For Professional Investors Only

Christoph Fröhlich & Malte Dreher

"For Professional Investors Only" ist der Podcast für alle, die professionell investieren – und verstehen wollen, wie Entscheidungen wirklich entstehen. Malte Dreher (Chefredakteur private banking magazin) und Christoph Fröhlich (Chefredakteur DAS INVESTMENT) sprechen mit Portfoliomanagern, CIOs, Family Offices, institutionellen Investoren und ausgewählten Branchenexperten über Märkte, Strategien und strukturelle Veränderungen im Asset Management und Private Banking. Im Mittelpunkt stehen nicht Produkte oder Kaufempfehlungen, sondern Entscheidungslogiken: Asset Allocation, Risikomanagement, systematische und aktive Ansätze, Private Markets, ETFs, regulatorische Entwicklungen, Nachwuchs- und Strukturfragen der Branche. Jede Folge verbindet persönliche Beobachtungen „on the road“ – aus Konferenzen, Gesprächen und dem Redaktionsalltag – mit Einordnung aus journalistischer und praktischer Perspektive. "For Professional Investors Only" ist nah an der Praxis – und offen für alle, die tiefer verstehen wollen, wie professionelles Investieren heute funktioniert.

  1. vor 6 Tagen

    "Wollen wir noch miteinander?" – was ein Exit mit Unternehmerfamilien macht

    Ein Esstisch, drei Generationen, ein Anwalt, ein Steuerberater und die Frage, wer hier eigentlich entscheidet. Thomas Borghardt, Vice Chairman beim Multi Family Office Qcoon-Invest und zuvor elf Jahre Vorstand der Hamburger Privatbank Marcard, Stein & Co, spielt mit Malte Dreher eine komplette Familienratssitzung durch. Kein Interview, sondern ein Kabinettstück: Familie Schmidt, Unternehmensverkauf, drei Generationen mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen davon, was mit dem Geld passieren soll. Dabei räumt Borghardt mit einem der beliebtesten Begriffe der Branche auf: Next Gen sei keine Altersfrage, sondern die Frage, wer in naher Zukunft Verantwortung übernehmen soll, darf oder will. Er erklärt, warum der Familienrat ein Safe Space sein muss und keine Kampfzone konkurrierender Beraterlager. Warum eine Familienverfassung nie fertig ist. Und warum nach dem Firmenverkauf der eigentliche Stresstest erst beginnt: „Verkaufst du die Firma und da liegt im Wesentlichen Geld auf dem Tisch, dann musst du Purpose neu verhandeln." Es geht um Rendite gegen Impact, um Eheverträge als hochemotionalen Prozess, um Mediation und traumasensible Begleitung und um die Frage, woran man zwei Jahre später sofort erkennt, ob die Governance trägt. Am Ende steht ein Satz, der die ganze Arbeit zusammenfasst: „Purpose ist Familienfrieden." Ach ja: Wein gibt es bei so einer Sitzung nicht. „Da wird gearbeitet."

    "Wollen wir noch miteinander?" – was ein Exit mit Unternehmerfamilien macht
  2. 28. Okt.

    „Da kommt nur Schrott bei raus" - der vielleicht ehrlichste Private-Markets-Talk des Jahres

    Fürstentümer oder Demokratisierung – unter diesem Titel diskutierten auf dem private banking kongress vier Profis über die Zukunft der Privatmärkte. Herausgekommen ist die vielleicht ehrlichste Private-Markets-Debatte des Jahres. Julien Zornig (Astorius), Christian Jasperneite (M.M. Warburg), Friedrich Osterhoff (Kontora Family Office) und Patrick Hahn (Union Investment) nehmen auseinander, was die Branche sich seit Jahren erzählt. Über hundert neue Eltifs kamen 2025 auf den Markt – und trotzdem bleibt der große Durchbruch aus. Warum? Jasperneite hält eine seriöse Fondsauswahl bei dieser Produktflut schlicht für unmöglich. Zornig nennt den Retail-Vorstoß den größten Reputationsschaden der Branche und erklärt, warum er selbst kein Eltif aufgelegt hat. Osterhoff rechnet vor, ab wann Strukturkosten den Vorteil der Anlageklasse auffressen. Und Patrick Hahn, der Einzige mit einem Produkt für die Breite, hält dagegen. Dazu: Gating als Feature statt Bug, der Fall Partners Group, die Konzentration des Kapitals bei Milliardenfonds und die Frage, welche Private-Markets-Quote wirklich sinnvoll ist. Das Publikum stimmte live mit ab – die Ergebnisse gibt es in der Folge. Eine Stunde Klartext für alle, die beraten, selektieren oder allokieren. Kleine Triggerwarnung: Es wird stellenweise deutlich. Moderation: Christoph Fröhlich und Malte Dreher. Ein Podcast von DAS INVESTMENT und private banking magazin. Risikohinweis: Die Inhalte dieses Podcasts beinhalten keine Kaufempfehlungen, sondern dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung. Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.

    „Da kommt nur Schrott bei raus" - der vielleicht ehrlichste Private-Markets-Talk des Jahres
  3. 23. Okt.

    Wer beim Bitcoin-ETP alles mitverdient

    Ein Klick im Depot, und dahinter arbeiten vier Parteien. Wer einen Bitcoin-ETP kauft, löst eine Kette aus Market Maker, Authorized Participant, Treuhänder und Verwahrer aus. Aber wer verdient dabei eigentlich mit? Und warum kostet dasselbe Bitcoin-Exposure bei einem Anbieter 0,15 Prozent im Jahr und beim nächsten 1,0 Prozent? Christoph Fröhlich hat Dirk Heß gefragt, Geschäftsführer von nxtAssets. Heß kommt aus der klassischen Verpackungsindustrie des Kapitalmarkts — über 20 Jahre Goldman Sachs und Citi, Optionsscheine, Zertifikate, Verbriefung. Heute emittiert er Krypto-ETPs mit Gesellschaftern wie der Deutschen Börse, Commerzbank, Vontobel und flatexDEGIRO im Rücken. Im Gespräch wird es konkret: Wie entsteht am Montagmorgen ein belastbarer Preis, wenn Bitcoin am Wochenende abgestürzt ist? Was passiert im Insolvenzfall mit den hinterlegten Coins? Ist die Verwahrung in Deutschland wirklich ein Sicherheitsargument oder nur ein gutes Argument für Anlageausschüsse? Heß antwortet offen. Und er erklärt, warum sein Haus ein Produkt für 1,0 Prozent im Regal behält, obwohl es dasselbe für einen Bruchteil kann. Dazu: der direkte Vergleich zwischen Gold-ETC und Bitcoin-ETP, die geplante Änderung bei der einjährigen Haltefrist, Frank Thelens Bitcoin-Ausstieg aus Angst vor Quantencomputern und das Argument für Krypto-ETPs, das Heß von einem alten Bitcoin-Hasen gehört hat. Eine gute halbe Stunde Maschinenraum. Risikohinweis: Die Inhalte dieses Podcasts beinhalten keine Kaufempfehlungen, sondern dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung. Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.

    Wer beim Bitcoin-ETP alles mitverdient
  4. 21. Okt.

    „Next Gen ist vorbei“ – wie Banken um die nächste Vermögensgeneration kämpfen

    Die nächste Generation erbt Milliarden. Aber erbt sie auch das Vertrauen in die Vermögensberater ihrer Eltern? Beim Live-Podcast von „For Professional Investors Only“ diskutieren fünf Experten aus Private Banking, Wealth Management und Family Governance darüber, was beim Generationswechsel wirklich zählt. Malte Dreher und Christoph Fröhlich moderieren eine lebhafte Runde mit durchaus unterschiedlichen Ansichten. Dr. Marcel Megerle stellt gleich einen der beliebtesten Begriffe der Branche infrage: „Next Gen ist vorbei!“ Statt junge Vermögende in eigene Programme zu stecken, sollten Banken lieber die Generationen miteinander ins Gespräch bringen. Vermögensverwalterin Stella Streckwall von Jovalias erklärt, warum sie Kinder frühzeitig an die Geldanlage heranführt und dabei auch schon mal Minecraft und Microsoft eine Rolle spielen. Oliver Meinschien von der UBS berichtet, warum junge Start-up-Gründer nach einem Exit völlig andere Bedürfnisse haben als Erben traditionsreicher Unternehmerfamilien. Alice Neumann von der Commerzbank und Maurice Sinram von UniCredit erläutern, weshalb Vertrauen zwar über Generationen wachsen kann, aber niemals automatisch vererbt wird. Dabei geht es auch um unbequeme Fragen: Sind die viel beworbenen Next-Gen-Programme der Banken mehr Marketing als echte Beratung? Können langjährige Familienberater auch die Interessen der Kinder vertreten? Und was passiert, wenn der Patriarch neun Prozent Rendite verlangt, die Kinder aber lieber gesellschaftliche Wirkung erzielen möchten? Eine Diskussion über Milliardenvermögen, Familienwerte, neue Ansprüche und die Zukunft einer Branche, die ihre Kunden von morgen schon heute überzeugen muss.

    „Next Gen ist vorbei“ – wie Banken um die nächste Vermögensgeneration kämpfen

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"For Professional Investors Only" ist der Podcast für alle, die professionell investieren – und verstehen wollen, wie Entscheidungen wirklich entstehen. Malte Dreher (Chefredakteur private banking magazin) und Christoph Fröhlich (Chefredakteur DAS INVESTMENT) sprechen mit Portfoliomanagern, CIOs, Family Offices, institutionellen Investoren und ausgewählten Branchenexperten über Märkte, Strategien und strukturelle Veränderungen im Asset Management und Private Banking. Im Mittelpunkt stehen nicht Produkte oder Kaufempfehlungen, sondern Entscheidungslogiken: Asset Allocation, Risikomanagement, systematische und aktive Ansätze, Private Markets, ETFs, regulatorische Entwicklungen, Nachwuchs- und Strukturfragen der Branche. Jede Folge verbindet persönliche Beobachtungen „on the road“ – aus Konferenzen, Gesprächen und dem Redaktionsalltag – mit Einordnung aus journalistischer und praktischer Perspektive. "For Professional Investors Only" ist nah an der Praxis – und offen für alle, die tiefer verstehen wollen, wie professionelles Investieren heute funktioniert.

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