Posaune Podcast

The Philadelphia Trumpet

Lernen Sie wie Sie Ihre Welt verstehen können.

  1. 5D AGO

    MSC: Deutschland, der neue Verteidiger der freien Welt

    Deutschland steigt mit einer nuklearen Drohung wieder in die globale Machtpolitik ein. Bundeskanzler Friedrich Merz hielt am 13. Januar die Eröffnungsrede der Münchner Sicherheitskonferenz. Er nutzte die Gelegenheit, um die Lehren aus der Vergangenheit neu zu interpretieren. Seine Rede hatte ein klares Thema: - Deutschland hat die Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg gezogen, während die Vereinigten Staaten unter Donald Trump drohen, ein neues Nazi-Regime zu werden. Merz sagte: Über dieser Konferenz steht ein düsteres Motto: Under Destruction. Diese Motto meint wohl: Die internationale Ordnung, die auf Rechten und auf Regeln ruhte, ist im Begriff, zerstört zu werden. – Ich fürchte, wir müssen es noch etwas deutlicher sagen: Diese Ordnung, so unvollkommen sie selbst zu ihren besten Zeiten war, sie gibt es so nicht mehr. … Wir Deutsche wissen: Eine Welt, in der nur Macht zählt, wäre ein finsterer Ort. Unser Land ist diesen Weg im 20. Jahrhundert bis zum bitteren und bösen Ende gegangen. Wie Joel Hilliker, in unsere Posaune Kurzmitteilung schrieb: „Die Implikation ist klar: Trump glaubt, dass Macht Recht schafft und ist daher ein Nazi.“ Die Tatsache, dass Millionen von Amerikanern seine Politik unterstützen, macht sie zu Nazi-Sympathisanten. Die Anschuldigung ist absurd, aber das ist die Motivation hinter Merz‘ Rede und dem Kurs, auf den er Deutschland führt. Laut Merz muss Deutschland der Garant der globalen Ordnung sein, neue Bündnisse mit den Autokraten dieser Welt schließen, eine europäische Militärmacht aufbauen, die bereit ist, sich ohne die USA zu verteidigen, und sich Atomwaffen beschaffen. Die Aussicht auf ein militarisiertes, atomar bewaffnetes Europa ist beängstigend genug. Noch beängstigender ist es, dass dieses Europa mit selbstgerechtem Eifer die Welt retten will. Diese Kombination liefert die Zutaten und den Anstoß für einen neuen „heiligen“ Krieg. Eine neue deutsche Macht Merz räumte zwar ein, dass die Macht Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg begrenzt werden musste, aber er argumentierte, dass eine unzureichende Macht die Freiheit Europas gefährde. Nach Merz‘ Ansicht muss Deutschland eine Militärmacht werden, um die Freiheit der Welt zu verteidigen. Diese Art von Rhetorik inspiriert das Kriegsdenken für eine „gerechte“ Sache. Es ist auch ein klarer Bruch mit der deutschen Nachkriegszurückhaltung. Merz erklärte: Aus gewichtigen Gründen tun wir uns in Deutschland mit staatlicher Macht nicht leicht. Seit 1945 ist fest in unserem Denken verankert: Wir müssen diese Macht einhegen. –Lassen Sie mich hinzufügen: Nicht nur zu viel staatliche Macht zerstört das Fundament unserer Freiheit; zu wenig staatliche Macht führt auf anderem Weg zum selben Ergebnis. – Diese Frage hat eine zutiefst europäische Dimension. Schon vor 15 Jahren hat Radek Sikorski Deutschland ins Stammbuch geschrieben – ich darf ihn zitieren –: Ich fürchte deutsche Macht weniger als deutsche Untätigkeit. – Auch dies ist Teil unser Verantwortung, die sich aus Grundgesetz, Geschichte und Geografie ergibt. Wir nehmen diese Verantwortung an. Das bedeutet, dass Deutschland aufgrund seiner Geschichte eine historische Verantwortung für den Kampf gegen den Nationalsozialismus hat, und zwar nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland. Mit einer verdrehten Argumentation benutzt Deutschland seine Vergangenheit nicht, um sich zu demütigen, sondern um auf die USA herabzusehen. Wie kann Deutschland seine neue „Verantwortung“ annehmen, das zu verteidigen, was von der freien Welt übrig geblieben ist? Merz erklärt: Erstens. Wir stärken uns militärisch, politisch, wirtschaftlich und technologisch. Damit vermindern wir unsere Abhängigkeiten und unsere Verletzbarkeit. Höchste Priorität für uns hat, Europa innerhalb der NATO zu stärken. Wir investieren massiv in glaubhafte Abschreckung. Zur Erinnerung: Deutschland hat seine Verfassung geändert. Beim Haager NATO-Gipfel im letzten Juni haben sich alle Alliierte – fast alle Alliierte – verpflichtet, künftig fünf Prozent des Bruttoinlandproduktes in Sicherheit zu investieren. Deutschland allein wird in den nächsten Jahren mehrere hundert Milliarden Euro investieren. Wir unterstützen die Ukraine in ihrem tapferen Widerstand gegen den russischen Imperialismus. Wir tun das diplomatisch, wir tun das politisch, wir tun es ökonomisch, aber wir tun es natürlich auch militärisch. Übrigens leisten Deutschland und Europa hier seit einem Jahr die wichtigste Führungsarbeit. Wir haben Moskau ungeahnte Verluste und Kosten aufgezwungen. Wenn Moskau endlich einem Frieden zustimmt, dann auch deshalb. Das ist Ausdruck europäischer Selbstbehauptung. Wir haben große konventionelle Beschaffungsvorhaben angestoßen: in der Luftabwehr, zu Deep Precision Strikes, in der Satellitentechnik. Wir erwecken unsere Verteidigungsindustrie zu neuem Leben. Neue Werke öffnen, neue Arbeitsplätze entstehen, neue Technologien kommen hinzu. Der bayerische Ministerpräsident hat es gesagt: Hier um München herum zum Beispiel boomt ein Cluster hochinnovativer Defence-Tech-Unternehmen, die disruptive Technologien entwickeln, zum Teil in enger Kooperation mit der Ukraine. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Deutschland Hunderte von Milliarden in den Krieg der Zukunft investiert. Unsere Welt muss auf deutsche militärische Überraschungen vorbereitet sein. In vielerlei Hinsicht ist die Europäische Union auf dem besten Weg, eine militärische Supermacht zu werden. „Die Europäische Union mobilisiert bis zu 800 Milliarden Euro, um in die Fähigkeiten zu investieren, die wir brauchen – von der Luft- und Raketenabwehr bis hin zu Drohnen und militärischer Mobilität“, sagte die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen am Samstag. „Wir halten, was wir versprechen.“ Merz deutete mit Nachdruck an, dass diese neue europäische militärische Supermacht verpflichtet ist, Grönland zu verteidigen, falls die USA die Macht an sich reißen. Nachdem er erklärt hatte, dass die ersten deutschen Eurofighter im hohen Norden stationiert werden, sagte er: Zur Erinnerung und auch für manch einen, der es nicht weiß: In Artikel 42 des Vertrags über die Europäische Union verpflichten wir uns, einander im Fall eines bewaffneten Angriffs in Europa beizustehen. Wir müssen nun ausbuchstabieren, wie wir dies europäisch organisieren wollen ‑ nicht als Ersatz für die nato, sondern als einen selbsttragenden, starken Pfeiler innerhalb des Bündnisses. Artikel 42 wurde in letzter Zeit heftig diskutiert, insbesondere nachdem Deutschland und andere europäische Länder am 16. und 17. Januar eine Handvoll Militärs nach Grönland entsandt hatten. Ein Sprecher der Europäischen Kommission erklärte damals gegenüber Euronews: „Grönland ist Teil des Territoriums des Königreichs Dänemark und fällt daher im Prinzip unter die gegenseitige Solidaritätsklausel in Artikel 42 7 teu.“ Merz sagte nicht ausdrücklich, dass Deutschland und die EU bereit sind, mit den USA über Grönland zu kämpfen, aber er sagte, dass die dänische Premierministerin Mette Frederiksen „weiß, dass sie sich auf europäische Solidarität ohne jede Einschränkung verlassen kann.“ Ohne Vorbehalte bedeutet im Zusammenhang mit Artikel 42, dass die EU bereit wäre, die USA militärisch zu bekämpfen. Aber damit Europa ein glaubwürdiges militärisches Gegengewicht zu den USA bilden kann, darf es sich nicht auf amerikanische Atomwaffen zur Abschreckung verlassen. Deshalb diskutiert Merz über einen unabhängigen europäischen Nuklearschirm. Das bestätigte er: „Ich habe mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron erste Gespräche über europäische nukleare Abschreckung aufgenommen. Meine Damen und Herren, damit das klar ist: Wir halten uns dabei an unsere rechtlichen Verpflichtungen. Wir denken dies strikt eingebettet in unsere nukleare Teilhabe innerhalb der NATO.“ Merz machte deutlich, dass Deutschland die militärische Abhängigkeit von Amerika beenden will. Er sagte: Niemand hat uns in die übermäßige Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten gezwungen, in der wir uns zuletzt befunden haben. Diese Unmündigkeit war selbst verschuldet. Diesen Zustand lassen wir jetzt aber hinter uns, und zwar lieber heute als morgen. Das tun wir nicht, indem wir die nato abschreiben. Wir tun es, indem wir im Bündnis im eigenen Interesse einen starken, selbsttragenden europäischen Pfeiler errichten. Es ist nicht wahr, dass niemand Deutschland in eine „übermäßige Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten“ gezwungen hat. Was die militärische Abhängigkeit betrifft, so war sie gewollt. Erstens wurde Deutschland unmittelbar nach seiner Niederlage 1945 gezwungen, alle militärischen Ambitionen aufzugeben, und amerikanische Truppen wurden in Westdeutschland stationiert. Zweitens wurde Deutschland erlaubt, ein Militär aufzubauen, aber nur als Teil der nato. Vielleicht spielt Merz auf die Tatsache an, dass Deutschland in den letzten Jahren mehr hätte tun können, um diese Realität ohne den Widerstand der Amerikaner umzukehren. Gewiss, die USA haben die meisten Hemmnisse beseitigt. Neue Allianzen Eine der am heftigsten diskutierten Behauptungen von Merz war, dass die USA vielleicht schon ihre Führungsrolle in der Welt verloren haben. Er erklärte: China erhebt einen globalen Gestaltungsanspruch. Die Grundlagen dafür hat China über viele Jahre mit strategischer Geduld gelegt. In absehbarer Zeit könnte Peking den Vereinigten Staaten militärisch auf Augenhöhe begegnen. Abhängigkeiten anderer nutzt China systematisch aus. Die internationale Ordnung deutet China in seinem Sinne neu. Wenn es nach dem Fall der Berliner Mauer einen unipolaren Moment in der Geschichte gegeben hat, dann ist er lange vorbei. Der Führungsanspruch der Vereinigten Staaten jedenfalls ist angefochten, vielleicht schon verspielt. Man sollte meinen, dass D

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  2. FEB 13

    Stehen wir kurz davor, dass die zehn Könige in Europa ihre Macht ergreifen?

    Der Anlass für die Erfüllung dieser Prophezeiung nimmt vor unseren Augen Gestalt an. Die höchste Beamtin der Europäischen Union fordert mindestens neun Mitgliedstaaten auf, sich wirtschaftlich zusammenzuschließen, um die militärische Macht Europas zu stärken. „Unser Ziel sollte es immer sein, eine Einigung zwischen allen 27 Mitgliedstaaten zu erreichen“, schrieb die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen am Montag in einem Brief an die Staats- und Regierungschefs der EU. „Wenn jedoch ein Mangel an Fortschritt oder Ehrgeiz die Wettbewerbsfähigkeit oder Handlungsfähigkeit Europas zu untergraben droht, sollten wir nicht davor zurückschrecken, die in den Verträgen vorgesehenen Möglichkeiten der verstärkten Zusammenarbeit zu nutzen.“ Gemäß den Verträgen können mindestens neun Länder einer Vertiefung der Integration zustimmen, ohne dass die übrigen Mitgliedstaaten dies tun. Aus der Bibel geht hervor, dass 10 europäische Regierungen eine engere Union eingehen werden. Wir haben viele Rufe nach einem Kerneuropa oder einem Europa der zwei Geschwindigkeiten vernommen. Aber angesichts des andauernden Krieges auf dem Kontinent und der Furcht vor einem Rückzug der Vereinigten Staaten waren diese Forderungen noch nie so dringlich wie heute. Der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi bezeichnete die globale Nachkriegsordnung am 2. Februar als „tot“. „[D]er Zusammenbruch dieser Ordnung ist nicht die eigentliche Bedrohung .... [D]ie Bedrohung ist das, was an ihre Stelle treten könnte.“ Europa läuft Gefahr, „gleichzeitig untergeordnet, geteilt und deindustrialisiert zu werden“, warnte er. „Von allen, die sich heute zwischen den Vereinigten Staaten und China eingezwängt sehen, haben nur die Europäer die Möglichkeit, selbst eine echte Macht zu werden.“ Um dies zu erreichen, so Draghi, brauche Europa einen „pragmatischen“ föderalistischen Ansatz für gemeinsame Projekte von Energie bis Sicherheit. In einer Rede vor dem Europäischen Parlament am 10. Februar sagte von der Leyen: In der letzten Plenarsitzung haben wir uns auf die geopolitischen Schockwellen konzentriert, mit denen Europa konfrontiert ist, und auf unsere vereinte Antwort. Aber unsere Macht auf der Weltbühne hängt in hohem Maße von unserer Stärke an der wirtschaftlichen Front ab. Wettbewerbsfähigkeit ist nicht nur die Grundlage für unseren Wohlstand, sondern auch für unsere Sicherheit und letztlich auch für unsere Demokratien. Um eine militärische Supermacht zu werden, muss die EU zunächst eine wirtschaftliche Supermacht werden. Deshalb ist von der Leyen der Meinung, dass die EU noch in diesem Jahr eine Spar- und Investitionsunion schaffen sollte. Sie sagte: Hier in Europa haben wir nicht nur 27 verschiedene Finanzsysteme, jedes mit seiner eigenen Aufsichtsbehörde. Sondern auch mehr als 300 Handelsplätze in unserer Union. Das ist Fragmentierung auf Steroiden. Wir brauchen einen großen, tiefen und liquiden Kapitalmarkt. Und das ist das Ziel unserer Spar- und Investitionsunion. ... Unsere Unternehmen brauchen jetzt Kapital. Lassen Sie uns das also noch dieses Jahr erledigen. Sie sagte, dass „Plan A“ alle 27 Mitgliedsstaaten einschließen würde. „Aber wenn das nicht möglich ist, ermöglicht der Vertrag eine verstärkte Zusammenarbeit. Wir müssen auf die eine oder andere Weise Fortschritte machen, um die Barrieren einzureißen, die uns daran hindern, ein wahrer globaler Riese zu sein.“ Die sechs großen Volkswirtschaften der EU (Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Polen und Spanien) sind bereits mit an Bord. Im Januar trafen sich ihre Finanzminister mit dem Ziel, die „europäische Souveränität, Wettbewerbs- und Verteidigungsfähigkeit“ zu stärken. Eine ihrer erklärten Prioritäten ist es, die Spar- und Investitionsunion voranzutreiben. Finanzminister Lars Klingbeil sagte: „Wir geben Impulse, andere können sich anschließen. Entscheidend ist die Stärkung unserer Wettbewerbs- und Verteidigungsfähigkeit.“ In 2023 schrieb Posaune-Chefredakteur Gerald Flurry, dass die Hälfte der prophezeiten 10 Könige in Europa bereits aufgestiegen sind. Aber sie haben sich noch nicht zu einem mächtigen Superstaat vereinigt. Die biblische Prophezeiung besagt, dass ein starkes Europa erst dann entstehen kann, wenn sich 10 gleichgesinnte europäische Regierungen zusammenschließen. „Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige, die ihr Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie für eine Stunde Macht empfangen zusammen mit dem Tier. Diese sind eines Sinnes und geben ihre Kraft und Macht dem Tier“ (Offenbarung 17, 12-13). Der Anlass für die Erfüllung dieser Prophezeiung nimmt vor unseren Augen Gestalt an. Alle sechs Nationen wurden von dem verstorbenen Herbert W. Armstrong erwähnt, der prophezeite, dass nach dem Zusammenbruch der Achsenmächte im Zweiten Weltkrieg eine neue Union entstehen würde. In der Plain Truth (Klar&Wahr) vom Januar 1962 schrieb er: Niemand kann heute genau sagen, wie sie sich entwickeln wird, aber der Gemeinsame Markt wird sich zu den kommenden Vereinigten Staaten von Europa entwickeln. Es wird ein lockeres Imperium sein, das aus der Asche des alten Römischen Reiches und des mittelalterlichen Heiligen Römischen Reiches wieder aufersteht: Es wird 10 Nationen oder Gruppierungen von Nationen umfassen. Die Benelux-Staaten – Belgien, die Niederlande (Holland) und Luxemburg – können zum Beispiel entweder als eine Gruppe namens Benelux oder als drei Nationen beitreten. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir nicht sagen, welche 10 es sein werden, aber es scheint sicher, dass sowohl Deutschland als auch Italien dabei sein werden, und wahrscheinlich auch Frankreich und Spanien. Einige der mitteleuropäischen Satelliten, die jetzt unter der Kontrolle Russlands stehen, könnten auch dabei sein. In späteren Jahren erwähnte er ausdrücklich Polen als einen „der mitteleuropäischen Satelliten, die jetzt unter der Kontrolle Russlands stehen“, die sich befreien und dem europäischen Projekt beitreten würden. Wir können genau beobachten, wer die prophezeiten 10 Könige in Europa sein könnten und wie sie aufsteigen werden. Eine detaillierte Untersuchung dieser Prophezeiungen finden Sie in Herrn Flurrys Artikel „Zehn Könige des neuen Heiligen Römischen Reiches erheben sich jetzt.”

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  3. JAN 23

    Abrupte Grönland-Krise endet abrupt

    Die Grönland-Krise ist so plötzlich vorbei, wie sie begonnen hat. Präsident Trump schloss eine gewaltsame Inbesitznahme aus, sagte die Zölle gegen Europa ab und erklärte, dass es für ihn in Ordnung sei, wenn Amerika das Land nicht besitze. Axios schrieb: „Die unmittelbare Krise scheint auf eine Weise entschärft, die es praktisch jeder Partei erlaubt, einen Sieg zu erringen – oder zumindest durchzuatmen.“ Die Aktienkurse stiegen, die langfristigen Anleiherenditen fielen. Aber welchen dauerhaften Schaden hat die NATO davongetragen? Wir von der Posaune haben uns gefragt, ob der 16. Januar das Totenglöckchen für das transatlantische Bündnis bedeutet. Es könnte sich noch als richtig erweisen. nato-Generalsekretär Mark Rutte hat mit Trump „den Rahmen für eine künftige Vereinbarung“ ausgehandelt, wie der Präsident es ausdrückte. Die Berichte sind widersprüchlich und die Details spärlich, aber es scheint um eine dauerhafte Landpacht an Amerika zu gehen. Trump hatte gesagt, dass eine solche Vereinbarung inakzeptabel sei, aber sein Team preist dies immer noch als Sieg an. Es ist möglich, dass sein Säbelrasseln nur ein Trick war, um sich die Mineralienrechte zu sichern, was ihm auch gelungen sein könnte. In der Zwischenzeit sind die europäischen Staats- und Regierungschefs immer noch erschüttert von der Reise, die Präsident Trump in der vergangenen Woche mit ihnen unternommen hat. EuroIntelligence schrieb: „Die Sache ist noch nicht erledigt und hinterlässt ein zerrüttetes transatlantisches Verhältnis, das sich nur schwer von dieser Episode erholen wird. ... Es wird nicht in Vergessenheit geraten, dass Trump mit militärischen Maßnahmen gegen ein NATO-Mitglied gedroht hat.“ Kein krönender Moment für einen Mann, der sich so eifrig um ein Vermächtnis als Friedensstifter bemüht. Bislang haben sich die europäischen Staats- und Regierungschefs gegenüber Präsident Trump zurückhaltend und nachgiebig gezeigt. Das Grönland-Durcheinander hat ein wenig Stahl zum Vorschein gebracht. Sie haben erkannt, dass man mit Nettigkeiten bei diesem unberechenbaren Mann nicht weit kommt. Eine klügere, härtere Strategie ist nötig – und ein langfristiger Plan zur Abkopplung. Eine Idee, die in hohen Kreisen an Boden gewinnt, ist laut EuroIntelligence die „nato, aber europäisch, ohne die USA“. Präsident Trump glaubt sicherlich, dass er alle Karten in der Hand hält. Die Abhängigkeit Europas von Amerika, insbesondere vom amerikanischen Militär, ist groß. Alle wollen sich davon lösen, aber niemand weiß, wie. Es scheint unmöglich. Aber die biblische Prophezeiung sagt, dass es unvermeidlich ist. Europa wird sich nicht nur abspalten, sondern es wird sich auch in einem schockierenden Verrat gegen Amerika wenden. Die nato ist dem Untergang geweiht. Und diese plötzliche Fehde über Grönland hat vielleicht nicht nur ihre Unzuverlässigkeit aufgedeckt, sondern auch ihren Untergang besiegelt. Die Vereinigung der militärischen Kräfte Europas wird noch viel erfordern. Aber angesichts von Trumps Griff nach Grönland sind die europäischen Wähler vielleicht endlich bereit, dies zu tun. Besuchen Sie uns auf unsere Webseite dieposaune.de und lesen Sie „Hat sich die Welt am 16. Januar verändert?“

    5 min
  4. JAN 16

    Deutschland ist bereit, für Grönland zu kämpfen

    Zum ersten Mal seit dem Untergang des Dritten Reiches entsendet Deutschland Truppen in die westliche Hemisphäre, um die Vereinigten Staaten abzuschrecken. Die Bundeswehr hat 13 Soldaten mit einem Airbus A400M nach Grönland verlegt. Offiziere und Logistiker prüfen laut Insiderinformationen der Bild-Zeitung, welchen Beitrag die Bundeswehr „im Rahmen einer gemeinsamen Mission von EU-Armeen leisten kann.“ Obwohl alle teilnehmenden Länder NATO-Mitglieder sind, wird „der Einsatz von Kopenhagen aus koordiniert – und NICHT über die NATO-Strukturen“, erklärte die Bild-Zeitung. Grönland untersteht dem Kommando des NATO-Hauptquartiers in Norfolk, Virginia. Die EU-Streitkräfte prüfen jedoch, wie Grönland unabhängig von den USA und der NATO gesichert werden kann. Damit überschreitet Deutschland die nach dem Zweiten Weltkrieg gezogenen Grenzen. Es könnte Interesse an weiteren, größeren Einsätzen geben. Patrick Sensburg, Vorsitzender des Bundesverbandes der Reservisten, erklärte am Mittwoch, das europäische Truppen nach Grönland entsandt werden sollten, um eine Übernahme des Territoriums durch die USA zu verhindern. Der derzeitige kleine und kurze Einsatz sowie jede zukünftige Stationierung europäischer Truppen in Grönland sollen eine Botschaft an Präsident Trump senden, der aufgrund der von Russland und China ausgehenden Bedrohung der nationalen Sicherheit mit der Annexion des Gebiets gedroht hat. Die biblischen Prophezeiungen offenbaren jedoch, dass die größere Bedrohung für Amerika aus Europa kommt. Deutschlands Trotz gegenüber den USA zeigt, dass es seine eigene Militärstrategie als gefährdet ansieht. Verteidigungsminister Boris Pistorius schrieb am Mittwoch, dass „den legitimen Interessen der USA“ besser gedient wäre, wenn die NATO-Staaten zusammenarbeiten würden, um die Arktis und den Nordatlantik zu sichern. „Alleingänge sind die schlechtere Alternative und gefährden den Fortbestand der NATO“, fügte er hinzu. Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsparteien, Thomas Erndl, sagte gegenüber der Bild-Zeitung, dass „eine internationale Übungstätigkeit“ „mögliche externe Aggressoren“ abschrecken und „das Gebiet der Allianz“ schützen würde. Aber all dieses Gerede über die Verteidigung der NATO ist trügerisch. Unter Bezugnahme auf eine Prophezeiung in Nahum 3, 1 schreibt Gerald Flurry,: „Die Nationen Israels müssen vor Deutschlands Militärstrategie gewarnt werden. Deutschland ist ‚voll Lügen und Räuberei‘ – es könnte auch heißen, ‚Falschheit und Mord‘. Deutschland ist voll Falschheit! Es ist nicht nur ein wenig Falschheit – es ist voll davon!“ Deutschland ist nicht besorgt um die Unabhängigkeit Grönlands oder das Überleben der NATO. Es ist besorgt, dass Trumps Plan seine anti-amerikanische Militärstrategie durchkreuzen könnte.

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  5. JAN 12

    Israel versucht, die Lücke der USA mit Deutschland zu füllen

    Die Partnerschaft verspricht zwar, für beide Seiten vorteilhaft zu sein, aber sie hat einen gefährlichen Makel. In den letzten vier Jahren waren Europa und der Nahe Osten Schauplatz blutiger Kriege. Inzwischen haben die Vereinigten Staaten ihre Absicht bekundet, sich aus diesen Regionen zurückzuziehen. Es wird nicht einfach sein, die Lücke zu füllen, die die Supermacht USA hinterlässt. Daher blicken einige auf die blühenden deutsch-israelischen Beziehungen. Doch die biblische Prophezeiung warnt davor. In „Israel, Germany‘s Rekindled Alliance Presents a Strategic Opportunity“ (Israel, Deutschlands wiederbelebtes Bündnis bietet eine strategische Chance), schrieb Lev Stesin am 28. Dezember für die Jerusalem Post: Der Westen braucht ein starkes, selbstbewusstes Deutschland. Israel braucht einen Freund auf einem Kontinent, der im Niedergang begriffen und an Träume und fehlgeleitete Erwartungen verloren ist. … Wenn sich eine Supermacht militärisch und politisch zurückzieht, sind es die unterschiedlichen Stärken ehemaliger Verbündeter, die zusammen die Sicherheit und Stabilität bringen können, die früher von der sich zurückziehenden Supermacht garantiert wurden. Während sich die USA zurückziehen, schließen sich Deutschland und Israel zusammen, um die Lücke zu füllen. Von allen europäischen Ländern scheint Deutschland der beste Freund Israels zu sein. Stesin erklärte: Deutschland hat die größte und stärkste Wirtschaft in Europa. Es ist ein Gründungsmitglied der [Europäischen Union] und die aktivste politische Kraft auf dem Kontinent. Seit der Wiedervereinigung ist es in jeder Hinsicht das stärkste europäische Land. In dieser Eigenschaft ist es ein sehr wichtiger, manche würden sagen, ein unverzichtbarer Verbündeter des jüdischen Staates. … Israel braucht Deutschland als Brücke zum Kontinent. Europa ist der größte Exportmarkt Israels und wird es wahrscheinlich auch bleiben. Wenn die Vereinigten Staaten Israels Verbündeter sind und dafür sorgen, dass der Sicherheitsrat nicht gegen Israel agiert, dann spielt Deutschland eine ähnliche Rolle in der EU. Es hält die Politik der EU gegenüber Israel in Schach, damit Frankreich, insbesondere unter der Führung von Präsident Emmanuel Macron, sich nicht mit der Türkei zu einer gemeinsamen Front gegen Israel zusammenschließt. Deutschland ist ein guter Freund Israels, aber mit dem Amtsantritt von Bundeskanzler Friedrich Merz entwickelt sich die Freundschaft zu einer strategischen Partnerschaft. Diese Partnerschaft verspricht, für Deutschlands militärische Ambitionen äußerst lukrativ zu sein. Anfang Dezember hat Israel Deutschland sein Raketenabwehrsystem Arrow 3 übergeben. Nur wenige Wochen später stimmte der Bundestag einer Erweiterung des Kaufvertrags mit Israel zu, wodurch sich der Gesamtpreis auf rund 6 Milliarden Euro erhöhte. Das Geschäft, der größte Waffenexport in der Geschichte Israels, signalisiert den Beginn eines neuen Kapitels in den israelisch-deutschen Beziehungen. Deutschland ist seit Jahren der zweitgrößte Waffenlieferant Israels. Jetzt wird Israel seinen historischen Erzfeind aufrüsten. Das hat einen entscheidenden Vorteil für Deutschland. Stesin schrieb: Die Entwicklung vieler moderner, hochentwickelter militärischer Systeme dauert Jahrzehnte und kostet Milliarden von Dollar. Die einzige Alternative ist, sie von zuverlässigen Partnern zu kaufen. … Israel produziert mehrere militärische Plattformen, wie z.B. das Arrow-Verteidigungssystem, die Deutschland schnell braucht und nicht schnell selbst produzieren kann und die es fast nirgendwo anders kaufen kann. Diese Plattformen und Systeme haben einen Vorteil, über den kein anderes westliches Militär verfügt: Sie sind alle kampferprobt und haben ihre Fähigkeiten und ihre Wirksamkeit in den letzten zwei Jahren des Konflikts mit der Hamas, dem Iran, der Hisbollah und den Houthis unter Beweis gestellt. Israel ist gerne bereit zu helfen. Durch eine engere Bindung an Deutschland hofft es nicht nur, seine wirtschaftliche Position und militärische Bereitschaft zu stärken, sondern auch einen strategischen Partner gegen einen gemeinsamen Feind zu gewinnen: den Iran. Vereint gegen Iran Durch den Verkauf seines Arrow 3-Systems an Deutschland hilft Israel Deutschland, sich gegen die iranische Bedrohung zu verteidigen. Dies könnte ein strategischer Schachzug sein, denn Israel hofft, dass Deutschland es bei der Konfrontation mit dem iranischen Regime unterstützen wird. Seit Jahren kämpft Israel gegen iranische Terroristen in der Region, sieht sich aber zunehmendem internationalen Druck ausgesetzt, auch von Seiten der USA, den Terroristen nachzugeben. Während Regierungen auf der ganzen Welt Israel zunehmend meiden und Terroristen und terroristische Regime unterstützen, öffnet Deutschland seine Arme für Israel. Deutsche Militärstrategen sind auch über Raketen aus dem Iran besorgt. Als Israel die iranischen Urananreicherungsanlagen angriff, sagte Bundeskanzler Merz, es würde die Drecksarbeit des Westens erledigen. „Es ist durchaus möglich, dass ballistische Raketen aus dem Iran in Zukunft Europa angreifen werden. Arrow 3 schützt davor“, sagte der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor. „Israel ist stolz darauf, einen konkreten Beitrag zur Sicherheit Deutschlands leisten zu können.“ Im Jahr 2022 bezeichnete Al-Monitor Arrow 3 als Deutschlands „langfristigen Plan gegen den Iran“. Die Israelis sehen in Deutschland einen Verbündeten gegen den Iran. In gewisser Weise haben sie Recht. Deutschland hat ein großes Interesse daran, den Iran in der Region zu konfrontieren. Es gibt jedoch eine „versteckte Gefahr in Deutschlands ‚Allianz gegen den Iran‘“, wie der Chefredakteur der Posaune, Gerald Flurry feststellte. Um diese Gefahr zu verstehen, müssen wir die biblische Prophezeiung verstehen. Daniel 11 prophezeit einen Zusammenstoß „zur Zeit des Endes“ zwischen „dem König des Südens“ (dem Iran und seinen radikal-islamischen Stellvertretern) und „dem König des Nordens“ (einer europäischen Macht unter deutscher Führung). „Zur Zeit des Endes aber wird sich der König des Südens mit ihm messen, und der König des Nordens wird mit Wagen, Reitern und vielen Schiffen gegen ihn anstürmen und wird in die Länder einfallen und sie überschwemmen und überfluten. Und er wird in das herrliche Land einfallen …“ (Verse 40-41). Es wird prophezeit, dass Deutschland den Iran erobern wird. Dies wird mit einem effektiven Raketenschutzschild viel leichter möglich sein, insbesondere wenn man bedenkt, dass der Iran behauptet, den größten Teil Europas bereits in Reichweite zu haben und wiederholt damit gedroht hat, seine Raketen gegen Europa einzusetzen. Daniel 11 enthüllt auch, dass Deutschland, nachdem es den Iran angegriffen hat, das „herrliche Land“, also Israel, betreten wird. Das hebräische Wort für „einfallen“ in diesem Vers deutet auf einen friedlichen Eintritt hin. Herr Flurry erklärte: „Die Deutschen werden zweifellos als friedenserhaltende Kraft eingeladen, um Jerusalem militärisch vor der alles verschlingenden Gewalt zu schützen.“ Bis zu diesem Punkt wird Israel Deutschland noch als Verbündeten vertrauen – aber die Bibel prophezeit einen Verrat. Lesen Sie „Die versteckte Gefahr in Deutschlands ‚Allianz gegen den Iran‘“ für eine vollständige Erklärung. Unangebrachtes Vertrauen Bedenken Sie, dass die Nachkommen der Überlebenden des Holocaust den Nachkommen ihrer Peiniger heute eines der modernsten und wichtigsten Waffensysteme der Welt zur Verfügung stellen. Für die Millionen von Juden, die in deutschen Konzentrationslagern starben, wäre diese Wendung der Ereignisse undenkbar gewesen. Ebenso wäre es für die vielen tapferen amerikanischen und britischen Soldaten, die ihr Leben verloren haben, um den deutschen Holocaust zu stoppen, unbegreiflich. Doch 80 Jahre später trägt das jüdische Volk dazu bei, Deutschland zu befestigen, was die Kosten erhöhen würde, es militärisch zu stoppen, sollte seine blutrünstige Natur wieder erwachen. Das Ende dieses Kapitels in den deutsch-israelischen Beziehungen wurde bereits in der biblischen Prophezeiung geschrieben, und es zeichnet ein Bild, das noch erschreckender ist als die Schrecken des Holocausts. Psalm 83 beschreibt eine noch nie dagewesene Allianz gegen Israel (das prophetisch nicht nur die jüdische Nation, sondern auch Großbritannien, die Vereinigten Staaten und andere Nachfahren der alten Israeliten umfasst). In Vers 5 heißt es: „»Lasst uns sie ausrotten, / dass sie kein Volk mehr seien und des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!«.“ Wie Herr Flurry in „Die versteckte Gefahr in Deutschlands ‚Allianz gegen den Iran‘“ erklärt, steht Deutschland im Zentrum dieses Komplotts.

    11 min
  6. 12/30/2025

    Papst Leo: Die Menschen im Gazastreifen leiden genau wie Jesus

    In seiner ersten Weihnachtsbotschaft sagte Papst Leo: „Jesus hat unsere Zerbrechlichkeit auf sich genommen“ und sich so mit denen identifiziert, „die nichts mehr haben und alles verloren haben, wie die Bewohner von Gaza“. Er ist nicht der erste, der das Leiden von Jesus Christus mit dem der Palästinenser vergleicht. Letztes Jahr enthüllte der verstorbene Papst Franziskus eine Krippe, in der das Jesuskind auf einem Palästinensertuch lag. Die Botschaft kommt bei den Palästinensern gut an. Der Bürgermeister von Bethlehem, Maher Nicola Canawati, der sich im September mit Leo traf, um über die israelischen „Siedlungen“ und die abnehmende Zahl der Christen im Heiligen Land zu sprechen, sagte in seiner eigenen Weihnachtsansprache: Das Kind des Friedens wurde in einer bescheidenen Krippe geboren – eine Zuflucht in turbulenten Zeiten. Damals erlebte Bethlehem eine Verfolgung: Mütter zitterten vor Angst um ihre Kinder, das Blut von Unschuldigen wurde vergossen. Heute wiederholt sich die Tragödie in Gaza. Leo charakterisierte die bescheidenen Umstände der Geburt Jesu als Gott, der „sein zerbrechliches Zelt“ unter den Menschen aufschlug, und stellte dann eine Verbindung zur palästinensischen Sache her, indem er fragte: „Wie können wir dann nicht an die Zelte in Gaza denken, die wochenlang Regen, Wind und Kälte ausgesetzt sind?“ Die Jerusalem Post nannte die Ansprache „einen ungewöhnlich direkten Appell während eines normalerweise feierlichen geistlichen Gottesdienstes“ für einen Papst, der normalerweise „von politischen Anspielungen absieht“. Sie fügte hinzu: Aber der neue Papst hat in letzter Zeit auch mehrmals die Bedingungen für die Palästinenser in Gaza beklagt und im letzten Monat gegenüber Journalisten erklärt, dass die einzige Lösung im jahrzehntelangen Konflikt zwischen Israel und dem palästinensischen Volk einen palästinensischen Staat beinhalten muss. Der Papst nutzt seine Weihnachtsansprache, um kaum verhüllte Anschuldigungen gegen die jüdische Nation wegen des Leids in Gaza zu erheben, während er die Hamas nicht einmal erwähnt. Die israelische Regierung weigert sich, einem palästinensischen Staat zuzustimmen, weil sie befürchtet, dass eine weitere Stärkung der Palästinenser den Hamas-ähnlichen Terrorismus noch näher an ihre Heimat heranbringen würde. Die implizite Botschaft des Papstes ist tödlich. Im Laufe der Jahrhunderte haben Katholiken Juden verfolgt und getötet und sie für das Leiden und den Tod Jesu verantwortlich gemacht. Nun deutet der Papst an, dass das moderne Israel das Leiden der Menschen im Gazastreifen verursacht, so wie es das Leiden Christi verursacht hat. Die hasserfüllte Botschaft, die zu brutalen Pogromen und Kreuzzügen anregte, wird auf subtile und nicht so subtile Weise wiederbelebt. Wird die Saat für einen weiteren Kreuzzug gesät? Die Bibel zeigt, dass dies der Fall ist. Bemerkenswerterweise sagt Psalm 83 voraus, dass die Palästinenser in diesem Kreuzzug eine Rolle spielen und sich auf die Seite des katholischen Europas, angeführt von Deutschland, stellen werden. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in Kapitel 4 von Der König des Südens.

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  7. 12/23/2025

    Chiles neuer Präsident ist Sohn eines Nazi-Offiziers

    „Chile will den Wandel“, sagte José Antonio Kast am Sonntag, nachdem er zum Sieger der chilenischen Präsidentschaftswahlen erklärt worden war. „Und ich sage Ihnen, ja, Chile wird einen echten Wandel erleben.“• Kast gewann mit 58 Prozent in der Stichwahl gegen die linke Kandidatin Jeannette Jara und wird am 11. März Amtsinhaber Gabriel Boric ablösen. Unter Boric hat Chile einen großen Zustrom venezolanischer Migranten aufgenommen und damit auch einen Anstieg der Gewaltverbrechen.• Kast verspricht, die Grenzen zu sichern, die illegale Einreise zu einem Straftatbestand zu machen, Migranten ohne Papiere abzuschieben, das Militär einzusetzen, um Vierteln mit hoher Kriminalitätsrate zu kontrollieren, neue Gefängnisse zu bauen, die Staatsausgaben in Milliardenhöhe zu kürzen und die Unternehmenssteuern zu senken.Der Sieg von Kast spiegelt einen Anstieg der politischen Rechten in ganz Lateinamerika wider.Kast selbst ist der Sohn eines Einwanderers. Sein Vater kam nach dem Zweiten Weltkrieg nach Südamerika – aus Deutschland, wo er Mitglied der Nazi-Partei und Offizier in Adolf Hitlers Wehrmacht war. In Chile gründete er eine Fabrik für Fleisch- und Wurstwaren und begann ein neues Leben, wie viele andere Nazis auch.• Kasts Geschwister haben als Abgeordnete und Senatoren gedient. Ein Geschwisterteil diente während der Militärdiktatur von Augusto Pinochet als Präsident der Zentralbank. Während des Wahlkampfes 2021 sagte Kast: „Wenn Pinochet noch am Leben wäre, würde er für mich stimmen“.Kast, ein gläubiger Katholik, ist Vater von neun Kindern.Die Wahl von Kast könnte genau das sein, was das Land braucht, um eine engere Zusammenarbeit mit dem katholischen Europa einzugehen. In der Klar&Wahr vom Oktober 1957 hieß es: „Die lateinamerikanischen Nationen werden sich der europäischen Wiederbelebung des alten Römischen Reiches anschließen.“ Diese Vorhersage beruhte auf den religiösen und kulturellen Bindungen Lateinamerikas zu Europa und einer prophezeiten Belagerung der USA., bei der Lateinamerika eine entscheidende Rolle spielen wird.

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  8. 12/11/2025

    Merz trifft Netanjahu: zwei gegensätzliche Visionen vom Frieden

    Ein „dauerhafter Frieden ist möglich“ in Gaza, sagte Friedrich Merz bei seinem ersten Besuch in Israel, seit er im Mai deutscher Bundeskanzler wurde. „Ich muss sagen, Friedrich, ich glaube, wir stehen an der Schwelle eines neuen Zeitalters, denn ich glaube, dass wir die Ausweitung des Friedens erreichen werden“, sagte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. Diese fast euphorischen Gefühle werden von den drastisch unterschiedlichen Ansichten der beiden Führer über den Weg zum Frieden überschattet. Merz sagte auf der Pressekonferenz: Unsere Überzeugung lautet: Die perspektivische Gründung eines palästinensischen Staates an der Seite Israels eröffnet vermutlich die beste Aussicht auf eben diese Zukunft. Netanjahu sagte auf der gleichen Pressekonferenz: In der Frage der zwei Staaten haben wir jetzt natürlich einen anderen Standpunkt, denn der Zweck eines palästinensischen Staates ist es, den einzigen jüdischen Staat zu zerstören. Sie hatten bereits einen Staat in Gaza, einen defekten Staat, und er wurde benutzt, um zu versuchen, den einzigen jüdischen Staat zu zerstören. Wir glauben, dass es einen Weg gibt, um einen umfassenderen Frieden mit den arabischen Staaten voranzutreiben und auch einen Weg, um einen tragfähigen Frieden mit unseren palästinensischen Nachbarn zu schaffen. Aber wir werden keinen Staat schaffen, der sich für unsere Zerstörung vor unserer Haustür einsetzt. Merz bestätigte, dass Deutschland einen palästinensischen Staat derzeit nicht anerkennen werde, wie es einige andere europäische Regierungen getan haben, und er versprach, dass das Waffenembargo, das Deutschland im Agust gegen Israel verhängt hat, ein einmaliges Ereignis sein werde. Vor seinem Besuch in Israel besuchte er Jordanien, anstatt sich mit den Führern der Palästinensischen Autonomiebehörde zu treffen. Das Treffen in Aqaba, Jordanien, konzentrierte sich auf die Stärkung der Wirtschafts- und Verteidigungsbeziehungen und die Verbesserung der regionalen Stabilität, berichtete die jordanische Nachrichtenagentur Petra. In der Zwischenzeit kündigte Netanjahu an, dass die von den USA geführte Friedensinitiative zwischen Israel und der Hamas bald in ihre zweite Phase eintreten wird, die die Hamas zur Entwaffnung verpflichtet. Netanjahu sprach über das Ziel, „Gaza zu entradikalisieren“, wie „es in Deutschland geschehen ist“. Unsere Broschüre „Deutschland und das Heilige Römische Reich“ beweist jedoch, dass Deutschland nie wirklich entnazifiziert wurde – die Nazis gingen einfach in den Untergrund. Während des Zweiten Weltkriegs verfolgten die faschistischen Mächte eine Politik, die den Hass der Araber gegen das jüdische Volk schürte. 1938 deckte Herbert W. Armstrong diese Bemühungen auf. Er schrieb in der Zeitschrift Plain Truth: „In Palästina gibt sich [Benito Mussolini] als Beschützer der Muslime aus und schürt ihren Hass gegen die Juden, um Großbritannien zu schaden.“ Im Jahr 1940 schrieb er: „Der Krieg hat nun diese Region erreicht, und Hitler hat den Plan Mussolinis umgesetzt. Während dies geschrieben wird, tobt im Irak der Kampf um den Besitz des britischen Öls, und die deutsche Propagandamaschinerie versucht verzweifelt, die Flammen alter Feindschaften zu einem allgemeinen Heiligen Krieg anzufachen.“ Wenn wir die heutigen Ereignisse sorgfältig analysieren, erkennen wir ein ähnliches Muster. Die Europäische Union, die größtenteils von Deutschland finanziert wird, behauptet, der stärkste Unterstützer der Palästinenser zu sein. Im April kündigte sie ein weiteres Finanzhilfepaket in Höhe von bis zu 1,6 Milliarden Euro zur Unterstützung der Palästinensischen Autonomiebehörde an. Ein Viertel dieser Summe wird von deutschen Steuerzahlern finanziert. Wie die Bild am 8. Dezember berichtete, weigern sich die EU-Behörden, nachzuweisen, wie dieses Geld verwendet wird – wahrscheinlich, weil es indirekt den Terrorismus finanziert. Das sollte uns nicht überraschen. Die Bibel offenbart, dass Deutschland erneut im Mittelpunkt eines Plans stehen wird, den Namen Israels auszulöschen. Eine Prophezeiung in Psalm 83 offenbart ein Endzeitbündnis arabischer Nationen mit Deutschland. Vers 5 offenbart das Ziel dieses Bündnisses: „»Wohlan!«, sprechen sie. »Lasst uns sie ausrotten, / dass sie kein Volk mehr seien und des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!«.“ Zu den aufgeführten Nationen gehören die palästinensischen Araber (Philister) und Deutschland (Assur), wie in dem Schlüssel Davids Programm „Die Psalm 83 Prophezeiung“ ausführlich erläutert wird. Es ist leicht zu glauben, dass arabische Länder versuchen werden, das jüdische Volk zu unterwerfen – sie versuchen dies bereits. Aber die Bibel offenbart, dass Deutschland auf ihrer Seite steht.

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