Ungefährliches Halbwissen – The Last Missing Podcast

Paul & Hinrich

Ungefährliches Halbwissen – The Last Missing Podcast Ungefährliches Halbwissen ist der Laberpodcast de luxe, bei dem Abschweifen zur Königsdisziplin erhoben wird. Das Halbwissen der Hosts basiert auf einer Mischung aus Gedächtniskramen und flüchtigen Internetrecherchen – völlig ungefährlich, aber umso unterhaltsamer. Hier gibt es weder einen festen Themenkanon noch ein klares Ziel oder einen stringenten Ablaufplan. Paul und Hinrich, die beiden Hosts, sprechen über alles, was ihnen vor der eigenen Haustür, in Presse, Funk und Fernsehen oder auf Reisen begegnet. Dabei werfen sie sich gegenseitig regelmäßig Themen zu, stets in der bangen Hoffnung, dass das Gegenüber darauf anspringt. An guten Tagen ist das Hören von Ungefährliches Halbwissen wie das Belauschen eines unterhaltsamen, bisweilen anspruchsvollen, fast immer respektvollen und gelegentlich sogar informativen Gesprächs auf einer Party. Die beiden haben zwar versucht, das für sie heikle Thema Fußball zu meiden – scheitern daran aber mit schöner Regelmäßigkeit. Dieser „last missing podcast“ richtet sich an alle, die sich in irgendeiner Zielgruppe zugehörig fühlen.

  1. 14. Okt.

    UGHW: Hängende Spitze

    1955 hat der DFB den Frauenfußball verboten. Begründung: zu unweiblich, zu gefährlich, schlecht für die Anmut. Vereine durften keine Frauenteams gründen und ihnen keine Plätze geben. 1970 wurde er dann gnädig geduldet. Mit Halbzeiten von 30 Minuten, ohne Stollenschuhe und mit Winterpause, damit sich die Damen nicht verkühlen. Die Frauen spielten trotzdem. Und gewannen. 1981 holte ein Vereinsteam aus Bergisch Gladbach in Taipeh den inoffiziellen WM-Titel. Der DFB hatte damals noch nicht einmal eine Nationalmannschaft. Das erste große Turnier mit eigener Nationalmannschaft war die EM 1989, und auch die wurde gewonnen. Die Prämie war ein Kaffeeservice. Porzellan. Ein hübsches Service für den Schrank, denn Geld war für Fußballerinnen offenbar zu viel des Guten. Später kamen zwei WM-Titel, 2003 und 2007, Olympiagold und acht EM-Titel. Inzwischen ist der DFB furchtbar stolz auf seine Frauen. Das hat auch damit zu tun, dass sonst nicht mehr viel da ist, worauf man stolz sein könnte. Die Männer flogen 2026 im Sechzehntelfinale gegen Paraguay raus, nach Elfmeterschießen, zum dritten Mal in Folge vor dem Achtelfinale. Allein fürs Mitmachen hat die FIFA dem DFB 10 Millionen Dollar Startgeld überwiesen. Das sind sehr viele Kaffeeservices. Wir sprechen über Verbote, Spott und Porzellan, und über den langen Pass in die Spitze, den der DFB fast verschlafen hätte. Das alles und noch viel mehr in der 52. Folge von Ungefährliches Halbwissen – the last missing Podcast.

    UGHW: Hängende Spitze
  2. 7. Okt.

    UGHW: Hallo Lieblingsmenschen

    Da sind wir wieder. Nach einer Pause, für die ausschließlich– ihr wisst schon wer – die volle Verantwortung trägt, gehen wir wieder auf Sendung. Wir strahlen wieder etwas ab, wir strahlen etwas aus, wir strahlen Euch an! Das Warten hat ein Ende, ab jetzt sitzt ihr nicht mehr verrotzt und verheult an den Hörgeräten. Denn wir sind troy. Die aktuelle Nachrichtenlage lässt vermuten, dass hierzulande bald alle Lampen ausgehen. Und da wir nicht zum Prepper neigen und Bunkerbau eine anstrengende Sache ist, machen wir Podcast solange es noch geht. Das wird man wohl doch noch sagen dürfen. Ein altes Sprichwort besagt, dass, wenn die Sonne der Kultur tief steht, auch Zwerge lange Schatten werfen. Also sind wir Giganten! „Wir werden wie Riesen sein, uns wird die Welt zu klein“, trällerte Heinz Rudolf Kunze in seinem Smash-Hit „Dein ist mein ganzes Herz“. Da hat er Recht. Auch wenn wir dem schnauzbärtigen Espelkamper One-Hit-Wonder sonst eher ungern zustimmen. Musik verbindet. Das weiß auch der französische Präsident Macron. Beim jüngsten G7-Gipfel, dessen Resident-DJ er war, begrüßte er jeden Gast mit einem eigenen Song. Sus, aber auch irwie sheesh. Für Giorgia Meloni gab es „Felicità“, für Donald Trump „Love Is a Long Road“. Hintersinnig, also vollkommen ungefährlich. Und der Kanzler mit Herz, Merz, bekam „Hallo Lieblingsmensch“. Diplomatie als Wunschkonzert. Politik als ZDF-Fernsehgarten. Es ist zum Knuddeln. Und wir? Wir haben uns natürlich gefragt, welches Lied wir euch, liebe Liebende, widmen dürfen. Es müsste Tiefgang haben, Wärme, Verstand und Verständnis. Niveau und Nähe. Es müsste unsere starke, aber fragile Beziehung widerspiegeln. Wie eine Fernbeziehung mit wackeligem WLAN. „1000 Mal Du“ wäre schön, denn die Münchner Freiheit ist die tollste Band der Welt. Das ist keine Meinung. Das ist Halbwissen. Was hingegen gar nicht geht: „Ich bin wieder hier“. Westernhagen. Nein. Sorry. Auf keinsten. „Only You“ von den Flying Pickets wäre schon cool. Aber wir neigen zum Mitsingen. Und wenn die Stimme oben im Falsett brüchig wird und abknickt … Das will man nicht hören. „Du da im Radio“ von Rolf Zuckowski klingt auf den ersten Blick passend. Viele hören uns ja auf dem Weg zur Arbeit. Was wäre also stimmiger, als den Erfinder der Schulweghitparade zu Wort kommen zu lassen? Aber es sind ja wir, die im Radio sitzen, nicht ihr. Und der Gen Z, einer unserer wichtigsten Zielgruppen, müssten wir zudem erst die Funktionsweise eines Kurzwellenempfangsgeräts erklären. Dazu fehlt angesichts der oben angesprochenen Krisensituation die Zeit. Und uns, als Vertreter der Silent Generation auch die Lust. Um es kurz zu machen: Unser Song für Europa, unsere Hymne für euch: „Hör gut zu, Du bist mein Glück“. Das ist Pur, das geht durch Mark und Bein. Denn zum Glück hört ihr ja zu! Da wurde deutsche Lyrik uns quasi komplett auf den sündigen Körper geschrieben. Hartmut Engler, Du alter Schlagergott! „Hör gut zu, du bist mein Glück, nicht immer, aber immer wieder. Bin ich total durch dich verzückt, du bist mein echtes pures Glück“ Boah, geil. Und jetzt mit tränenverschleiertem Blick den Play-Button anklicken. Ungefährliches Halbwissen ist wieder da! Kommt zurück, bleibt dabei. Das Zuhören kostet den Verstand. Dies – und vieles mehr – in der 51. Folge von: Ungefährliches Halbwissen – The Last Missing Podcast.

    UGHW: Hallo Lieblingsmenschen
  3. 4. März

    UGHW: Zweimal im Monat Motiviert

    Zweimal im Monat motiviert! Jubiläum mit Söder, Spatzen und einem Loch in Irland Die goldene Folge! Folge 50 von Ungefährliches Halbwissen – und Paul und Hinrich feiern sie so, wie man es von ihnen erwartet: mit solidem Halbwissen, absurden Geschichten und dem einen oder anderen Ausflug ins Ungeplante. Spoiler: Diese Folge ist komplett Fußball frei. 🥁 Trommelpeter Markus Söder singt. Ja, wirklich. Der bayerische Ministerpräsident hat sich als singender Nachmacher von „Hoch auf dem gelben Wagen" verewigt – und damit unfreiwillig in eine illustre Gesellschaft eingereiht: der singende Bundespräsident und die unvergessliche Zara Leander mit „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh'n". Was kaum jemand weiß: Der Texter dieses Schlagers wurde extra aus der Gestapo-Haft entlassen, um den Song zu schreiben. Und als wäre das nicht genug: Für das Schlussbild des dazugehörigen UFA-Films musste die SS-Leibstandarte Adolf Hitler in Frauenkleider schlüpfen. Geschichte ist manchmal seltsamer als jede Fiktion. 🧠 Genial Daneben Mao Zedong erklärt den Spatzen den Krieg – und verliert. Der große Vorsitzende ließ die Vögel als Schädlinge bekämpfen, mit katastrophalen Folgen für die Ernte und Millionen von Menschenleben. Außerdem: Göhrde, ein beschauliches Dorf in der Lüneburger Heide, das sein Image als „Mörderdorf" einfach nicht loswird. Was steckt dahinter – und will man das überhaupt wissen? ✈️ Tipps Zwei Empfehlungen diese Woche – eine für Weltenbummler, eine für Friedhofsromantiker: In Irland gibt es ein Restaurant, in dem man die Beine über einem echten Loch -dem Lough Leane- ausstreckt und dabei Whiskey trinkt. Klingt schräg, ist es auch – und grandios. Und wer mal in Buenos Aires ist: Der Recoleta-Friedhof mit seinen 9.000 (!) Mausoleen ist weit weniger gruselig als man denkt, aber mindestens genauso unvergesslich. Ungefährliches Halbwissen erscheint halbmonätlich motiviert – also zweimal im Monat, meistens. Podcast abonnieren, bewerten, weiterempfehlen – oder einfach reinhören. Willkommen in Folge 50.

    UGHW: Zweimal im Monat Motiviert
  4. 12. Feb.

    UGHW: Wild-Life-Balance

    Koala zu sein kann anstrengend sein. Hauptberuflich „sooooo süß“, nebenbei 20 Stunden täglich Eukalyptus kauen – nährstoffarm, giftig, aber konkurrenzfrei. Eine Art vegetarisches Stammessen der Evolution. Da Koalas außerdem viel schlafen, bleibt nur der Biss ins Blatt. Kann man machen, ist aber eine Nische. Wegen der wenigen Nährstoffe muss man viel essen. Wie beim Aperol: Eine Orangenscheibe macht noch keinen Vitaminhaushalt. Für die Verdauung des Krauts haben Koalas einen langen Blinddarm und ein Entgiftungsenzym. Ein USP, sagen die einen. Eine Sackgasse, die anderen. Immerhin missionieren sie nicht. Sie fressen. Rund um die Uhr. Ähnlich Pandas: anderes Land, anderes Kraut, gleiches Prinzip. Zehn bis zwanzig Kilo Bambus täglich, 14 Stunden Kauen. Elefanten: 150 Kilo Pflanzen, 18 Stunden Arbeit. Löwen hingegen verschlafen den Tag. Sandvipern liegen herum und warten auf tölpelhafte Beute. Zack – weg. Der Rest ist Verdauung. Ein Muster: Überzeugungen kosten Zeit und Energie. Tiere entscheiden das nicht bewusst, ihnen fehlen Foodtrends und Flexitarismus. Vieles ist darwinistisch eingemendelt. Wir Menschen hingegen haben Wahlmöglichkeiten. Und doch gilt als Grundmaxime, dass die nächste Generation faul ist. Was früher auf der Parkbank gemault wurde, sitzt heute im Bundestag. Gitta Connemann wettert gegen „Lifestyle‑Teilzeit“, Christoph Ahlhaus kontert mit „Kompetenzvermutung“. Klingt wie Tic Tac Toe: „Ich find dich scheiße.“ Auch der Kanzler warnt vor der Vier‑Tage‑Woche. Als hätte man das nicht schon 1960 gehört. Dabei können wir unseren Lebensstil wählen – theoretisch. Praktisch haben viele Kinder, Eltern, Miete. Arbeitszeit und Produktivität steigen. Was die Statistik trübt, sind Menschen, die vor der Rente aufhören. Ihr gutes Recht. Aber sicher nicht Gen Z. Die Lage wird gern in dunklen Farben gemalt. Rudi Völlers tieferer Tiefpunkt ist regierungsfähig geworden. Ralph Ruthe bringt’s auf den Punkt: „Alle bekloppt geworden. Das Wetter.“ Zeitgeist, aber nicht neu. Cicero klagte schon über Sittenverfall. Die Griechen strebten nach Eudaimonia, Cicero nach „Muße mit Würde“. Selbst Marx wollte morgens jagen, nachmittags fischen, abends kritisieren. Die Stechuhr ist eine Erfindung der Industrialisierung. Bei Chaplin in Modern Times wirkt „achtsamkeitsbasierte Resilienzstrategie“ eher fehl am Platz. Selbst Pandas hören auf, wenn sie genug Bambus haben. Die brauchen keine Time‑Tracking‑App. Apropos Muße: Das war anstrengend. Jetzt ein Happen – kein Eukalyptus. Und dann löwen wir unter den Baum. Gute Nacht, Frau Connemann. Gute Nacht, Herr Merz. Dies – und vieles mehr – in Folge 48 von Ungefährliches Halbwissen – The Last Missing Podcast.

    UGHW: Wild-Life-Balance
  5. 28. Jan.

    UGHW: Eigentlich Untragbar

    Die Idee der Schuluniform gilt in vielen Ländern als tragfähig. Sie hat ein paar handfeste Vorteile: Sie macht optisch gleich – und das ist nicht per se schlecht. Ein Label auf der Klamotte war immer Teil des Rankings. Wehe dem, dessen Erziehungsberechtigte nicht mithalten konnten. Das war bei Babyboomern, Gen X, Generation Golf und Gen Y so und wird bei Gen Alpha ff. nicht anders sein. Auch die Silent Generation kannte das – nur sprach kaum jemand darüber. Je nach Ausgestaltung erkennt man an Schulklamotten die Zugehörigkeit zu einer Lehranstalt. Das schafft Zusammenhalt, den manche Schulen nicht so leicht erzeugen. Harry-Potter-Fans wissen, was gemeint ist. Schuluniformen können bei biegsamen Kinderseelen durch Strickjacken, Hemden mit angestoßenen Kragen und Einheitskrawatten durchaus Corps-Geist erzeugen. Das Bedürfnis nach Gruppenzugehörigkeit und gleichzeitigem Untertauchen in der Masse passt gut zusammen. In den 70er- und 80er-Jahren waren Ted, Punk, Rocker, Mod oder Popper weniger Stilfragen als Entscheidungen, ob man seine Freunde behält. Die meisten wollten nicht auffallen, sondern in ihrer Peergroup durchkommen. Wie beim Schalke-Trikot: auf der Süd das Hemd des Teufels, rund ums Parkstadion völlig normal. Das Beispiel #sportwettensherriff zeigt das deutlich. Auch Erwachsene lieben es, in der Masse zu verschwinden. Uniformen beantworten intern schnell die Frage, wer wem was zu sagen hat. Modernes Flecktarn verlängert im Ernstfall sogar die Verbleibdauer in der Unternehmensgruppe – etwas, das die Rotröcke des Empires zu spät verstanden. Eine Marke hat es geschafft, wenn Legionen kaufen, sobald das neue Modell erscheint. Junge Mädchen im Dreiteiler aus Uggs, Leggings und Canada-Goose-Jacke waren einst überall. Heute landet die Saisonware in Lagos oder Mombasa. Ähnlich funktioniert der Grundausstatter griffaffiner Männer: Camp-David-Polos in Lachs und Himmelblau, mit Prints von Orten, die die Träger nie sehen werden. Es geht nicht um Schönheit, sondern ums Nichtauffallen – und ums Lebensgefühl von Weite und Abenteuer, wie man es sich in Hoppegarten vorstellt. Namen erfüllen ähnliche Bedürfnisse. In den 1980ern waren DDR-Kindernamen oft von Sportlern oder Fernsehhelden inspiriert. Wenn der Camp-David-Träger in Apolda Enrico heißt, überrascht das niemanden. Kindernamen spiegeln Wünsche der Erzeugergemeinschaft wider. Was sagen Amalia, Emil und Emma? Egal. Spätestens wenn Leon-Samuel als Punk vor dem Lidl die Camp-David-Träger anschnorrt, wächst sich alles raus.

    UGHW: Eigentlich Untragbar
  6. 21. Jan.

    UGHW: Abgefahren

    Menschen zu beleidigen ist keine Kunst – und selten sinnvoll. Oft ist es sogar strafbar. Wenn man, wie jüngst der Grünling Luis Bogba, Herrn Söder zwar nicht zur Bratwurst, aber immerhin zum „H*******n“ erklärt, ist das vor allem unklug. Bei Licht betrachtet richtet sich die Invektive gegen den angeblichen Broterwerb von Frau Söder senior. Nach allem, was man weiß, war Renate Söder jedoch Bankkauffrau. Entweder fehlte Bogba also Wissen – oder er ist noch etwas parteifarbig hinter den Ohren. Beleidigungen funktionieren wie Kunst: schlecht vorgetragen sind sie plump, virtuos vorgetragen zumindest unterhaltsam. Florett statt Keule. In der Politik, besonders im Bundestag, wird der Ton rauer. Die Wahlperiode 2021–2025 brachte 135 Ordnungsrufe hervor – historisch Platz zwei. Unangefochtener Rekordhalter bleibt Herbert Wehner mit 75 Rügen. Seine Spezialität: das Persönliche. Brandt „lauwarm badend“, Journalisten zu „Lüg“ umdeutend, Todenhöfer zum „Hodentöter“ machend. Perfide, weil es an etwas rührt, das man nicht ändern kann: den eigenen Namen. Ähnlich heikel ist die Herkunft. Wer aus Sachsen, Niederbayern oder Schwaben kommt, kennt das. Herkunftsbezogene Beleidigungen sind meist unangebracht, oft rassistisch. Wer aus Orten, Henstedt-Ulzburg oder Bottenhorn kommt, hat es leichter. Denn diese Flecken sind vollkommen unbekannt. Ganz anders bei Orten wie Edam, Eschede oder Nokia. Manche Namen tragen ein Schicksal, das größer ist als der Ort selbst. Schengen etwa: 5.212 Einwohner, aber ein Leben lang nur ein Thema. Apropos: Werbung an Autobahnen ist verboten – außer in Form der braunen „Touristischen Unterrichtungstafeln“. Verkehrszeichen 386.3, streng geregelt, aber horizonterweiternd. Ohne sie wüssten wir nichts vom Deutschen Erdölmuseum Wietze, der Pfefferkuchenstadt Pulsnitz oder dem Irrgarten Kleinwelka. Über 3.400 solcher Schilder gibt es. Laut Hochschule Harz nehmen 96 % der Autofahrenden sie wahr, jeder Sechste ist schon einmal spontan abgefahren. Effektives Regionalmarketing. Erfolgreicher ist nur Waterloo: 50.000 Tote – und alle singen ABBA. Dies – und vieles mehr – in Folge 46 von: Ungefährliches Halbwissen – The Last Missing Podcast.

    UGHW: Abgefahren

Bewertungen und Rezensionen

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Info

Ungefährliches Halbwissen – The Last Missing Podcast Ungefährliches Halbwissen ist der Laberpodcast de luxe, bei dem Abschweifen zur Königsdisziplin erhoben wird. Das Halbwissen der Hosts basiert auf einer Mischung aus Gedächtniskramen und flüchtigen Internetrecherchen – völlig ungefährlich, aber umso unterhaltsamer. Hier gibt es weder einen festen Themenkanon noch ein klares Ziel oder einen stringenten Ablaufplan. Paul und Hinrich, die beiden Hosts, sprechen über alles, was ihnen vor der eigenen Haustür, in Presse, Funk und Fernsehen oder auf Reisen begegnet. Dabei werfen sie sich gegenseitig regelmäßig Themen zu, stets in der bangen Hoffnung, dass das Gegenüber darauf anspringt. An guten Tagen ist das Hören von Ungefährliches Halbwissen wie das Belauschen eines unterhaltsamen, bisweilen anspruchsvollen, fast immer respektvollen und gelegentlich sogar informativen Gesprächs auf einer Party. Die beiden haben zwar versucht, das für sie heikle Thema Fußball zu meiden – scheitern daran aber mit schöner Regelmäßigkeit. Dieser „last missing podcast“ richtet sich an alle, die sich in irgendeiner Zielgruppe zugehörig fühlen.

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