O-Ton Onkologie

MedTriX GmbH

In O-Ton Onkologie wird alles diskutiert, was mit Krebs zu tun hat: Wir berichten von Neuigkeiten aus Diagnostik und Therapie, stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor oder diskutieren praxisrelevante News von ausgewählten Kongressen. Aktuelle Folgen behandeln moderne Krebstherapien, wichtige Leitlinien-Updates oder die palliativmedizinische Versorgung. Wir integrieren interessante Themen, die in der Praxis oft zu kurz kommen, wie supportive Therapien, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Onkologie und die Psychoonkologie. Moderiert wird der Podcast von Redakteurinnen und Redakteuren des Journal Onkologie und der Medical Tribune Onkologie•Hämatologie aus der MedTriX Group. Wiederkehrende Stimmen sind Antje Blum, Dr. Astrid Heinl, Elisa Breuer, Dr. Judith Besseling und Jochen Schlabing. Wir sprechen mit Expert:innen aus der Onkologie und Hämatologie, darunter regelmäßig international bekannte Gäste. Durch die interdisziplinäre Ausrichtung kommen neben Onkolog:innen auch Allgemeinmediziner:innen und in speziellen Folgen Patient:innen zu Wort. So kombinieren wir wissenschaftliche Tiefe mit Praxisrelevanz.

  1. 27. Mai

    Kindertrauer

    Wenn ein Elternteil an Krebs erkrankt oder stirbt, bricht für Kinder eine Welt zusammen. Doch wie viel Wahrheit verträgt ein Kind? Und wie findet man die richtigen Worte, wenn man selbst kaum sprechen kann? In dieser Folge von O-Ton Onkologie spricht Dr. Astrid Heinl (stellv. Chefredakteurin vom Journal Onkologie) mit Tanja Hagl, Fachkraft für Palliativpflege und Hospizarbeit sowie Trauerbegleiterin für Kinder und Jugendliche beim Christophorus Hospizverein Erding, über den einfühlsamen Umgang mit Kindertrauer und warum offene, ehrliche Kommunikation der wichtigste Schutz ist, den Erwachsene Kindern in dieser Zeit geben können. Ehrlich statt romantisierend – wie Kinder Trauer verstehen Kinder spüren früh, wenn etwas nicht stimmt, lange bevor Erwachsene das Gespräch suchen. Tanja Hagl erklärt, warum es so wichtig ist, Kinder frühzeitig und altersgerecht in die Situation einzubeziehen: sachlich, ohne Euphemismen wie „einschlafen“ oder „hinübergehen“, und mit Raum für alle Gefühle. Ob Rückzug, Wut oder scheinbare Gleichgültigkeit: Jede Reaktion ist in Ordnung. Entscheidend ist, dass Kinder wissen, dass sie gesehen werden, nicht schuld sind und jederzeit fragen dürfen. Begleitung, die bleibt – die Arbeit der Trauerbegleiter:innen Die Begleitung durch den Christophorus Hospizverein beginnt oft schon während der Erkrankung und endet nicht mit dem Tod des Elternteils. Die Arbeit ist individuell und flexibel, immer am Bedarf der Familie orientiert: von einmal wöchentlich bis hin zu intensiver Begleitung in der Sterbephase. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen einen gesunden Trauerprozess zu ermöglichen und langfristige Traumata zu verhindern. Denn wer Trauer durchlebt, muss sie nicht verdrängen. https://www.journalonko.de/podcast/o-ton-onkologie https://bit.ly/3NJPbAC Diese Podcast-Staffel wird ermöglicht durch Fortimel - medizinische Trinknahrung. Wir danken unserem Partner für die Unterstützung der Produktion dieses Audio-Formats. Unsere Sponsoring-Partner haben keinen Einfluss auf die Inhalte. Fortimel Trinknahrungen sind Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät). Zum Diätmanagement bei krankheitsbedingter Mangelernährung. Nur unter ärztlicher Aufsicht verwenden.

    Kindertrauer
  2. 13. Mai

    Sarkome: Theranostik, FAP-gerichtete Therapie und ADCs

    Sarkome sind eine sehr heterogene Gruppe von Tumoren mit über 70 verschiedenen bösartigen Subtypen. Sie machen zusammen gerade einmal 1% aller Krebserkrankungen aus. Genau diese Seltenheit und Vielfalt macht sie zu einer der größten Herausforderungen der modernen Onkologie. In dieser Folge von O-Ton Onkologie spricht Dr. med. vet. Astrid Heinl, stellvertretende Chefredakteurin des Journal Onkologie, mit zwei Expert:innen auf diesem Gebiet: Privatdozentin Dr. Joanna Szkandera von der Universität Graz und Privatdozent Dr. Rainer Hamacher, Oberarzt am Westdeutschen Tumorzentrum des Universitätsklinikums Essen. Gemeinsam beleuchten sie, warum klassische systemische Therapien in der Sarkom-Therapie an ihre Grenzen stoßen und in welche Richtung die Forschung geht: hin zu präzisionsmedizinischen Strategien wie Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs), FAP-gerichteten Radioligantentherapien und Theranostik. Weiterführende Informationen: https://tumorforschung.uk-essen.de/spezialsprechstunden/sarkome-gist/ https://www.sarkome.de/kalender/sarkomkonferenz-2026-berlin https://www.medmedia.at/krebs-hilfe/krebshilfe/der-schluessel-zur-erfolgreichen-sarkomtherapie/ https://www.uniklinikumgraz.at/inneremedizin/onkologie https://www.myscience.at/news/wire/musculo_skeletal_oncology_praesidentin_joanna_szkandera-2023-medunigraz https://www.journalonko.de/sarkome/patienten-rundumblick https://bit.ly/3NJPbAC Diese Podcast-Staffel wird ermöglicht durch Fortimel - medizinische Trinknahrung. Wir danken unserem Partner für die Unterstützung der Produktion dieses Audio-Formats. Unsere Sponsoring-Partner haben keinen Einfluss auf die Inhalte. Fortimel Trinknahrungen sind Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät). Zum Diätmanagement bei krankheitsbedingter Mangelernährung. Nur unter ärztlicher Aufsicht verwenden.

    Sarkome: Theranostik, FAP-gerichtete Therapie und ADCs
  3. 29. Apr.

    PRO: subjektive Daten, objektiver Nutzen

    In dieser Folge von O-Ton Onkologie sprechen Dr. Judith Besseling und Jochen Schlabing mit PD Dr. Markus Schuler, Vorsitzender des DGHO-Arbeitskreises Patient Reported Outcomes, über die wachsende Bedeutung von patientenberichteten Endpunkten in Hämatologie und Onkologie. Dr. Schuler erläutert, was unter PROs zu verstehen ist: Daten, die direkt von Patient:innen selbst stammen – zu Symptomen, Nebenwirkungen und Lebensqualität – und die nicht durch Ärzt:innen oder Untersuchende interpretiert werden. Er erklärt, warum diese Form der Rückmeldung immer wichtiger wird und wie sie zu einem relevanten Studienendpunkt wurde. Im Gespräch geht es auch um Unterschiede zwischen wissenschaftlichen Studien und dem klinischen Alltag, um die Akzeptanz solcher Fragebogen bei Patient:innen und Mediziner:innen sowie um praktische Fragen der Implementierung – etwa Adhärenz, Datenschutz oder zeitliche Belastung. Dr. Schuler beschreibt konkrete Anwendungen, etwa einen digitalen Ernährungsbegleiter, der Patient:innen bei Ernährungsproblemen während der Therapie unterstützten kann. Zudem berichtet er über die Arbeit des DGHO-Arbeitskreises. Weiterführende Informationen: https://www.dgho.de/arbeitskreise/p-z/patient-reported-outcomes-pro https://ernaehrungsbegleiter.de/ https://bit.ly/3NJPbAC Diese Podcast-Staffel wird ermöglicht durch Fortimel - medizinische Trinknahrung. Wir danken unserem Partner für die Unterstützung der Produktion dieses Audio-Formats. Unsere Sponsoring-Partner haben keinen Einfluss auf die Inhalte. Fortimel Trinknahrungen sind Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät). Zum Diätmanagement bei krankheitsbedingter Mangelernährung. Nur unter ärztlicher Aufsicht verwenden.

    PRO: subjektive Daten, objektiver Nutzen
4,2
von 5
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In O-Ton Onkologie wird alles diskutiert, was mit Krebs zu tun hat: Wir berichten von Neuigkeiten aus Diagnostik und Therapie, stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor oder diskutieren praxisrelevante News von ausgewählten Kongressen. Aktuelle Folgen behandeln moderne Krebstherapien, wichtige Leitlinien-Updates oder die palliativmedizinische Versorgung. Wir integrieren interessante Themen, die in der Praxis oft zu kurz kommen, wie supportive Therapien, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Onkologie und die Psychoonkologie. Moderiert wird der Podcast von Redakteurinnen und Redakteuren des Journal Onkologie und der Medical Tribune Onkologie•Hämatologie aus der MedTriX Group. Wiederkehrende Stimmen sind Antje Blum, Dr. Astrid Heinl, Elisa Breuer, Dr. Judith Besseling und Jochen Schlabing. Wir sprechen mit Expert:innen aus der Onkologie und Hämatologie, darunter regelmäßig international bekannte Gäste. Durch die interdisziplinäre Ausrichtung kommen neben Onkolog:innen auch Allgemeinmediziner:innen und in speziellen Folgen Patient:innen zu Wort. So kombinieren wir wissenschaftliche Tiefe mit Praxisrelevanz.

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