Schmiedings Blick

Berenberg

Berenberg-Chefvolkswirt Dr. Holger Schmieding ist einer der profiliertesten Banken-Volkswirte in Europa. Mehrfach wurde er für seine Vorhersagen ausgezeichnet, er war „Prognostiker des Jahres“ und dreimal bester Bankenvolkswirt in Europa bei den renommierten Extel Surveys. Bevor er 2010 zu Berenberg kam, hat er u.a. am Kieler Institut für Weltwirtschaft und beim Internationalen Währungsfonds gearbeitet und war als Chefvolkswirt Europa für die Bank of America Merrill Lynch tätig. In seinem Podcast spricht er über Wirtschaft, Politik und Finanzmärkte in Deutschland, Europa und der Welt. Schmiedings Blick: Das Gastgespräch. Einmal im Monat erweitern wir den gewohnten Teilnehmerkreis, um mit externen Experten über aktuelle Themen rund um Politik und Wirtschaft zu diskutieren. Dieses Unterformat haben wir Anfang 2025 neu eingeführt. Veröffentlichung in der Regel an jedem zweiten Donnerstag im Monat. Wichtige Hinweise: Bei dieser Information handelt es sich um eine Marketingmitteilung der Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG. Diese stellt keine Anlageempfehlung oder Anlagestrategieempfehlung dar. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Podcastreihe keine individuelle Anlageberatung darstellt. Nachträglich eintretende Änderungen können nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

  1. 19h ago

    Die Wahl in Sachsen-Anhalt und ihre Folgen

    Wie das Ergebnis der Landtagswahl die Politik in Deutschland und Europa beeinflussen kann. Der unerwartet hohe Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt wirft auch international viele Fragen auf. Wie schaut man im Ausland auf das Ergebnis? – Warum gewinnen rechtspopulistische und teils rechtsextreme Parteien in Deutschland und darüber hinaus weiter an Zulauf? – Neben diesen allgemeinen Trends spielen auch regionale Faktoren eine Rolle. Gibt es spezielle Gründe für den großen Erfolg der AfD in Sachsen-Anhalt? – Was besagt dieses Resultat über den möglichen Ausgang der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin am 20. September? Und wie könnte es in Sachsen-Anhalt selbst weitergehen? – Die Wahl wird von vielen Beobachtern als Denkzettel für die Bundesregierung und für Bundeskanzler Friedrich Merz gewertet. Welche direkten Folgen hat das Ergebnis für die Bundesebene? Bleibt die Koalition aus Union und SPD stabil? – Zudem stehen personelle Debatten im Raum. Könnten Teile der Union versucht sein, Friedrich Merz als Chef der CDU und als Bundeskanzler abzulösen, beispielsweise durch den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst? Und müssen sich die Co-Vorsitzenden der SPD, Finanzminister Lars Klingbeil und Arbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas, Sorgen um ihre Ämter machen? – Was könnte das Wahlergebnis für die Fiskal- und Wirtschaftspolitik sowie die geplanten Reformen in Deutschland bedeuten? Kann der Erfolg der AfD sich auch auf die europäische Politik auswirken? Und könnte Putin das Ergebnis als Zeichen interpretieren, dass die deutsche und europäische Unterstützung für die Ukraine auf Dauer nachlassen könnte? – Schließlich: Was bedeutet dies für die Bundestagswahl 2029? Ist ein weiterer Aufstieg der AfD sowie anderer Protestparteien angesichts des Trends der letzten Jahre unaufhaltsam?

    Die Wahl in Sachsen-Anhalt und ihre Folgen
  2. Sep 3

    Deutschlands Weg durch die Energiekrise

    Dr. Ludwig Möhring, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Erdgas, Erdöl und Geoenergie, im Gastgespräch über Strategien für die Gasversorgung. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 waren die Gaspreise vor vier Jahren durch die Decke gegangen. Jetzt belastet der Konflikt um die weitgehend gesperrte Straße von Hormus erneut die Energiemärkte. Steuern wir mittel- bis langfristig auf eine Dauerkrise mit hohen Preisen zu? – Gas hat in Deutschland eine fundamentale Bedeutung für die Energieversorgung. Ende August waren die Gasspeicher in Deutschland jedoch nur zu 53 Prozent gefüllt. Die gesetzlich vorgeschriebenen Ziele für den 1. November liegen bei 70 bis 80 Prozent. Warum ist der deutsche Füllstand deutlich niedriger als in anderen europäischen Ländern wie Frankreich oder Italien? Und wer trägt die finanziellen Risiken, falls in den kommenden Wochen massiv zusätzliches Gas zu höheren Preisen eingespeichert werden muss? – Könnte das Risiko von Versorgungsengpässen am Ende eines kalten Winters dazu führen, dass Gas wie im Jahr 2022 dann kurzfristig zu extrem hohen Preisen auf dem Weltmarkt eingekauft werden muss? Wie hoch ist das Risiko einer erneuten Gaspreiskrise, bei der die Preise für Industrie und Haushalte im Winter noch einmal drastisch ansteigen könnten? – Erdgas gilt als der emissionsärmste unter den fossilen Energieträgern, soll aber im Rahmen der langfristigen Energiewende ebenfalls nahezu vollständig ersetzt werden. Braucht Deutschland für die Übergangszeit eine nationale Gasstrategie? Welche Rolle können die heimischen Erdgasvorräte dabei spielen? Und wäre die Erschließung von Schiefergas durch Fracking ein umwelt- und klimapolitisch sinnvolles oder ein falsches Signal? – Schließlich: Die Sicherstellung einer bezahlbaren und verlässlichen Energieversorgung für Haushalte und Industrie ist eine der drängendsten Aufgaben staatlichen Handelns. Unternimmt die deutsche Politik derzeit genug, um dies zu akzeptablen Preisen zu gewährleisten?

    Deutschlands Weg durch die Energiekrise
  3. Aug 27

    Steigende Renditen an den Anleihemärkten

    Ursachen und Folgen für die Wirtschaft und die Stabilität der Staatsfinanzen in Deutschland, Europa und den USA. – Am Dienstag gab es neue Zahlen zur deutschen Konjunktur. Sie sind offenbar besser ausgefallen als erwartet. Was sagen die Zahlen? Was sind die Treiber dieses Aufschwungs? Und wie könnte es in den nächsten Monaten weitergehen? – Wachsende Staatsschulden sind ein Problem diesseits und jenseits des Atlantiks. Ergibt es wirtschaftlich eigentlich Sinn, dass Staaten sich verschulden? Wäre es nicht besser, wenn die Staatsausgaben immer durch Staatseinnahmen gedeckt wären? – Kritiker hoher Staatsschulden verweisen auf die Zinslast und Unmöglichkeit der Rückführung. Bürden wir mit den Schulden künftigen Generationen nicht eine immer größere Last auf? – Im Maastricht-Vertrag über die Europäische Währungsunion wurde einst eine Obergrenze von 60% für die staatliche Schuldenquote als Kriterium für die Aufnahme in den Euro genannt. Sehr viele EU-Mitgliedsstaaten haben diese Quote überschritten. Gibt es aus wirtschaftlicher Sicht so etwas wie eine feste Obergrenze für die Staatsschulden? – Die Renditen für Staatsanleihen sind in diesem Jahr spürbar gestiegen. Was sind die wesentlichen Gründe dafür? Ist die lange Zeit der Niedrigzinsen damit endgültig vorbei?  Und sind die höheren Renditen auch ein Warnsignal für die Wirtschaftspolitik? - Die Staatsschulden steigen auch in Deutschland spürbar. Der Finanzminister muss höhere Zinsen auf neu herausgegebene Staatsanleihen zahlen. Wie gefährlich ist diese Entwicklung? Und was sollte Deutschland tun, um das Problem zu entschärfen? – Vor 15 Jahren rutschten einige Länder am Rande der Eurozone, allen voran Griechenland, in eine Schuldenkrise. Wie sieht es dort heute aus? Und wie steht es um Frankreich und Italien? – In den USA sind die Renditen für Staatsanleihen in diesem Jahr kräftig gestiegen. Die Haushaltspolitik von Donald Trump ist alles andere als solide. Die Staatsverschuldung auf Bundesebene hat die 40-Billionen-Dollar-Marke überschritten. Wird es brenzlig, wie einige Medien warnen?

    Steigende Renditen an den Anleihemärkten
  4. Aug 13

    Spannung vor den Landtagswahlen

    Die Bedeutung der Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin für Deutschland. – Die Mehrheit der Bürger ist unzufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung. Woran liegt es, dass die Koalition in den Umfragen derzeit so miserabel abschneidet, und macht das Kabinett in Berlin wirklich eine so schlechte Arbeit? – Vor diesem Hintergrund blickt das Land mit Spannung auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern im September. Was bedeuten die schlechten Umfragewerte für Union und SPD für den Wahlkampf vor Ort? – Den Umfragen zufolge könnte die AfD stärkste Kraft in Sachsen-Anhalt werden und vielleicht sogar an die Regierung kommen. Welche Folgen hätte dies für Deutschland insgesamt? – Andere Voraussetzungen herrschen dagegen im Norden der Republik. Wie stellt sich die Lage in Mecklenburg-Vorpommern dar, das derzeit von einer rot-roten Koalition aus SPD und Linke regiert wird? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die AfD auch in Schwerin an die Macht kommen könnte? – Zeitgleich mit Mecklenburg-Vorpommern entscheidet auch die Bundeshauptstadt über ihre neue politische Führung. Was besagen die jüngsten Umfragen für die Wahl in Berlin? Welche Koalitionsbündnisse wären auf dieser Basis in der Hauptstadt möglich? – Das Zusammenspiel dieser unterschiedlichen regionalen Entwicklungen ergibt ein Gesamtbild mit potenziell weitreichenden Konsequenzen. Wie wichtig sind diese drei Landtagswahlen insgesamt für Deutschland? Könnten schlechte Ergebnisse in den drei Ländern sogar die Bundesregierung ins Wanken bringen oder sie dazu zwingen, ihre Politik grundlegend zu ändern? –  Bei einem Misserfolg der Regierungsparteien drohen ihnen interne Diskussionen über personelle Konsequenzen. Ist ein parteiinterner Aufstand innerhalb der CDU gegen Kanzler Friedrich Merz denkbar, und könnte die Union ihn eventuell sogar durch den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst ablösen? – Schließlich: Gibt es eine realistische Chance, dass sich die politische Stimmung für Schwarz-Rot bis zum regulären Ende der Legislaturperiode im Jahr 2029 noch einmal spürbar erholt, oder ist der Zug für diese Koalition bereits abgefahren?

    Spannung vor den Landtagswahlen
  5. Jul 30

    Neue Gesichter, alte Krisen: Der große politische Umbau

    Wie die Berliner Personalrochaden, die ukrainischen Entlassungen und der Irankrieg die politische Landschaft verändern In Berlin hat Bundeskanzler Friedrich Merz in den letzten Wochen Teile seines Kabinetts und der CDU neu ausgerichtet. Es begann mit dem Rücktritt von Jens Spahn vom Vorsitz der CDU/CSU Fraktion. Wie gut hatte Spahn seine Aufgabe bis dahin erfüllt? War er eine große Stütze für Kanzler Merz und seine Koalition? Und was ist von seinem Nachfolger Thorsten Frei zu erwarten? – Eine weitere überraschende Personalie betrifft den Wechsel von Carsten Linnemann in das Gesundheitsministerium. Da sich der bisherige CDU-Generalsekretär nach eigenen Angaben erst noch in die Gesundheitsthemen einarbeiten muss, stellt sich die Frage, ob er dennoch eine gute Wahl für diese Position ist und was seine erste große Aufgabe in diesem neuen Amt sein wird. – Auch die Ablösung von Verkehrsminister Patrick Schnieder durch Steffen Bilger sorgt für erheblichen Gesprächsstoff innerhalb der Union. Kann der neue Verkehrsminister die Mammutaufgabe vorantreiben, große Teile der deutschen Infrastruktur auf Vordermann zu bringen? – In der Ukraine hat Präsident Selenskyj zunächst seinen populären Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow entlassen, um dann nach Protesten aus der Bevölkerung den Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Oleksander Syrskyi, zu ersetzen. Was sind die Hintergründe dieser Personalentscheidungen? Was sagen sie über die Rolle der Zivilgesellschaft in der Ukraine? – Und wie könnten sie die militärische Entwicklung beeinflussen? Hat sich an der Situation im russischen Krieg gegen die Ukraine in den vergangenen Wochen etwas Wesentliches geändert? – Schließlich: Wie sind die Entwicklungen der letzten Wochen im Irankrieg einzuschätzen? Welche Folgen hat der Krieg derzeit für die Wirtschaft und Verbraucher in Deutschland und Europa?

    Neue Gesichter, alte Krisen: Der große politische Umbau
  6. Jul 9

    NATO, Le Pen und das Berliner Reformpaket

    Ein Blick auf internationale Sicherheitsfragen, Frankreichs Rechtspopulisten und das Ringen um deutsche Wirtschaftsreformen Geopolitische Konflikte und das Verhältnis zwischen Europa und den USA standen im Zentrum des jüngsten NATO-Gipfels in Ankara, an dem auch US-Präsident Trump teilnahm. Wie sind die Ergebnisse dieses Treffens zu beurteilen? Gibt es Grund zur Hoffnung, dass der russische Krieg gegen die Ukraine innerhalb eines Jahres oder vielleicht sogar bereits in den nächsten Monaten enden könnte? – In Paris hat ein Berufungsgericht das Strafmaß für die Rechtspopulistin Marine Le Pen für das Veruntreuen von EU-Geldern verkürzt. Sie darf damit als Kandidatin bei der Präsidentschaftswahl im April und Mai 2027 antreten. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Wahl gewinnen wird und welche Folgen hätte dies für das Land selbst sowie für die Zusammenarbeit in der Europäischen Union? – In Deutschland stehen wirtschaftliche Fragen im Vordergrund. Wie geht es derzeit der deutschen Konjunktur? Ist der Höhepunkt der Inflation überwunden? – Die Spitzen der schwarz-roten Koalition in Berlin versuchen mit einem neuen Maßnahmenpaket, der wirtschaftlichen Schwäche entgegenzuwirken. Wie ist das „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ mit seinen 34 Punkten zu bewerten? Könnte es eine ähnliche Dynamik wie die „Agenda 2010“ entfalten? – Einige der konkreten Vorschläge aus dem Berliner Reformpaket stoßen in der Öffentlichkeit auf heftige Diskussionen. Ist eine Attestpflicht bereits ab dem ersten Krankheitstag für Arbeitnehmer sinnvoll? Und fällt die geplante Steuerreform mit einer Entlastung von knapp zehn Milliarden Euro zu gering aus? – Schließlich: Nach der Vorstellung der Pläne geht es nun um die Realisierung des Vorhabens. Worauf kommt es jetzt an? Könnte von dem Programm der Regierung ein positives Signal ausgehen?

    NATO, Le Pen und das Berliner Reformpaket

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Berenberg-Chefvolkswirt Dr. Holger Schmieding ist einer der profiliertesten Banken-Volkswirte in Europa. Mehrfach wurde er für seine Vorhersagen ausgezeichnet, er war „Prognostiker des Jahres“ und dreimal bester Bankenvolkswirt in Europa bei den renommierten Extel Surveys. Bevor er 2010 zu Berenberg kam, hat er u.a. am Kieler Institut für Weltwirtschaft und beim Internationalen Währungsfonds gearbeitet und war als Chefvolkswirt Europa für die Bank of America Merrill Lynch tätig. In seinem Podcast spricht er über Wirtschaft, Politik und Finanzmärkte in Deutschland, Europa und der Welt. Schmiedings Blick: Das Gastgespräch. Einmal im Monat erweitern wir den gewohnten Teilnehmerkreis, um mit externen Experten über aktuelle Themen rund um Politik und Wirtschaft zu diskutieren. Dieses Unterformat haben wir Anfang 2025 neu eingeführt. Veröffentlichung in der Regel an jedem zweiten Donnerstag im Monat. Wichtige Hinweise: Bei dieser Information handelt es sich um eine Marketingmitteilung der Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG. Diese stellt keine Anlageempfehlung oder Anlagestrategieempfehlung dar. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Podcastreihe keine individuelle Anlageberatung darstellt. Nachträglich eintretende Änderungen können nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.