin der feministischen Parodie-Burschenschaft "Hysteria", der rechtsextreme Männerbünde persifliert. Auch zwei Filme gibt es über sie. Ihr Markenzeichen ist eine rote Baskenmütze und ein derber Humor.
    Stefanie Sargnagel empfiehlt die Wiener Autorin Puneh Ansari. Von ihr sind bei Mikrotext bisher erschienen:
    Hallo Everybody, 2023 Hoffnun´, 2017
    Stephan empfiehlt:
    Least Heat Moon, Blue Highways. Eine Reise in Amerika. Suhrkamp 1989. Antiquarisch.
    Podcast-Tipp
    Im Auge des Sturms - das Kapitol am 6.Januar 2021. WDR-Dokudrama 2024
    https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/hoerspiel-am-sonntag/sturm-auf-das-kapitol-108.html

    • 44 min

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