Als -auf dem Dorf sozialisierte- frühe Feministin (seit dem Teenageralter) habe ich mich sehr oft fremd und alleine gefühlt und viel Gegenwind bekommen. Lange haben sich viele auch tolle Frauen vom Feminismus distanziert und ich habe gehofft, dass der Feminismus aus der Schmuddelecke wieder herauskommt. Seit wenigen Jahren werden nun auch außerhalb des akademischen oder feministischen Kontextes Frauen-Realitäten, Benachteiligungen und Zumutungen des Patriarchats offen angesprochen. Und dann dieser Gegenwind von rechts, von links, von Transaktivist:innen. Um das nervlich zu überleben, braucht es Podcasts wie „Die Podcastin“. Offen, klar und humorvoll sprechen Regula Stämpfli und Isabell Rohner die patriarchalen Verwerfungen des Tagesgeschehens und der medialen Berichterstattung an und helfen damit, nicht verrückt zu werden in einer Welt, die diese Sichtweisen und Tatsachen weitestgehend ignoriert oder sogar bekämpft. Danke!