Hinter der Schlagzeile

Eintauchen in die Welt der aktuellen Ereignisse. Joëlle Weil und Stefan Bühler, zusammen mit Top-Journalisten von CH Media, bringen dreimal wöchentlich tiefgründige Analysen, exklusive Recherchen und spannende Diskussionen zu den wichtigsten Themen der Schweiz und der Welt. Egal ob Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur – wir beleuchten die Hintergründe und liefern fundierte Einblicke. Jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen! #Nachrichten #Schweiz #Welt #Aktuell #Politik #Wirtschaft #Recherche #CHMedia

  1. vor 18 Std.

    Michelin oder Gault Millau: Wem vertraut man beim Essen?

    Nach der Sternevergabe vom 2. November stellt sich vor allem für Gäste die Frage, welcher Führer zählt. Dazu kommen Online-Bewertungen, die das Bild verzerren können. Michelin bewertet mit ein bis drei Sternen und führt zusätzlich die Kategorie «Bib Gourmand» für Lokale mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Gault Millau vergibt Punkte, 20 davon gibt es in der Schweiz nicht. Ein Sternelokal liegt bei rund 16 Punkten, zwei Sterne entsprechen wahrscheinlich 18, drei 19. Michelin gehört zu einem Reifenhersteller, Gault Millau zum Medienhaus Ringier. Für Köche ist der Stern das Ziel. Christian Berzins, Gastro-Kritiker bei CH Media, sagt: «Ein Stern, zwei Sterne, drei Sterne ist die Krönung.» Michelin trete diskret auf, Gault Millau suche über seinen Online-Kanal die Öffentlichkeit. In Italien zieht Berzins mehrere Führer bei: Steht ein Lokal nur in einem, macht ihn das misstrauisch. Tripadvisor müsse man sehr genau lesen, im Ausland schaue er auf Bewertungen Einheimischer. Wie unterscheiden sich die Führer im Auftritt? Was bedeutet ein Stern für Köche? Wie verlässlich sind Online-Bewertungen?   Mehr Artikel zum Thema: Michelin-Sterne 2026: Zentralschweiz hat erstmals ein Drei-Sterne-Restaurant«The Japanese» im Chedi Andermatt mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler  Host und Produzentin: Joëlle Weil  Gast: Christian Berzins  Kontakt: podcast@chmedia.ch

  2. vor 1 Tag

    Abstimmung: Schweizer Waffen für die Nato - nicht aber für die Ukraine

    Darf die Schweizer Rüstungsindustrie künftig mehr Waffen ins Ausland liefern? Am 29. November entscheidet die Stimmbevölkerung über eine Lockerung des Kriegsmaterialgesetzes. Doch ausgerechnet die Ukraine, deren Verteidigung den Streit um Schweizer Waffenexporte neu entfacht hat, dürfte davon kaum profitieren. Sturmgewehre, Panzer, Flugabwehrsysteme und Munition: Die Schweizer Rüstungsindustrie produziert Kriegsmaterial für Armeen vieler anderer Staaten. Doch wer Schweizer Waffen kauft, darf sie nicht einfach an andere Länder weitergeben. Das sorgte nach dem russischen Angriff auf die Ukraine für internationale Kritik. So wollten etwa Deutschland und Dänemark Rüstungsgüter aus Schweizer Produktion an die Ukraine liefern – doch der Bundesrat verweigerte die Zustimmung. Nun sollen die Exportregeln gelockert werden. Bestimmte Länder könnten künftig auch dann Schweizer Waffen erhalten, wenn sie sich in einem bewaffneten Konflikt befinden. Zudem soll der Bundesrat mehr Entscheidungsspielraum bekommen. Die Befürworter wollen damit die Schweizer Rüstungsindustrie stärken, die Gegner warnen vor einer gefährlichen Aufweichung der Exportkontrollen. Wie kam es zu dieser Kehrtwende, nachdem die Schweiz ihre Regeln vor wenigen Jahren erst verschärft hatte? Weshalb profitieren die NATO-Staaten von der Reform, die Ukraine aber kaum? Und wie wichtig ist die Rüstungsindustrie überhaupt für die Schweiz? Darüber spricht Stefan Bühler im Podcast «Hinter der Schlagzeile» mit Inlandredaktor Christoph Bernet. Er erklärt die bewegte Geschichte des Kriegsmaterialgesetzes, die drei wichtigsten Änderungen der Vorlage und weshalb die Abstimmung vom 29. November knapp werden könnte.Mehr zum Thema: Kriegsmaterial: Gegner werfen Parmelin Wortbruch vorRegeln für Waffenexport werden gelockert – die wichtigsten Antworten  Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan BühlerGast: Christoph BernetKontakt: podcast@chmedia.ch

  3. 28. Okt.

    Wer folgt auf SVP-Bundesrat Parmelin? Warum ein Berner plötzlich gute Karten hat

    Sechs SVP-Politiker und eine SVP-Politikerin wollen Bundesrat werden, ein achter zögert noch. Im Rennen um die Nachfolge von Guy Parmelin könnte ausgerechnet ein Kandidat aus dem Kanton Bern zum Zug kommen. Warum das so ist und weshalb Thomas Aeschi ein Problem hat, erklärt Francesco Benini im Podcast «Hinter der Schlagzeile». Die Anmeldefrist ist abgelaufen, doch die SVP hat noch immer acht mögliche Kandidaten für die Nachfolge von Guy Parmelin. Sieben haben sich offiziell ins Rennen begeben, während Fraktionschef Thomas Aeschi weiter zögert. Und das, obwohl er seit Jahren zu den einflussreichsten Figuren der Partei gehört. Für Francesco Benini, Blattmacher der «Schweiz am Wochenende», ist derzeit ein anderer Mann besonders aussichtsreich: der Berner Regierungsrat Pierre Alain Schnegg. «Ich habe das Gefühl, es spricht einiges für ihn», sagt Benini im Gespräch mit Podcast-Host Stefan Bühler. Schnegg könnte der SVP helfen, den Anspruch der Westschweiz auf einen Bundesratssitz zu erfüllen. Allerdings käme er aus demselben Kanton wie Bundesrat Albert Rösti. Auch der Tessiner Marco Chiesa und der Aargauer Regierungsrat Jean-Pierre Gallati könnten noch eine wichtige Rolle spielen. Letzterer geniesst über die Parteigrenzen hinweg Anerkennung, während seine Eigenständigkeit in der SVP-Spitze nicht überall gut ankommt. Wen setzt die SVP auf ihr offizielles Ticket? Riskiert sie mit zwei Hardlinern eine wilde Wahl? Und was muss ein neuer Bundesrat mitbringen, um sich in der Regierung durchzusetzen? Darüber diskutieren Stefan Bühler und Francesco Benini in der neuen Folge von «Hinter der Schlagzeile».Mehr zum Thema: SVP-Bundesratskandidaten: Die verrückten Stunden vor dem TorschlussDas Parlament darf sich von der SVP nicht erpressen lassen Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan BühlerGast: Francesco BeniniKontakt: podcast@chmedia.ch

  4. 21. Okt.

    Papst Leo und der Lungenkrebs: Krankheit wird zum Politikum

    Papst Leo spricht offen über seine Krebserkrankung und die Operation. Dafür wird er stark gelobt. Das wirft aber auch die Frage auf, wie Gesellschaft und Politik mit schweren Krankheiten umgehen. Der Vatikan informierte über Diagnose und Operation ungewöhnlich transparent, die Entwicklung liess sich fast in Echtzeit verfolgen. Das ist ein ganz neuer Trend, den man bei Kirche beobachten kann. Bei Politikern wie Joe Biden oder Wladimir Putin bleibt es bei Spekulationen, weil Krankheit dort als Schwäche gilt. Jonas Rippstein von der CH Media Kulturredaktion sagt: «Es ist gut, dass der Vatikan das kommuniziert, dass das publik ist, weil das auch Krankheiten entstigmatisiert.» Problematisch findet er die Kampfrhetorik: Auch die verstorbene amerikanische Kulturkritikerin Susan Sontag habe kritisiert, dass aus Krankheit eine Erzählung vom Gewinnen und Verlieren gemacht werde. Weshalb gilt Transparenz beim Papst als Stärke, bei Politikern aber als Risiko? Was bedeutet die Kampfrhetorik für Menschen, die ihren «Kampf» verlieren? Steckt hinter der offenen Kommunikation des Vatikans ein politisches Kalkül? Mehr Artikel zum Thema: Warum Krankheit immer eine politische Erzählung ist Erster öffentlicher Auftritt nach Krebs-OP: Papst hält Sonntagsgebet   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle WeilGast: Jonas RippsteinKontakt: podcast@chmedia.ch

Info

Eintauchen in die Welt der aktuellen Ereignisse. Joëlle Weil und Stefan Bühler, zusammen mit Top-Journalisten von CH Media, bringen dreimal wöchentlich tiefgründige Analysen, exklusive Recherchen und spannende Diskussionen zu den wichtigsten Themen der Schweiz und der Welt. Egal ob Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur – wir beleuchten die Hintergründe und liefern fundierte Einblicke. Jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen! #Nachrichten #Schweiz #Welt #Aktuell #Politik #Wirtschaft #Recherche #CHMedia

Mehr von CH Media Podcast

Das gefällt dir vielleicht auch