50 Folgen

Die grossen Fragen der Gegenwart, erörtert im Gespräch mit den herausragenden Köpfen unserer Zeit, so lautet seit mehr als 25 Jahren das Angebot der „Sternstunde Philosophie“. Führende Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Politik geben in diesem einzigartigen Fernsehformat ihre zentralen Erkenntnisse und Erfahrungen weiter. Klärende Analysen verbinden sich mit lebensnahen Denkanstössen, neue Einsichten mit kritischen Impulsen. Aufklärung für das 21. Jahrhundert

 

 

Sternstunde Philosophie SRF Podcast

    • Gesellschaft und Kultur
    • 4,6 • 150 Bewertungen

Die grossen Fragen der Gegenwart, erörtert im Gespräch mit den herausragenden Köpfen unserer Zeit, so lautet seit mehr als 25 Jahren das Angebot der „Sternstunde Philosophie“. Führende Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Politik geben in diesem einzigartigen Fernsehformat ihre zentralen Erkenntnisse und Erfahrungen weiter. Klärende Analysen verbinden sich mit lebensnahen Denkanstössen, neue Einsichten mit kritischen Impulsen. Aufklärung für das 21. Jahrhundert

 

 

    Die Schweiz ringt um ihre Neutralität

    Die Schweiz ringt um ihre Neutralität

    Der Russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat einen Streit um die Schweizer Neutralität entfacht. Yves Bossart spricht mit der Philosophin Katja Gentinetta und der Politologin Anna-Lina Müller über Sinn und Unsinn von politischer Neutralität.

    Alt Bundesrat Christoph Blocher übt scharfe Kritik an der Schweizer Übernahme der EU-Sanktionen gegen Russland durch den Bundesrat: Wer bei wirtschaftlichen Sanktionen mitmache, sei Kriegspartei. Mittels einer Volksinitiative soll die «integrale Neutralität» in der Bundesverfassung neu festgeschrieben werden.

    Andere wiederum stellen die Neutralität infrage oder fordern eine zeitgemässe Neudefinition. Denn: Die Schweiz hat nicht nur die EU-Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland übernommen, sondern Deutschland die Weitergabe von Kampfpanzern an die Ukraine erlaubt. Und sie ist neu als Mitglied des UNO-Sicherheitsrates gewählt.

    Handelt es sich hierbei um einen Bruch mit der Neutralität? Oder ist die Neutralität längst ein überholtes Klischee? Was taugt die Schweizer Neutralität wirklich?

    Yves Bossart im Gespräch mit der Philosophin, Publizistin und Moderatorin Katja Gentinetta und mit Anna-Lina Müller, Politologin und Co-Geschäftsführerin der Denkfabrik «Foraus» (Forum Aussenpolitik).

    • 58 Min.
    Thomas Zurbuchen: Der Schweizer, der nach den Sternen greift

    Thomas Zurbuchen: Der Schweizer, der nach den Sternen greift

    Kometenhafter kann ein Aufstieg nicht sein: Aufgewachsen im Dorf Heiligenschwendi, leitet Thomas Zurbuchen heute als Nasa-Forschungsdirektor die Missionen zum Mond und Mars sowie die Suche nach Ufos. Ein Gespräch über die Stellung des Menschen im Kosmos und den Aufbruch zu neuen Welten.

    Thomas Zurbuchen ist einer der mächtigsten Wissenschaftler der Welt: Als Forschungsdirektor der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa beträgt sein Jahresbudget sieben Milliarden Dollar. Nebst über 100 Weltraummissionen ist er auch verantwortlich für die neu begonnene Suche nach Ufos. Was lockte den Berner, der in einfachen evangelischen Verhältnissen aufwuchs, zur Weltraumforschung und solch einer beispiellosen Karriere? Welche Antworten erhofft er sich bei der Suche nach ausserirdischem Leben? Droht das All durch zunehmenden Weltraumtourismus und zehntausende Satelliten von Investoren wie Elon Musk zu vermüllen? Und wie kann die Raumfahrt trotz massivem Ressourcenverbrauch auch helfen, den Klimawandel besser zu verstehen und zu bewältigen? Das Gespräch mit dem Schweizer, der tatsächlich «rocket science» betreibt, führt Wolfram Eilenberger.

    • 59 Min.
    Ich poste, also bin ich – Leben in der Influencer-Gesellschaft

    Ich poste, also bin ich – Leben in der Influencer-Gesellschaft

    Ältere Menschen haben noch nie von ihnen gehört, für jüngere sind sie Stars und Vorbilder: Influencer. Sie teilen ihr intimstes Leben und sammeln Follower, verdienen mit Produkthinweisen oft ein Vermögen. Woher kommt dieser narzisstische Exhibitionismus? Und was macht das mit der Gesellschaft?

    Auf den Social-Media-Plattformen Instagram, TikTok oder YouTube wird man von Milliarden von Bildern überflutet. Die Influencerinnen decken die Follower ein mit Schminktipps, Traumdestinationen und Tanzeinlagen. Und damit ihre Erwartungen an Likes und Followern regelmässig übertroffen werden, müssen die Nutzerinnen immer bessere Inhalte abliefern: Selbstinszenierungen werden immer professioneller, Selfies waghalsiger. Inzwischen sollen jährlich weltweit wesentlich mehr Menschen bei dem Versuch, ein Foto von sich zu schiessen, sterben, als bei Hai-Angriffen. 2021 lag das weltweite Volumen des Influencer-Marketings bei knapp 14 Milliarden Dollar.

    Und da sind auch noch die Sinnfluencerinnen: Sie nutzen die Kanäle für ideale Werte, nachhaltige Produkte oder Glaubensfragen. Sie sind als Christfluencer unterwegs, werben für Inklusion oder Body Positivity.

    Welche Auswirkungen hat dieses «Leben für die Anderen»? Und was macht es mit einem, wenn man sich ständig mit der Selbstinszenierung anderer berieselt? Gibt es ein gutes Leben in den Sozialen Medien? Und: Bin ich nicht mehr, wenn ich nicht mehr poste?

    Yves Bossart diskutiert mit Anna Miller, Journalistin, Autorin und Aktivistin, und mit Wolfgang M. Schmitt, YouTuber, Podcaster und Co-Autor des Buches «Influencer – Die Ideologie der Werbekörper».

    • 59 Min.
    Lisa Eckhart – Ist das lustig?

    Lisa Eckhart – Ist das lustig?

    Lisa Eckhart liebt die Provokation. Die österreichische Kabarettistin und Schriftstellerin bricht Tabus, sie wettert gegen politische Korrektheit und macht Witze, die für viele zu weit gehen. Warum sie das tut und wie wichtig Humor für die Gesellschaft ist, darüber spricht sie mit Yves Bossart.

    Lisa Eckhart ist erst 30 Jahre alt und eine der erfolgreichsten, aber auch umstrittensten Kabarettistinnen im deutschsprachigen Raum. Sie füllt grosse Hallen, ist Stammgast der ARD-Sendung «Nuhr im Ersten» und Preisträgerin des Salzburger Stiers. Ihr wird aber auch Antisemitismus und Rassismus vorgeworfen, denn viele ihrer Pointen basieren auf abwertenden Klischees und Stereotypen über Minderheiten. Wie geht sie mit dieser Kritik um? Wo liegen die moralischen Grenzen des Humors? Und gibt es ein gutes Leben ohne Humor? Darüber spricht Yves Bossart mit der österreichischen Kabarettistin und Schriftstellerin.

    • 58 Min.
    Engagement zwischen Idealismus und Ohnmacht

    Engagement zwischen Idealismus und Ohnmacht

    Klimaschutz, Transgenderrechte, Inklusion für alle – soziale Bewegungen wie «Fridays for Future», «Black Lives Matter» oder die «Pride» kämpfen für eine bessere Welt. Ein Kampf, der zwischen Idealismus, Pflichtgefühl und Ohnmacht oszilliert. Wann kippt der Kampf in Selbstverwirklichung?

    Die junge schwedische Klimaaktivistin hat es vorgemacht: Die von ihr initiierten «Schulstreiks für das Klima» sind zur globalen Bewegung «Fridays for Future» angewachsen. Tausende taten es der damals 15-Jährigen gleich und verschafften dem Kampf gegen die drohende Klimakatastrophe neue Dringlichkeit. Doch die Bewegung lahmt, die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften harzt, viele Aktivistinnen und Aktivisten sind am Limit. Die Rede vom «Activist Burnout» macht die Runde. Und trotzdem: Aufgeben ist für die meisten keine Option.

    Woher kommt die Kraft für dieses Engagement? Wann führt Aktivismus zum Ziel und wann gerät er zum naiven Ego-Trip? Und darf man angesichts der Weltlage auch einfach den Tag geniessen und sich um Weltverbesserung scheren?

    Barbara Bleisch im Gespräch mit Raúl Krauthausen, Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit, und Philosoph Stefan Riedener über das Ziel von sozialem Engagement und dessen Beitrag zu einem sinnvollen Leben.

    • 1 Std.
    Slavoj Žižek – Die Revolution und das Reale

    Slavoj Žižek – Die Revolution und das Reale

    Slavoj Žižek gilt als einer der bekanntesten, aber auch umstrittensten Philosophen der Gegenwart, der in seinen Texten die gängige Denkweise komplett über den Haufen wirft. Yves Bossart spricht mit ihm über die Theorien, die hinter seinen überraschenden Gegenwartsanalysen stehen.

    Seine Produktivität ist kaum zu bremsen – allein drei Bücher veröffentlichte der slowenische Philosoph Slavoj Žižek zur Pandemie. Sein Gesamtwerk umfasst nahezu 100 Bücher. In ihnen äussert er sich zu fast allem – sei es Popkultur, Film, Religion, Politik, Sex oder Toiletten. Dabei hat er häufig ganz eigene Interpretationen der Welt, von Philosophie und Religion. So plädiert er etwa für eine direkte Verbindung zwischen Marxismus und Christentum, übt Kritik an politischer Korrektheit und greift zu guter Letzt immer wieder auf Lacans Psychoanalyse zurück. Dabei macht Žižek eindrucksvoll deutlich, dass die Dinge ganz anders sind als wir meinen – es ist nämlich immer genau umgekehrt.

    Yves Bossart spricht mit ihm über das Verhältnis zwischen dem Schreiben und dem Tod, über sein theoretisches Fundament mit Rückgriffen auf die Philosophen Georg Friedrich Hegel, Karl Marx und den Psychoanalytiker Jacques Lacan und darüber, wie der Kapitalismus nur durch sich selbst überwunden werden kann.

    • 1 Std.

Kundenrezensionen

4,6 von 5
150 Bewertungen

150 Bewertungen

TransatlanticChallenge ,

Großartiges Format!

Eine meiner Lieblingssendungen. Schön, dass es sie auch im Audioformaten zum „Mitnehmen“ gibt.
Herzlichen Dank von einer jungen Zuschauerin aus Deutschland und den USA.

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