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Willkommen bei Lesezeichen, dem STANDARD-Buchclub für Literatur, die uns bewegt. Hier lesen und besprechen wir ab 5. März alle 14 Tage Bücher von Autor*innen, die für hitzige gesellschaftspolitische Debatten sorgen oder uns so sehr inspirieren, dass wir darüber reden müssen. Unser Buchclub lädt zum Mitlesen und Debattieren ein. Wir sind aber auch die genau richtige Adresse für alle, die einfach auf der Suche nach gutem Lesestoff und interessanten Neuerscheinungen sind. Wer unsere Diskussionen und Empfehlungen nicht verpassen will, abonniert Lesezeichen am besten gleich bei Apple Podcasts oder Spotify.

Lesezeichen DER STANDARD

    • Kunst
    • 5,0 • 28 Bewertungen

Willkommen bei Lesezeichen, dem STANDARD-Buchclub für Literatur, die uns bewegt. Hier lesen und besprechen wir ab 5. März alle 14 Tage Bücher von Autor*innen, die für hitzige gesellschaftspolitische Debatten sorgen oder uns so sehr inspirieren, dass wir darüber reden müssen. Unser Buchclub lädt zum Mitlesen und Debattieren ein. Wir sind aber auch die genau richtige Adresse für alle, die einfach auf der Suche nach gutem Lesestoff und interessanten Neuerscheinungen sind. Wer unsere Diskussionen und Empfehlungen nicht verpassen will, abonniert Lesezeichen am besten gleich bei Apple Podcasts oder Spotify.

    "Das Paradies ist weiblich": Die Angst davor, dass Frauen sich rächen könnten

    "Das Paradies ist weiblich": Die Angst davor, dass Frauen sich rächen könnten

    Der Sammelband "Das Paradies ist weiblich. 20 Einladungen in eine Welt, in der Frauen das Sagen haben" wurde von der Autorin Tanja Raich ("Jesolo") herausgegeben und ist am 22. Februar erschienen. Darin denken 20 Autor:innen über eine Welt nach, in der Frauen sämtliche Bereiche unseres Lebens regeln. Was, wenn wir in einem Matriarchat leben würden? Wollen wir das überhaupt? Und steckt in der verbreiteten Abwehrhaltung gegen feministische Idee auch die Angst, dass Frauen die Verhältnisse einfach umdrehen– und sich für die Jahrtausende lange Unterdrückung rächen könnten? Und was ist ein Matriarchat eigentlich?

    Für die Auslotung dieser Frage konnte Tanja Raich Autor:innen wie Kübra Gümüşay, Mithu Sanyal, Julia Korbik, Emilia Roig, Shida Bazyar, Linus Giese, Kübra Gümüşay, Simone Hirth, Gertraud Klemm, Miku Sophie Kühmel, Nicolas Mahler, Barbara Rieger, Jaroslav Rudiš, Mithu Sanyal, Tonio Schachinger, Margit Schreiner, Sophia Süßmilch oder Feridun Zaimoglu gewinnen.

    Zu Gast in dieser Lesezeichen-Ausgabe ist Petra Unger. Sie ist Kulturvermittlerin, Akademische Referentin für feministische Bildung und Politik, Expertin für Gender Studies und Feministische Forschung und Begründerin der Wiener Frauenspaziergänge, bei denen sie seit 25 Jahren die weibliche Geschichte Wiens erforscht. Inzwischen gibt es 50 verschiedenen Routen zu Frauengeschichte sowie frauen- und geschlechterrelevanten Themen, die Interessiert mit ihr bewandern können.

    • 23 Min.
    "Die Geschichte meiner Sexualität": Nimm doch bitte mal die Hände weg

    "Die Geschichte meiner Sexualität": Nimm doch bitte mal die Hände weg

    Tobi Lakmakers Roman ist vor einem Jahr in den Niederlanden erschienen und liegt nun auf Deutsch vor. Der in Amsterdam lebende Transmann Lakmaker erzählt darin von seinen Erlebnissen zwischen 17 und 25 Jahren, die er damals noch als Sophie Lakmaker machte. Sex mit Männern, Sex mit Frauen und welchen, bei dem das Gegenüber doch mal bitte die Hände bei sich lassen soll. Doch es steckt gar nicht so viel Sex in dem Buch mit einem solchen Titel. Mindestens so viel Gewicht haben Lakmakers Erfahrungen mit Uni-Reisen, Trennungen, Tod und einem Leben als wenig überzeugtes Mädchen, später als noch weniger überzeugte Frau – also doch wieder Sexualität.

    • 20 Min.
    "Die Erfindung der Hausfrau": Kinder, Küche, gekippte Machtverhältnisse

    "Die Erfindung der Hausfrau": Kinder, Küche, gekippte Machtverhältnisse

    "Die Verwandlung der Frauen in eine heimliche Dienerklasse war eine ökonomische Leistung ersten Ranges", diesen Satz eines Wirtschaftswissenschaftlers aus den 70er-Jahren zitiert die deutsche Kulturwissenschaftlerin Evke Rulffes in ihrem viel beachteten Buch "Die Erfindung der Hausfrau", in der sie die historische Entwicklung von der "Hausmutter", übrigens ein Ratgeberbuch aus dem 18. Jahrhundert, die eine Art Managerin war, hin zur bürgerlichen Hausfrau, die in jeder Beziehung abhängig und entwertet war. Wie konnte das passieren? Warum gibt es heute noch immer so wenig Wertschätzung für Haus- und Carearbeit? Warum hat die Corona-Pandemie wieder einen großen Backlash für Frauen bedeutet? Und warum gehen noch immer so wenige Männer in Väterkarenz? Diese und andere Fragen stellen wir uns gemeinsam mit der Schriftstellerin Sabine Scholl, die sich in ihren Büchern schon mehrfach mit weiblichen Rollenbildern und Frauenschicksalen auseinandergesetzt hat und besprechen auch die Tücken der Ratgeberliteratur und den damit verbundenen Selbstoptimierungszwang für Frauen.

    • 24 Min.
    Marie Kondo: Räum auf, als ob es um dein Leben ginge

    Marie Kondo: Räum auf, als ob es um dein Leben ginge

    Die ersten Tage des neues Jahres sind für viele mit guten Vorsätzen gepflastert. Künftig mehr Ordnung zu halten zum Beispiel, im Kleiderkasten, im Bücherregal, im digitalen Leben – einfach überall.

    Das wird nicht nur vieles leichter machen, es macht Sie auch glücklich, gibt Ihnen Raum für ein Leben, wie Sie es sich schon immer vorgestellt haben. Das ist zumindest das Versprechen von Marie Kondo, die seit Jahren ihre Expertise in Sachen Ordnunghalten mit Büchern, TV-Shows und Kursen an ein inzwischen riesiges Publikum bringt.

    "Alles in Ordnung. Dein praktischer KonMari-Begleiter für Wohnung und Leben" ist das aktuelle Buch der Bestsellerautorin und Aufräumfachfrau und für unseren Buchclub die Gelegenheit, über Ratgeberliteratur zu sprechen: Warum ist diese so oft auf Frauen zugeschnitten? Welche Illusionen verbreitet sie? Und welche Wahrheiten zeigt sie auf? Zu Gast ist die Philosophin, Autorin und Podcasterin Lisz Hirn.

    • 23 Min.
    Ausnahmejahr 2021: Neun Buchtipps von Monika Rinck

    Ausnahmejahr 2021: Neun Buchtipps von Monika Rinck

    Im heutigen Podcast besprechen wir nicht, wie wir das sonst immer tun, ein einziges Buch, sondern das ganzes Bücherjahr 2021. Ein gänzlich unmögliches Unterfangen. Aber für einen etwas anderen Jahresrückblick auf das Literaturjahr 2021 sorgt Lesezeichen-Gast Monika Rinck. Sie ist nicht nur Schriftstellerin und Lyrikerin aus Berlin, sondern seit einem Jahr auch ununterbrochen in Wien, sie leitet zusammen mit ihrer Kollegin Gerhild Steinbuch das Institut der Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst. Sprich: Sie schreibt nicht nur Literatur, sondern unterrichtet es auch.

    • 21 Min.
    Wie wir Rassismus nicht weiter in die Zukunft tragen

    Wie wir Rassismus nicht weiter in die Zukunft tragen

    Im Dezember schauen wir in unserem Buchclub auf das vergangene Buchjahr zurück – und besprechen eines der wohl wichtigsten Bücher dieses Jahres: "Why We Matter. Das Ende der Unterdrückung" von Emilia Roig. Die Politikwissenschafterin untersuchte darin die Ursprünge und gezielten Mechanismen von Rassismus, Sexismus und anderen Formen der Unterdrückung – und wie sie sich gegenseitig verstärken können.
    Detailliert und engagiert beschreibt Roig, wie Rassismus immer wieder erfolgreich bagatellisiert, vereidigt und so bis heute fester Bestandteil unsere Gesellschaft ist. Emilia Roig bietet in dem Buch nicht nur ihr theoretisches Wissen und Ideen, wie eine Welt ohne Rassismus vorstellbar werden könnte, sondern sie erzählt auch von ihrer eigenen Erfahrungen, die sie als schwarze, queere Frau mit Diskriminierungen auf mehreren Ebenen erlebt.

    Gast bei Lesezeichen ist diesmal Noura Maan, Außenpolitikredakteurin und Chefin vom Dienst.

    • 18 Min.

Kundenrezensionen

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28 Bewertungen

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