Über Israel und Palästina sprechen

Shai Hoffmann

Willkommen bei 'Über Israel und Palästina sprechen', dem Podcast, der die Vielfalt der Meinungen zu diesem komplexen Thema in unserer deutschen Gesellschaft hörbar macht. Begleitet uns auf einer Reise durch Perspektiven von Expert*innen, Lehrkräften und Pädagog*innen – mit und ohne Betroffenheitsperspektive – und taucht ein in den facettenreichen Nahostkomplex. Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung. Impressum: https://www.gesellschaftimwandel.org/impressum

  1. vor 16 Std.

    Reupload: Aus der Debatte gefallen – Hanno Hauenstein über politische Tabus und mediale Leerstelle Palästina

    In dieser Folge “Über Israel und Palästina sprechen” spreche ich mit Hanno Hauenstein über strukturelle Probleme in der deutschen Berichterstattung zu Israel und Palästina – und über die Leerstellen, die dabei immer wieder sichtbar werden. Hanno Hauenstein ist freier Journalist, Kulturkritiker und Autor. Er schreibt u. a. für Haaretz, The Guardian, taz, +972 Magazine und ZEIT Online – mit einem besonderen Fokus auf Erinnerungspolitik, Staatsräson und den medialen Umgang mit Israel und Palästina. Er hat Philosophie und Literaturwissenschaften in Berlin studiert und war als research fellow an der Tel Aviv Universität tätig. Im Rahmen eines IPG Fellowships war er beim israelischen Nachrichtensender i24NEWS tätig und bis 2023 Kulturredakteur der Berliner Zeitung. Im Gespräch geht es um seine persönliche Beziehung zur Region, um israelische Innenpolitik – und um die Rolle rechter Medien wie Channel 14. Wir sprechen über die sprachlichen und politischen Leerstellen in der deutschen Nahost-Berichterstattung, die Ausblendung palästinensischer Stimmen und die Tabuisierung legitimer Kritik. Auch die deutsche Staatsräson, Erinnerungspolitik und der Umgang mit einem möglichen Genozid-Urteil des IGH stehen im Fokus. Ein Gespräch über journalistische Verantwortung, politische Rhetorik – und die Frage, wie Berichterstattung aussehen könnte, wenn wir wirklich hinschauen würden. Gast: Hanno Hauenstein Host: Shai Hoffmann  Links : https://www.instagram.com/hahauenstein/?hl=de ⁠https://hannohauenstein.substack.com⁠  – ⁠https://www.972mag.com/jenin-tulkarem-west-bank-refugee-camps-iron-wall/⁠ ⁠https://www.rosalux.de/news/id/53553/israels-drecksarbeit-und-die-deutsche-staatsraeson⁠⁠www.theguardian.com/commentisfree/2025/may/24/germany-nazi-past-gaza-media-prize-state⁠⁠https://www.deutschlandfunkkultur.de/kommentar-israel-gaza-deutschland-presse-schweigen-100.html⁠⁠https://jacobin.de/artikel/gaza-voelkermord-deutschland-hanno-hauenstein⁠ – Neuer Podcast: "Nullpunkt" Im Gespräch zitiert: – ⁠https://theintercept.com/2024/02/05/axel-springer-israel-settlement-profit/⁠ – ⁠https://www.972mag.com/bild-german-media-netanyahu-bibileaks/⁠ Danke an Simon Eichinger (Postproduktion), Jordi Kuragari (Video-Snippets), Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion).Ein Projekt von Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

  2. 14. Aug.

    Reupload: Zwischen Völkerrecht und Realität – Prof. Dr. Nora Markard über das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs und die Zukunft des Multilateralismus

    In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Nora Markard, Juristin und Professorin für internationales Öffentliches Recht an der Universität Münster. Sie forscht zu Völkerrecht, Menschenrechten und Flucht, ist Mitbegründerin der „Refugee Law Clinic Hamburg“ und eine der profiliertesten Stimmen in Deutschland, wenn es um die Verteidigung von Menschenrechten und internationalen Rechtsnormen geht. Wir sprechen über das aktuelle Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH), das Israel verpflichtet, die Zivilbevölkerung in Gaza zu schützen – und über die Frage, was dieses Urteil juristisch, politisch und moralisch bedeutet. Außerdem geht es um die Rolle der UN, die Funktionsweise ihrer Organe und die Kritik an ihrer Handlungsfähigkeit, insbesondere im Umgang mit Israel und Palästina. Nora Markard ordnet ein, was das Gutachten für Drittstaaten wie Deutschland bedeutet, welche Verantwortung sich daraus ergibt und wie Völkerrecht und politische Realität zunehmend auseinanderdriften. Wir sprechen über den Wert internationaler Rechtsprechung, auch wenn sie scheinbar folgenlos bleibt – und darüber, wie ein erneuertes Verständnis von Recht, Empathie und Verantwortung aussehen könnte. Eine Folge über die Grenzen und die Kraft des Völkerrechts, über Multilateralismus im Krisenmodus und die Frage, wie juristische Sprache gesellschaftlich wirksam werden kann. Gast: Prof. Dr. Nora Markard Host: Shai Hoffmann Links: ⁠https://www.instagram.com/noramarkard/?hl=de⁠ https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/politikwissenschaft/jura_not_alone-17962.html?srsltid=AfmBOort1vMEAZvn0JzTcO0uvPy-DD0QnufCWqb393b1PqeeIchTiCza Das IGH-Gutachten zu UNRWA vom 22. Oktober 2025: ⁠https://www.icj-cij.org/case/196⁠ Eine kurze Analyse des israelischen Völkerrechtlers Eliav Lieblich: ⁠https://www.justsecurity.org/123215/icj-advisory-opinion-israel-unrwa/⁠ Zur Kritik am UN-Menschenrechtsrat: ⁠https://dgvn.de/meldung/dieser-oder-keiner-der-un-menschenrechtsrat⁠ Eine kritische israelische Perspektive zur Lage des Völkerrechts: ⁠https://verfassungsblog.de/farewell-to-the-rules-based-order/⁠  Vielen Dank an Jordi Kuragari (Video-Snippets), Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion) sowie Simon Eichinger (Postproduktion) Ein Projekt von Gesellschaft im Wandel gGmbH, mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung. Schön, dass ihr dabei wart – folgt dem Podcast, bewertet ihn und teilt die Folge gern mit anderen!

  3. 7. Aug.

    „Our Time Is Now“ – Luzia Geier über Zohran Mamdani, New York und progressive Politik zum Abgucken?

    In dieser Folge spreche ich mit Luzia Geier über Zohran Mamdani, seinen politischen Aufstieg in New York und die Frage, was sein Erfolg über progressive Politik in den USA erzählt. Luzia lebt seit mehr als zehn Jahren in den USA, war US-Korrespondentin der dpa in Washington und berichtet heute wieder als freie Journalistin aus New York. In ihrem neuen Buch Our Time Is Now — Zohran Mamdani: Wie Mut, Haltung und Menschlichkeit Politik verändern können erzählt sie die Geschichte eines überraschenden Wahlerfolgs und ordnet ein, welche Impulse daraus für demokratische Bewegungen entstehen können. Mamdanis Wahlkampf war ungewöhnlich: er verband lokale Sozialpolitik, linke Strategie und eine unerwartete Allianz mit liberalen Zionisten, begleitet von heftigen Debatten um seine Positionen zu Israel und Palästina. Am Ende stand ein Ergebnis, das viele nicht für möglich gehalten hatten. Auch hierzulande stellen sich Politiker*innen in Anbetracht bevorstehender Wahlen die Frage, welche Strategien sie für ihren Wahlkampf ableiten können. Gast: Luzia GeierHost: Shai Hoffmann Links: https://www.instagram.com/luzia.geier/ https://bastei-luebbe.de/Buecher/Sachbuecher/Our-Time-Is-Now/9783869951744 https://krautreporter.de/newsletter https://krautreporter.de/politik-und-macht/6470-was-die-grunen-von-zohran-mamdani-lernen-wollen-und-was-nicht?shared=ddbbaa8f-b490-451d-9fed-631b58dcfaa0&utm_campaign=share-url&utm_medium=member-url https://hpd.de/artikel/sozialistische-buergermeister-new-york-erstes-deutschsprachiges-buch-ueber-zohran-mamdani-erschienen-24143 Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung Tausend Dank an das ganze Team! Redaktion: Video: Jordi Kuragari · Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger und Anna Janina Meyer ·  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an podcast@gesellschaftimwandel.org

  4. 31. Juli

    „Hilfe, die nicht ankommt" – Riad Othman von medico international über humanitäre Arbeit in Gaza und der Westbank

    In dieser Folge spreche ich mit Riad Othman über die humanitäre Lage in Gaza! Wir analysieren die Bedingungen für Hilfslieferungen und die Frage, warum Hilfe oft nicht dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Riad ist Nahostreferent bei medico international und arbeitet seit 2016 von Berlin aus zu Israel und Palästina. Zuvor hat er das medico-Büro in Jerusalem und Ramallah geleitet. Seit fast zwei Jahrzehnten beschäftigt er sich damit, unter welchen politischen und rechtlichen Bedingungen humanitäre Hilfe in Krisengebieten überhaupt möglich ist. Anlass der Folge ist der aktuelle IPC-Bericht vom Juli 2026 der zwar leichte Verbesserungen zeigt, aber zugleich warnt, dass rund zwei Drittel der Bevölkerung weiterhin unter akuter Ernährungsunsicherheit leiden. Wir sprechen über den Registrierungsprozess für Hilfsorganisationen, über Dual-Use-Kontrollen an den Grenzen und darüber, welche Macht Israel über Art und Umfang der Hilfe ausübt. Außerdem geht es um Deutschlands Rolle als einer der wichtigsten Finanziers humanitärer Hilfe und die Spannung zwischen humanitären Verpflichtungen und politischer Unterstützung für Israel. Gast: Riad OthmanHost: Shai Hoffmann Links: https://www.ipcinfo.org/fileadmin/user_upload/ipcinfo/docs/IPC_Famine_Factsheet.pdf  https://www.ochaopt.org/ https://www.ipcinfo.org/ipc-country-analysis/en/?country=PSE https://www.ipcinfo.org/fileadmin/user_upload/ipcinfo/docs/1_IPC_Gaza_Strip_Acute_Food_Insecurity_Malnutrition_Apr_Dec2026_Special_Snapshot.pdf https://www.emro.who.int/opt/information-resources/emergency-situation-reports.html#gaza-emergency-situation-reports https://app.un2720.org/tracking/offloaded Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung Tausend Dank an das ganze Team! Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger und Anna Janina Meyer · Video: Jordi Kuragari ·  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an podcast@gesellschaftimwandel.org

  5. 21. Juli

    „Was kommt nach der Zweistaatenlösung?“ – MENA-Experte Dr. Jan Busse analysiert den Status quo

    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Jan Busse über den israelisch-palästinensischen Konflikt, die Lage nach dem erneut angeflammten Krieg zwischen den USA und Iran und die Frage, ob die Zweistaatenlösung noch mehr ist als ein politisches Mantra. Jan ist Politikwissenschaftler an der Universität der Bundeswehr München und einer der profiliertesten deutschen Experten für Israel und Palästina. Gemeinsam mit Muriel Asseburg hat er das Standardwerk Der Nahostkonflikt: Geschichte, Positionen, Perspektiven verfasst, das inzwischen in der 14. Auflage vorliegt. Anlass der Folge ist auch Netanjahus bevorstehender Besuch im Weißen Haus und die Frage, was das über das Verhältnis zwischen Washington und Jerusalem verrät. Wir sprechen über die Blockaden im Konflikt, über mögliche Zukunftsszenarien und darüber, was passiert, wenn die Zweistaatenlösung endgültig scheitert. Gast: Dr. Jan BusseHost: Shai Hoffmann Links: https://www.unibw.de/politikwissenschaft/professuren/lehrstuhl-ikf/busse https://www.bpb.de/shop/materialien/falter/572136/der-nahostkonflikt/  https://www.chbeck.de/asseburg-busse-nahostkonflikt/product/40951196 https://www.inlibra.com/de/journal/view/issn/0946-7165  https://doi.org/10.1007/978-3-662-70217-8_26   https://www.alandforall.org/wp-content/uploads/2021/02/booklet-english.pdf  Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung Tausend Dank an das ganze Team! Postproduktion: Simon Eichinger und Anna Janina Meyer · Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas ·  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an podcast@gesellschaftimwandel.org

  6. 17. Juli

    „Ich gebe niemanden auf" – Engin Çatık über Schule, Führung und den 7. Oktober

    In dieser Folge spreche ich mit Engin Çatık über die Reaktionen nach dem  7. Oktober 2023 in seiner Schule und wie Engin und seine Kolleg*innen damit umgegangen sind. Engin ist in Berlin-Mariendorf aufgewachsen, hat Geschichte und Ethik studiert und über zehn Jahre im Berliner Bildungssystem gearbeitet, davon viele Jahre in Leitungsfunktionen. Bekannt wurde er als Schulleiter der Johanna-Eck-Schule in Schöneberg, die er aus einer Krise führte. Von Januar 2025 bis Sommer 2026 leitete er die Friedrich-Bergius-Schule in Friedenau, in die er ebenfalls nach einem Brandbrief aus dem Kollegium gerufen wurde. Im September erscheint sein Buch Ich gebe niemanden auf bei S. Fischer. Wir sprechen über seinen Ansatz, zwischen Verhalten und Mensch zu trennen, über strukturelle Herausforderungen und darüber, was Schule braucht, um mit polarisierenden Themen umzugehen. Außerdem geht es um seinen Weggang von der Bergius-Schule und seinen Wechsel in eine systemische Rolle beim Berliner Landesinstitut BLiQ. Ein hörenswertes und inspirierendes Gespräch eines Lehrers, der einen bemerkenswerten Ansatz des radikalen Vertrauens hat. Gast: Engin ÇatıkHost: Shai Hoffmann Links: https://www.urania.de/event/ich-gebe-niemanden-auf/ https://www.fischerverlage.de/buch/engin-catik-ich-gebe-niemanden-auf-9783103977783 https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/redezeit-engin-catik-100.html https://www.news4teachers.de/2026/01/nach-brandbrief-wie-schulleiter-engin-catik-eine-bereits-abgeschriebene-schule-schritt-fuer-schritt-wieder-aufbaut/ Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung.  Tausend Dank an das ganze Team! Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger und Anna Meyer ·  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an podcast@gesellschaftimwandel.org

  7. 10. Juli

    Zwischen den Fronten – Hamza Abu Howidy über sein neues Buch „Muscheln am Strand von Gaza“

    Hamza Abu Howidy ist Friedensaktivist aus Gaza. In dieser Folge spreche ich mit ihm über sein Debütbuch Muscheln am Strand von Gaza, über die Zeit nach den „We Want to Live"-Protesten und darüber, wie er heute von Deutschland aus als wichtige Stimme gegen Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus wirkt und dabei zwischen die Fronten gerät. Wir diskutieren seine Einschätzung zur aktuellen Lage in Gaza, seine scharfe Kritik an der Hamas, der israelischen Regierung und die Frage, wie sich die öffentliche Debatte in Deutschland über Israel und Palästina seit unserem letzten Podcastgespräch verändert hat. Gast: Hamza Abu HowidyHost: Shai Hoffmann Links: https://www.fischerverlage.de/buch/hamza-abu-howidy-muscheln-am-strand-von-gaza-9783103977684 https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/muscheln-am-strand-von-gaza-aufwachsen-im-gaza-der-nullerjahre https://www.fr.de/politik/palaestinenser-floh-vor-hamas-aus-gaza-jetzt-lebt-er-im-fluechtlingsheim-94370815.html https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/hamza-abu-howidy-berichtet-vom-terror-der-hamas-sendung-vom-20-05-2026-100.html https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/pageturner-zum-nahostkonflikt/ Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.  Tausend Dank an das ganze Team! Postproduktion: Anna Janina Meyer · Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an podcast@gesellschaftimwandel.org

  8. 3. Juli

    #Reupload: Kein legitimes Ziel – Anja Osterhaus über getötete Journalist*innen im Krieg und der Verfassung der Pressefreiheit weltweit

    In dieser Folge spreche ich mit Anja Osterhaus, Geschäftsführerin bei Reporter ohne Grenzen. Seit April 2024 verantwortet sie dort die politische Arbeit und strategische Ausrichtung. Zuvor leitete sie fast sieben Jahre das Deutschlandbüro von Oxfam als Programmdirektorin und war zuvor bei Transparency International für die Region Europa und Zentralasien zuständig. Mit einem Hintergrund in Politikwissenschaft (Berlin und Mexiko-Stadt) bringt sie jahrzehntelange Erfahrung in internationalen NGOs, im Menschenrechtsschutz und in der Pressefreiheit mit. Im Gespräch geht es um die gezielten Tötungen von Journalist*innen im Gazastreifen – aktuell am Beispiel von Anas al-Sharif und seinen Kollegen, allesReporter aus Gaza, deren Tod weltweit Schlagzeilen machte. Wir sprechen darüber, ob eine mutmaßliche Nähe zu einer Konfliktpartei jemals ein legitimer Grund für solch eine Tat sein kann, welche völkerrechtlichen Schutzmechanismen eigentlich greifen müssten und wie realistisch eine unabhängige internationale Aufklärung ist.  Außerdem diskutieren wir, wie Reporter ohne Grenzen vergleichbare Fälle weltweit einordnet, welche Rolle internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen dabei spielen – und was passieren müsste, damit Pressefreiheit auch in Kriegs- und Krisengebieten konsequenter verteidigt wird und wie es um die Pressefreiheit in Deutschland und der Welt steht. Gast: Anja Osterhaus Host: Shai Hoffmann Links und mehr: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/rsf-verurteilt-gezielte-toetungen-in-gaza https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/neue-rsf-geschaeftsfuehrung-ist-komplett https://www.tagesspiegel.de/internationales/israel-totet-bekannten-journalisten-in-gaza-gegen-al-sharif-wurde-zuletzt-eine-regelrechte-kampagne-gefuhrt-14159960.html https://www.br.de/mediathek/podcast/br24-medien/pressefreiheit-wie-koennen-wir-sie-retten/2106020 https://taz.de/Tag-der-Pressefreiheit-2025/!6062439/ Danke an Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), Simon Eichinger (Postproduktion), sowie an Jordi Kuragari (Video-Snippets). Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.  Schön, dass ihr zugehört habt – abonniert den Podcast gern und teilt ihn mit euren Freund*innen und Familien!

Moderation und Gäste

4,8
von 5
140 Bewertungen

Info

Willkommen bei 'Über Israel und Palästina sprechen', dem Podcast, der die Vielfalt der Meinungen zu diesem komplexen Thema in unserer deutschen Gesellschaft hörbar macht. Begleitet uns auf einer Reise durch Perspektiven von Expert*innen, Lehrkräften und Pädagog*innen – mit und ohne Betroffenheitsperspektive – und taucht ein in den facettenreichen Nahostkomplex. Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung. Impressum: https://www.gesellschaftimwandel.org/impressum

Das gefällt dir vielleicht auch