Freie Rede

taz Panter Stiftung

“Freie Rede” ist ein Podcast der taz Panter Stiftung, in dem Stimmen aus den internationalen Workshops und weiteren Projekten mit kritischen Journalistinnen aus Deutschland und weltweit zu hören sind. Beispielsweise waren Teilnehmer:innen der Osteuropa- und EU-Migrationsprojekte zu Gast bei den Podcasts dieser Reihe. Die Beiträge sind auf englisch oder in Originalsprache mit deutscher Übersetzung. Die taz Panter Stiftung engagiert sich seit 2008 für unabhängige Presse und kritischen Journalismus, legt einen besonderen Wert auf den Austausch und die Vernetzung über Grenzen hinweg, sowie auf die Förderung von Nachwuchsjournalist:innen. Weitere Podcasts, die von der taz Panter Stiftung unterstützt werden, sind “Klima Update”, der von der Ökologie- und Wirtschaftsredaktion der taz produziert wird, und “Katerfrühstück”, ein Podcast der taz Panter Stiftung von und für junge Menschen.

  1. 27. Okt.

    Gen Z Decoded – Wie nutzt Gen Z Künstliche Intelligenz?

    Texte zusammenfassen, Ideen entwickeln, Informationen suchen: Künstliche Intelligenz ist für viele junge Menschen längst ein selbstverständliches Werkzeug. Doch wofür wird sie tatsächlich genutzt? Darüber sprechen Kathi und Sophie in der dritten Folge von „Gen Z Decoded“. Die beiden erzählen, wann sie auf KI-Tools zurückgreifen, ob sie sich damit auch Nachrichten oder komplexe Themen erklären lassen und welche Rolle KI in Studium und Ausbildung spielt. Auch die Frage, wie weit der Einsatz etwa bei wissenschaftlichen Arbeiten gehen darf, kommt zur Sprache. Dabei geht es nicht nur um praktische Anwendungen, sondern auch um Vertrauen: Wie zuverlässig sind Antworten einer KI? Wann überprüfen die beiden Informationen – und verändert sich durch KI langfristig die Art und Weise, wie Wissen gesucht und bewertet wird? Über die Serie: Über die Generation Z wird viel geschrieben und gemutmaßt: zu handysüchtig, zu unpolitisch, zu empfindlich, zu wenig interessiert an klassischen Nachrichten. Dabei gibt es „die junge Zielgruppe“ so gar nicht – auch innerhalb der Gen Z unterscheiden sich Informationsverhalten, Interessen und Mediennutzung erheblich. Genau hier setzt „Gen Z Decoded“ an. Statt junge Menschen von außen zu analysieren, spricht Moderatorin Pauline Tillmann mit zwei Vertreterinnen dieser Generation: Eva Katharina „Kathi“ Puschmann, 22, und Sophie Wieners, 23, beide Mitglieder der SÜDKURIER-Jugendredaktion in Konstanz. In sechs rund 15-minütigen Folgen erzählen Kathi und Sophie aus ihrem eigenen Alltag, ordnen Beobachtungen ein und hinterfragen gängige Vorstellungen über ihre Generation. Es geht nicht darum, stellvertretend für eine ganze Generation zu sprechen, sondern zwei persönliche Perspektiven sichtbar zu machen und dadurch ein differenzierteres Bild zu ermöglichen. „Gen Z Decoded“ ist eine Podcastreihe des Formats „Freie Rede“ der taz panterstiftung, die im Rahmen des Nachwuchsprojekts 2026 lokal und konstruktiv der taz panterstiftung entstanden ist.

  2. 19. Okt.

    Pressefreiheit in Indien - Zwischen Demokratie und Repression

    Uttar Pradesh, Maharashtra und Jammu & Kashmir – drei unterschiedliche Regionen in Indien, drei unterschiedliche Perspektiven auf die Pressefreiheit in ihrem Land. Diese bringen Rohit Upadhya, Vijayta Lalwani und Safeena Wani, alle drei Teil­neh­me­r:in­nen des Projekts „In Dialogue: India and Germany in a Complex Geopolitical Landscape“ der taz panterstiftung, in diesem Podcast zum Ausdruck. Rohit Upadhya lebt in Noida, Teil der Metropolregion Delhi und damit nah am politischen Zentrum Indiens. Doch räumliche Nähe bedeutet nicht automatisch Nähe zum politischen Geschehen, stellt er richtig. Oftmals geben Ministerien ihre Informationen ausschließlich über Nachrichtenagenturen heraus. Fragen sind nicht zugelassen, Jour­na­lis­t:in­nen werden von Terminen ausgeschlossen oder erhalten gar keinen Zugang. Noch drastischer ist die Situation in Jammu & Kashmir. Der anhaltende Konflikt mit Pakistan führt auch hier zu weiteren Einschränkungen der Pressefreiheit. Safeena Wani beschreibt, wie sich die Situation über die Jahre verändert hat. Elf Jour­na­lis­t:in­nen aus Indien kamen zu Beginn des Projekts „India and Germany in Dialogue“ der taz panterstiftung Ende Juni zu einem Kick-off-Workshop in Delhi zusammen. Seitdem treffen sich die Teil­neh­me­r:in­nen alle zwei Wochen bis Ende November zu digitalen Sessions und diskutieren mit Ex­per­t:in­nen über die deutsch-indischen und europäisch-indischen Beziehungen. Neben dem im Februar vereinbarten Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien geht es dabei unter anderem um Klimaschutz und Dekarbonisierung sowie um Verteidigungskooperation sowie die Berichterstattung über diese Themen. Am 21.11. wird in der taz eine Sonderbeilage mit Beiträgen der indischen Jour­na­lis­t:in­nen zusammen mit der wochentaz veröffentlicht.

  3. 13. Okt.

    Gen Z Decoded – Wem vertraut Gen Z?

    Wem kann man noch glauben, wenn journalistische Beiträge, persönliche Meinungen, Werbung und Desinformation im selben Feed auftauchen? In der zweiten Folge von „Gen Z Decoded“ sprechen Kathi und Sophie darüber, welche Quellen für sie glaubwürdig sind. Dabei geht es nicht nur um klassische Medienmarken, sondern auch um einzelne Journalist:innen, Creator:innen und Influencer:innen. Welche Rolle spielt Authentizität? Ist eine bekannte Person automatisch glaubwürdiger als eine anonyme Redaktion – oder gerade nicht? Kathi und Sophie erzählen außerdem, was passiert, wenn sich eine vermeintlich vertrauenswürdige Quelle als unzuverlässig herausstellt. Die Folge zeigt, dass Vertrauen in Medien nicht selbstverständlich ist, sondern immer wieder neu hergestellt werden muss. Über die Serie: Über die Generation Z wird viel geschrieben und gemutmaßt: zu handysüchtig, zu unpolitisch, zu empfindlich, zu wenig interessiert an klassischen Nachrichten. Dabei gibt es „die junge Zielgruppe“ so gar nicht – auch innerhalb der Gen Z unterscheiden sich Informationsverhalten, Interessen und Mediennutzung erheblich. Genau hier setzt „Gen Z Decoded“ an. Statt junge Menschen von außen zu analysieren, spricht Moderatorin Pauline Tillmann mit zwei Vertreterinnen dieser Generation: Eva Katharina „Kathi“ Puschmann, 22, und Sophie Wieners, 23, beide Mitglieder der SÜDKURIER-Jugendredaktion in Konstanz. In sechs rund 15-minütigen Folgen erzählen Kathi und Sophie aus ihrem eigenen Alltag, ordnen Beobachtungen ein und hinterfragen gängige Vorstellungen über ihre Generation. Es geht nicht darum, stellvertretend für eine ganze Generation zu sprechen, sondern zwei persönliche Perspektiven sichtbar zu machen und dadurch ein differenzierteres Bild zu ermöglichen. „Gen Z Decoded“ ist eine Podcastreihe des Formats „Freie Rede“ der taz panterstiftung, die im Rahmen des Nachwuchsprojekts 2026 lokal und konstruktiv der taz panterstiftung entstanden ist.

  4. 29. Sept.

    Gen Z Decoded – Wie informiert sich Gen Z?

    Nachrichten sind immer verfügbar – aber bedeutet das auch, dass junge Menschen besser informiert sind? In der ersten Folge von „Gen Z Decoded“ sprechen Kathi Puschmann und Sophie Wieners darüber, wie sie morgens erfahren, was in der Welt passiert und welche Rolle Social Media dabei spielt. Sie erzählen, ob sie gezielt bestimmte Medien ansteuern oder Nachrichten eher zufällig im Feed begegnen, ob sie noch ganze Artikel lesen und auf welche Medienangebote sie nicht verzichten möchten. Dabei wird deutlich: Zwischen bewusster Nachrichtennutzung und beiläufigem Scrollen gibt es viele Abstufungen. Außerdem geht es um die Frage, ob Kathi und Sophie bereit wären, für digitale journalistische Inhalte zu bezahlen – und wann aus der ständigen Verfügbarkeit von Informationen Überforderung wird. Über die Serie: Über die Generation Z wird viel geschrieben und gemutmaßt: zu handysüchtig, zu unpolitisch, zu empfindlich, zu wenig interessiert an klassischen Nachrichten. Dabei gibt es „die junge Zielgruppe“ so gar nicht – auch innerhalb der Gen Z unterscheiden sich Informationsverhalten, Interessen und Mediennutzung erheblich. Genau hier setzt „Gen Z Decoded“ an. Statt junge Menschen von außen zu analysieren, spricht Moderatorin Pauline Tillmann mit zwei Vertreterinnen dieser Generation: Eva Katharina „Kathi“ Puschmann, 22, und Sophie Wieners, 23, beide Mitglieder der SÜDKURIER-Jugendredaktion in Konstanz. In sechs rund 15-minütigen Folgen erzählen Kathi und Sophie aus ihrem eigenen Alltag, ordnen Beobachtungen ein und hinterfragen gängige Vorstellungen über ihre Generation. Es geht nicht darum, stellvertretend für eine ganze Generation zu sprechen, sondern zwei persönliche Perspektiven sichtbar zu machen und dadurch ein differenzierteres Bild zu ermöglichen. „Gen Z Decoded“ ist eine Podcastreihe des Formats „Freie Rede“ der taz panterstiftung, die im Rahmen des Nachwuchsprojekts 2026 lokal und konstruktiv der taz panterstiftung entstanden ist.

    Gen Z Decoded – Wie informiert sich Gen Z?
  5. 31. Aug.

    Unser Fenster nach Russland: Russland wählt im Krieg

    Vom 18. bis 20. September 2026 wählt Russland eine neue Staatsduma. Wie stabil ist Putins Machtvertikale – und was kommt danach? Droht nach der Wahl eine neue Mobilisierungswelle? Darüber spricht Podcasthost Tigran Petrosyan in der neuen Folge des Podcasts „Freie Rede“ mit Arnold Khachaturov, Redakteur des unabhängigen russischen Exilmediums Novaya Gazeta Europe. Khachaturov ist außerdem Soziologe und Teilnehmer des Exil-Workshops 2025 der taz Panter Stiftung. „Der Krieg bietet einen hervorragenden Vorwand, um das politische Feld endgültig zu säubern“, sagt Khachaturov. Doch auch nachdem politische Konkurrenz weitgehend ausgeschaltet ist, hält der Kreml an Wahlen fest. Khachaturov sieht darin den Versuch, politische Legitimität und Normalität zu inszenieren: Zugespitzt formuliert, könne Wladimir Putin sich noch nicht einfach zum Monarchen erklären – deshalb brauche das System weiterhin Wahlen. Eine neue Mobilisierung hält er derzeit dennoch nicht für das wahrscheinlichste Szenario: „Die Wahrscheinlichkeit einer neuen Mobilisierung liegt derzeit möglicherweise unter 50 Prozent. Ich glaube eher, dass es nicht dazu kommen wird. Aber dieses Szenario wird offenbar geprüft, und ausschließen kann man es keinesfalls.“ Osteuropa gehört zu den Schwerpunkten der taz panterstiftung, die dorthin blickt, wo der Zugang zu Informationen immer schwieriger wird – Russland und Belarus gehören dazu. Am letzten Tag im Monat erscheint eine neue Podcastfolge von „Unser Fenster nach u. a. Russland/Belarus“ im Podcastformat „Freie Rede“ der taz panterstiftung.

  6. 10. Aug.

    Exilstimmen/Voces del exilio: Kuba - nach fünf Jahren Haft, im Exil in Miami

    Der kubanische Künstler Luis Manuel Otero Alcántara spricht im Interview mit dem Exiljournalisten Mauricio Mendoza über Kunst, politische Repression und das Leben in Kuba. Otero Alcántara gehört zu den bekanntesten unabhängigen Künstlern Kubas. Als Mitbegründer der unabhängigen Künstlerbewegung San Isidro wurde er zu einer wichtigen Stimme für Meinungs- und Kunstfreiheit. Wegen seiner politischen und künstlerischen Aktivitäten wurde er wiederholt festgenommen und war mehrere Jahre in Haft. Heute lebt er im Exil. Im Gespräch erzählt er, warum es für einen schwarzen, armen Künstler ohne akademische Kunstausbildung besonders schwer ist, Anerkennung in der Kunstwelt zu finden – und warum er sich entschieden hat, seine Kunst „in den Dienst der Menschen“ zu stellen. Er spricht über staatlichen Druck, Bestechungsversuche und darüber, warum Kubaner schon früh lernen, leise zu sprechen. Ein Gespräch über Kunst als Widerstand, die Grenzen der Meinungsfreiheit und den Preis, den unabhängige Stimmen in Kuba zahlen. Ein Interview von Mauricio Mendoza für "Freie Rede", das Podcastprojekt für unabhängigen Stimmen der taz panterstiftung. Diese Podcastfolge wurde nur auf Spanisch produziert. ----- El artista cubano Luis Manuel Otero Alcántara habla en esta entrevista con el periodista en el exilio Mauricio Mendoza sobre arte, represión política y la vida en Cuba. Otero Alcántara es uno de los artistas independientes más conocidos de Cuba. Como cofundador del movimiento de artistas independientes San Isidro, se convirtió en una de las voces más destacadas en defensa de la libertad de expresión y de creación artística. Debido a su actividad política y artística, ha sido detenido en repetidas ocasiones y pasó varios años en prisión. Actualmente vive en el exilio. En la entrevista habla de por qué para un artista negro, pobre y sin formación académica en arte resulta especialmente difícil obtener reconocimiento en el mundo artístico, y de por qué decidió poner su arte «al servicio de la gente». También habla de la presión ejercida por las autoridades, de los intentos de soborno y de por qué los cubanos aprenden desde pequeños a hablar en voz baja. Una conversación sobre el arte como forma de resistencia, los límites de la libertad de expresión y el precio que pagan las voces independientes en Cuba. Una entrevista de Mauricio Mendoza para Freie Rede, el proyecto de podcasts de la Fundación taz Panter dedicado a las voces independientes. Este capítulo fue producido solo en español.

Info

“Freie Rede” ist ein Podcast der taz Panter Stiftung, in dem Stimmen aus den internationalen Workshops und weiteren Projekten mit kritischen Journalistinnen aus Deutschland und weltweit zu hören sind. Beispielsweise waren Teilnehmer:innen der Osteuropa- und EU-Migrationsprojekte zu Gast bei den Podcasts dieser Reihe. Die Beiträge sind auf englisch oder in Originalsprache mit deutscher Übersetzung. Die taz Panter Stiftung engagiert sich seit 2008 für unabhängige Presse und kritischen Journalismus, legt einen besonderen Wert auf den Austausch und die Vernetzung über Grenzen hinweg, sowie auf die Förderung von Nachwuchsjournalist:innen. Weitere Podcasts, die von der taz Panter Stiftung unterstützt werden, sind “Klima Update”, der von der Ökologie- und Wirtschaftsredaktion der taz produziert wird, und “Katerfrühstück”, ein Podcast der taz Panter Stiftung von und für junge Menschen.

Das gefällt dir vielleicht auch