65 Folgen

Focus - das ist die SRF 3 Talk-Sendung. Ein Gast - eine Stunde. Ein Gespräch mit Tiefenschärfe.

In der SRF 3 Talk-Sendung Focus lernt man Persönlichkeiten neu kennen. Prägende Figuren aus Politik, Wirtschaft, Kultur oder Sport setzen sich ans Focus-Mikrofon. Das Ergebnis: Kein mediales Kurzfutter, sondern ein 60-minütiges Gespräch, in dessen Verlauf der Gast an Konturen gewinnt. Mit seinen Gedanken, seinem rhetorischen Rüstzeug und auch mit seiner Wahl der musikalischen Einlagen. Jeden Montag um 20 Uhr. Neugierig. Kritisch. Näher dran.

Focus Schweizer Radio und Fernsehen

    • Tagebücher
    • 4.4 • 7 Bewertungen

Focus - das ist die SRF 3 Talk-Sendung. Ein Gast - eine Stunde. Ein Gespräch mit Tiefenschärfe.

In der SRF 3 Talk-Sendung Focus lernt man Persönlichkeiten neu kennen. Prägende Figuren aus Politik, Wirtschaft, Kultur oder Sport setzen sich ans Focus-Mikrofon. Das Ergebnis: Kein mediales Kurzfutter, sondern ein 60-minütiges Gespräch, in dessen Verlauf der Gast an Konturen gewinnt. Mit seinen Gedanken, seinem rhetorischen Rüstzeug und auch mit seiner Wahl der musikalischen Einlagen. Jeden Montag um 20 Uhr. Neugierig. Kritisch. Näher dran.

    Isa Pulver: «Es gibt einen Grund, wieso die Füsse so weit weg sind vom Hirn»

    Isa Pulver: «Es gibt einen Grund, wieso die Füsse so weit weg sind vom Hirn»

    In 11 Tagen mit dem Velo quer durch Amerika. Fast ohne Schlaf, dafür mit viel Schmerzen, am Rande der totalen Erschöpfung. Mit der ehemaligen Siegerin des berühmt-berüchtigten Race Across America, Isa Pulver, verlassen wir die Komfortzone.  Ultracycling heisst ihr Sport. Zu gewinnen gibt es kein Geld, dafür viel Selbsterkenntnis. Und Isa Pulver lotet auch in ihrem beruflichen Alltag Grenzen aus. Als Physiotherapeutin arbeitet sie mit körperlich beeinträchtigten Menschen. „Geht nicht gibt es nicht für sie. Ein Gespräch über Bequemlichkeiten und wie wir diese überwinden, gerade in Zeiten einer lähmenden Pandemie. 

    • 58 Min.
    Bernard Senn: «Als Kind habe ich mich nicht dunkelhäutig gefühlt»

    Bernard Senn: «Als Kind habe ich mich nicht dunkelhäutig gefühlt»

    Lange Zeit dachte Bernard Senn, sein Vater sei bei einem Militärputsch umgekommen. Auf der Suche nach seinen eigenen Wurzeln fand er ihn in Ghana als König eines Volkes in Westafrika wieder. Senn erzählt seine bewegte Familiengeschichte und sagt, wie er zur aktuellen Rassismus-Debatte steht. Seine Lebensgeschichte ist filmreif. Geboren 1966 als Sohn einer Schweizerin und eines afrikanischen Ingenieurs in Deutschland, erfuhr der SRF-Kulturjournalist Bernard Senn erst in den 90er Jahren, dass er von einer königlichen Familie in Ghana abstammt und sein Vater nach der Rückkehr in die Heimat als König eines ghanaischen Volkes herrschte. Bernard Senn erzählt im Gespräch mit Dominic Dillier, wie er seine afrikanische Seite entdeckte, weshalb er sich seiner Identität als Schwarzer erst spät bewusst wurde und wie der Kampf gegen Rassismus auch die Kultur verändert. 

    • 59 Min.
    Alexandra Kruse – Astrokolumnistin: «Ich möchte kein Guru sein»

    Alexandra Kruse – Astrokolumnistin: «Ich möchte kein Guru sein»

    Steinbock, Fische, Skorpion – die Millenials haben Astrologie zum Lifestyle-Phänomen erhoben. Als «Miss Magic» schreibt Alexandra Kruse Astrokolumnen für die Zeitschriften «Vogue» und «Annabelle». Ein Gespräch über die spirituelle Sinnsuche in Krisenzeiten. «Wir folgen lieber Google Maps als den Sternen. Das ist ein Fehler», sagt Alexandra Kruse. Die Journalistin und Stylistin verfasst Astrokolumnen für diverse Zeitschriften, legt Tarotkarten und schreckt auch vor «Lipstick Reading» – der Persönlichkeitsdeutung nach Lippenabdruck – nicht zurück. Warum ihr das Kosmische am Herzen liegt und wo sie den Trennstrich zwischen Spiritualität und Hokuspokus zieht, verrät Alexandra Kruse im Gespräch mit Hannes Hug.

    • 57 Min.
    Rolf Lyssy: «Ich bin dankbar, dass ich überhaupt noch lebe»

    Rolf Lyssy: «Ich bin dankbar, dass ich überhaupt noch lebe»

    Mit der Komödie «Die Schweizermacher» realisierte er 1978 den grössten Schweizer Kinohit aller Zeiten. Heute ist Rolf Lyssy 84 und denkt nicht ans Aufhören: «Wenn ich etwas kreieren kann, bin ich richtig glücklich.» Im Herbst wird er für sein Lebenswerk ausgezeichnet.  Als Kind aus einer jüdischen Familie war Rolf Lyssy während des Zweiten Weltkriegs ganz konkret mit dem Schrecken des Nazi-Regimes konfrontiert. Die Grosseltern aus Frankfurt wurden im KZ in Weissrussland umgebracht, das letzte Lebenszeichen kam per Post: «Wir werden jetzt abgeholt, wir wissen nicht, wo die Reise hingeht.» In «Focus» spricht Rolf Lyssy über seine bewegende Familiengeschichte und blickt zurück auf grosse Erfolge und schwere Krisen.

    • 57 Min.
    Boris Blank: «Ich bin wie ein Kind, das Bauklötze auftürmt»

    Boris Blank: «Ich bin wie ein Kind, das Bauklötze auftürmt»

    Yello, eine der erfolgreichsten Schweizer Bands aller Zeiten, ist zurück mit neuer Musik. Im «Focus» für einmal nicht der extrovertierte Vielsprecher Dieter Meier, sondern das musikalische Mastermind des Duos, der scheue Soundtüftler Boris Blank.  Dieter Meier und Boris Blank lernen sich Ende der 70er-Jahre in Blanks WG kennen. Noch am selben Tag beginnen sie, zusammen zu musizieren. Der Rest ist Pop-Geschichte. Boris Blank, Sohn eines Fabrikarbeiters, musikalischer Autodidakt, ist mit seinen elektronischen Sounds einer der Mitbegründer des Techno.

    • 1 Std. 7 Min.
    Silvia Steiner: «Die Bildungschancen sind ungerecht verteilt»

    Silvia Steiner: «Die Bildungschancen sind ungerecht verteilt»

    Silvia Steiner hat unruhige Zeiten hinter sich. Die Bewältigung der Corona-Krise an den Schulen brachte ihr viel Kritik ein. Mit welchen Plänen, Sorgen und Hoffnungen die 62-Jährige den Schulstart nach den Sommerferien angeht, erzählt sie im Gespräch mit Dominic Dillier.  Die Corona-Krise ist der bisher grösste Auftritt auf nationaler Bühne für die oberste Schweizer Bildungsdirektorin Silvia Steiner. Sie sei hauptverantwortlich für den Flickenteppich rund um Halbklassenunterricht und Maturaprüfungen, wurde ihr vorgeworfen. Dabei wollte sie nur die Lehrerpersonen und Schüler schützen, sagt Steiner. Die ehemalige Kriminalpolizistin habe Nerven wie Drahtseile, heisst es aus ihrem Umfeld. Wie erlebte sie die letzten Monate persönlich und wieviel haben die Schulen aufzuholen? Die 62-jährige Silvia Steiner ist Gast in der Gesprächssendung «Focus».

    • 58 Min.

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