Mut zum Risiko | AGES Podcast

Roland Achatz & Elisabeth Dottolo

Wir leben in einer Welt voller Ungewissheit, aber auch voller Wissen. Mit unseren Expertinnen und Experten besprechen wir vermeintliche und tatsächliche Risiken, liefern wissenschaftliche Lösungen und wertvolle Tipps. So können Sie Risiken im Alltag besser einschätzen. Lassen Sie uns gemeinsam mutig sein!

  1. Im Kontext: Ebola (016)

    vor 3 Tagen

    Im Kontext: Ebola (016)

    Vor wenigen Tagen zeigte eine 19-jährige Caritasmitarbeiterin nach ihrer Rückkehr aus Uganda Krankheitssymptome. Der Verdacht: Ebola – ein Wort, das sofort Bilder von schweren Krankheitsausbrüchen und hoher Sterblichkeit hervorruft. Doch wie groß ist die Gefahr wirklich – vor allem jetzt, nach dem aktuellen Verdachtsfall in Österreich?  Was diese Krankheit eigentlich ist, wie in dem Fall der jungen Oberösterreicherin gehandelt wurde, und wieso nicht nur medizinische Faktoren entscheidend sind, ordnen wir in unserem neuen Format "Mut zum Risiko - Im Kontext" für euch ein – kurz, faktenbasiert und verständlich.     Vielen Dank an unsere Interviewpartner:innen: Dr. med. univ. Alexander Indra, Leiter des Instituts für medizinische Mikrobiologie und Hygiene in der AGES Marcus Bachmann, Berater für humanitäre Angelegenheiten von Médecins Sans Frontières / Ärzte ohne Grenzen – Österreich Dr. Barbara Tucek, MSc, Leiterin der Abteilung Klinische Begutachtung Sicherheit & Wirksamkeit in der AGES   Kapitel: 0:50 - 2:47: Einordnung 2:48 - 3:23: Faktencheck & Risiko 3:24 - 6:35: Internationale Lage 6:36 - 8:20: Herausforderung Impfung & Behandlung 8:21 - 9:28: Fazit   Weiterführende Links: https://www.who.int/health-topics/ebola https://www.aerzte-ohne-grenzen.at/ebola Ebola disease Ebola disease outbreak in the Democratic Republic of the Congo and Uganda Ebola | European Medicines Agency (EMA)   Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

    9 Min.
  2. 29. Mai

    Unsichtbarer Parasit: Das wurmt nicht nur den Fuchs (015)

    Viele Menschen sind gerne draußen unterwegs, sammeln Pilze und pflücken Beeren, arbeiten im eigenen Garten oder spazieren mit dem Hund durch Wald und Wiese. In der Natur gibt es auch unsichtbare Begleiter: Parasiten wie die Echinokokken, besser bekannt als Bandwürmer. In dieser Folge von „Mut zum Risiko“ nimmt uns Dr. Walter Glawischnig, Leiter der Abteilung für Pathologie und Parasitologie der AGES in Innsbruck, mit in die faszinierende Welt dieser Organismen.  In Folge 015 reden wir über den kleinen Fuchsbandwurm, seinen Lebenszyklus und die Rolle von Füchsen und Nagetieren als End- bzw. Zwischenwirte. Vor allem im Westen Österreichs ist der kleine Fuchsbandwurm in der Fuchspopulation weit verbreitet.  Der Mensch kann im Lebenszyklus des kleinen Fuchsbandwurms als Fehlzwischenwirt fungieren, wenn er Eier des Parasiten aufnimmt, zum Beispiel über verunreinigte Lebensmittel aus dem Wald oder dem eigenen Garten. Dabei kann es zum Krankheitsbild der alveolären Echinokokkose kommen, bei dem die Leber langsam zerstört wird. Sie gilt als selten, kann jedoch schwer verlaufen und erfordert oft eine langwierige Behandlung. Walter erklärt, worauf man achten sollte, um das eigene Risiko zu reduzieren und gibt auch konkrete Tipps für Hundebesitzer:innen.    Kapitel: 01:08 - 08:31: Einleitung, Aufgaben der Pathologie und Parasitologie, Einführung Parasiten 08:32 - 12:03: Bandwürmer und kleiner Fuchsbandwurm 12:03 - 16:54: Mensch und Maus als (Fehl-) Zwischenwirt 16:55 - 36:24: Erkrankung, Diagnose, Krankheitsfälle, Behandlung 36:25 - 42:37: Wer erkrankt? Risikofaktoren und Infektionsweg  42:38 - 46:13: Rolle von Hunden 46:14 - 51:24: Konkrete Tipps und Abschied   Weiterführende Links: Fuchsbandwurm - AGES Zoonosen - AGES Bärlauch - AGES Fuchsbandwurm (alveoläre Echinokokkose)   Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

    51 Min.
  3. 21. Apr.

    40 Jahre Tschernobyl – Wer uns heute vor Radioaktivität schützt (014)

    Am 26. April 1986 erschütterte der Reaktorunfall von Tschernobyl ganz Europa. 40 Jahre später stellen sich viele noch immer dieselben Fragen: Spüren wir die Folgen heute noch? Und wären wir auf einen ähnlichen Unfall vorbereitet? In dieser Folge sprechen wir mit Christian Katzlberger, dem Leiter des Strahlenschutzes in der AGES, darüber, was damals in Österreich passiert ist und was wir daraus gelernt haben. Wir erklären, warum Österreich durch die radioaktive Wolke besonders betroffen war, wie das Strahlenfrühwarnsystem Leben schützte und warum Cäsium heute fast nur noch im Waldboden messbar ist. Außerdem räumen wir mit einem Mythos auf: Der größte Teil unserer Strahlenbelastung kommt nicht von Atomkraftwerken oder Kernwaffentests, sondern aus ganz natürlichen Quellen. Eine Folge voller Wissen statt Angst – und darüber, wie Strahlenschutz heute funktioniert.  Kapitel: 00:00 - 04:41 Einleitung: Erinnerungen an Tschernobyl & Fukushima 04:42 - 06:44 Was ist im Atomkraftwerk Tschernobyl tatsächlich passiert? 06:45 - 08:49 Die radioaktive Wolke traf Österreich stärker als andere Länder 08:50 - 14:49 Strahlenfrühwarnsystem & Schutzmaßnahmen in Österreich  14:52 - 22:17 Cäsium‑Belastung in Böden, Pilzen & Wild damals und heute 22:18 – 27:49 Strahlenkuchen: Radioaktivität im Alltag vor allem natürliche Strahlung 27:50 – 31:25 Risikowahrnehmung: Warum wir Risiken oft falsch einschätzen 31:26 - 37:47 Strahlenschutz: Wie überwacht Österreich Radioaktivität heute? 37:48 - 42:16 Was passiert im nuklearen Notfall? Notfallpläne und Schutzmaßnahmen 42:17 - 46:00 Was haben wir aus Tschernobyl gelernt? 46:01 - 49:39 Take-Home-Messages und Abschluss Links:  40 Jahre Tschernobyl: Manche Pilze erinnern sich noch daran 40 Jahre Tschernobyl: Moderne Strahlenschutzsysteme schützen Österreich Nukleare Notfallvorsorge Radioaktivität und Strahlung in Österreich Radioaktivität in der Umwelt Cäsium-137-Belastung in Österreich Radon - Risiko, Radonmessung & Schutz  Gast: Mag. Dr. Christian Katzlberger, Leiter Strahlenschutz in der AGES Moderation: Roland Achatz Feedback: podcast@ages.at www.ages.at/podcast Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

    50 Min.
  4. 13. März

    Sum, Sum, Sum – alles zur Biene und drum herum (013)

    Honig- und Wildbienen sind entscheidend für Bestäubung, Biodiversität und unsere Ernährung. Doch was brauchen sie für ein gesundes Leben und welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? AGES-Expertin Linde Morawetz bringt uns die Bienen näher, erklärt warum heimische Blütenpflanzen so wichtig sind und wie jede und jeder einen Beitrag zu deren Gesundheit leisten kann. Außerdem sprechen wir über Krankheiten und Schädlinge wie die Varroamilbe, die Amerikanische Faulbrut und die Asiatische Hornisse. Wir werfen einen Blick in aktuelle Projekte zum Bienenschutz und zeigen, wie Forschung und Imkerei zusammenarbeiten, um Bienen zu schützen. Kapitel: 00:00 - 04:40: Einleitung und Vorstellung Expertin, Abteilung Bienengesundheit 04:41 - 06:05: Was sind Bienen?  06:06 - 11:07: Projekt Zukunft Biene, Faktoren für die Gesundheit der (Honig)biene 11:08 - 15:25: Bienensterben 15:26 - 24:13: Bienenkrankheiten und Schädlinge: Varoamilbe, Asiatische Hornisse, Amerikanische Faulbrut 24:13 - 25:46: Was kann man als Privatperson für Bienen tun? 25:47 - 28:19: Citizen Science Projekte 28:20 - 35:49: Zuhörer:innen Fragen und Arbeit zum Bienenschutz 35:50 - 38:04: Take-Home-Messages und Abschluss Links:  Bienengesundheit & Bienenkrankheiten Warndienst Bienengesundheit Amerikanische Faulbrut Varroamilbe Vespa velutina - Bienengesundheit Tropilaelapsmilbe Kleiner Bienenstockkäfer Zukunft Biene Citizen Science-Projekt Urbanbee AGES Bienenstock Livestream Gast: Mag. Dr. Linde Morawetz, Senior Expert für Bienengesundheit, Abteilung für Bienenkunde und Bienenschutz in der AGES Moderation: Elisabeth Dottolo Feedback: podcast@ages.at www.ages.at/podcast Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

    38 Min.
  5. 6. Feb.

    Hinter dem Beipackzettel: Wer für sichere Medikamente sorgt (012)

    Unerwünschte Nebenwirkungen, gefälschte Arzneimittel, dubiose Internetapotheken: Was macht ein Medikament wirklich sicher – und wer prüft das? In dieser Folge sprechen wir mit unserem Experten Günter Waxenecker darüber, wie Kontrolle, Zulassung und Überwachung zusammenwirken, um Patient:innen zu schützen. Arzneimittel retten Leben – aber nur, wenn sie sicher sind. In Österreich gibt es über 12.000 zugelassene Arzneimittel, fast 5.000 davon sind rezeptfrei erhältlich. Doch wer sorgt dafür, dass all diese Produkte sicher bleiben? Wer prüft Medikamente, bevor sie in Apotheken liegen? Und was passiert, wenn sie längst am Markt sind? In unserer neuen Podcast-Folge „Mut zum Risiko“ gehen wir diesen Fragen nach im Gespräch mit DI Dr. Günter Waxenecker, Leiter der AGES-Medizinmarktaufsicht und Verfahrensleiter des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG). Klar und verständlich erklärt Waxenecker, wie Arzneimittel geprüft, zugelassen und auch nach ihrer Markteinführung kontinuierlich überwacht werden. Er spricht über Verantwortung und Vertrauen, über ethische Standards in klinischen Studien, über Gendermedizin und die Lehren aus vergangenen Arzneimittelskandalen wie Thalidomid/Contergan.  Ein zentrales Thema ist die Pharmakovigilanz – also das wachsame Beobachten von Nebenwirkungen. Günter Waxenecker zeigt im Gespräch mit Podcast-Host Roland Achatz, wie aus jeder Meldung ein Beitrag zur Patient:innensicherheit wird. Die Botschaft: Sicherheit ist kein Zustand  – sie ist ein Prozess. Er erklärt, warum der verantwortungsvolle Umgang mit rezeptfreien Arzneimitteln so wichtig ist und was es mit dem Claim "Medikamente sind keine Bonbons" auf sich hat. Auch aktuelle Fragen kommen zur Sprache: Welche Arzneimittel werden am häufigsten gefälscht  – und welche Risiken bergen sie? Worauf können Verbraucher:innen insbesondere bei Internetapotheken achten? Mit Geschichten, Zahlen und persönlichen Einblicken zeigt die neue Folge von „Mut zum Risiko“, dass hinter jedem Beipackzettel Menschen stehen, die die Sicherheit unserer Arzneimittel im Blick haben. Mehr Informationen & Meldeportal für Nebenwirkungen: www.basg.gv.at / www.ages.at Kapitel: (00:57) Einleitung, Vorstellung Gast und Aufgaben in der AGES (02:32) Werdegang Günter Waxenecker (04:26) Medizinmarktaufsicht & Arzneimittelüberwachung (06:43) Vom Wirkstoff zum Medikament (12:51) Prüfung Arzneimittel (17:45) Contergan-Skandal (22:27) Zulassung Arzneimittel (27:01) Nebenwirkungen (33:36) Arzneimittelsicherheit als Community-Leistung (Med Safety Week) (37:13) Was passiert nach der Nebenwirkungsmeldung? (38:10) Beipackzettel (41:07) Rezeptpflichtig oder nicht? (43:34) Fehler in der Einnahme/am Etikett (45:43) Internetapotheken (47:43) Illegale Arzneimittel (53:27) Verbraucher:innen-Tipps   Hilfreiche Links:  „Medikamente sind keine Bonbons!“ - AGES#MedSafetyWeek: Gemeinsam für sichere Arzneimittel! - AGESOnline-Meldung von Nebenwirkungen human - BASGElektronisch einsehbare Fach-/Gebrauchsinformationen im ArzneispezialitätenregisterArzneimittel im Internet-Versandhandel Gast: DI Dr. Günter Waxenecker, Leiter der Medizinmarktaufsicht in der AGES Moderation: Roland Achatz Feedback: podcast@ages.at www.ages.at/podcast Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

    57 Min.
  6. 28.11.2025

    Wie man Spielzeug professionell kaputt macht und warum (011)

    Kinder spielen gerne. Allerdings ist ihr Spielzeug nicht immer dafür geeignet, manchmal sogar gefährlich: Unsere Spielzeug-Expertin Daniela Schachner untersucht hunderte Spielzeuge im Jahr und findet regelmäßig Produkte, die die Gesundheit der Kinder gefährden können. Warum das so ist und wie sie Spielzeug auf Herz und Knopfzellen prüft, erzählt sie in Folge 11 unseres Podcasts. Die Anforderungen an Spielzeug sind in der EU umfangreich geregelt. Mit der unlängst beschlossenen neuen EU-Spielzeugverordnung wird das Schutzniveau für Kinder nochmals angehoben. Und dennoch werden diese Anforderungen von den Herstellern, vor allem im Billig-Spielzeug-Segment, oft nicht eingehalten. Um diese Produkte erst gar nicht in die Hände (oder auch in den Mund) von Kindern gelangen zu lassen, untersuchen AGES Expertin Daniela Schachner und ihre Kolleg:innen hunderte Spielsachen im Jahr, von der Plastikfigur über Plüschtiere bis hin zur Indoor-Rutsche. Wie sie das machen? Im Prinzip geht es darum, das Spielzeug auf verschiedene raffinierte Art und Weisen kaputt zu machen: Lösen sich Kleinteile, die leicht verschluckt werden können? Enthalten sie verbotene Weichmacher oder lösen sich Chemikalien aus dem Spielzeug, wenn ein Kleinkind darauf herumlutscht? Bricht das Klettergestell, wenn die Kinder darauf herumhüpfen? Bringt die Tröte das Trommelfell fast zum Reißen? Und, und und…. Kapitel: (00:55) Einleitung, Vorstellung Gästin und Aufgaben in der AGES (03:27) Wie sieht ein Tag in der Spielzeugkontrolle aus? (04:40) Definition Spielzeug (07:20) Spielzeugverordnung, rechtlicher Rahmen (08:12) Neue EU-Spielzeugrichtlinie (12:29) Wie kommt ihr zu den Produkten, die ihr kontrolliert? (15:52) Spielzeugprüfung auf Herz und Nieren (23:52) Produktrückrufe, Beanstandungsquote (28:23) Pflichten für Hersteller (30:44) Gefährlichste Beanstandungen (33:42) Tipps für Konsument:innen   Weiterführende Links:  Spielzeug-Empfehlungen Augen auf beim Spielzeugkauf   Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

    47 Min.
  7. 30.10.2025

    Da lachen die Hühner nicht - Vogelgrippe im Fokus (010)

    Vogelgrippe, Geflügelpest, aviäre Influenza … welcher Name auch immer gewählt wird, diese Erkrankung ist in ihren Auswirkungen aufs Geflügel nicht zu unterschätzen. Im Jahr 2024 mussten aufgrund von Ausbrüchen in Österreich über 200.000 Tiere gekeult, also getötet, werden. Warum das notwendig ist, was die Vogelgrippe ist und welche Schutzmaßnahmen es gibt, das erklärt uns die Expertin Irene Zimpernik.  In Folge 010 reden wir darüber, warum die Vogelgrippe so ein großes Thema ist. Unsere Gästin Irene erklärt uns die verschiedenen Stämme der aviären Influenza-Viren und welche Symptome sie auslösen können – bei Vögeln, Säugetieren, und beim Menschen. Wir besprechen die Rolle von Wildvögeln in der Übertragung, welche Kaskade bei einer positiven Testung ausgelöst wird und wie die AGES die Situation überwacht. Außerdem gibt uns Irene konkrete Tipps, wie man das eigene Geflügel am besten schützt und was man - auch als Nicht-Tierhalter:in - tun kann, dass das Virus sich nicht ausbreitet.    Kapitel: (01:13) Einleitung, Vorstellung Gästin und Aufgaben in der AGES (06:25) Das Aviäre Influenza Virus (08:28) Können sich alle Vögel anstecken? (09:17) HPAI und LPAI (10:14) Saisonalität und Veränderungen des Virus  (11:26) Wildvögel: Rolle als Überträger, Symptome, Warnsignale (13:58) Geflügel: Biosicherheitsmaßnahmen und letzte Ausbrüche (15:52) Überwachung Österreich und Europa (17:17) Vogelgrippe bei Säugetieren / Milchkühe in den USA  (19:27) Europäische Forschungsprojekte (20:45) Vogelgrippe beim Menschen (21:53) Symptome beim Geflügel / Maßnahmen / Wirtschaftliche Auswirkungen (29:00) Tipps für Geflügelhalter:innen / Meldepflicht (32:34) Lebensmittel (33:05) Wo kann ich mich informieren? (34:17) Verabschiedung und Zusammenfassung   Weiterführende Links: Vogelgrippe - AGES AGES Nationales Referenzlaboratorium für Aviäre Influenza - AGES Aviäre Influenza (Vogelgrippe, Geflügelpest) - KVG FAQs zur Aviären Influenza - KVG Tierseuchenradar - AGES Projekt Constanze 2 - AGES Für Tierhalter:innen: VIS Registrierung für Tierhaltungen Informationsvideos: Vogelgrippe verstehen – erkennen - vermeidenVogelgrippe erkennenKrankheitsanzeichenMeldepflicht Geflügelhaltung  Mut zum Risiko Folge 005 zur Maul- und Klauenseuche   Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

    36 Min.
  8. 29.08.2025

    Nichts für die Tonne: Wir gehen Lebensmittelverschwendung auf den Grund (009)

    Eine Million Tonnen Lebensmittelabfälle oder 800 Euro pro Haushalt landen in Österreich jährlich in der Tonne. Wir blicken in Podcast-Folge 009 gemeinsam mit unserer Expertin Katharina Fister in die Trickkiste, wie wir unnötige Lebensmittelverschwendung durch kleine Anpassungen im Umgang mit unseren Lebensmitteln reduzieren und damit gleichzeitig der Umwelt und sozial Bedürftigen helfen können.  Lebensmittelverluste geschehen entlang der gesamten Lebensmittel(produktions)kette: von der Landwirtschaft bis zum Haushalt. In Österreich wird am meisten in Privathaushalten weggeschmissen. Wie es Lebensmittelverschwendung durch kleine Anpassungen beim Planen, Einkaufen, Lagern und dem richtigen Umgang mit unseren Lebensmitteln vermieden werden, das erklärt uns Katharina Fister.  Im Podcast reden wir darüber, was das Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet und was ein nachhaltiges Lebensmittel- und Ernährungssystem ist. Katharina erzählt von einem spannenden Projekt gegen Lebensmittelverschwendung mit Schülerinnen, das leicht nachzumachen ist. Und Lebensmittelverschwendung hat neben Auswirkungen auf die Umwelt und Wirtschaft auch eine soziale Komponente: Während in Österreich über eine Million Tonnen Lebensmittel verschwendet werden, sind eine Million Menschen von Ernährungsarmut betroffen. Initiativen wie Tafeln und Sozialmärkte versuchen, diese gravierende Lücke etwas zu schließen. Gast: DI Katharina Fister, BsC, Leiterin der Servicestelle für nachhaltige Lebensmittel- und Ernährungssysteme im Geschäftsfeld Lebensmittelsicherheit der AGES  Moderation: Elisabeth Dottolo Feedback: ⁠⁠podcast@ages.at⁠⁠ ⁠⁠www.ages.at/podcast⁠⁠ Kapitel 01:31 Vorstellung der Expertin Katharina Fister  03:45 AGES Kompetenzzentrum Lebensmittelkette 07:18 Future Foods - Projekt 09:35 Lebensmittelverschwendung 16:50 Mindesthaltbarkeitsdatum 20:19 Auswirkungen der Lebensmittelverschwendung 23:33 Ernährungsunsicherheit 25:44 Richtige Lagerung von Lebensmitteln 28:05 Schulprojekt mit HBLA Pitzelstätten 37:13 Wordrap: Lebensmittelverschwendung 41:36 Zusammenfassung 33:43 bis 34:24 Take Home Messages und Abschluss Weitere Informationen zum Thema Lebensmittelverschwendung: AGES Podcast-Übersicht Folge 009 – Nichts für die Tonne: Wir gehen Lebensmittelverschwendung auf den GrundTipps für die Küchenhygiene und den richtigen Umgang mit Lebensmitteln Sicher kochen - AGESLebensmittelabfallaufkommen selbst erheben oder Schulprojekt starten: Tipps für ein LebensmitteltagebuchWanderausstellung GewissensBISS für mehr Bewusstsein rund um LebensmittelabfälleLeitfaden für die Weitergabe von Lebensmitteln an soziale Einrichtungen Empfehlungen für Schulen: Reducing consumer food waste - PublicationsDisclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

    43 Min.

Info

Wir leben in einer Welt voller Ungewissheit, aber auch voller Wissen. Mit unseren Expertinnen und Experten besprechen wir vermeintliche und tatsächliche Risiken, liefern wissenschaftliche Lösungen und wertvolle Tipps. So können Sie Risiken im Alltag besser einschätzen. Lassen Sie uns gemeinsam mutig sein!

Das gefällt dir vielleicht auch