Under eus

Kevin und Sarah

Eine Schwester und ein Bruder sprechen über das, was sonst nur „under eus“ bleibt. Alltagsstruggles, alte Muster, Beziehungsthemen – und warum unsere Kindheit bis heute mitredet. Wir erzählen ehrlich aus unserem Leben, lachen über uns selbst und fragen: Woher kommt das eigentlich? Und wie kommen wir da wieder raus? Persönlich und mit viel Humor. Für alle, die sich besser verstehen wollen – ohne sich zu ernst zu nehmen.

Episodios

  1. 8 ago

    #10 Gazpachio

    Wer uns gut kennt, hat es vielleicht schon in Folge 9 bemerkt: Kevin war irgendwie nicht ganz da. Also so richtig. Heute klären wir auf, was eigentlich los war. Existenzängste schauen bei Kevin nämlich immer mal wieder vorbei – offenbar ohne Einladung und mit ziemlich schlechtem Timing. Und weil sich solche Themen ja gerne vererben, stellt sich heraus: Auch sein Vater kannte diese Ängste schon aus seiner eigenen Kindheit. Danke auch. Sarah hat derweil ihre ganz eigenen Alltagsbaustellen: Termine einhalten, Mails beantworten, Geburtstage nicht vergessen … eigentlich Dinge, die Erwachsene angeblich problemlos können. Bei Sarah führt das allerdings regelmässig zu Stress. Könnte da vielleicht ein verborgenes ADHS dahinterstecken? Wobei … so richtig verborgen ist es vielleicht gar nicht. Eigentlich bringt sie jedoch alles auf die Reihe - wo bei vielleicht genau dieser Perfektionismus zu noch mehr Stress führt. Und dann sprechen wir über eine ziemlich ernüchternde Erkenntnis: Manche Themen haben wir schon mehrfach angeschaut, analysiert, verstanden und bearbeitet – und trotzdem kommen sie irgendwann wieder um die Ecke. Wie ein schlechter Seriencharakter, der einfach nicht aus der Staffel geschrieben wird. Sich davon nicht entmutigen oder runterziehen zu lassen, ist leichter gesagt als getan. Wie wir damit umgehen, was uns dabei hilft und warum persönliche Entwicklung vielleicht gar nicht bedeutet, dass gewisse Themen irgendwann für immer verschwinden, erzählen wir euch in dieser Folge von unter eus.

  2. 13 jun

    #6 Blitzableiter

    Hinweis: in dieser Folge sprechen wir über psychische Gewalt Kennst du dieses Gefühl, wenn jemand nur den Raum betritt und dein Körper schon entschieden hat: "Gefahr!" – obwohl dein Kopf noch gar nicht weiss, was los ist? In dieser Folge tauchen Sarah und Kevin tief in die faszinierende Welt des Nervensystems ein. Sie sprechen darüber, warum so viele Menschen unbemerkt im Überlebensmodus leben und weshalb unser Körper oft viel früher reagiert als unser Verstand. Sehr persönlich wird es, als beide erkennen, welchen Einfluss ihre Kindheit – insbesondere das Aufwachsen mit einem narzisstischen Vater – auf ihr Nervensystem hatte. Sarah erzählt von dem Moment, wenn das Auto ihres Vaters vorfuhr und sich ihr Magen augenblicklich zusammenzog. Ein alltägliches Geräusch wurde zum Alarmsignal. Kevin erlebt während der Aufnahme selbst körperliche Stressreaktionen, als Sarah ihren Vater imitiert. Ein eindrücklicher Beweis dafür, wie tief solche Erfahrungen im Körper gespeichert bleiben. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie unbewusst Ängste, Glaubenssätze und Schutzmechanismen bis ins Erwachsenenleben mitgenommen werden – und wie befreiend es sein kann, diese Zusammenhänge endlich zu verstehen. Eine Folge, die berührt, zum Schmunzeln bringt, weil das Leben manchmal absurd ist, und vielleicht den einen oder anderen Aha-Moment auslöst. Denn manchmal braucht es nur einen Podcast, um zu merken: Dein Nervensystem wollte dich nie sabotieren – es wollte dich die ganze Zeit beschützen.

  3. 30 may

    #5 Dad-Joke-Fail

    In dieser Episode tauchen die Geschwister Kevin und Sarah tief in die Psychologie des „People Pleasing“ ein. Das Gespräch beginnt gewohnt humorvoll mit einer Diskussion über kuriose Schweizer Mundartwörter sowie peinliche Versprecher aus ihrem Alltag – von „Wohmobil“ bis hin zu jahrelangen Namensverwechslungen, die sie aus blosser Höflichkeit nie korrigiert haben. Doch hinter dem Lachen verbirgt sich ein ernstes Thema: die Tendenz, die eigenen Bedürfnisse systematisch hintenanzustellen, um Konflikte zu vermeiden oder Bestätigung zu suchen. Kevin schildert, wie sie in einem Spielzeugladen aus reinem Stress und Höflichkeit ein Formular für einen Katalog ausfüllte, den sie gar nicht wollte. Oder Sarah, der an einem Tattoo-Termin ein völlig anderes Motiv stechen liess, als er eigentlich wollte. Die beiden analysieren, dass dieses Verhalten oft in derKindheit wurzelt und ein tief sitzender Überlebensmechanismus ist, um soziale Ablehnung zu vermeiden. Der Podcast bietet jedoch auch konkrete Lösungsansätze: Kevin und Sarah diskutieren über die Wichtigkeit von Selbstmitgefühl und Selbstfürsorge. Sie teilen Tipps, wie man lernt, ehrlich zu sich selbst zu sein, öfter „Nein“ zu sagen und dadurch tiefere, authentischere Beziehungen zu führen. Eine inspirierende Folge für alle, die lernen möchten, ihreninneren „Kritiker“ zu besänftigen und den eigenen Bedürfnissen wieder mehr Raum zu geben. Abonniere uns, um keine Folge zu verpassen.

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Eine Schwester und ein Bruder sprechen über das, was sonst nur „under eus“ bleibt. Alltagsstruggles, alte Muster, Beziehungsthemen – und warum unsere Kindheit bis heute mitredet. Wir erzählen ehrlich aus unserem Leben, lachen über uns selbst und fragen: Woher kommt das eigentlich? Und wie kommen wir da wieder raus? Persönlich und mit viel Humor. Für alle, die sich besser verstehen wollen – ohne sich zu ernst zu nehmen.