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Nichts ist so beständig wie der Wandel, schrieb der griechische Philosoph Heraklit. Doch wie geschieht er? Mit Sinneswandel wollen wir aufzeigen, dass Gesellschaft kein starres Konstrukt, sondern von uns gestaltbar ist. Im Podcast diskutieren die freie Journalistin Marilena Berends und Gastautor*innen wünschbare Zukünfte und führen Gespräche, mit Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen zu aktuellen Themen, wie dem Klimawandel, Identitätspolitik oder der Arbeitswelt von morgen. Sinneswandel ist ein Podcast, der dazu ermutigt, den Status quo zu hinterfragen und sich als aktive*n Zukunftskünstler*in zu begreifen.

Sinneswandel Mit Marilena Berends

    • Society & Culture
    • 5.0 • 1 Rating

Nichts ist so beständig wie der Wandel, schrieb der griechische Philosoph Heraklit. Doch wie geschieht er? Mit Sinneswandel wollen wir aufzeigen, dass Gesellschaft kein starres Konstrukt, sondern von uns gestaltbar ist. Im Podcast diskutieren die freie Journalistin Marilena Berends und Gastautor*innen wünschbare Zukünfte und führen Gespräche, mit Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen zu aktuellen Themen, wie dem Klimawandel, Identitätspolitik oder der Arbeitswelt von morgen. Sinneswandel ist ein Podcast, der dazu ermutigt, den Status quo zu hinterfragen und sich als aktive*n Zukunftskünstler*in zu begreifen.

    Veganes Mett - warum imitieren wir Fleisch?

    Veganes Mett - warum imitieren wir Fleisch?

    Immer mehr Menschen entscheiden sich auf Fleisch zu verzichten und vegetarisch oder sogar vegan zu leben. Aus ökologischer Sicht ist das mehr als sinnvoll - aber auch ökonomisch betrachtet, erweist sich der “Veggie-Boom” als ergiebig. Immer mehr Produkte erobern den Markt, die Steak und Fischstäbchen zu imitieren versuchen - darunter auch “blutende” Burger-Patties. Die kommen auf Konsumentenseite bislang gut an, werfen aber die Frage auf: Warum muss Fleischersatz eigentlich wie das Original schmecken, riechen und aussehen - wozu imitieren wir überhaupt Fleisch?

    • 16 min
    Dominik Erhard: Wozu spielen wir eigentlich?

    Dominik Erhard: Wozu spielen wir eigentlich?

    Wir alle tun es, haben es seit jeher getan. Als Kinder, wie als Erwachsene - selbst Tiere tun es: wir alle spielen. Aber wozu eigentlich? Nicht nur, um uns die Zeit zu vertreiben, wenn es nach dem Kulturhistoriker Johan Huizinga geht. Spielen ist Weltzugang. Und doch gilt das “Daddeln” nicht selten als sinnloser Zeitvertreib. Außer, wer aus dem Spiel Kapital schlägt, ob als Fußballprofi, Schachmeister*in oder Online-Gamer*in. Aber ist das dann überhaupt noch ein Spiel? Zeichnet das Spiel nicht gerade seine Absichtslosigkeit aus? In der Hoffnung, eine Antwort auf diese Fragen zu erhalten, hat sich Marilena mit Dominik Erhard, Redakteur beim Philosophie Magazin, getroffen.

    • 39 min
    kæte mayor: (W/H)ANDELN

    kæte mayor: (W/H)ANDELN

    Ich habe lange überlegt, mit welchen Worten ich Sinneswandel in diesem Jahr verabschieden möchte. Am Ende sind es nicht mal meine Eigenen geworden - aber irgendwie auch doch. Denn gibt es etwas Schöneres, als sich in den Gedanken eines anderen wiederzufinden? In ihrem Gedicht bewegt sie sich kæte mayor von “friedlicher Zerrissenheit”, Umkehrschlüssen, Wagnissen auf der Reise durchs “kosmische Chaos”, das sich Leben nennt. Ein stetiges “(W/H)ANDELN”.

    • 13 min
    I’ll be your mirror

    I’ll be your mirror

    Spiegelneuronen - ohne die Nervenzellen in unseren Gehirnen wären wir vielleicht nicht in der Lage, uns in andere hineinzuversetzen. Reflexion, sich spiegeln - im Außen, wie im Innen. Dafür braucht es Substanz - etwas, auf dem sich Projizieren lässt, sonst sehen wir nicht. Wie ein Diaprojektor, den man in die Leere richtet. Nichts. Betrachten wir Kunst, werden wir einerseits mit uns selbst konfrontiert, wie auch mit der Künstlerin - eine Synthese zweier Blicke. Inspiriert durch den Besuch der Ausstellung “Klasse Gesellschaft” in der Hamburger Kunsthalle mit den Künstlern Lars Eidinger und Stefan Marx, ist dieser kurze Impuls entstanden.

    • 10 min
    Florian Illies: (Braucht es mehr) Liebe in Zeiten des Hasses?

    Florian Illies: (Braucht es mehr) Liebe in Zeiten des Hasses?

    Es sei nicht möglich, eindeutige Lehrsätze aus der Vergangenheit für die Gegenwart zu ziehen, aber jede Generation solle versuchen Fragen an die Geschichte zu stellen - weil das Überraschende sei, so Florian Illies, dass die Geschichte uns dann ganz neue Antworten gebe. In seinem neuen Buch “Liebe in Zeiten des Hasses” erkundet der Autor und Kunsthistoriker die “Goldenen Zwanziger” anhand ihrer Beziehungskonstellationen. Denn die Liebe, so Illies, eröffne uns neue Perspektiven auf die Zeit. Was wir aus der Geschichte und durch die Gefühlseindrücke der Protagonisten aus der Berliner und Pariser Boheme lernen können, darüber hat Marilena Berends mit dem Autor selbst gesprochen.

    • 38 min
    Samira El Ouassil: Können Geschichten die Welt verändern?

    Samira El Ouassil: Können Geschichten die Welt verändern?

    Eine Geschichte kann die Welt retten, ebenso, wie sie zerstören. Eine Geschichte kann Wahlen entscheiden, Kriege auslösen, aber auch Menschen miteinander verbinden. Das behaupten zumindest Samira El Ouassil und Friedemann Karig. Die zwei Autor*innen haben ein Buch geschrieben: „Erzählende Affen“. Es handelt von Mythen, Lügen, Utopien - eben Geschichten, die unser Leben bestimmen. Früher, als wir noch um das Lagerfeuer herum saßen und unsere Erlebnisse teilten, wie auch heute, wenn wir twittern oder Zeitung lesen. Der Mensch sei nun mal ein “homo narrans”, so lautet Samiras und Friedemanns These. Mit ihrem neuen Buch wollen sie aufzeigen, welche kollektiven Erzählungen uns heute gefährden und weshalb es an der Zeit ist für neue Narrative.

    • 42 min

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