54 Folgen

Der Podcast, der fragt, warum Menschen tun, was sie tun und wie sie geworden sind, wer sie sind. Hosts Gabriel, Lara, Sam & Ines begrüssen abwechselnd Gäste zu Themen rund um Beziehungen, Leben, Sport, Glaube, Gesellschaft und Nachhaltigkeit.

Präsentiert von den katholischen und evangelisch-reformierten Kirchen der Kantone St.Gallen und Appenzell.

Kontakt: feedback@fadegrad-podcast.ch

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    • Religion und Spiritualität
    • 5.0 • 7 Bewertungen

Der Podcast, der fragt, warum Menschen tun, was sie tun und wie sie geworden sind, wer sie sind. Hosts Gabriel, Lara, Sam & Ines begrüssen abwechselnd Gäste zu Themen rund um Beziehungen, Leben, Sport, Glaube, Gesellschaft und Nachhaltigkeit.

Präsentiert von den katholischen und evangelisch-reformierten Kirchen der Kantone St.Gallen und Appenzell.

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    #49 Was geht in den Köpfen von Gewalttäter:innen vor?

    #49 Was geht in den Köpfen von Gewalttäter:innen vor?

    Eine Ohrfeige, ein Schubser und plötzlich ein Gegenstand, der durch das Wohnzimmer fliegt – häusliche Gewalt gibt es in der Schweiz in vielen Familien. Gemäss Zahlen des Bundes aus den Jahren 2009 bis 2021 sterben im Schnitt pro Jahr 25 Menschen an den Folgen häuslicher Gewalt, darunter sind vier Kinder. Zusätzlich gibt es durchschnittlich jede Woche einen Tötungsversuch, also 50 pro Jahr.

    Wie kann jemand die eigenen Kinder schlagen, auf die eigene Frau oder den Partner los, bis diese/r das Bewusstsein verliert? Für mich, Lara Abderhalden, ist das unvorstellbar und automatisch sind solche Täter oder Täterinnen bei mir als «böse» abgestempelt. Vielleicht zu Unrecht?

    In dieser Podcastfolge geht es um Personen, die Gewalt ausüben. Dafür spreche ich mit Matthias Koller Filliger. Er arbeitet bei der Beratungsstelle Konflikt.Gewalt in St.Gallen und berät und therapiert dort Menschen zwischen 10 und 80 Jahren, die gewalttätig wurden oder in Konfliktsituationen gerieten. Wir sprechen unter anderem über folgende Themen:

    4.58 Minuten: Hast du selbst schon Gewalt erlebt?

    7.38 Minuten: Was geht in den Köpfen von Gewalttäter/innen vor?

    23.00 Minuten: Hast du nie Angst bei Gewaltberatungen?

    26.57 Minuten: Sind Frauen in der Ausübung von Gewalt anders als Männer?

    29.35 Minuten: Wie viele Personen, die du beraten hast, konnten die Gewalt hinter sich lassen?

    Bist du Opfer von häuslicher Gewalt? Dann melde dich hier:

    https://www.opferhilfe-schweiz.ch/de/ich-bin-opfer-von/hauslichegewalt/

    https://www.profamilia.ch/familien/familienratgeber/stichworte/haeusliche-gewalt

    Wurdest du selbst gewalttätig oder du weisst nicht, wie du Konflikte lösen sollst? Dann melde dich hier:

    https://konflikt-gewalt.ch/


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    • 33 Min.
    #48 Mobiler Hospiz-Dienst: "Niemand sollte im Sterben allein gelassen werden"

    #48 Mobiler Hospiz-Dienst: "Niemand sollte im Sterben allein gelassen werden"

    Nun ist der Brustkrebs zum dritten Mal zurück, dieses Mal mit Metastasen im Körper. Dazu kommt die unheilbare Lungenkrankheit. "Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber vor dem Ersticken", sagt Anette Hungerbühler.

    An sehr guten Tagen geniesst sie einen Ausflug. An guten Tagen löst sie ein Puzzle. "Leider bin ich oftmals schwach und kann dann nichts machen, liege nur da. Da ist es eine grosse Bereicherung, wenn der Hospiz-Dienst da ist", sagt die 51-Jährige.

    Patrizia Altherr ist freiwillige Mitarbeiterin beim ambulanten Hospiz-Dienst St.Gallen. Die ehemalige Krankenschwester hat selbst Multiple Sklerose und daher mit ihrer Erwerbsarbeit aufgehört. "Auf der Onkologie am Kantonsspital St.Gallen konnte ich Menschen zwar beim Sterben begleiten, hatte aber zu wenig Zeit, um wirklich bei ihnen zu sein. So kam ich zum Hospiz-Dienst", sagt sie. Regelmässig besucht sie nun Anette Hungerbühler und verbringt Zeit mit ihr.

    Podcast-Gastgeber Gabriel Imhof hat die beiden Frauen getroffen. Darüber sprechen sie in dieser Podcastfolge:

    01:04 Warum engagiert sich Patrizia beim Hospiz-Dienst?

    01:58 Weshalb arbeitet Patrizia nicht mehr als Krankenpflegerin?

    03.38 Hat Patrizia Angst vor dem Tod?

    05:53 Warum will Anette über den Tod sprechen?

    06:49 Wie lange hat Anette voraussichtlich noch zu leben?

    07:16 Ist Anette traurig, dass sie bald sterben wird?

    08:17 Wann hat Anette realisiert, dass sie todkrank ist?

    09:30 Einsamkeit durch Krankheit und Coronaviruspandemie

    10:34 Wie haben Anette und Patrizia sich kennen gelernt?

    11:13 Welche Aufgaben hat Patrizia beim mobilen Hospiz-Dienst?

    11:48 Was ist der Brückendienst und weshalb ist er so wichtig?

    14:48 Woran ist Anette genau erkrankt?

    16:05 Hat Anette eine «Bucketlist»?

    19:00 Hat Anette Angst vor dem Tod?

    20:45 Zieht Anette Kraft aus einem Glauben an Gott?

    Wenn euch der Podcast gefallen hat, dann abonniert ihn und empfiehlt ihn gerne weiter. Wir freuen uns über eure Kommentare und Nachrichten via Kontakt - Fadegrad - Podcast der Kirche in der Ostschweiz oder direkt auf unser Mail: feedback@fadegrad-podcast.ch



    DER AMBULANTE HOSPIZ-DIENST ST.GALLEN

    Wenn Ihr Kontakt mit dem Hospiz-Dienst St. Gallen aufnehmen möchtet, könnt ihr dies hier tun:

    Hospiz-Dienst St. Gallen

    Marktplatz 24

    9000 St. Gallen

    Telefon: 071 222 78 50

    www.hospiz-dienst-sg.ch

    info@hospiz-dienst-sg.ch



    MEHR ZUM THEMA STERBEN, TOD und TRAUER

    Im November 2021 durften wir Daniela Palacio in der Villa Jacob, dem stationären Hospiz St. Gallen, besuchen. Daniela, die dort die Pflegeabteilung verantwortet, hat uns durch die schönen Räumlichkeiten geführt, die den Sterbenden und ihren Angehörigen einen würdevollen Abschied ermöglichen sollen. https://open.spotify.com/episode/0oKa1yCsdF40mDHwNV5Mkt?si=231cf28f85c34718


    #Sterben #Hospiz #HospizDienstSG #Begleitung #Krankheit #Hoffnung #Leben #Palliative #Palliativecare #Angst #Tod #Hilfe


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    • 27 Min.
    #47 Feuerwehrleute haben Blutgruppe F

    #47 Feuerwehrleute haben Blutgruppe F

    "Blutgruppe F!"

    Das haben alle Feuerwehrleute laut dem Kommandanten der Milizfeuerwehr St. Gallen, Jascha Müller. In dieser Fadegrad-Folge erzählt er Podcast-Host Sam de Keijzer von seinen Aufgaben und seiner Motivation als Feuerwehrmann.
    Er gibt einen kleinen Einblick in sein Leben und wie seine Leidenschaft als Feuerwehrmann sich auf seine Familie und seinen Alltag auswirkt.

    Dass man in der Feuerwehr auch schwierige Momente erlebt, ist kein Geheimnis. Offen und berührend erzählt Jascha Müller von seinen herausfordernden Situationen, und welche individuellen Möglichkeiten für die Leute der Feuerwehr bestehen, solche aufzuarbeiten.

    Der Glaube an Jesus Christus spielt für den Kommandanten dabei eine tragende Rolle, wie er Sam beschreibt.

    Doch den Kern der Feuerwehr, die Faszination, die sich dahinter verbirgt und die Emotionen, die man aus den Erzählungen von Jascha Müller heraushört, verbindet ein Begriff: Kameradschaft.

    Ein spannendes Gespräch über die Feuerwehr, welches vielleicht neues Interesse für hinter den Depottoren weckt.


    Du möchtest mehr über die St. Galler Feuerwehr erfahren?
    Feuerwehr und Zivilschutz St.Gallen (fwzssg.ch)




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    • 30 Min.
    #46 Rudolf Lutz und die J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

    #46 Rudolf Lutz und die J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

    Das Weihnachtsoratorium von Bach bringt wie nur wenige Musikwerke die weihnachtliche Seligkeit auf den Punkt: die schiere Freude, die Aufregung darüber, dass Gott sich der Welt in der Verletzlichkeit eines Kindes offenbart.

    Dass eines der weltbesten Ensembles quasi „gleich um die Ecke“ liegt und in Trogen die Werke von Johann Sebastian Bach zum Klingen bringt, ist vermutlich Wenigen bewusst. Erst kürzlich präsentierte das Orchester der J.S. Bach-Stiftung die Johannespassion am Bach-Fest in der Thomaskirche in Leipzig – einer der grossen Wirkstätten Bachs. Das gleicht einem Ritterschlag.

    Dass das Projekt so erfolgreich ist, geht zu einem grossen Teil auf Rudolf Lutz zurück. Er ist der künstlerische Leiter, Dirigent und das Mastermind, wenn es um die Interpretation der Werke geht. Auf Initiative von Stiftungsgründer Konrad Hummler sollen alle Vokalwerke Bachs aufgeführt und in Bild und Ton aufgezeichnet werden. 2006 startete die Stiftung mit der ersten Kantate. 2027 soll das ehrgeizige Ziel erreicht werden.

    Da die Stiftung über die Schweiz hinaus Musikliebhaberinnen erfreut, hat Podcast Gastgeber Gabriel Imhof dieses Gespräch ausnahmsweise auf Hochdeutsch geführt.

    Die Musik wurde mit freundlicher Genehmigung von der J.S.Bach-Stiftung aus St. Gallen zur Verfügung gestellt.

    Kommt mit auf eine Reise mit Ruedi Lutz zu Johannes Sebastian Bach und dem Weihnachtsoratorium...

    Viel Spass!

    Rudolf Lutz erzählt bei Minute

    02:16 über die J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

    02:42 über die Faszination "Bach"

    05:00 über das ehrgeizige Ziel der Stiftung

    09:24 darüber, wie das Interesse an der Musik Bachs geweckt werden kann.

    13:10 über das Erlebnis in der Thomas Kirche Leipzig

    15:30 wie er musikalische Exzellenz erreicht

    19:14 wovor er am meisten Angst hat.

    22:06 über seine geistliche Entwicklung

    26:29 was er noch erreichen möchte

    31:18 eine kleine Weisheit zum Schluss. 😉



    Wenn ihr mehr zu Rudolf Lutz erfahren möchtet, dann schaut vorbei auf seiner Seite www.rudolflutz.ch oder auf der Seite der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen: www.bachstiftung.ch. Die Aufnahmen stammen aus dem Album „Weihnachtsoratorium“ der JS Bachstiftung, welches in den Jahren 2017 bis 2020 in der evangelischen Kirche Trogen aufgenommen wurde (mit Ausnahme der kurzen Sequenz auf Minute 10:43 - Matthäuspassion, Orchester der J.S. Bach-Stiftung, 2012). 

    Hat euch der Podcast gefallen? Dann empfiehlt ihn gerne weiter und besucht uns auf unserer Internetseite www.fadegrad-podcast.ch. Besucht uns auch gerne auf Instagram und Tiktok und schreibt uns eure Gedanken, Anregungen und Meinungen zu unserer Arbeit via info@fadegrad-podcast.ch

    #Bach #JSBach #RudolLutz #BachStiftungSG #Kultur #Musik #Kunst #GallusMedia #Barock #Weihnachten #Oratorium #GeistlicheMusik #Advent


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    • 33 Min.
    #45 Lebendiges Licht: Besuch bei Hongler Kerzen

    #45 Lebendiges Licht: Besuch bei Hongler Kerzen

    Familie Egger lebt für das Licht. Seit 67 Jahren ist Elsa Egger schon in der Kerzenmanufaktur Hongler tätig. Ihr Sohn Thomas Egger ging zunächst eigene Wege als Grafiker, bevor er in den Familienbetrieb zurückkehrte, als neunte Generation. Die älteste Kerzenmanufaktur der Schweiz steht vor einem Problem: Kerzen bestehen zum grössten Teil aus Erdölgatsch. Gibt es nachhaltige Kerzen-Trends?

    Das sind die Themen des Podcasts:

    00:00   Intro & Vorstellung Thema bzw. Gäste

    02:06   Entweder-Oder mit Elsa und Thomas Egger

    06:37   Der hektische Advent

    08:28   Die universelle Bedeutung von Licht

    10:55   Angst vor Blackout und Kerzen-Notvorrat

    14:05   Wie sich die Kerzenmanufaktur in 300 Jahren verändert hat

    17:58   How to: eine Kerze pflegen

    20:17   Der ideale Ort, um eine Kerze zu lagern

    24:11   Von der Schreibmaschine zu Social Media & andere Änderungen im Betrieb

    25:22   Blick hinter die Kulissen eines Familienbetriebs

    28:18   Spiel mit dem Feuer: Brand in der Kerzenmanufaktur

    30:14   Tipps, damit nur die Kerze und nicht der Christbaum brennt

    31:08   Nachhaltige Kerzen aus Raps-, Kokos-, Bienen- oder Olivenwachs vs. Paraffin

    37:12   Wird es immer Kerzen geben?



    Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst ihm eine gute Bewertung in der Podcast-App eurer Wahl da oder empfehlt ihn weiter!

    Konstruktives Feedback ist willkommen an feedback(at)fadegrad-podcast.ch!


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    • 39 Min.
    #44 CupofColor

    #44 CupofColor

    "Hoffnung wird erwartungslos geschenkt." 

    So die Idee, der Grundgedanke der Organisation CupofColor, die von Rahel Lam und ihrem Mann Damon gegründet wurde. In einem berührenden Gespräch erzählt Rahel der Podcast Host Sam de Keijzer wie es zu der Arbeit von CupofColor kam, wie diese aussieht und was für Geschichten sie schon erlebt haben. In verschiedenen Ländern, bei unterschiedlichsten Communities. 

    Riesige Wandbilder, hausfassadengross, spenden Hoffnung an Orten, wo sie vergessen zu sein scheint: sei es in Indien für Frauen, die sich für Geschlechtsverkehr verkaufen oder in Rumänien, wo ein Dorf stille Armut erlebt. 

    Doch wie kommen sie an die Wände? Wer bemalt sie? Und welche Geschichten entstehen vor Ort? Fragen, die Rahel lebendig und emotional zu erzählen versteht. 

    Eine auseinandergerissene Familie künstlerisch wieder zusammenzubringen haben sie sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht, die berührende Geschichte von Lian und seiner Pandafamilie an der Wand, treibt Sam immer wieder die Tränen in die Augen.  

    Auch der Umgang mit schwierigen Schicksalsschlägen und Rahels Glaube sowie ihre Zweifel kommen zur Sprache. 

    Und wie eine St. Galler Berneckerin und ein Mann aus Hong Kong sich finden und eine Familie und eine Organisation gründen, erzählt Rahel uns ebenfalls. 

    Alles in allem eine sehr emotionale und spannende Folge, die nachdenklich und hoffnungsvoll macht. 

    Wer mehr über die Organisation erfahren will: https://www.cupofcolor.org/ 


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    • 52 Min.

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