Schmiedings Blick

Berenberg

Berenberg-Chefvolkswirt Dr. Holger Schmieding ist einer der profiliertesten Banken-Volkswirte in Europa. Mehrfach wurde er für seine Vorhersagen ausgezeichnet, er war „Prognostiker des Jahres“ und dreimal bester Bankenvolkswirt in Europa bei den renommierten Extel Surveys. Bevor er 2010 zu Berenberg kam, hat er u.a. am Kieler Institut für Weltwirtschaft und beim Internationalen Währungsfonds gearbeitet und war als Chefvolkswirt Europa für die Bank of America Merrill Lynch tätig. In seinem Podcast spricht er über Wirtschaft, Politik und Finanzmärkte in Deutschland, Europa und der Welt. Schmiedings Blick: Das Gastgespräch. Einmal im Monat erweitern wir den gewohnten Teilnehmerkreis, um mit externen Experten über aktuelle Themen rund um Politik und Wirtschaft zu diskutieren. Dieses Unterformat haben wir Anfang 2025 neu eingeführt. Veröffentlichung in der Regel an jedem zweiten Donnerstag im Monat. Wichtige Hinweise: Bei dieser Information handelt es sich um eine Marketingmitteilung der Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG. Diese stellt keine Anlageempfehlung oder Anlagestrategieempfehlung dar. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Podcastreihe keine individuelle Anlageberatung darstellt. Nachträglich eintretende Änderungen können nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

  1. Bewegung bei Zinsen, Anleiherenditen und Staatsschulden

    1d ago

    Bewegung bei Zinsen, Anleiherenditen und Staatsschulden

    USA und Deutschland im finanzpolitischen Vergleich. – Am 22. Mai hat Kevin Warsh sein Amt als neuer Vorsitzender der US Federal Reserve angetreten. Donald Trump hat in der Vergangenheit immer wieder Druck auf die US-Notenbank ausgeübt, ihre Zinsen kräftig zu lockern. Sollte die Fed dem nachgeben? Und wird sie es unter ihrem neuen Vorsitzenden tun? – In Europa haben sich mehrere Mitglieder des Zentralbankrates in den vergangenen Tagen dafür ausgesprochen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) auf ihrer nächsten Sitzung am 11. Juni ihre Geldpolitik straffen sollte. Wie ist diese Forderung einzuordnen? Und wird die EZB dieser Forderung nachkommen? – Die Finanzmärkte erwarten derzeit, dass die EZB innerhalb der nächsten zwölf Monate ihren Einlagesatz mindestens zweimal, vielleicht sogar dreimal um jeweils 0,25 Prozentpunkte anheben wird. Welche Folgen hätte das für die Inflation und die Konjunktur? – Staaten finanzieren sich überwiegend über Steuern und über Staatsanleihen. Die Renditen für Staatsanleihen mit zehnjähriger Restlaufzeit gelten als wichtigste Bezugswerte für die Anleihemärkte insgesamt. Wie haben sich die Renditen für US Treasuries und für deutsche Bundesanleihen in diesem Jahr bislang entwickelt? Und wie wird diese Entwicklung in den nächsten zwölf bis 18 Monaten voraussichtlich weitergehen? – Mit den Renditen steigen die Kosten, zu denen Staaten sich an den Märkten Geld leihen können. Wie sehr sind die Staatsschulden in den USA und in Deutschland gestiegen? Wie lange können sich beide Staaten das noch leisten? Und wie unterscheiden sich die USA und Deutschland diesbezüglich. – Zu den expliziten Staatschulden kommen implizite Verbindlichkeiten hinzu, die weit höher sind. Was sind diese impliziten Staatsschulden? Und wie gefährlich sind diese?

  2. Vorsprung durch Militärtechnik und Innovationen

    May 21

    Vorsprung durch Militärtechnik und Innovationen

    Die Bedeutung der Ukraine politisch und militärisch für Europa. – Nach zuletzt massiven Angriffen Russlands auf ukrainische Städte hat die Ukraine ihrerseits zurückgeschlagen mit einem Angriff auf die Region Moskau. Bei NATO-Manövern haben ukrainische Einheiten und Drohnenpiloten westliche Truppen klar dominiert bis düpiert. Wie sieht es aktuell an der Front in der Ukraine aus? Wie unterscheidet sich die derzeitige Lage dort von der Situation im vergangenen Jahr? Und wie ist es der Ukraine gelungen, die Front weitgehend zu stabilisieren? – Die russische Militärmaschine hat größere Verluste einstecken müssen. Was heißt das für den weiteren Fortgang des Krieges? Wie ist die Lage in Russland? Und wie lange kann Russland diesen Abnutzungskrieg durchhalten? – Der russische Präsident Wladimir Putin war gerade in Beijing. Laut Putin seien die Beziehungen zwischen den beiden Ländern auf einem „beispiellosen Niveau“ der Zusammenarbeit. Wie sehr hilft China Russland? – In den sozialen Medien wird geschrieben, dass die ukrainische Bahn trotz Krieg weiter pünktlich fährt. Wie stabil ist die Ukraine nach mehr als vier Jahren Abwehrkampf gegen Russland? Und wie lange kann sie ihrerseits noch durchhalten? – Nach Ausbruch des Irankriegs bestand die Sorge, dass dieser Krieg nicht nur die Aufmerksamkeit von der Ukraine weglenken, sondern auch die Unterstützung für die Ukraine schwächen könnte. Die letztere Sorge hat sich bislang nicht bewahrheitet. Welchen Anteil haben Deutschland und Europa daran? Könnte Europa noch mehr tun? Und was können Deutschland und Europa von der Ukraine, ihrer Kriegswirtschaft und ihren militärischen Innovationen für die eigene Sicherheit lernen?

  3. Erste Weichen für Wirtschaftsreformen in Deutschland

    Apr 28

    Erste Weichen für Wirtschaftsreformen in Deutschland

    Dr. Jens Südekum, Professor für International Economics an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Persönlicher Beauftragter des Bundesministers der Finanzen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, im Gespräch mit Dr. Holger Schmieding. – Mit Abschluss der beiden Landtagswahlen im März hat sich ein Zeitfenster geöffnet, im Bund über die dringend erforderlichen Reformen zu beraten. Warum ist jetzt ein guter Zeitpunkt? Und wie sind die Beratungen angelaufen? – Prof. Südekum gehörte zu den vier Ökonomen, die direkt nach der Bundestagswahl ein Konzept für die Reform der Schuldenbremse vorgeschlagen hatten. Wie zufrieden können wir mit dem Ergebnis bislang sein? – Aktuell befasst sich eine Kommission mit einer dauerhaften Reform der Schuldenbremse. Wie könnte diese aussehen? – Noch wichtiger als ein Nachfrageschub wären wachstumsfördernde Reformen, die auch private Investitionen beflügeln. Welche Bilanz lässt sich hier nach einem Jahr Regierung Merz/Klingbeil ziehen? Ist Deutschland auf dem richtigen Wege? – Heftig diskutiert wird über Anreize zu mehr Arbeit. Welche Schritte sind hier erforderlich und warum? – Auch eine Einkommenssteuerreform wird von vielen Seiten gefordert. Wie sind die verschiedenen Vorschläge zur Gegenfinanzierung – insbesondere über die Mehrwertsteuer und die Erbschaftssteuer – einzuschätzen? Stichworte hier: Belastung des Mittelstands und auch Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland. – In Bezug auf die gesetzliche Rentenversicherung steht neben der pauschalen Anhebung des Renteneintrittsalters auch eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit als Vorschlag im Raum. Wie unterscheiden sich diese Vorschläge? Und was bedeuten diese für Akademiker und für Nichtakademiker? – Die Pflegeversicherung ist ohne Reform nicht mehr lange zu finanzieren. Welche Ansätze werden hier diskutiert? Und wie lässt sich insgesamt ein weiterer Anstieg der Beitragslast vermeiden? – Schließlich noch ein Blick auf die Konjunktur: Bisher wird für Deutschland in diesem Jahr mit einem Wachstum von etwa 0,4 % gerechnet. Wie groß ist das Potenzial, die Wirtschaft durch Reformen zusätzlich anzukurbeln? Was ist in diesem Jahr noch möglich?

    29 min
  4. Entspannungszeichen im Nahen Osten – steigende Spannung in Europa

    Apr 9

    Entspannungszeichen im Nahen Osten – steigende Spannung in Europa

    Zwischen Waffenruhe im Irankrieg, Frustration an der Zapfsäule und dem Wahlkrimi Sonntag in Ungarn Die USA und der Iran haben sich in der Nacht zum Mittwoch auf einen zweiwöchigen Waffenstillstand geeinigt. Ändert das den Ausblick auf die weitere Entwicklung am Persischen Golf? – Die Preise für Diesel haben Anfang dieser Woche in Deutschland einen Höchststand von über 2,50 Euro pro Liter erreicht. Was lässt sich bisher über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konfliktes auf Deutschland und Europa sagen? Was sind die Folgen für das Wirtschaftswachstum? Und was bedeutet das für die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank? – In Deutschland wird derzeit darüber diskutiert, ob und wie der Staat Bürger und Unternehmen angesichts der hohen Energiepreise entlasten könnte oder sollte. Was ist von den verschiedenen Vorschlägen zu halten? – Was wären die Folgen für uns, wenn der Irankrieg nach kurzer Pause in aller Härte weitergeht und den ganzen Sommer über andauert? Müsste die EZB dann mit höheren Zinsen reagieren? – Am Sonntag wird in Ungarn ein neues Parlament gewählt. Was sagen die Umfragen zum möglichen Ausgang der Wahl? Was wären die Folgen für Ungarn und Europa bei einem Machtwechsel und umgekehrt bei einem erneuten Sieg Orbans? – Orban ist bereits seit 16 Jahren ohne Unterbrechung Premierminister in Ungarn. Was ist die Bilanz dieser Zeit für das Land? Und würde er eine Niederlage überhaupt akzeptieren? – Die Bedeutung der Wahl reicht weit über Ungarn hinaus. Nicht nur in Brüssel ist man gespannt. Welche geopolitischen Folgen könnte der Ausgang dieser Wahl haben?

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Berenberg-Chefvolkswirt Dr. Holger Schmieding ist einer der profiliertesten Banken-Volkswirte in Europa. Mehrfach wurde er für seine Vorhersagen ausgezeichnet, er war „Prognostiker des Jahres“ und dreimal bester Bankenvolkswirt in Europa bei den renommierten Extel Surveys. Bevor er 2010 zu Berenberg kam, hat er u.a. am Kieler Institut für Weltwirtschaft und beim Internationalen Währungsfonds gearbeitet und war als Chefvolkswirt Europa für die Bank of America Merrill Lynch tätig. In seinem Podcast spricht er über Wirtschaft, Politik und Finanzmärkte in Deutschland, Europa und der Welt. Schmiedings Blick: Das Gastgespräch. Einmal im Monat erweitern wir den gewohnten Teilnehmerkreis, um mit externen Experten über aktuelle Themen rund um Politik und Wirtschaft zu diskutieren. Dieses Unterformat haben wir Anfang 2025 neu eingeführt. Veröffentlichung in der Regel an jedem zweiten Donnerstag im Monat. Wichtige Hinweise: Bei dieser Information handelt es sich um eine Marketingmitteilung der Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG. Diese stellt keine Anlageempfehlung oder Anlagestrategieempfehlung dar. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Podcastreihe keine individuelle Anlageberatung darstellt. Nachträglich eintretende Änderungen können nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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