Stolpertexte

Mitteldeutscher Rundfunk

Hans, Jenny, Helen, Ludwig, Werner, Leo, Gerdy – sieben Namen, sieben individuelle Geschichten. Sie alle wurden in der NS-Zeit als Jüdinnen und Juden verfolgt, vertrieben, verloren ihre Familien und geliebte Menschen. In "Stolpertexte", basierend auf dem gleichnamigen Projekt des Leo Baeck Instituts (LBI), begeben sich junge und renommierte Autorinnen und Autoren auf die Spuren dieser Menschen. Anhand von Tagebucheinträgen, überlieferten Erinnerungen und zeitgeschichtlichen Dokumenten aus den Sammlungen des Instituts. Wie haben sie gelebt, was waren ihre Träume, Hoffnungen? Im Podcast bekommen diese Menschen eine Stimme zurück und erzählen von Liebe, Heimweh und (Un-)Gerechtigkeit und Terror.

Episodes

  1. 03/21/2025

    Folge 7: Hoffentlich ist es dann noch nicht zu spät

    Die Liebesgeschichte von Robert Bachrach und Leo Hochner endete, noch bevor sie richtig begann. Auseinandergerissen durch das NS-Regime, lässt sich das Band der beiden Wiener Juden nur noch anhand von Briefen nachvollziehen, die sie an Freunde und Familie schrieben. Beide planten, sich auf ihren Fluchtrouten in der Schweiz zu treffen und gemeinsam in die USA zu emigrieren. Doch es kam alles anders. Robert trifft allein in New York ein, wo er ein neues Leben beginnen will. Doch das Gesetz verbietet ihm seine Homosexualität. Er wird festgenommen. Wenig später wird Robert mehrere Abschiedsbriefe schreiben und eine Überdosis Schlaftabletten einnehmen, an der er schließlich stirbt – ohne je zu erfahren, wie es Leo Hochner in der Zwischenzeit ergangen ist. Dieser flüchtete nach Budapest, heiratete und bekam einen Sohn, den er "Robert" nannte. Zufall oder Schicksal? Autor Victor Sattler begibt sich in dieser Episode der "Stolpertexte" auf die Spur einer Liebesgeschichte, die es offiziell nie gab. Robert Bachrach und Leo Hochner stehen dabei stellvertretend für viele queere, jüdische Menschen, die durch das NS-Regime und darüber hinaus, für ihre Liebe und ihren Glauben verfolgt wurden. Ihre Geschichte ist nur eine von tausenden, die im Archiv des Leo Baeck Instituts (LBI) zu finden sind. Für das Literaturprojekt "Stolpertexte" wurde das Archiv für Autorinnen und Autoren geöffnet. Auf Grundlage von Tagebucheinträgen, überlieferten Erinnerungen und zeitgeschichtlichen Dokumenten entstanden auf diese Weise bereits über 30 literarische Texte, die – ähnlich wie die Stolpersteine in den Straßen Europas – an das Leben und die Träume von Menschen, wie Leo Hochner und Robert Bachrach, erinnern. Der Podcast "Stolpertexte" macht ihre Geschichten lebendig. Folge 7: Hoffentlich ist es dann noch nicht zu spät | Von Victor Sattler | Mit den Stimmen von Judith Engel, Marina Frenk, Christoph Gawenda, Oscar Hoppe und Max Urlacher | Host: Tanya Raab | Regie: Jean-Claude Kuner | Redaktion: Steffen Moratz, Anne Wihan | Musik: Janko Hanushevsky | Produktion: MDR 2024 Podcast-Tipp: Queer Crimes https://1.ard.de/queercrimes?cp=stolpertexte

    30 min
  2. 03/21/2025

    Folge 6: Wenn es wieder schlimm ist

    Cottbus, Lessingstraße. Hier wohnen in den 1930ern Jahren Gerdy Stoppelmann und ihr Mann Günther. Am frühen Morgen des 09. November 1938 werden beide gewaltsam aus dem Schlaf gerissen. Nur 10 Minuten später ist nichts mehr, wie es vorher war. Günter Stoppelmann und sein Vater werden, wie tausende jüdische Männer während der Novemberpogrome, verhaftet und später in das Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert. In den nächsten Wochen kämpft Gerdy unermüdlich für die Freilassung ihres Mannes. Am Ostersamstag 1939 schließlich, emigriert Günther Stoppelmann nach England – seelisch gebrochen durch die traumatischen Erlebnisse in der Haft. Gerdy folgt ihm wenige Monate später. Ihre Eltern und Schwiegereltern bleiben in Deutschland zurück. Sie wird sie nie wieder sehen. Autorin Ruth-Maria Thomas erzählt in dieser Episode der "Stolpertexte" die Geschichte von einem Familientrauma, das bleibt – auch nach der Flucht aus Nazi-Deutschland. Die Geschichte von Gerdy Stoppelmann ist dabei nur eine von tausenden, die im Archiv des Leo Baeck Instituts (LBI) zu finden sind. Für das Literaturprojekt "Stolpertexte" wurde das Archiv für Autorinnen und Autoren geöffnet. Auf Grundlage von Tagebucheinträgen, überlieferten Erinnerungen und zeitgeschichtlichen Dokumenten entstanden auf diese Weise bereits über 30 literarische Texte, die – ähnlich wie die Stolpersteine in den Straßen Europas – an das Leben und die Träume von Menschen, wie Gerdy Stoppelmann, erinnern. Der Podcast "Stolpertexte" macht ihre Geschichten lebendig. Folge 6: Wenn es wieder schlimm ist | Von Ruth-Maria Thomas | Mit den Stimmen von Marina Frenk, Oscar Hoppe, Lisa Hrdina, Hedi Kriegeskotte, Anne Müller und Max Urlacher | Host: Tanya Raab | Regie: Jean-Claude Kuner | Redaktion: Steffen Moratz, Anne Wihan | Musik: Janko Hanushevsky | Produktion: MDR 2024 Podcast-Tipp: NS-Cliquen https://www.ardaudiothek.de/sendung/ns-cliquen-von-menschen-und-moerdern/13581983/

    37 min
  3. Folge 5: What is Vienna?

    03/21/2025

    Folge 5: What is Vienna?

    "Was ist Wien?", fragt sich die junge Jüdin Helen Bilber in einem elf Seiten langen Brief, eigenhändig auf der Schreibmaschine getippt. Im Jahr 1938 ist sie gerade einmal 19 Jahre alt. Trotzdem engagiert sie sich zu diesem Zeitpunkt bereits seit einigen Jahren in der sozialistischen Studentenbewegung Wiens. Mit dem "Anschluss" des Österreichischen Reichs an Nazi-Deutschland im März 1938 ändert sich das Leben tausender Jüdinnen und Juden in Österreich dramatisch. Doch Helen Bilber bleibt politisch aktiv gegen das autoritäre Regime. Sie engagiert sich ehrenamtlich als Lehrerin an einer jüdischen Schule, setzt sich für die Ausreise jüdischer Kinder ein, transportiert in ihrem Geigenkoffer geheime Dokumente. Nur dank eines Affidavits ihrer US-amerikanischen Verwandten gelingt ihr 1939 selbst die Flucht nach Amerika. Autorin Tara Meister erzählt in dieser Episode der "Stolpertexte" die Geschichte einer mutigen jungen Frau, die ihr Leben aufs Spiel setzte, um anderen Jüdinnen und Juden zu helfen. Die Geschichte von Helen Bilber ist dabei nur eine von tausenden, die im Archiv des Leo Baeck Instituts (LBI) zu finden sind. Für das Literaturprojekt "Stolpertexte" wurde das Archiv für Autorinnen und Autoren geöffnet. Auf Grundlage von Tagebucheinträgen, überlieferten Erinnerungen und zeitgeschichtlichen Dokumenten entstanden auf diese Weise bereits über 30 literarische Texte, die – ähnlich wie die Stolpersteine in den Straßen Europas – an das Leben und die Träume von Menschen, wie Helen Bilber, erinnern. Der Podcast "Stolpertexte" macht ihre Geschichten lebendig. Folge 5: What is Vienna? | Von Tara Meister | Mit den Stimmen von Judith Engel, Marina Frenk, Christoph Gawenda, Dietrich Hollinderbäumer, Hedi Kriegeskotte und Max Urlacher | Host: Tanya Raab | Regie: Jean-Claude Kuner | Redaktion: Steffen Moratz, Anne Wihan | Musik: Janko Hanushevsky | Produktion: MDR 2024 Podcast-Tipp: Alles Geschichte - Der History-Podcast https://www.ardaudiothek.de/sendung/alles-geschichte-der-history-podcast/82362084/ Noch mehr Geschichten über Menschen, die durch das NS-Regime verfolgt wurden, gibt es auf TikTok: https://www.tiktok.com/@wahr_so

    37 min
  4. 03/21/2025

    Folge 4: Dass wir noch da sind, ist doch ein Wunder

    Gaukönigshofen in Franken ist 19 Jahre lang das Zuhause des jungen Juden Werner Kleemann. Ein scheinbar harmonisches Dorf, in dem jeder jeden kennt und Juden und Nichtjuden in friedlicher Koexistenz leben. Das ändert sich mit der Machtergreifung der Nazis. Werner wird von der Schule geworfen, später darf er keine Geschäfte oder Cafés mehr betreten, noch nicht einmal auf Parkbänken sitzen. Während der Novemberpogrome 1938 wird Werner verhaftet und in das Konzentrationslager Dachau deportiert. Nur mit Glück kommt er wenig später frei und versucht in London und später in New York, ein neues Leben zu beginnen. Doch Werner leidet still weiter. An den psychischen und physischen Folgen von Demütigung, von Misshandlung und Entmenschlichung. Später kehrt Werner nach Deutschland zurück, um für seine eigene Gerechtigkeit zu kämpfen. In dieser Episode der "Stolpertexte" beleuchtet Autorin Dana Suffrin die Lebensgeschichte eines jungen Mannes, der Dachau überlebte, doch ein Leben lang an den Folgen litt. Die Geschichte von Werner Kleemann ist dabei nur eine von tausenden, die im Archiv des Leo Baeck Instituts (LBI) zu finden sind. Für das Literaturprojekt "Stolpertexte" wurde das Archiv für Autorinnen und Autoren geöffnet. Auf Grundlage von Tagebucheinträgen, überlieferten Erinnerungen und zeitgeschichtlichen Dokumenten entstanden auf diese Weise bereits über 30 literarische Texte, die – ähnlich wie die Stolpersteine in den Straßen Europas – an das Leben und die Träume von Menschen, wie Werner Kleemann, erinnern. Der Podcast "Stolpertexte" macht ihre Geschichten lebendig. Folge 4: Dass wir noch da sind, ist doch ein Wunder | Von Dana Suffrin | Mit den Stimmen von Judith Engel, Christoph Gawenda, Dietrich Hollinderbäumer, Oscar Hoppe und Max Urlacher | Host: Tanya Raab | Regie: Jean-Claude Kuner | Redaktion: Steffen Moratz, Anne Wihan | Musik: Janko Hanushevsky | Produktion: MDR 2024 Podcast-Tipp: Tatort Geschichte https://1.ard.de/stolpertexte-tatort-geschichte

    27 min
  5. 03/21/2025

    Folge 3: Stilles Heldentum

    Am 22. und 23. Oktober 1940 werden über 6.500 Jüdinnen und Juden aus Baden und der Saarpfalz in das Internierungslager Gurs im südlichen Frankreich deportiert. Unter ihnen Dr. Ludwig Mann und seine Frau Anna. Dr. Mann ist Arzt und nimmt seine berufliche Verantwortung auch im Camp de Gurs sehr ernst. Kälte, Hunger, fehlende sanitäre Anlagen, machen es ihm fast unmöglich, alle Kranken fachgerecht zu versorgen. Trotzdem nutzt er seine Position in der Lagerhierarchie, um sich für andere einzusetzen und ihr Leid zumindest etwas zu lindern. Die allermeisten Gefangenen im Camp de Gurs werden später in Vernichtungslager deportiert. Und dort ermordet. Wie durch ein Wunder überleben Ludwig und Anna Mann. Nur vier Jahre nach Kriegsende stirbt Ludwig Mann an Leberkrebs. Doch er geht in die Geschichte ein – als einer der heldenhaften Ärzte im Camp du Gurs. In dieser Episode der "Stolpertexte" greift Autor Nicolas Greiner die Geschichte eines Arztes auf, der inmitten von Entmenschlichung seine Menschlichkeit bewahrte. Die Geschichte von Ludwig Mann ist dabei nur eine von tausenden, die im Archiv des Leo Baeck Instituts (LBI) zu finden sind. Für das Literaturprojekt "Stolpertexte" wurde das Archiv für Autorinnen und Autoren geöffnet. Auf Grundlage von Tagebüchern, überlieferten Erinnerungen und zeitgeschichtlichen Dokumenten entstanden auf diese Weise bereits über 30 literarische Texte, die – ähnlich wie die Stolpersteine in den Straßen Europas – an das Leben und die Träume von Menschen, wie Dr. Ludwig Mann, erinnern. Folge 3: Stilles Heldentum | Von Nicolas Greiner | Mit den Stimmen von Tristan Becker, Nils Brünnig, Judith Engel, Marina Frenk, Christoph Gawenda, Dietrich Hollinderbäumer, Oscar Hoppe und Max Urlacher | Host: Tanya Raab | Regie: Jean-Claude Kuner | Redaktion: Steffen Moratz, Anne Wihan | Musik: Janko Hanushevsky | Produktion: MDR 2024 Podcast-Tipp: Weltgeschichte vor der Haustür https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltgeschichte-vor-der-haustuer/91070176/

    33 min
  6. 03/21/2025

    Folge 2: Jede Saat trägt ihre Früchte

    "Die schönsten Jahre" ihres Lebens verbrachte Jenny Bohrer in Gailingen, einem kleinen Dorf an der deutsch-schweizerischen Grenze. Gemeinsam mit ihrem Mann Mordechai Bohrer, dem letzten Rabbiner von Gailingen und ihren sieben Kindern. Bis zum Jahr 1938. In der Nacht vom 09. auf den 10. November wird ihr Mann zusammen mit allen jüdischen Männern aus Gailingen in das Konzentrationslager Dachau deportiert. Jenny kämpft wochenlang um seine Freilassung - und hat sogar Erfolg. Doch bevor Mordechai das KZ verlassen darf, bricht er, geschwächt von den unerträglichen Bedingungen im Lager, zusammen und stirbt am Tag seiner bevorstehenden Entlassung. Jenny Bohrer und ihre Kinder verlassen ihr Heimatdorf Gailingen für immer und ziehen nach Palästina, um der antisemitischen Gewalt zu entkommen. In dieser Episode der "Stolpertexte" besucht die junge Autorin Amalie Mbianda Njiki die Heimat von Jenny Bohrer, das dortige jüdische Museum und entdeckt den einzigen Gailinger Stolperstein. Und sie lässt Raum für die Frage, wie Erinnerung lebendig bleiben kann. Die Geschichte von Jenny Bohrer ist dabei nur eine von tausenden, die im Archiv des Leo Baeck Instituts (LBI) zu finden sind. Für das Literaturprojekt "Stolpertexte" wurde das Archiv für Autorinnen und Autoren geöffnet. Auf Grundlage von Tagebüchern, überlieferten Erinnerungen und zeitgeschichtlichen Dokumenten entstanden auf diese Weise bereits über 30 literarische Texte, die – ähnlich wie die Stolpersteine in den Straßen Europas – an das Leben und die Träume von Menschen, wie Jenny Bohrer, erinnern. Folge 2: Jede Saat trägt ihre Früchte | Von Amalie Mbianda Njiki | Mit den Stimmen von Hedi Kriegeskotte, Anne Müller und Max Urlacher | Host: Tanya Raab | Regie: Jean-Claude Kuner | Redaktion: Steffen Moratz, Anne Wihan | Musik: Janko Hanushevsky | Produktion: MDR 2024 Podcast-Tipp: Das war der Bauernkrieg https://1.ard.de/bauernkrieg?cp=mdr

    31 min
  7. 03/21/2025

    Folge 1: Erinnerung lernen

    "Auch meine Praxis wollen sie kaputt machen. Menschen meiner Art", schreibt der jüdische Arzt Dr. Hans Salomon Landshut vor mehr als 80 Jahren. Damals wohnt er im Prenzlauer Berg, gemeinsam mit seiner nicht-jüdischen Frau Bertha Landshut und der gemeinsamen Tochter Lilly. In den 1930er Jahren wird das Leben für Jüdinnen und Juden immer unerträglicher. Hans Landshuts Geschwister haben Deutschland bereits verlassen und drängen ihren Bruder, es ihnen gleichzutun. Dr. Landshut kann sich aber noch nicht von seiner Praxis, seinen Patientinnen und Patienten trennen. Lange wähnt er sich in Sicherheit. Zu lange. Im Mai 1943 wird er verhaftet und vom Gestapo-Gefängnis schließlich in das KZ Oranienburg deportiert. Bertha und Lilly wird er nie wieder sehen. In dieser Episode der "Stolpertexte" begibt sich Autorin Ulrike Draesner auf die Spuren einer Familie, die durch das Nazi-Regime auseinandergerissen wurde. Die Geschichte ist dabei nur eine von tausenden, die im Archiv des Leo Baeck Instituts (LBI) zu finden sind – anhand von Tagebüchern, überlieferten Erinnerungen und zeitgeschichtlichen Dokumenten. Aus ihnen entstanden die "Stolpertexte", literarische Texte, die – ähnlich wie die Stolpersteine in den Straßen Europas – an das Leben, die Flucht und die Vernichtung von Menschen, wie Hans Landshut, erinnern. Folge 1: Erinnerung lernen | Von Ulrike Draesner | Mit den Stimmen von: Judith Engel, Marina Frenk, Christoph Gawenda, Lisa Hrdina, Hedi Kriegeskotte, Anne Müller und Max Urlacher | Host: Tanya Raab | Regie: Jean-Claude Kuner | Redaktion: Steffen Moratz, Anne Wihan | Musik: Janko Hanushevsky | Produktion: MDR 2024 Podcast-Tipp: WDR Zeitzeichen https://www.ardaudiothek.de/sendung/wdr-zeitzeichen/33514748/

    35 min

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Hans, Jenny, Helen, Ludwig, Werner, Leo, Gerdy – sieben Namen, sieben individuelle Geschichten. Sie alle wurden in der NS-Zeit als Jüdinnen und Juden verfolgt, vertrieben, verloren ihre Familien und geliebte Menschen. In "Stolpertexte", basierend auf dem gleichnamigen Projekt des Leo Baeck Instituts (LBI), begeben sich junge und renommierte Autorinnen und Autoren auf die Spuren dieser Menschen. Anhand von Tagebucheinträgen, überlieferten Erinnerungen und zeitgeschichtlichen Dokumenten aus den Sammlungen des Instituts. Wie haben sie gelebt, was waren ihre Träume, Hoffnungen? Im Podcast bekommen diese Menschen eine Stimme zurück und erzählen von Liebe, Heimweh und (Un-)Gerechtigkeit und Terror.