Proletenprosa

Luke Stuckberry

Lukes Geschichten und Artikel entstehen aus dem Bauch heraus und meist ohne vorherige Recherche. Frei von der Leber weg. Mit besonderem Augenmerk auf die arbeitende Klasse und den „kleinen Mann“, von nebenan, beschreibt er häufig die einfachen Dinge des Lebens. Mit seinem ungetrübten Blick schafft er es auch aus den banalsten Dingen, die uns allen im Alltag begegnen, eine oft witzige, manchmal ernste und häufig bitterböse Story zu fabrizieren. Er selbst nennt seine Storys: Proletenprosa. Ungeschönt, unverblümt und gelegentlich derb in der Auswahl der Worte. 

  1. -4 J

    Zu schwer für das eigene Leben

    Ein Mann frisst sich durch sein eigenes Leben. Zwischen Fastfood, Alkohol und konsequenter Verdrängung hat er sich in einen Zustand manövriert, der mehr mit Funktionieren als mit Leben zu tun hat. Die Tage laufen im Kreis: bestellen, konsumieren, betäuben, vergessen. Sein Körper wird schwerer, sein Radius kleiner, seine Welt enger. Was bleibt, ist Routine. Und die Fähigkeit, alles, was wehtun könnte, zuverlässig auszublenden. Doch Veränderung kündigt sich nicht mit Pauken und Pathos an, sondern leise und unbequem. Ein Schuh, der sich nicht mehr anziehen lässt. Ein Weg, der plötzlich zur Herausforderung wird. Ein Gedanke, der sich nicht mehr wegsaufen lässt. Es sind diese kleinen Brüche im Alltag, die beginnen, das sorgfältig errichtete Kartenhaus aus Gewohnheit und Selbsttäuschung ins Wanken zu bringen. „Zu schwer für das eigene Leben“ ist keine Geschichte über plötzliche Erleuchtung oder radikale Wendepunkte. Es ist ein zäher, widersprüchlicher Prozess, in dem Rückschritte genauso selbstverständlich sind wie Fortschritte. Der Weg raus führt nicht über Disziplin-Parolen oder Selbstoptimierung, sondern über die langsame, oft schmerzhafte Konfrontation mit sich selbst. Zwischen Fritteusenfett und Selbstzweifeln, zwischen Isolation und vorsichtiger Annäherung an die Welt draußen, entsteht etwas, das lange unmöglich schien: Bewegung. Kein Sprint, sondern ein Stolpern nach vorn. Und vielleicht genau deshalb ehrlich.

    18 min
  2. 6 AVR.

    [Ostergeschenk]: Luke, der Retter der Welt

    Ostermontag. Eigentlich Ruhetag. Eigentlich Schokolade. Eigentlich alles wie immer.Nicht bei Proletenprosa. Diese Folge ist ein außerplanmäßiges Geschenk an euch – und Luke hat dafür wirklich alles in die Waagschale geworfen: Atmosphäre, Sounddesign, Nerven… und sogar den Synthesizer Korg Monotron Delay, der hier zwischen Endzeit und Wahnsinn seine ganz eigene, fiebrige Spur zieht. Worum geht’s?Wir schreiben das Jahr 2029. Die Welt ist nicht untergegangen… sie wurde einfach ausgeschaltet. Lautlos. Effizient. Endgültig. Eine außerirdische Spezies radiert die Menschheit aus, als wäre sie ein Tippfehler im kosmischen Dokument. Und mitten in diesem Trümmerfeld:Luke.Nicht als Held im klassischen Sinne.Eher als letzter verfügbarer Mensch mit halbwegs funktionierendem Humor und fragwürdiger Prioritätenliste. Eingesperrt in einem Bunker, umgeben von grauem Beton, schlechten Liebesromanen und einer Weltrettungsmission, die so absurd ist wie sie klingt, wird er Teil des letzten Plans der Menschheit. Ein Team aus Hochgenies versucht, das Unmögliche möglich zu machen. Und Luke… versucht, dabei nicht komplett den Verstand zu verlieren. „Luke, der Retter der Welt“ ist düster, zynisch, absurd und überraschend nah dran an der Frage:Was bleibt vom Menschen übrig, wenn alles andere weg ist? Spoiler:Vielleicht nicht viel.Aber genug für einen letzten Witz. Und ein kaltes Bier. 🎧 Diese Folge ist anders.🎛️ Diese Folge klingt anders.🔥 Diese Folge wollte genau so entstehen. Frohe Ostern. Oder zumindest… viel Glück da draußen.

    26 min

À propos

Lukes Geschichten und Artikel entstehen aus dem Bauch heraus und meist ohne vorherige Recherche. Frei von der Leber weg. Mit besonderem Augenmerk auf die arbeitende Klasse und den „kleinen Mann“, von nebenan, beschreibt er häufig die einfachen Dinge des Lebens. Mit seinem ungetrübten Blick schafft er es auch aus den banalsten Dingen, die uns allen im Alltag begegnen, eine oft witzige, manchmal ernste und häufig bitterböse Story zu fabrizieren. Er selbst nennt seine Storys: Proletenprosa. Ungeschönt, unverblümt und gelegentlich derb in der Auswahl der Worte.