Studium und dann?

Redaktion von "Studium und dann?"

Mit unserem Podcast „Studium und dann?“ möchten wir Studierenden, Schüler*innen und allen Bildungsinteressierten zeigen, wie vielfältig Berufs- und Lebenswege nach dem Studium sein können. Viele junge Menschen orientieren sich bei der Berufs- und Studienwahl in erster Linie an ihrem direkten Umfeld: Familie, Freundeskreis oder an der Region. Doch die Welt der Studien- und Berufsmöglichkeiten ist viel größer – und genau das wollen wir gemeinsam sichtbar machen. Uniabsolvent*innen und Forscher-Alumni aus ganz unterschiedlichen Bereichen und von verschiedenen Hochschulen berichten in authentischen Interviews mit Studierenden von ihren persönlichen Erfahrungen im Studium, beim Berufseinstieg oder auch bei der eigenen Unternehmensgründung. Offen sprechen wir über Herausforderungen, Wendepunkte und Chancen – und machen so Mut, den eigenen Weg zum und nach dem Studium zu finden.

  1. 5d ago

    Die zukunftsfähigen Lösungen sind schon da: „Sustainable Matchmaker“ Tina Teucher über die nachhaltige Transformation unserer Wirtschaft

    Tina Teucher hat genug davon, dass viele in unserer Gesellschaft immer nur mit dem Finger auf das zeigen, was insbesondere im Bereich der Nachhaltigkeit noch nicht funktioniert. Ihrer Ansicht nach sind die guten Lösungen für ein lebenswertes Morgen schließlich schon da, man muss Menschen nur auf sie aufmerksam machen. Damit beschäftigt sie sich täglich als selbstständige Nachhaltigkeitsexpertin, Journalistin, Beraterin und Rednerin, oder, wie sie sich selbst nennt, als „Sustainable Matchmaker“. In einem Arbeitsmonat übernimmt Tina vielfältige Aufgaben: Sie moderiert in ganz Deutschland Kongresse, hält Keynotes, entwickelt Nachhaltigkeitsstrategien für Unternehmen und schreibt Beiträge für unterschiedliche Publikationen. Dass sie einmal als Selbstständige zugleich so unterschiedliche berufliche Rollen ausfüllen würde, hätte Tina lange Zeit nicht gedacht. Ihr war jedoch schon früh bewusst geworden, wie wichtig es ist, im Job die eigenen Werte vertreten zu können, nicht nur die einer Firma: Als Berufsanfängerin wurde sie von einer großen Unternehmensberatung zum Vorstellungsgespräch eingeladen und aufgefordert, im Zweifel Firmen auch zur Abholzung von Regenwald zu raten, sollte dies ihren Profit erhöhen. Sie lehnte entschieden ab und wählte, ohne dem gut bezahlten Jobangebot nachzutrauern, einen anderen, freieren beruflichen Weg, auf dem sie ihren eigenen Überzeugungen treu bleiben konnte. Nach ihrem Bachelorstudium in Kultur-, Literatur- und Sprachwissenschaft arbeitete sie beim Magazin „Forum Nachhaltig Wirtschaften“ und konnte dort erste praktische Erfahrungen machen, die ihr beim Aufbau einer eigenen Selbstständigkeit im Bereich Sustainability von Nutzen waren. Zugleich merkte sie aber, dass sie auch tiefergehende Theoriekenntnisse benötigen würde, um in diesem Feld Fuß zu fassen. Aus diesem Grund entschied sich Tina für das berufsbegleitende Masterstudium in Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg, das sie 2014 abschloss. Das Studium war, wie sie erzählt, in jedweder Hinsicht abwechslungsreich und vielfältig. Mit Kommiliton:innen aus völlig unterschiedlichen Bereichen arbeitete Tina nicht nur in Gruppen zu Themen wie nachhaltigem Marketing und Stakeholder-Management, sondern nahm auch in einem Hamburger Restaurant im Dunkeln an praktischen Versuchen zum Thema Gruppendynamik teil. Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist ihr zudem ein Experiment aus der Umweltpsychologie, ein Planspiel, bei dem mehrere Gruppen um ein gemeinsames Stück Land, eine sogenannte Allmende, als wertvolle Ressource konkurrieren. Tinas Studiengruppe war die erste überhaupt, die diese Weide nicht überbewirtschaftete, weil sie sich an die getroffenen Absprachen hielt, sehr zur Überraschung des Dozenten. Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Wie geht Tina Teucher in ihrer täglichen Arbeit damit um, dass Menschen trotz besseren Wissens umweltschädliche Entscheidungen treffen? Was unterscheidet echten Wandel in Unternehmen von Greenwashing? Und wie schafft man es, ein wirklich nachhaltiges Business aufzubauen? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand statt im Februar 2022. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/die-zukunftsfaehigen-loesungen-sind-schon-da-sustainable-matchmaker-tina-teucher-ueber-die-nachhaltige-transformation-unserer-wirtschaft/

    Die zukunftsfähigen Lösungen sind schon da: „Sustainable Matchmaker“ Tina Teucher über die nachhaltige Transformation unserer Wirtschaft
  2. Sep 4

    International auf der Suche nach den besten Menschen aus der Entertainmentbranche: Ole Heidelk über seinen Job als Recuiter bei Netflix in London

    An einem einzigen Arbeitstag spricht Ole Heidelk mit Menschen auf drei oder vier verschiedenen Kontinenten, über unterschiedlichste Themen und für ganz verschiedene Teams. Er selbst sitzt hierbei in einem großen Open-Space-Büro in London, seinem Arbeitsplatz als Recruiter bei Netflix. Sein Weg zu diesem Job beim weltbekannten Streaming-Giganten war keineswegs vorgezeichnet: Seinen Bachelor in Business Administration hat er im Abend- und Wochenendstudium gemacht, weshalb sein erster Abschluss nicht von jeder Universität akzeptiert wurde, an der er sich für den Master bewarb. Auf mehr Offenheit für Menschen mit unterschiedlichen Studienwegen stieß Ole allerdings an der Leuphana Universität Lüneburg, wo er schließlich ein Masterstudium in Management und Entrepreneurship mit dem Schwerpunkt Personalmanagement begann und 2016 auch abschloss. Die Studieninhalte an der Leuphana Universität beschreibt er als ausgewogene Mischung aus Betriebswirtschaftslehre, Managementskills, Arbeitsrecht und Wirtschaftspsychologie. Am stärksten in Erinnerung geblieben ist ihm allerdings ein Modul zum Thema Wissenschaftsphilosophie im allerletzten Semester. Zu verstehen, was Wissenschaft bedeutet und dass man sich der Wahrheit nur annähert, aber nie etwas mit absoluter Sicherheit wissen kann: Diese Erkenntnisse ermöglichten Ole einen neuen Blickwinkel auf sein Studium als Ganzes und auf die Inhalte, mit denen er sich in den letzten Semestern beschäftigt hatte. Ergänzt wurde seine Zeit an der Leuphana Universität durch ein Auslandssemester in Shenzhen, China. Nach dem Studium arbeitete Ole zunächst als Recruiting-Verantwortlicher für Praktikantenprogramme bei Google in Dublin, bevor er sich entschied, nach London zu Netflix zu wechseln. Grund für den Wechsel war für Ole weniger die Bekanntheit des Streaming-Anbieters, sondern die Unternehmenskultur: Netflix hat ein sogenanntes Culture Deck veröffentlicht, das beschreibt, wie die Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens gestaltet werden soll. Das zentrale Versprechen dieser mittlerweile im Human-Resources-Bereich sehr bekannten Sammlung von Leitsätzen ist direktes, offenes Feedback, genau das, wonach Ole auf der Suche war. Als Recruiter bei Netflix ist Ole nicht derjenige, der Schauspielerinnen unter Vertrag nimmt. Er sucht die Menschen, die hinter der Kamera stehen oder im Büro tätig sind: erfahrene Produktionsleiterinnen, Production Managerinnen und Fachleute aus der Entertainmentbranche in ganz Europa. Was ihn hierbei jeden Tag aufs Neue begeistert, ist die Vielfalt der Menschen, mit denen er spricht. Langweilig ist es Ole in diesem Job noch nie geworden, wie er selbst im Podcast verrät. Zugleich braucht er in seinem Job oft Geduld und gute Networking-Skills: Manchmal dauert es Monate oder gar Jahre vom ersten persönlichen Gespräch mit potenziellen Mitarbeitenden bis hin zu ihrer Bewerbung. Am Ende entscheiden zudem immer die Teams selbst, ob eine Person fachlich und menschlich zu ihnen passt. Ole beschreibt seinen Job deshalb vor allem als den eines Beraters. Seine Aufgabe ist es, Talente zu identifizieren und auch andere vom Potenzial neuer Mitarbeiterinnen zu überzeugen. Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Warum ist Ole der Meinung, dass man zuerst überlegen sollte, in welcher Firma man arbeiten möchte, bevor man darüber nachdenkt, welche Position genau man dort einnehmen möchte? Wie gestaltet sich der Arbeitsalltag in einem weltbekannten Großunternehmen? Und was rät Ole jemandem, der sich auf eine Stelle bewirbt und nicht weiß, wie er zeigen kann, dass die Ausschreibung zu ihm passt? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand im April 2022 statt. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=28205

    International auf der Suche nach den besten Menschen aus der Entertainmentbranche: Ole Heidelk über seinen Job als Recuiter bei Netflix in London
  3. Aug 28

    Maschinen beibringen, die Welt zu verstehen: Dr. Fabian Sturm über seine Arbeit als Postdoc Research Engineer, Zukunftstechnologien und Kickerspielen gegen die KI

    Tischfußball spielen gegen die KI, an einem Kicker, dessen eine Seite vollständig von einem neuronalen Netz gesteuert wird? Was wie ein Studentenspaß klingt, war für Dr. Fabian Sturm 2017 der Einstieg in ein Forschungsfeld, das ihn bis heute nicht mehr loslässt. Seitdem denkt er darüber nach, wie wir Maschinen beibringen können, unsere Welt zu verstehen: Warum werden eine Tasse oder ein Schraubenzieher so gegriffen, wie sie gegriffen werden? Wie vermittelt man das einem Roboter? Und wie kann man so letztendlich Arbeitnehmer: innen entlasten, deren Tätigkeit anstrengend oder monoton ist und zugleich ihre ganze Aufmerksamkeit erfordert?  Heute beschäftigt er sich mit dieser und anderen Fragen als Postdoc Research Engineer an der Technischen Hochschule Nürnberg. Was er als Postdoc macht, ist schwer in einem Satz zu fassen: Er forscht selbst, aktuell vor allem im Bereich der Bilderkennung durch künstliche Intelligenz, arbeitet mit Unternehmen zusammen, konzipiert Fachvorträge, betreut Studierende, hält Vorlesungen und spielt darüber hinaus mit dem Gedanken der eigenen Unternehmensgründung.  Besonders begeistert ihn, in seiner Tätigkeit die Technik- und Elektronikbegeisterung weitergeben zu können, die ihn seit seiner Jugend begleitet: Vor dem Studium absolvierte er eine Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik, arbeitete anderthalb Jahre als Geselle und holte dann sein Abitur mit Schwerpunkt Elektrotechnik nach. Dennoch war für ihn bald klar, dass er sich nicht sein gesamtes Studium und späteres berufliches Leben mit diesem einen Bereich beschäftigen wollen würde. Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule Darmstadt war schließlich genau das, wonach Fabian gesucht hatte: Ein Studiengang, der Technik, Informatik, Maschinenbau und Wirtschaft verbindet, und für den er noch heute wirbt: Wer sich nicht auf ein Fachgebiet wie die Elektrotechnik oder die Betriebswirtschaft beschränken möchte oder noch nicht genau weiß, wohin der berufliche Weg ihn oder sie führen könnte, findet hier genau das Richtige. Noch während des Master-Studiums zeichnete sich für Fabian die Möglichkeit zur Promotion ab: Als Werkstudent kam er zu Bosch Rexroth in den Automatisierungsbereich und konnte schließlich für das Unternehmen ein Jahr lang in den USA arbeiten. Hier schrieb er seine Masterarbeit zum Thema Montageassistenzsysteme, also KI-gestützte Hilfsmittel, die das Anlernen neuer Mitarbeitender in Produktionslinien beschleunigen. Daraus entwickelte sich wie von selbst die Idee zu seiner Doktorarbeit, die Fabian mit der Unterstützung von Bosch Rexroth als Industriepromotion schreiben konnte. Im Podcast spricht er über die Chancen dieser Förderung, den Alltag als Doktorand und wie er mit dem Gefühl umgeht, als promovierter Erstakademiker immer etwas zwischen den Stühlen zu sitzen.  Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Warum kann Wirtschaftsingenieurwesen gerade dann das richtige Studium sein, wenn man sich noch nicht zwischen Technik, Informatik, Maschinenbau und Wirtschaft entscheiden möchte? Wie kann man über Gamification einen Automatisierungsprozess an einem Alltagsgegenstand, wie einem Tischkicker, intelligent gestalten? Was verbirgt sich hinter dem Begriff Vision Language Action Model, und warum könnte es die Zukunft der Robotik verändern? Und: In welchem Bereich möchte Fabian selbst ein Unternehmen gründen? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand statt im April 2026 Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=26944

    Maschinen beibringen, die Welt zu verstehen: Dr. Fabian Sturm über seine Arbeit als Postdoc Research Engineer, Zukunftstechnologien und Kickerspielen gegen die KI
  4. Aug 14

    Alles andere als verstaubt: Silke Huffziger über ihre abwechslungsreiche Arbeit als Wirtschaftsprüferin, Managerin und Prokuristin bei PwC

    Von Oktober bis in den April hinein sitzt Silke Huffziger in den Prüferzimmern von Banken und arbeitet dort eng mit Vorstand, Rechnungswesen und Risikomanagement zusammen. In dieser sogenannten „Busy Season" taucht Silke, die heute als Wirtschaftsprüferin, Managerin und Prokuristin bei PricewaterhouseCoopers (PwC) in Hamburg im Bereich Financial Services tätig ist, tief in die Prozesse und Strukturen eines ganzen Unternehmens ein. Die etwas ruhigeren, aber nicht weniger spannenden Sommermonate verbringt sie damit, neue Kolleg:innen anzuwerben und auszubilden. Es ist dieser Kontrast, der für Silke ihre Arbeit zu einer der interessantesten Tätigkeiten in der Finanzbranche macht.  Ihr Weg zur internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC begann mit einer Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse. Auf diese Weise bekam Silke direkt nach dem Abitur bereits einen Einblick in die Arbeitswelt und wurde praxisnah auf das Berufsleben vorbereitet. Danach folgte ein Bachelorstudium mit dem Schwerpunkt Rechnungslegung und Steuern, während dessen sie ein erstes Praktikum bei PwC absolvierte. Dabei erkannte sie schnell: Die Kombination aus der analytischen Arbeit mit Zahlen und der verantwortungsvollen Aufgabe, die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben gemeinsam mit ihren Mandant:innen zu überprüfen, war genau das Richtige für sie. Sie entschied sich, fest bei PwC in Hamburg einzusteigen. 2017 traf Silke nach einigen Jahren im Unternehmen eine wegweisende Entscheidung: Sie wollte sich noch einmal weiterbilden, um Wirtschaftsprüferin zu werden. Mit dem berufsbegleitenden AUDIT XCELLENCE Master  an der Leuphana Universität Lüneburg fand Silke genau das Programm, das sie beruflich weiterbringen konnte. Wie sie im Gespräch mit Sophia erzählt, ist das Studium eng mit der Praxis verzahnt: Im Winter arbeitete Silke bei PwC für ihre Kund:innen bzw. Mandant:innen, im Sommer saß sie in Lüneburg im Hörsaal. Diese Kombination beschreibt sie als große Bereicherung, denn erst während des Studiums sind ihr viele Zusammenhänge zwischen der täglichen Praxis und den dahinterliegenden Konzepten und Prüfungsstandards wirklich klar geworden. Nachdem sie am Ende des Masterstudiums ihr Wirtschaftsprüferexamen bestanden hatte, übernahm Silke zunehmend Verantwortung im Unternehmen: Heute führt sie selbst Mitarbeitende und unterschreibt eigenhändig die Jahresabschlussprüfungen ihrer Mandate, was ohne ihre berufsbegleitende Weiterbildung nicht möglich gewesen wäre. Außerdem hat sie in diesem Jahr ein neues Schulungsprogramm für Berufseinsteiger:innen im Bereich Bankenprüfung mit aufgebaut und ist im Recruiting aktiv. In dieser Rolle gibt sie unter anderem Gastvorlesungen an Hochschulen und zeigt jungen Menschen durch ihre eigene Begeisterung für die Wirtschaftsprüfung, warum diesem Bereich vollkommen zu Unrecht ein immer noch etwas verstaubtes Image anhaftet. Für die Zukunft hat Silke sich zudem ein neues Ziel gesetzt: Sie möchte im Rahmen eines sogenannten „Secondments“ einige Zeit im Ausland arbeiten, vielleicht in Singapur, den USA oder Kanada. Ein solcher Auslandsaufenthalt würde es ihr ermöglichen, nicht nur andere Arbeitsweisen, sondern auch neue Kulturen und Kolleg:innen aus der ganzen Welt kennenzulernen.  Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie läuft eine Jahresabschlussprüfung bei einer Bank im Detail ab? Welche Eigenschaften sollten angehende Wirtschaftsprüfer:innen mitbringen? Und wie findet Silke auf dem Trampolin einen Ausgleich zu ihrer anspruchsvollen Arbeit? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=28271

    Alles andere als verstaubt: Silke Huffziger über ihre abwechslungsreiche Arbeit als Wirtschaftsprüferin, Managerin und Prokuristin bei PwC
  5. Aug 7

    Elbphilharmonie statt Streamingdienst: Wie Jonathan Schanz als Redakteur beim NDR junge Menschen für klassische Konzerte begeistert

    Social-Media-Posts vorbereiten, Knigge-Regeln für Konzertbesuche erklären und eine Generation mit dem NDR-Elbphilharmonie-Orchester vertraut machen, die Musik in erster Linie über Streamingdienste wie Spotify hört: Das ist der Arbeitsalltag von Jonathan Schanz, und er würde seinen Beruf mit niemandem tauschen wollen.  Jonathan hat bis 2019 Umweltwissenschaften mit dem Nebenfach Digitale Medien im Bachelor an der Leuphana Universität Lüneburg studiert. Heute arbeitet er als Redakteur im Bereich Orchester, Chor und Konzerte beim NDR in Hamburg. Gleichzeitig ist er selbstständiger Kameramann, Moderator, Cutter und Grafiker. Ein Blick auf seinen Lebenslauf zeigt, wie unterschiedlich die Projekte sind, mit denen er sich beruflich bereits beschäftigt hat: Die Bandbreite reicht von Werbevideos bis zum Reeperbahn Festival Aftermovie, vom Funk-Format „Sex und Shisha“ bis zum Grafikdesign für ein Magazin zum Thema politische Bildung. Beim NDR ist Jonathan als Redakteur unter anderem für das NDR Elbphilharmonie Orchester, die NDR Big Band und das NDR Vokalensemble zuständig. Seine aktuelle Hauptaufgabe ist es, Formate zu entwickeln, die klassische Musik für jüngere Zuhörer:innen und neue Zielgruppen zugänglich machen. Wer noch nie ein Konzert besucht hat und nicht weiß, wann man im Theater klatscht und wann lieber nicht, gehört genau zu der Gruppe, die Jonathan im Sinn hat. Er analysiert Instagram-Feeds und TikTok-Videos, außerdem recherchiert er, wie Orchester in anderen Ländern Jugendliche und junge Erwachsene für sich gewinnen. Davon ausgehend überlegt er, wie die Hör- und Sehgewohnheiten der Generation Z in die Welt der klassischen Musik übersetzt werden können.  Zum Studium an der Leuphana Universität Lüneburg kam Jonathan durch eine Freundin. Bereits bei der Aufnahmeprüfung begeisterten ihn der grüne Campus und das innovative Konzept der Universität, die es ihm ermöglichte, zugleich ganz verschiedenen Interessen im Studium nachzugehen. Noch immer schwärmt er sowohl von seinem Hauptfach Umweltwissenschaften als auch von seinem Nebenfach Digitale Medien.  Das Hauptfach deckte dabei ein breites Spektrum an Inhalten ab, von Ökologie und Chemie über Bodenkunde bis zu Ökonomie und Management, immer unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit. Ob ihn das Studium in Umweltwissenschaften hier auf seinen späteren Weg im Medienbereich vorbereitet hat, beantwortet Jonathan ehrlich: Was geblieben ist, sind weniger die fachlichen Inhalte, sondern etwas Grundlegenderes; eine klare Struktur im Denken und Arbeiten sowie ein Gespür für die eigenen Stärken und Werte.  Die Module zu Bildbearbeitung, 3D-Animation, Videoproduktion, Medientheorie und Mediengeschichte im Nebenfach Digitale Medien legten dagegen den inhaltlichen Grundstein für das, womit er sich heute beruflich beschäftigt. Noch während des Studiums drehten er und zwei Kommilitonen zudem erste kleine Filme, arbeiteten unentgeltlich in unterschiedlichen Projekten mit und brachten sich selbst vieles bei, was über die Inhalte des Studiums hinausging. Später ermöglichte Jonathan das große Netzwerk aus der Studentenzeit außerdem, noch einmal als Dozent zu einem spannenden Thema an die Universität zurückzukehren.  Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Wie entwickelt man Formate für ein Publikum, das klassische Musik nur aus dem Schulunterricht kennt? Was steckt hinter den 26 unterschiedlichen Stationen auf Jonathans Lebenslauf und welche davon sind ihm besonders positiv in Erinnerung geblieben? Und wie sieht für jemanden, der zugleich Angestellter und Selbstständiger ist, ein echter Urlaub aus? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand statt im November 2023. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=28261

    Elbphilharmonie statt Streamingdienst: Wie Jonathan Schanz als Redakteur beim NDR junge Menschen für klassische Konzerte begeistert
  6. Jul 31

    Wenn der Funke der Technikbegeisterung überspringt: Daniel Tamanini über seine Arbeit als Dozent im Bereich Elektrotechnik und die Wichtigkeit inspirierender Mentoren

    Präsentationen über Human-Machine-Interfaces ausarbeiten, sein Team koordinieren und dazwischen Anrufe von Kunden, die dringend Unterstützung dabei benötigen, wie man die Probleme in ihrer elektronischen Fertigung beheben kann: Das ist der Alltag von Daniel Tamanini. Er arbeitet als technischer Direktor bei Chip 1 Exchange, einem Hersteller und Vertreiber elektronischer Bauelemente. Hier leitet er Teams in den Bereichen Analytik, elektrischen Tests und Materialanalysen von Bauteilen. Seine Abteilung arbeitet buchstäblich an allem, was Strom braucht: vom Haushaltstoaster über Displays in Luxusfahrzeugen bis hin zu Bauteilen für die Luftfahrt. Nebenbei steht Daniel regelmäßig im Hörsaal. An der Hochschule Darmstadt, wo er auch selbst studiert hat, ist er heute in den Bereichen Ausfall- und Fehleranalyse sowie Elektrotechnik und Signalverarbeitung als Dozent tätig. Die Lösungen, die er dort mit Studierenden entwickelt, finden manchmal kurz darauf in seinem Unternehmen Verwendung. Das ist einer der vielen Verbindungspunkte zwischen seinen beiden Tätigkeiten, von denen Daniel im Podcast berichtet.  An der Hochschule Darmstadt schloss er zunächst sein Diplom in Automatisierungs- und Informationstechnik ab und schrieb seine Abschlussarbeit über einen Datenlogger für die Langzeitkonservierung elektronischer Bauteile. Dieses Projekt entwickelte er von Grund auf selbst, programmierte es und nahm es schließlich in Betrieb. Das Ergebnis war so überzeugend, dass er kurz über eine Patentanmeldung nachdachte, wie er mit einem Augenzwinkern erklärt. Anschließend begann er den Master in Elektrotechnik, ebenfalls an der Hochschule Darmstadt, dieses Mal berufsbegleitend. Die Möglichkeit zum berufsbegleitenden Masterstudium ergab sich für Daniel durch die Wirtschaftskrise von 2008, durch die er bei seinem damaligen Arbeitgeber eine Zeit lang weniger zu tun hatte und die ihm so neben dem Job Kapazitäten ließ. Kurz darauf übernahm er parallel zum Studium allerdings Personalverantwortung und verbrachte weit mehr als 40 Stunden pro Woche im Büro. Im Interview erzählt er, wie er die intensive Zeit seines berufsbegleitenden Studiums erlebt und was er damals neben allen fachlichen Inhalten auch für sein Leben im Allgemeinen gelernt hat.  Den jungen Menschen, die diesem Podcast zuhören, gibt Daniel mit auf den Weg: Sucht euch ein Studium und einen Job, die euch Spaß machen, und zwar so sehr, dass ihr auch noch in vielen Jahren gerne zur Arbeit geht. In diesem Kontext erklärt er, warum Karriereknicks nichts sind, wovor man sich fürchten muss und warum es so wichtig ist, trotz Unsicherheit neue berufliche Chancen zu ergreifen und einfach erst einmal „Ja“ zu sagen.  Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Wie sieht ein berufsbegleitendes Masterstudium neben einem Vollzeitjob konkret aus? Wie findet man einen Mentor und was macht eine gute Mentor-Mentee-Beziehung aus? Und warum würde Daniels beruflicher Werdegang vielleicht ganz anders aussehen, wenn er und seine Großmutter in seiner Kindheit nicht mit Flachbatterien gebastelt hätten?   Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand statt im März 2026. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=26793 Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: podcast@studium-und-dann.com Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: podcast@studium-und-dann.com Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

    Wenn der Funke der Technikbegeisterung überspringt: Daniel Tamanini über seine Arbeit als Dozent im Bereich Elektrotechnik und die Wichtigkeit inspirierender Mentoren
  7. Jul 24

    Durch Datenanalyse herausfinden, was Menschen bewegt: Key Account Manager Ole Paulsen über seine Arbeit beim Internetgiganten Google

    Wann suchen Menschen online nach neuen Autos, wie vergleichen sie Versicherungen und welche Urlaubsziele sind besonders beliebt? Mit solchen Fragen beschäftigt sich unserer heutiger Gast Ole Paulsen als Key Account Manager bei Google in Dublin. Täglich arbeitet er hier in einem internationalen Umfeld mit großen Datenmengen, die ihm faszinierende Echtzeit-Einblicke in das ermöglichen, was Nutzer:innen beschäftigt. Bevor ihn sein beruflicher Weg nach Irland führte, studierte Ole zunächst BWL und Wirtschaftsrecht im Bachelor sowie Management und Data Science im Master an der Leuphana Universität Lüneburg. Hier war er Teil eines der ersten Data-Science-Jahrgänge Deutschlands, einer kleinen, international gemischten Gruppe, verbunden durch ihr gemeinsames Interesse an einem Fachgebiet, das damals in Deutschland noch recht neu war. Besonders in Erinnerung geblieben ist Ole aus der Zeit an der Universität ein Seminar, in dem er gemeinsam mit zwei Kommilitonen in Kooperation mit dem Startup Horse Analytics einen Fitness-Tracker für Pferde entwickelte: Sensordaten und Videoaufnahmen wurden zusammengeführt, um die Gangart der Tiere zu klassifizieren. Basierend auf den bereitgestellten Daten des Unternehmens entwickelten sie ein Modell, das rasch auf dem Markt erfolgreich wurde und mittlerweile sogar zur Früherkennung von Erkrankungen bei Pferden eingesetzt wird. Eine weitere Veranstaltung, an die er sich gern zurückerinnert, befasste sich mit Recommender Systems, die etwa bei Streaming-Diensten Nutzer:innen für sie möglicherweise interessante Serien oder Filme vorschlagen. Besonders spannend fand Ole dabei die Frage, wie ein System auch bei neuen Nutzer:innen, über die noch keinerlei Informationen vorliegen, dennoch zu einer überzeugenden Empfehlung kommen kann. Nach dem Master arbeitete Ole mehrere Jahre im Beratungsumfeld bei einer Porsche-Tochter, überwiegend mit Unternehmen aus dem VW-Konzern. Dann kam der Wechsel zu Google, ein Schritt in eine Welt, die für ihn zunächst eine Blackbox war. Ohne Hintergrund im Marketing wusste Ole zunächst nicht, wie sich seine Arbeit als Key Account Manager bei dem internationalen Großunternehmen konkret gestalten würde. Was ihn am Ende für das Unternehmen begeisterte, war nicht primär die Stellenbeschreibung, sondern der Bewerbungsprozess, der sich spürbar von allen anderen unterschied, die er bis dahin erlebt hatte. Wie dieser Prozess konkret aussieht und welche Frage ihn im ersten Bewerbungsgespräch besonders überrascht hat, erzählt er in dieser Episode. Heute betreut Ole bei Google im Large Customer Sales Service die größten Kunden auf dem deutschen Markt aus der Finanzbranche. Sein Arbeitsalltag ist geprägt von engen Partnerschaften mit Marketingabteilungen, Agenturen und Stakeholdern, seine Hauptaufgabe ist die Analyse von Kampagnen und tagesaktuellen Suchdaten. Hierbei profitiert Ole enorm von der analytischen Denkweise, die er im Data-Science-Studium erlernt hat, auch wenn er heute nur noch selten selbst Code schreibt. Stattdessen hilft ihm das im Studium erworbene technische Verständnis unter anderem dabei, im Kundengespräch komplexe Themen rund um künstliche Intelligenz verständlich einzuordnen und zu erklären, wie die dahinterliegenden Modelle tatsächlich funktionieren. Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Wie analysiert Google Nutzerdaten, um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen? Wie sieht der Bewerbungsprozess bei einem der größten Unternehmen der Welt aus? Und was macht das Google-Büro in Dublin mit seinen eigenen Musikräumen und seinem Blick aufs Meer so besonders? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand statt im Juli 2023. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=28218

    Durch Datenanalyse herausfinden, was Menschen bewegt: Key Account Manager Ole Paulsen über seine Arbeit beim Internetgiganten Google
  8. Jul 17

    Ökologische Zukunftsfragen in die Finanzentscheidungen von heute einbeziehen: Theresa Pleye über ihr Sustainable-Finance-Studium und die Arbeit als Risikomangerin bei der GLS-Bank

    Ob an der portugiesischen Atlantikküste oder im Süden Frankreichs: Wer in den vergangenen Monaten mit Theresa Pleye zusammenarbeitete, erreichte sie oft an Orten, an denen andere Urlaub machen. Diese sogenannten Workations, während derer sie online aus wechselnden Unterkünften arbeitet, sind für die Senior Referentin im Bereich Risikomanagement bei der GLS Bank in Bochum mittlerweile ein fester Teil ihres Lebens. Möglich wird das durch die große Flexibilität ihres Arbeitgebers, der ihr auf diese Weise die Chance gibt, ihren Beruf und ihre private Reisebegeisterung miteinander zu verbinden. Optimal auf ihren heutigen Job vorbereitet hat Theresa der Master Management, Sustainable Accounting and Finance, den sie bis 2022 an der Leuphana Universität Lüneburg studiert hat. Zuvor hatte sie bereits einen Bachelor in Sustainable Development an der Hochschule Bochum erworben. Aus dem Studium an der Leuphana Universität ist Theresa besonders eine Seminararbeit zur Verbindung von Corporate Social Responsibility (CSR) und Bilanzmanipulation in Erinnerung geblieben. Darin untersuchte sie, ob Unternehmen CSR strategisch für sogenanntes Greenwashing einsetzen, also um nachhaltiger zu erscheinen, als sie tatsächlich sind. Auch die zusätzlichen Angebote im Rahmen des Komplementärstudiums nutzte Theresa, um ihren Horizont zu erweitern: So beschäftigte sie sich sowohl mit den Chancen und Grenzen der EU-Taxonomie als auch mit der Elektrifizierung durch erneuerbare Energien in der Sub-Sahara. Das Studium führte ihr vor Augen, wie unterschiedlich sich das Thema Nachhaltigkeit weltweit denken lässt, das sie bereits seit ihrem Bachelorstudium begeistert und das sich wie ein roter Faden durch ihren akademischen und beruflichen Werdegang zieht. Während des Studiums stieg sie so auch bereits bei ihrem heutigen Arbeitgeber, der nachhaltigen GLS Bank, ein, wo sie zunächst als Praktikantin und später in unterschiedlichen Positionen zu den Themen Sustainability und Risikomanagement arbeitete. Heute verantwortet Theresa bei der GLS die Integration von ESG-Risiken in die Banksteuerung. Vereinfacht gesagt beschäftigt sie sich mit der Frage, wie sich Faktoren wie der Klimawandel oder andere ökologische und soziale Entwicklungen auf die Risiken von Kreditvergaben und die langfristige Stabilität einer Bank auswirken können. Zusätzlich ist sie als Dozentin an der EBZ Business School in Bochum tätig, wo sie Lehrveranstaltungen zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Immobilienwirtschaft gibt. In ihrer beruflichen Tätigkeit begeistert Theresa vor allem die Verbindung von ökologischen und sozialen Zukunftsfragen mit wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen. Aus ihrer Sicht können Banken eine enorme positive Wirkung für Mensch und Umwelt entfalten, wenn sie Klimarisiken konsequent in ihre Kreditentscheidungen einbeziehen. Dadurch werden nachhaltige Geschäftsmodelle gezielt gefördert. Wie sie hierbei mit Rückschlägen in einem noch jungen, sich stetig weiterentwickelnden Themenfeld umgeht und warum sie sich selbst eher als Lernende denn als ausgebildete Risikomanagerin sieht, erzählt sie ausführlich im Gespräch. Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Welche Rolle können Banken bei der Transformation hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft spielen? Was bedeutet für Theresa der Begriff des „positiven Handabdrucks“? Und welchen Tipp gibt sie Studieninteressierten, die auf der Suche nach einem Studiengang sind, bei dem Nachhaltigkeit im Vordergrund steht? Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand im Oktober 2023 statt. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=28200

    Ökologische Zukunftsfragen in die Finanzentscheidungen von heute einbeziehen: Theresa Pleye über ihr Sustainable-Finance-Studium und die Arbeit als Risikomangerin bei der GLS-Bank

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Mit unserem Podcast „Studium und dann?“ möchten wir Studierenden, Schüler*innen und allen Bildungsinteressierten zeigen, wie vielfältig Berufs- und Lebenswege nach dem Studium sein können. Viele junge Menschen orientieren sich bei der Berufs- und Studienwahl in erster Linie an ihrem direkten Umfeld: Familie, Freundeskreis oder an der Region. Doch die Welt der Studien- und Berufsmöglichkeiten ist viel größer – und genau das wollen wir gemeinsam sichtbar machen. Uniabsolvent*innen und Forscher-Alumni aus ganz unterschiedlichen Bereichen und von verschiedenen Hochschulen berichten in authentischen Interviews mit Studierenden von ihren persönlichen Erfahrungen im Studium, beim Berufseinstieg oder auch bei der eigenen Unternehmensgründung. Offen sprechen wir über Herausforderungen, Wendepunkte und Chancen – und machen so Mut, den eigenen Weg zum und nach dem Studium zu finden.