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Talk4Future

talk4future richtet sich an alle, die Zusammenhänge verstehen, neue Perspektiven gewinnen und Zukunft aktiv mitdenken wollen. In fundierten Expertengesprächen sprechen Gastgeber Wolfgang Gruschwitz und Thomas Frey mit Branchenkennern, Investoren, Projektentwicklern, Innovatoren und Vordenkern über aktuelle Trends und Entwicklungen – von Immobilienmarkt, ESG und nachhaltiger Stadtentwicklung bis zu Transformation, Innovation, Finanzierung und Leadership. talk4future ist der Podcast für Unternehmer, Führungskräfte, Gründer und alle, die sich für die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft interessieren. Andere talk4future-Kanäle: https://linktr.ee/talk4futurepodcast Geführt von Wolfgang Gruschwitz & Thomas Frey

  1. 7h ago

    It stays dirty till 2030: Immobilien im New Normal – Nicole & Prof. Bernhard Franken | EXPO REAL

    Die Immobilienbranche hat sich auf ein neues Normal eingestellt. Doch was bedeutet das konkret für Städte, Bestand und neue Projekte? Auf der EXPO REAL spricht Wolfgang Gruschwitz mit Nicole Franken und Prof. Bernhard Franken darüber, wie sich Immobilien und Stadtentwicklung unter den aktuellen Marktbedingungen verändern. Im Mittelpunkt steht die urbane Transformation: klassische Retail- und Büroflächen verlieren an Bedeutung, Bestandsgebäude müssen neu gedacht und Innenstädte stärker durch Mixed Use, neue Nutzungen und sogenannte dritte Orte belebt werden. Für Nicole und Bernhard ist klar: Die Transformation ist längst nicht mehr Zukunftsmusik, sondern bereits mitten in der Umsetzung. Gleichzeitig machen hohe Baukosten, komplexe Vorgaben, lange Genehmigungsprozesse und schwierige Finanzierungsbedingungen neue Projekte deutlich anspruchsvoller. Im Gespräch geht es deshalb auch darum, welche Standards tatsächlich notwendig sind, wie mehr Eigenverantwortung helfen könnte und warum bezahlbares Wohnen immer mitgedacht werden muss. Auch beim Umgang mit Bestand gibt es für die beiden keine einfache Antwort: Erhalten oder neu bauen muss immer individuell entschieden werden. Entscheidend ist, ob sich aus vorhandenen Gebäuden neue, wirtschaftlich tragfähige und langfristig attraktive Orte entwickeln lassen. Und trotz schwieriger Rahmenbedingungen bleibt der Blick nach vorne pragmatisch: Die große Goldgräberstimmung ist vorbei, aber es wird weiterhin geplant, gebaut und investiert. Die Branche muss lernen, mit dem neuen Normal umzugehen und darin neue Chancen zu finden.   Mehr Informationen zum Unternehmen: https://franken-group.com/

    It stays dirty till 2030: Immobilien im New Normal – Nicole & Prof. Bernhard Franken | EXPO REAL
  2. 2d ago

    Fördern, bevor man fordert: Wie Bauen wieder wirtschaftlicher werden kann – Thomas Kaminski (Bürgermeister) | EXPO REAL

    Wie kann Bauen wieder bezahlbarer werden, ohne bei Qualität, Klimaschutz und Sicherheit die falschen Abstriche zu machen? Auf der EXPO REAL spricht Thomas Frey mit Thomas Kaminski, Bürgermeister von Schmalkalden, über steigende Baukosten, hohe technische Anforderungen und die Frage, ob Deutschland beim Bauen an manchen Stellen das richtige Maß verloren hat. Kaminski bringt dabei bewusst die Perspektive einer Kommune ein und plädiert nicht für den pauschalen Abbau von Standards, sondern für Lösungen, bei denen Aufwand und tatsächlicher Nutzen wieder stärker zusammenpassen. Ein Schwerpunkt des Gesprächs ist die energetische Sanierung. Förderprogramme können Investitionen ermöglichen, müssen dafür aber langfristig verlässlich, verständlich und wirtschaftlich attraktiv sein. Kaminski kritisiert insbesondere wechselnde Rahmenbedingungen und zu komplizierte Verfahren und fordert unter anderem attraktivere Finanzierungsmöglichkeiten und eine stärkere Unterstützung bei der Energieberatung. Wie Kommunen selbst aktiv werden können, zeigt er am Beispiel Schmalkalden: Dort wird aktuell ein Modell vorbereitet, bei dem junge Familien bei der Übernahme und Sanierung älterer Immobilien mit 20.000 Euro pro Projekt unterstützt werden könnten. Damit sollen gleichzeitig energetische Sanierungen erleichtert, Generationenwechsel unterstützt und drohender Leerstand vermieden werden. Das Programm befindet sich zum Zeitpunkt des Gesprächs noch in Vorbereitung und soll im Stadtrat abgestimmt werden. Im weiteren Gespräch geht es um Holzbau, Brandschutz und Wärmedämmung. Kaminski beschreibt dabei konkrete Beispiele dafür, wie hohe Standards und regulatorische Vorgaben nachhaltige oder wirtschaftlich sinnvolle Lösungen erschweren können. Seine zentrale Frage: Muss immer das technisch maximal Machbare umgesetzt werden oder reicht manchmal eine einfachere Lösung, die denselben Zweck erfüllt? Am Ende wird seine Haltung besonders deutlich: Es geht nicht darum, alle Standards abzuschaffen oder alles dem Markt zu überlassen. Entscheidend ist das richtige Maß. Förderung soll Menschen motivieren, bevor über Verbote gesprochen wird, und Anforderungen sollten so gestaltet sein, dass Sanierung und Neubau tatsächlich umgesetzt werden können.

    Fördern, bevor man fordert: Wie Bauen wieder wirtschaftlicher werden kann – Thomas Kaminski (Bürgermeister) | EXPO REAL
  3. 4d ago

    Mehr Flagship, weniger Fläche: Wie sich der stationäre Handel neu aufstellt – Dr. Andreas Klubert | EXPO REAL

    Welche Handelsflächen funktionieren noch, wenn Händler selektiver werden, Frequenzen sich verschieben und klassische Verkaufsflächen zunehmend unter Druck geraten? Auf der EXPO REAL spricht Wolfgang Gruschwitz mit Dr. Andreas Klubert, geschäftsführender Gesellschafter der realkon Immobilien GmbH. realkon ist auf die Vermittlung und Beratung rund um Einzelhandelsimmobilien in deutschen Innenstädten und Top-Lagen spezialisiert. Im Gespräch geht es um einen Handelsimmobilienmarkt zwischen Unsicherheit und neuen Chancen. Während viele Händler zurückhaltender agieren, sieht Klubert weiterhin Expansion. Gerade neue internationale Marken brauchen physische Präsenz und setzen verstärkt auf größere Flagship Stores statt auf viele kleine Verkaufsstellen. Gleichzeitig wird der Markt selektiver. Top-Lagen mit hoher Frequenz können auch künftig funktionieren, wenn Konzepte diese Frequenz tatsächlich in Umsatz übersetzen. Für schwächere B-Lagen wird es dagegen schwieriger. Hohe Mieten treffen dort auf geringere Frequenz und verändern damit die Wirtschaftlichkeit vieler Flächen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit Flächen, die für klassischen Einzelhandel nicht mehr funktionieren. Mehrgeschossige Verkaufsflächen verlieren an Bedeutung und Eigentümer müssen über neue Nutzungen nachdenken. Für Klubert ist dabei klar: Proaktiv handeln ist besser als auf den richtigen Mieter zu warten. Auch langwierige Genehmigungsverfahren erschweren solche Veränderungen. Gerade bei Nutzungsänderungen sorgen fehlende Geschwindigkeit und Planbarkeit dafür, dass Flächen länger leer stehen als notwendig. Eine Folge über Flagship Stores, Frequenz, Mieten und neue Nutzungskonzepte und darüber, warum sich der stationäre Handel nicht einfach zurückzieht, sondern seine Flächen zunehmend neu bewertet.   Mehr Informationen zum Unternehmen: https://www.realkon.de/

    Mehr Flagship, weniger Fläche: Wie sich der stationäre Handel neu aufstellt – Dr. Andreas Klubert | EXPO REAL
  4. 5d ago

    Einkaufen, wie es ins Leben passt: Wie dm relevant bleibt – Christoph Werner & Markus Trojansky | EXPO REAL

    Wie bleibt ein Händler langfristig relevant, wenn sich Standorte, Kundenbedürfnisse und Einkaufsverhalten ständig verändern? Auf der EXPO REAL spricht Wolfgang Gruschwitz mit Christoph Werner und Markus Trojansky, beide Geschäftsführer bei dm, über Standortentscheidungen, langfristige Mietverträge und die Frage, wie sich stationärer Handel kontinuierlich weiterentwickeln muss. Dabei wird schnell klar: Auch eine starke Marke kann eine schlechte Lage nicht kompensieren. Für dm bleibt entscheidend, dort zu sein, wo die Kunden tatsächlich einkaufen möchten. Gleichzeitig spielen die Qualität des Standorts, ein klares Konzept und die wirtschaftliche Tragfähigkeit eine zentrale Rolle. Markus Trojansky spricht außerdem darüber, wie wichtig die konzeptionelle Qualität eines Marktes geworden ist. Design, Technik, Beleuchtung und Haustechnik greifen ineinander und prägen, wie ein Standort wahrgenommen wird. Auch Vermieter und Investoren beschäftigen sich zunehmend stärker mit diesen Details. Ein weiterer Schwerpunkt ist die langfristige Standortentwicklung. dm denkt bei überzeugenden Standorten weiterhin in langen Mietverhältnissen. Gleichzeitig erschweren langsame Genehmigungsprozesse neue Projekte und Investitionen. Christoph Werner plädiert deshalb für schnellere Entscheidungen und eine höhere Veränderungsgeschwindigkeit. Für die Zukunft setzt dm vor allem auf permanente Erneuerung: Standorte, Sortimente, Dienstleistungen und Ladenkonzepte werden kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt. Online und stationär werden dabei nicht als Gegensätze verstanden. Entscheidend ist, dass Kunden so einkaufen können, wie es zu ihrem Alltag passt. Oder, wie Christoph Werner es formuliert: „Einkaufen, wie es ins Leben passt.“ Eine Folge über Standortqualität, langfristige Entscheidungen, Omnichannel und darüber, wie dm versucht, durch kontinuierliche Erneuerung relevant zu bleiben.

    Einkaufen, wie es ins Leben passt: Wie dm relevant bleibt – Christoph Werner & Markus Trojansky | EXPO REAL
  5. Oct 20

    Monokultur ist out: Wie Projektentwicklung flexibler werden muss – Michael Ehret & Bernd Sacher | EXPO REAL

    Wie müssen Immobilien und Projektentwicklung aussehen, wenn alte Nutzungsmuster, starre Strukturen und kurzfristige Modelle nicht mehr funktionieren? Auf der EXPO REAL spricht Wolfgang Gruschwitz mit Michael Ehret, Gründer und Geschäftsführer der Ehret + Cie GmbH, und Bernd Sacher, Geschäftsführer der neuplan GmbH. Ehret bringt langjährige Erfahrung aus der Projekt- und Stadtentwicklung mit und war zuvor Mitgründer von ehret+klein. Sacher ist Ingenieur mit rund 20 Jahren Erfahrung im Hoch- und Tiefbau und beschäftigt sich bei neuplan mit der Entwicklung flexibler, langfristig nutzbarer Immobilien. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie sich die Immobilienbranche verändern muss, wenn sich Bedürfnisse, Arbeitswelten und wirtschaftliche Rahmenbedingungen gleichzeitig verschieben. Für beide liegt darin nicht nur eine Herausforderung, sondern auch die Chance, neue Wohn-, Arbeits- und Nutzungskonzepte zu entwickeln. Bestand müsse dabei nicht zwangsläufig ersetzt, sondern intelligent weitergedacht werden. Entscheidend sei weniger das Gebäude allein als das Konzept dahinter. Ein zentraler Gedanke der Folge: „Monokultur ist out.“ Michael Ehret plädiert für mehr Diversifikation, kuratierte Nutzungen und flexible Quartiere. Projektentwicklung müsse stärker testen, lernen und sich an tatsächlichen Bedürfnissen orientieren, statt Flächen einfach nur zu befüllen. Auch die Investitionslogik verändert sich. Geld hat wieder einen Wert, kurzfristiges Trading verliert an Bedeutung und langfristig tragfähige Konzepte rücken stärker in den Mittelpunkt. Bernd Sacher bringt diesen Wandel pointiert auf den Punkt: Das Modell, ein Grundstück zu kaufen, einen Vorbescheid zu machen und damit schnell Geld zu verdienen, sei vorbei. Im Gespräch geht es außerdem um Gebäudetyp E, Fördermodelle, sozialen Wohnungsbau, Stellplatzverordnungen und die Frage, wie Planungsprozesse flexibler und praxisnäher werden können. Statt starrer Abläufe braucht es aus Sicht der beiden mehr Mut, Anpassungsfähigkeit und langfristiges Denken. Eine Folge über neue Spielregeln in der Projektentwicklung, die Zukunft unserer Städte und darüber, warum Flexibilität, Nutzungsmix und langfristige Konzepte immer wichtiger werden.

    Monokultur ist out: Wie Projektentwicklung flexibler werden muss – Michael Ehret & Bernd Sacher | EXPO REAL
  6. Oct 18

    Innenstädte verändern sich & der Handel muss mitziehen – Dr. Johannes Berentzen (BBE) | EXPO REAL

    Wie bleibt stationärer Handel relevant, wenn sich Innenstädte, Konsumverhalten und Rahmenbedingungen gleichzeitig verändern? Auf der EXPO REAL spricht Wolfgang Gruschwitz mit Dr. Johannes Berentzen von BBE über die aktuelle Lage im Handel, die Herausforderungen durch E-Commerce, hohe Kosten und Bürokratie sowie die Frage, was erfolgreiche Händler heute anders machen müssen. Berentzens zentrale These: Kunden denken nicht in Kanälen. Entscheidend ist, wie gut Handel, Omnichannel und das Erlebnis vor Ort zusammenspielen. Im Gespräch geht es außerdem um die Zukunft der Innenstädte. Berentzen sieht nicht das Ende der Innenstadt, sondern eine deutliche Veränderung: mehr Gastronomie, Dienstleistungen, Mixed Use und neue Nutzungskonzepte. Gleichzeitig müsse stärker in Aufenthaltsqualität, Kuratierung und „Erlebnis pro Quadratmeter“ investiert werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bürokratie. Lange Genehmigungsprozesse bremsen Investitionen und Transformationen aus. Berentzen plädiert deshalb für schnellere Entscheidungen, weniger Regeln und vor allem mehr Pragmatismus: lieber ein „Ja, wenn“ als ein „Nein, weil“. Eine Folge über die Zukunft des stationären Handels, die Veränderung unserer Innenstädte und darüber, welche Rahmenbedingungen es braucht, damit Transformation tatsächlich möglich wird.   Mehr Informationen zum Unternehmen: https://bbe.de/

    Innenstädte verändern sich & der Handel muss mitziehen – Dr. Johannes Berentzen (BBE) | EXPO REAL

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