Apropos – der tägliche Podcast

Politisch, persönlich, nah: Der tägliche Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung beleuchtet aktuelle Themen und Geschichten, die zu reden geben. Von Montag bis Freitag – präsentiert von Alexandra Aregger und Philipp Loser.

  1. 21 HR AGO

    Ein Wal strandet in der Ostsee - und die ganze Welt schaut gebannt zu

    Am 3. März wurde der inzwischen berühmte Buckelwal erstmals im küstennahen Bereich an der deutschen Ostsee registriert. Seither fiebern Millionen Menschen vor Ort oder per Livestream mit dem Tier mit. Die einen nennen ihn Timmy, die anderen Hope. Es ist ein Hin und Her: Mal wedelt er mit der Schwanzflosse, mal bewegt er sich kaum. Dann schwimmt Timmy plötzlich ohne fremde Hilfe los – um kurz darauf erneut liegen zu bleiben. Sein Schicksal geht den Menschen nahe. Auf der Insel Poel drängen sich die Menschen an Polizeiabsperrungen, es gibt zahlreiche Chat- und Facebook-Gruppen, Verschwörungserzählungen und private Rettungsaktionen. Was seit Beginn unklar ist: ob der Wal tatsächlich gerettet werden kann. Aber auch, ob er denn gerettet werden soll. Warum bewegt Timmy die Menschen so sehr? Dieser Frage ist Deutschland-Korrespondent Simon Widmer nachgegangen. Er ist nach Poel gereist und hat sich mit den Menschen vor Ort unterhalten. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er davon. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Buckelwal Timmy: Timmy sitzt wieder fest – warum uns das Schicksal eines Buckelwals so nahegeht Grüne Nationalrätin und Tierschützerin Meret Schneider: «Lasst den Wal sterben» Experten wollen ihn sterben lassen. Doch als Timmy mit der Flosse wedelt, weinen die Leute hier vor Freude «Wal Timmy liegt ruhig», aber die Zeit drängt Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    19 min
  2. 1 DAY AGO

    Ein Porno-Deepfake-Skandal in der Schweiz

    Um sogenannte Deepfake-Pornografie ist seit Wochen europaweit eine Debatte entstanden – insbesondere seit die deutsche Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann erhoben hat. Nun wird auch die Schweiz von einem Deepfake-Skandal erschüttert. Die Rede ist von zwei Telegram-Foren, in denen zahlreiche KI-generierte Nacktbilder geteilt wurden. Betroffen sind Influencerinnen , Podcasterinnen, aber auch Mütter oder Schwestern von Personen, die in der Öffentlichkeit stehen. Viele haben erst durch die Recherche von Tamedia erfahren, dass sie Opfer dieser Form digitalen Missbrauchs geworden sind. Was ist genau passiert? Was macht das mit den Betroffenen? Und warum hinkt die Schweizer Gesetzgebung beim Umgang mit sexualisierten Deepfakes hinterher? Bundeshausredaktorin Silvana Schreier und Oliver Zihlmann, Leiter des Tamedia-Recherchedesks, haben für ihre Recherche mit mehreren betroffenen Influencerinnen gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» rollen sie die Ereignisse rund um den ersten grossen Deepfake-Skandal der Schweiz auf. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Deepfake-Skandal Die Recherche von Silvana Schreier und Oliver Zihlmann: Schweizer fälschen massen­weise Bilder von Frauen Die betroffenen Influencerinnen erzählen: «Männer haben von uns Deepfakes gemacht – jetzt wehren wir uns dagegen!» Rechtsexpertinnen ordnen ein: «Unsere heutigen Gesetze werden diesem Missbrauch nicht gerecht» Sie haben einen Deepfake von sich entdeckt: Was Sie jetzt unbedingt tun sollten Apropos-Folge: KI-generierte Nackt­aufnahmen belasten Schulen und Justiz Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    30 min
  3. 6 DAYS AGO

    Ex-Hockey-Trainer Patrick Fischer und das gefälschte Covid-Zertifikat

    Die Karriere von Patrick Fischer war aussergewöhnlich: Selbst einstiger Eishockey-Profispieler, führte er die Nationalmannschaft dreimal zu WM-Silber. Doch nun fliegt ihm kurz vor der Heim-WM in Zürich und Freiburg ein Strafbefehl aus der Covid-Zeit um die Ohren. Um mit der Nationalmannschaft 2022 an die Olympischen Winterspiele in China reisen zu dürfen, hatte Fischer im Herbst 2021 ein gefälschtes Covid-Zertifikat über Telegram bestellt. Zwei Jahre später wurde er wegen Urkundenfälschung verurteilt. Anfang Woche machte Fischer die Geschichte publik, nachdem ihn Journalisten von SRF damit konfrontiert hatten. Am Mittwochabend griff nun der Schweizerische Eishockeyverband durch und trennte sich von Fischer. Was ist genau passiert? Welche Konsequenzen haben seine Handlungen? Und was bedeutet Fischers Rausschmiss für die bevorstehende Heim-WM? Simon Graf vom Ressort Sport schreibt schwerpunktmässig über Eishockey. Er ist zu Gast in der neuesten Folge von «Apropos» und berichtet, was der Fall auch über die Sportwelt hinaus bedeutet. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Affäre um Fischer Nationalcoach Patrick Fischer fälschte Covid-Zertifikat: Was ist passiert? Er bezahlte mit Bitcoin: Das steht im Strafbefehl gegen Patrick Fischer «Überrascht und irritiert»: Swiss Olympic rügt Nationaltrainer Fischer Der Eishockey-Podcast zu Patrick Fischer Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    19 min
  4. 15 APR

    Er besitzt in Zürich 1253 Wohnungen: Wer ist Henning Conle?

    121 Grundstücke, 135 Mietshäuser, 1253 Wohnungen, 74’000 Quadratmeter Wohnfläche.  Laut Recherchen von «Der Spiegel», «Tsüri» und dem Recherchekollektiv WAV ist Henning Conle der grösste private Grundbesitzer Zürichs. Die Öffentlichkeit hat praktisch nichts davon mitbekommen. Denn Conle selbst gilt als Phantom – öffentlichen Fotos von ihm gibt es nicht. Was man weiss: Der Milliardär ging auf Einkaufstour, als der Immobilienmarkt Anfang der 1990er-Jahre am Boden lag. Und: Laut Recherchen von «Der Spiegel» und «Der Standard» hat er der AfD über eine Schenkung an einen österreichischen FPÖ-Politiker rund 2,3 Millionen für eine Plakatkampagne gespendet. Wer ist Henning Conle? Wie konnte eine Privatperson so viele Grundstücke und Häuser kaufen? Und ist das ein Problem – oder schlichtweg der freie Markt?  Felix Rüdiger hat zu Henning Conle recherchiert. Er ist Redaktor im Zürich-Ressort des «Tages-Anzeigers». In der neuesten Folge von «Apropos» gibt Rüdiger Einblicke in das Phantom, das halb Zürich besitzt. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Henning Conle und seine Immobilien:  Mutmasslicher AfD-Spender mit 1253 Wohnungen: Wie kam Henning Conle zu so viel Grund­besitz in Zürich? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    23 min
  5. 14 APR

    Was bedeutet die Abwahl von Viktor Orbán für Europa?

    Nach 16 Jahren an der Macht ist es für Viktor Orbán vorbei. Am Sonntagabend wurde der langjährige ungarische Regierungschef abgewählt. Die Wahlbeteiligung von fast 80 Prozent ist ein Rekord. Die Wahl von Péter Magyar historisch. Sie hat eine Bedeutung, die über die ungarischen Grenzen hinausreicht. Unter Orbán war Ungarn in der Politik der Europäischen Union ein Störfaktor. Immer wieder erhob er das Veto und hielt so Entschlüsse des Parlaments auf – etwa wenn es um Finanzhilfen für die Ukraine ging. Mit dem neuen Premierminister Magyar soll sich das ändern, so hofft man zumindest in Brüssel. Denn mit der Abwahl verliert der russische Präsident Wladimir Putin einen seiner wichtigsten Verbündeten in Europa. Ist diese Hoffnung berechtigt? Was bedeutet die Wahl in Ungarn für Europa? Und was für das Verhältnis zwischen der EU und Russland? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Dominique Eigenmann, EU-Korrespondenten in Brüssel, die historische Wahl in Ungarn aus EU-Perspektive ein. Host: Philipp Loser Produktion: Sara Spreiter Mehr zu Viktor Orbáns Abwahl: Die Ukraine wird Milliarden bekommen – doch ihr schneller EU-Beitritt bleibt weiterhin versperrt Meinungsartikel: Fünf Gründe, warum Viktor Orbán die Wahl verloren hat – und was Ungarn jetzt erwartet Machtwechsel in Budapest: «Machen wir eine grosse ungarische Party» Das ist der Mann, der Viktor Orban aus dem Amt gejagt hat Die «Welt­woche» hat bereits auf «Orbáns Sieg» angestossen – und sich gewaltig verrechnet Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    29 min
  6. 13 APR

    Wie zivile Polizisten Femizide verhindern wollen

    Schwere Fälle häuslicher Gewalt haben 2025 laut Kriminalstatistik im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent zugenommen. In drei von vier Fällen sind die Opfer häuslicher Gewalt Frauen. Jede Woche kam es zu mindestens einem Tötungsversuch, alle zwei Wochen zu einem Femizid. Umso lauter sind die Forderungen nach härteren Strafen, Fussfesseln oder mehr Frauenhäusern. Seit einigen Jahren verfolgen immer mehr Polizeikorps aber auch einen präventiven Ansatz – und bilden dafür spezialisierte Einheiten aus. Manuel Niederhäuser und Mathis Kelemen leiten in St. Gallen so eine Einheit. Sie suchen Gefährder auf und versuchen, in Gesprächen zu deeskalieren, bevor es zu einer schlimmen Tat kommen kann . Wie funktioniert ihre Arbeit? Wird damit häusliche Gewalt tatsächlich verhindert? Und was, wenn ein Mann trotzdem Gewalt an seiner Frau ausübt? Anielle Peterhans und Catherine Boss vom Tamedia Recherchedesk haben Manuel Niederhäuser und Mathis Kelemen begleitet und sich mit ihrer Arbeit auseinandergesetzt. Davon erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Hier den Artikel von Catherine Boss und Anielle Peterhans lesen  Mehr zu den Themen häusliche Gewalt und Femiziden: Zürcher Justizdirektorin Jacqueline Fehr über häusliche Gewalt «Wir müssen hinterfragen, wieso häusliche Gewalt schon fast als gottgegeben angeschaut wird» Apropos-Folge: Wie zwei Frauen, der häuslichen Gewalt entkamen Apropos-Folge: Kriminologin Nora Markwalder über Femizide Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    28 min
4.3
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