sexy & bodenständig

Till Raether und Alena Schröder

Till Raether und Alena Schröder schreiben Bücher und journalistische Texte. In ihrem Entlastungs-Podcast für Autor*innen reden sie darüber, was am Schreiben schwierig ist und wie man es sich leichter macht. Mehr unter: www.tillraether.de www.beschreiber.de/alena-schroeder/ Intro und Outro: "Superstars Emerge" by Doxent Zsigmond

  1. 5. Juli

    Folge 145: Kurzgeschichten

    sexy & bodenständig Diesmal haben wir einen Gast im Podcast, genauer gesagt eine Expertin: Wir sprechen mit Christiane Lahusen über Kurzgeschichten. Christiane ist Verlegerin und Lektorin, sie hat mit Viktor Hilgemann im Sommer 2025 in Berlin den Lampe Verlag gegründet, der darauf spezialisiert ist, jeweils vier bis fünf Kurzgeschichten zu einem Thema in Einzelbänden im Schuber herauszubringen. Alena hat für den Schuber „Im Bett“ (Frühjahr 2026) und Till für den Schuber „Statt Blumen“ (Herbst 2026) eine Kurzgeschichte geschrieben, deshalb stellen wir uns Fragen wie: Wie und warum sind wir zum Kurzgeschichtenschreiben gekommen? Was ist das Schwierige und was ist das Leichte am Kurzgeschichtengeschreiben? Und Christiane erklärt uns: Woher kommt eigentlich die Kurzgeschichte, warum hat sie es in Deutschland so schwer? Und warum mögen wir alle drei auf unterschiedliche Weise Kurzgeschichten? Christiane Lahusen bezieht sich dabei unter anderem auf: Leonie Marx: Die Deutsche Kurzgeschichte. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Verlag J.B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2005. Karl Konrad Polheim (Hg.): Handbuch der deutschen Erzählung. August Bagel Verlag, Düsseldorf 1981. Yannic Walter: „Splitter im Erzählen. Short Stories in Deutschland.“ In: taz, 30. März 2025. Den erwähnten Putlitzer Preis für Kurzgeschichten findet ihr hier: https://putlitzerpreis.de Und das Programm des Lampe Verlags: https://lampe-verlag.de

    Folge 145: Kurzgeschichten
  2. 24. März

    Folge 142: Frauen und Männer (2)

    sexy & bodenständig CN: sexualisierte Gewalt (keine konkreten Schilderungen) Wir versuchen als eine Frau und ein Mann darüber zu reden, was die „Spiegel“-Recherche über Christian Ulmen mit uns macht: was wir danach unter Frauen und Männern erlebt haben, welche Schlüsse wir daraus ziehen, was es für uns individuell bedeutet aber eben auch für die Menschengruppe, zu der wir jeweils gehören. Wobei wir die Bezeichnungen Frauen und Männer hier in erster Linie für cis Männer einerseits und alle Frauen andererseits verwenden. Und es ist vor allem ein persönliches Gespräch darüber, ob und wie und unter welchen Bedingungen wir als Frauen und Männer überhaupt miteinander auskommen können: eine Zustandsbeschreibung mit kleinen Anteilen von Hoffnung und großen Anteilen von Ratlosigkeit. Wir erwähnen die aktuelle Folge des Podcasts„Hä LOL“ mit Sophia Sailer und Johanna Warda zum Thema „Der Fall Ulmen und das Problem Mann“, die einen ausführlichen Überblick über das Geschehen gibt und aus der wir einmal zitieren: https://www.podcast.de/episode/702037496/der-fall-ulmen-und-das-problem-mann Eine fachliche Einordnung zum Thema Cyberstalking, Deepfake-Gewalt und Täterprofile haben wir gefunden bei: „Psychologie to go!“ mit Franca Cerutti zum Thema Gewalt im Netz und Identitätsdiebstahl: https://psychologie-to-go.podigee.io/321-gewalt-im-netz Texte, die wir erwähnen, Auswahl: „Mit Männern leben: Überlegungen zum Pelicot-Prozess“ von Manon Garcia (dt. von Andrea Hemminger): https://www.suhrkamp.de/buch/manon-garcia-mit-maennern-leben-t-9783518001301 Jenka Gurfinkels Essay über „Heated Rivalry“ als Anti-Dystopisches Erzählen: https://jenka.substack.com/p/heated-rivalry-and-the-art-of-anti

    Folge 142: Frauen und Männer (2)
  3. 11. Feb.

    Folge 140: Anfangen

    sexy & bodenständig Wir feiern den Raketenstart unserer Chartstümerin Alena mit den angemessenen Hitparaden-Formulierungen und wenden uns dann dem harten Boden der Tatsachen zu: dem Anfang eines neuen Schreibvorhabens. Alena berichtet, wie Till sie aus dem Konzept gebracht hat, weil sie zu Beginn ihres neuen Projektes einige Fragen nicht beantworten konnte, die Till offenbar selbstverständlich erscheinen, wenn man neu beginnt: Wo spielt das? Welchen Beruf hat die Hauptfigur? Guter Anlass, um darüber zu reden, wie wir eigentlich anfangen. Mit Figuren, mit einer Queste, mit einem Ort, mit einer Stimmung, einem Konflikt? Wir reden darüber, dass es kein Richtig und kein Falsch gibt, und dass es vor allem darauf ankommt herauszufinden, was für eine*n selbst das Passende ist, um mit Freude und Zuversicht einen Text anzufangen. Wir sprechen über den Anfang von „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ und kommen zu dem Ergebnis, dass wir aus unterschiedlichen Richtungen womöglich zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen werden. Außerdem geht es um Lecksteine am Rande von Schafweiden, Anfangs-Erfahrungen aus Plotentwicklungsseminaren und die Evolution von „Disko“. Am Ende freuen wir uns, dass unsere Kollegin Maike Rasch nicht nur bei uns (als Ideengeberin und Schreibreisebegleitung) sondern auch im „Bohnigen Wachmacher“ und der „BoWa“-Live-Show eine Rolle spielt, nämlich als Autorin des im „BoWa“ häufiger auftauchenden Filmes „Ihr letzter Wille kann mich mal“. Maikes aktuelle Film-Reihe „David und Goliath“ gibt es hier: https://www.ardmediathek.de/video/david-und-goliath/folge-1-therapie-und-praxis/wdr/

    Folge 140: Anfangen
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Till Raether und Alena Schröder schreiben Bücher und journalistische Texte. In ihrem Entlastungs-Podcast für Autor*innen reden sie darüber, was am Schreiben schwierig ist und wie man es sich leichter macht. Mehr unter: www.tillraether.de www.beschreiber.de/alena-schroeder/ Intro und Outro: "Superstars Emerge" by Doxent Zsigmond

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