Von Bohne zu Bohne

Sania & Charlotte

"Von Bohne zu Bohne" ist der Podcast, der zufällige Begegnungen in außergewöhnliche Geschichten verwandelt. Charlotte weiß vorher nichts über unsere Gäste. Kein Name, keine Informationen, keine Vorbereitung. Ihre Fragen an die Gäste werden ungefiltert wie Deine Fragen sein. Sania dagegen kennt die Gäste im Voraus, damit wird ihre Sichtweise auf die Dinge eine andere sein. Unser Ziel? Jeder Mensch hat eine besondere Geschichte. Hier teilen Fremde ihre tiefsten Erlebnisse und Geheimnisse, und Du bist hautnah dabei. Bist Du bereit, Dich gemeinsam mit Charlotte überraschen zu lassen?

  1. vor 3 Tagen

    Neurodiversität: Autismus, Legasthenie & Mobbing - Sein Weg durch das Schulsystem #101 Elijah

    In dieser Folge erzählt Elijah Presley, alias Elijah Neuhaus, von seinem Anderssein. Elijah ist Legastheniker, sehbehindert und im Autismus-Spektrum. Heute ist er Musiker, bildender Künstler, Autor und spricht darüber, warum Anderssein für ihn eine Superkraft geworden ist. Doch bis er diesen Satz über sich sagen konnte, lag ein langer Weg hinter ihm. Seine frühe Kindheit beschreibt Elijah als liebevoll und behütet. Er wächst bei seiner alleinerziehenden Mutter auf, umgeben von mehreren Frauen aus der Familie. Es mangelt an Geld, aber nicht an Liebe. Gleichzeitig erlebt er früh kulturelle Vielfalt, Musik, Sport und eine Nähe zur amerikanischen Community. Der Bruch kommt mit Kindergarten und Schule. Elijah passt nicht in die erwarteten Formen. Er ist laut und still zugleich, sozial unsicher, kreativ, bewegungsfreudig und überfordert mit den klassischen Schulfächern. In der Waldorfschule erlebt er Ausgrenzung, Mobbing und Abwertung. Ein Lehrer nennt ihn vor der Klasse dumm, obwohl seine Legasthenie bekannt ist. Später wird derselbe Lehrer körperlich gewalttätig und packt Elijah am Hals. Elijah erzählt, wie diese Erfahrungen sein Selbstbild geprägt haben. Wie es ist, als Kind immer wieder zu hören, man passe nicht rein. Und wie lange ein solcher Satz im Kopf bleiben kann. Gleichzeitig gibt es Menschen und Räume, die ihn halten. Seine Eltern suchen Wege, ihn zu unterstützen. Er bekommt Heilpädagogik, Ergotherapie und Psychotherapie. Im Kampfsport findet Elijah Selbstvertrauen. Er wird Deutscher Meister, Vizeweltmeister und trainiert im Leistungssport, bis chronische Erschöpfung und eine später erkannte Sehbehinderung diesen Weg beenden. Danach findet Elijah zur Musik. Aus Gedichten werden Raps, aus Rap wird Gesang, aus Musik wird Berufung. Später kommen Kunst, Studium, Schreiben und sein Buch dazu. Aus dem Satz „Du bist dumm“ wird Schritt für Schritt eine andere Haltung: Ich bin anders. Und genau darin liegt Kraft. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:05: Intro 0:01:05 – 0:07:51: Vorstellung von Elijah, Kindheit, Familie, frühe Liebe zur Kunst und erste Erfahrungen mit Schule und Ausgrenzung 0:07:51 – 0:13:50: Unterstützung durch die Eltern, Mobbing, seelische Gewalt, Legasthenie und der Rückzug in Kunst und Vorbilder 0:13:50 – 0:17:23: Leistungssport, chronische Erschöpfung, Sehbehinderung und der Wechsel zur Musik 0:17:23 – 0:21:16: Autismus-Spektrum, Psychotherapie, Schulangst und der Wechsel von der Waldorfschule zur Regelschule 0:21:16 – 0:24:16: Körperlicher Angriff durch einen Lehrer, Anzeige und Folgen für Elijahs Selbstbild 0:24:16 – 0:30:50: Schulabbruch, Begabtenprüfung, Studium, Kunst, Schreiben und das Gefühl, doch dazuzugehören 0:30:50 – 0:36:15: Anderssein als Superkraft, Niederlagen im Sport, Resilienz und der Weg auf die Bühne 0:36:15 – 0:39:32: Buch, Musikprojekt, Schulbuchauszug in Frankreich und der Wunsch, anderen eine Stimme zu geben 0:39:32 – 0:45:15: Was Kinder brauchen, Menschlichkeit, Empathie, Bildung und Elijahs Blick auf seinen Sohn 0:45:15 – Ende: Zukunftswunsch, Kunst, Bühne, Verabschiedung und Hinweis auf Unterstützung #anderssein #neurodivergenz #autismusspektrum #autismus #legasthenie *************************************************** Elijahs Kontakt: https://www.instagram.com/elijahoffiziell/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne

  2. 16. Aug.

    Vom gefeierten Billard-Spieler zum Drogenjunkie - sein Kampf zurück ins Leben #100 Dirk

    Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Drogenabhängigkeit, Crack, Heroin, Suchtdruck, Entzug, Methadon, Obdachlosigkeit, Haft, Beschaffungskriminalität, körperlichen und psychischen Absturz, Einsamkeit, Rückfälle als Thema und den Weg zurück in ein suchtfreies Leben. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird. In dieser Folge erzählt Dirk, wie er vom gefeierten Billardspieler in eine schwere Drogenabhängigkeit gerutscht ist und sich viele Jahre später sein Leben zurückgeholt hat. Dirk entdeckt als Jugendlicher den Billard. Mit 16 spielt er erste kleine Turniere, gewinnt eine Reise nach London und tritt kurz darauf in einen Verein ein. Aus einem Interesse wird schnell eine Leidenschaft. Dirk zieht mit 18 nach München, trainiert viel, spielt später in der ersten Bundesliga und wird mit seiner Mannschaft deutscher Vizemeister. Billard gibt ihm Anerkennung, Ehrgeiz, Struktur und ein Gefühl für das, was er kann. Nach Jahren im Leistungssport will Dirk mehr vom Leben sehen. Er macht eine Billardpause, zieht nach Hamburg, bewegt sich in Kulturkreisen, rezitiert Gedichte, organisiert Veranstaltungen und arbeitet als Touristenführer. Dann kommt der Bruch. Auf Partys konsumiert Dirk zunächst Kokain. Später probiert er Crack. Die Abstände zwischen dem Konsum werden kürzer. Nach einigen Monaten konsumiert er täglich. Sein Alltag bricht weg, seine Arbeit als Touristenführer verliert er. Mit der Zeit kommen Heroin, Obdachlosigkeit, Haftstrafen und ein Leben auf der Hamburger Drogenszene dazu. Fast 20 Jahre lang bestimmt die Sucht seinen Alltag. Dirk erzählt von Crack, Heroin, Suchtdruck, Methadon, Entzug, Schwarzfahren, Ersatzfreiheitsstrafen und dem Punkt, an dem er im Gefängnis eine Entscheidung trifft: Er will clean leben und clean bleiben. Diese Folge handelt von Billard, Crack, Heroin, Sucht, Obdachlosigkeit, Haft, Therapie, Disziplin, Rückkehr und der Frage, wie ein Mensch nach einem langen Absturz wieder anfängt, an sein eigenes Leben zu glauben. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:53: Triggerwarnung und Intro 0:01:53 – 0:07:54: Vorstellung von Dir, Kindheit in Ostwestfalen, erste Begegnung mit Billard und Turniersieg mit 16 0:07:54 – 0:18:51: Verein, München, Bundesliga, sportlicher Ehrgeiz und erste Erfolge im Billard 0:18:51 – 0:25:44: Billardpause, Hamburg, Kulturverein, Bühne, Gedichte und Arbeit als Touristenführer 0:25:44 – 0:33:53: Erster Drogenkonsum, Crack, starkes Suchtverlangen und zunehmender Kontrollverlust 0:33:53 – 0:42:11: Jobverlust, Hinz-und-Kunst-Verkauf, Drogenszene, Obdachlosigkeit und Heroin 0:42:11 – 0:51:56: Tiefpunkt, Gefängnis, Ersatzfreiheitsstrafen, Methadon und Drogen im Haftumfeld 0:51:56 – 1:00:01: Methadon aus Dirks Sicht, Abdosieren, Entzug und die Entscheidung in der Gefängniszelle 1:00:01 – 1:08:49: Clean bleiben, Therapie, Fachklinik Südergellersen, Adaption, Wohnprojekt und eigene Wohnung 1:08:49 – 1:17:00: Suchtdruck, Einsamkeit, neuer Freundeskreis und Rückkehr zum Billard 1:17:00 – 1:24:16: Norddeutsche Meisterschaft, Hinz und Kunst, Deutsche Meisterschaft und Blick auf Obdachlosigkeit 1:24:16 – Ende: Rat an Menschen am Scheideweg, Zukunftswunsch, Präventionsarbeit, Verabschiedung und Hinweis auf Unterstützung #drogenabhängigkeit #crack #heroin #suchtdruck #entzug #methadon #obdachlosigkeit #haft #billard *************************************************** Dirks Kontakt: https://www.instagram.com/dirkrichter81/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne

  3. 9. Aug.

    Selbstbestimmtes Sterben in Deutschland - Begleitung & Abschied mit Planung #99 Angelika

    Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um ärztlich assistierten Suizid, selbstbestimmtes Sterben, Sterbebegleitung, Tod, Suizid eines Angehörigen, Vergewaltigung in der Kriegszeit, Pflege, Abschied, Trauer und politische Debatten über Sterbehilfe. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird. In dieser Folge erzählt Angelika von ihrer Freundin Käthe, die sie beim selbstbestimmten Sterben begleitet hat. Käthe war Lehrerin, Aktivistin, Mitgründerin des Oldenburger Verschenkmarkts und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Angelika beschreibt sie als wache, interessierte und engagierte Frau, die bis ins hohe Alter politisch, gesellschaftlich und menschlich präsent war. Ein großes Thema in Käthes Leben war das selbstbestimmte Sterben. Sie hatte bereits eine Freundin in die Schweiz begleitet, als ärztlich assistierter Suizid in Deutschland nicht möglich war. Diese Erfahrung prägte sie tief. Später kämpfte Käthe selbst dafür, dass Menschen über ihr Lebensende sprechen dürfen und Zugang zu Informationen bekommen. In der Folge spricht Angelika über den ärztlich assistierten Suizid, über den früheren Paragrafen 217, über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, über Organisationen wie Dignitas und die DGHS und über die Arbeit des Arbeitskreises Selbstbestimmtes Sterben. Im Mittelpunkt steht aber nicht nur die rechtliche Debatte. Im Mittelpunkt steht die Geschichte einer Freundschaft. Sie war 94 Jahre alt, wurde fast blind, hörte immer schlechter und hatte das Gefühl, von ihrem Leben genug gehabt zu haben. Sie wollte nicht abhängig werden, nicht in ein Pflegeheim ziehen und nicht warten, bis andere über ihr Leben bestimmen. Angelika erzählt, wie Käthe ihren Antrag stellte, wie der Prozess begleitet wurde und wie bewusst sie jeden weiteren Schritt selbst ging. Diese Folge handelt von selbstbestimmtem Sterben, Sterbehilfe, assistiertem Suizid, Freundschaft, Pflege, Abschied, Würde und der Frage, wie ein Tod aussehen kann, wenn ein Mensch ihn bewusst vorbereitet. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:17: Triggerwarnung und Intro 0:00:51 – 0:05:50: Vorstellung von Angelika, ihre Freundschaft mit Käthe und Käthes Engagement 0:05:50 – 0:10:28: Ärztlich assistierter Suizid, Käthes erste Berührung mit Sterbehilfe und die Begleitung einer Freundin in der Schweiz 0:10:28 – 0:16:01: Käthes Aktivismus, Angelikas Verhältnis zum Tod und der Suizid ihres Schwiegervaters 0:16:01 – 0:21:53: Paragraf 217, Bundesverfassungsgericht, Käthes Kampf und der Arbeitskreis Selbstbestimmtes Sterben 0:21:53 – 0:25:51: Abnehmende Lebensqualität, Angst vor Abhängigkeit und Käthes Entscheidung für den Antrag 0:25:51 – 0:31:35: Antrag bei Dignitas, Voraussetzungen, Freiverantwortlichkeit, Alternativen und Ablauf nach einem assistierten Suizid 0:31:35 – 0:39:01: Ärztliches Gespräch, grünes Licht, neue Lebensenergie und der Weg zum festen Termin 0:39:01 – 0:46:43: Die letzten Wochen, der letzte Tag, Freunde, Abschiede, Presse und Vorbereitungen 0:46:43 – 0:52:16: Der Sterbemoment, Angelikas Begleitung und ihr eigener Blick auf selbstbestimmtes Sterben 0:52:16 – 0:55:56: Beerdigung, Abschied, fehlende Informationen und Aufklärungsarbeit 0:55:56 – Ende: Kosten, Sozialfonds, politische Debatte, Worte an Käthe, Zukunftswunsch und Verabschiedung Das Thumbnail wurde mithilfe von KI generiert. #selbstbestimmtessterben #sterbehilfe #assistiertersuizid #sterbebegleitung #abschied #trauer #würde *************************************************** Weiterführende Informationen: https://www.dghs.de/ https://infopunkt-sterbehilfe.de/ https://dignitas.ch/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne

  4. 2. Aug.

    Wenn Alkohol wichtiger wird als Familie: Co-Abhängigkeit, Klinik, Rückfälle, Scham #98 Sophia

    Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Alkoholabhängigkeit, Co-Abhängigkeit, Rückfälle, Entzug, Krankenhausaufenthalte, körperlichen Abbau, psychische Belastung, Scham, emotionale Manipulation, Überforderung, Gefährdung eines Kindes, Trennung, Jugendamt, Tod durch mögliche Folgen des Alkoholkonsums und Trauer. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird. Am Anfang ist da Liebe auf den ersten Blick. Sophia und ihr damaliger Mann ziehen schnell zusammen, gründen eine Patchworkfamilie und bekommen später ein gemeinsames Kind. Der Alkoholkonsum wirkt zunächst unauffällig. Ein Glas Wein zur Lieblingsradiosendung, Alkohol auf Feiern, später eine versteckte Wodkaflasche im Büro. Sophia merkt erst nach und nach, wie stark die Sucht bereits in ihren Alltag eingreift. Sie findet Flaschen, hört Erklärungen, hofft auf Veränderung und glaubt lange daran, dass Liebe, Geduld und Unterstützung reichen können. Doch die Rückfälle kommen immer wieder. Ihr Mann kommt ins Krankenhaus, macht Entgiftungen und Langzeittherapien. Sophia trägt währenddessen den Alltag. Sie kümmert sich um das Kind, das Haus, Termine, Finanzen, Klinikfahrten und Krisen. Sie nimmt Autoschlüssel weg, sucht Flaschen, ruft den Krankenwagen und versucht, die Familie zusammenzuhalten. Dabei verliert sie sich selbst immer mehr. Sophia spricht über Scham, Alarmbereitschaft, Erschöpfung und den Moment, in dem sie erkennt: Sie kann ihn nicht retten. In dieser Folge geht es um Alkoholabhängigkeit, Co-Abhängigkeit, Rückfälle, Familie, Trennung, Verantwortung, Scham, Grenzen und den Tod ihres früheren Mannes. Sophia erzählt nicht von einem schnellen Ausweg. Sie erzählt von einem langen Weg, auf dem sie erst lernen musste, dass Hilfe für einen suchtkranken Menschen nicht bedeuten darf, sich selbst und das eigene Kind zu verlieren. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:38: Triggerwarnung und Intro 0:01:56 – 0:09:06: Vorstellung von Sophia, Kennenlernen, Patchworkfamilie, erste Hinweise auf Alkoholkonsum und gemeinsame Schwangerschaft 0:09:06 – 0:17:36: Hauskauf, versteckte Flaschen, Leberentzündung und das erste klare Bewusstsein für die Alkoholabhängigkeit 0:17:36 – 0:25:12: Jobverlust, Hausverkauf, Entgiftung, Langzeittherapie und Hoffnung auf einen Neuanfang 0:25:12 – 0:35:03: Rückfälle, Klinikplätze, Krankenwagen, Flaschensuche, Kontrollversuche und ständige Alarmbereitschaft 0:35:03 – 0:42:12: Scham, familiäre Belastung, eine eskalierte Feier und der Sohn, der Alkohol im Garten findet 0:42:12 – 0:49:51: Flucht zur Freundin, Entscheidung zur räumlichen Trennung, Hausauflösung und letzter Kliniktransport 0:49:51 – 0:58:19: Gefährdung des Sohnes, Wochenenden ohne Schutz, Alkohol in der Wasserflasche und räumliche Trennung 0:58:19 – 1:05:55: Veränderte Vater-Sohn-Kontakte, Vorwürfe, Autounfall, Scheidung, Jugendamt und Logbuch 1:05:55 – 1:12:18: Körperlicher Abbau, Tod des Ex-Mannes, letzte Begegnung und Kontaktverbot zum Schutz des Sohnes 1:12:18 – 1:16:52: Rückblick, Grenzen, Hilfe von außen und Sophias Rat an Angehörige 1:16:52 – Ende: Zukunftswunsch, Verabschiedung und Hinweis auf Unterstützung #alkoholabhängigkeit #alkoholismus #coabhängigkeit #sucht #suchterkrankung #rückfall #entzug #langzeittherapie #angehörigevonsuchtkranken *************************************************** Unterstützung für Angehörige und Freunde von Alkoholiker:innen: https://al-anon.de/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne

  5. 26. Juli

    Scheidung der Eltern, Manipulation des Vaters: Mit diesen Konsequenzen muss das Kind leben #97 Finja

    *Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt von der Nummer gegen Kummer. Wenn du dich in einer belastenden Familiensituation befindest und nicht weißt, an wen du dich wenden kannst, ist die „Nummer gegen Kummer" für dich da. Am Kinder- und Jugendtelefon, in der Online-Beratung sowie am Elterntelefon findest du ein offenes Ohr für deine Sorgen und Ängste – anonym, kostenlos und vertraulich. Junge Menschen bis 27 Jahre erhalten unter 116 111, per Mail oder im Chat Unterstützung. Eltern und andere Bezugspersonen erreichen geschulte Beratungspersonen unter 0800 111 0550. Informationen zur Online-Beratung, Beratungszeiten und allen Angeboten findest du unter www.nummergegenkummer.de. Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Trennung der Eltern, emotionalen Missbrauch, belastende Eltern-Kind-Beziehungen, sexualisierte Gewalt an Minderjährigen, Selbstverletzung, Essstörung, Anorexie, Suizidgedanken, einen Suizidversuch, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Borderline und familiäre Schuldgefühle. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird. Finja erzählt, wie die Trennung ihrer Eltern ihr Leben verändert hat. Bis zu ihrem elften Lebensjahr beschreibt Finja ihre Kindheit als behütet und unauffällig. Sie fühlt sich von beiden Eltern gesehen. Doch als ihre Mutter sich von ihrem Vater trennt, verändert sich für Finja vieles von einem Tag auf den anderen. Aus dem Vater, den sie kannte, wird für sie ein Mensch, vor dem sie später Angst hat. Finja erzählt, wie sie im Wechselmodell lebt, wie ihr Vater über ihre Mutter spricht, sie mit Vorwürfen belastet und versucht, Nähe über Geschenke, Ausflüge und materielle Dinge herzustellen. Sie beschreibt, wie sie sich nicht mehr wie ein Kind fühlt, sondern wie ein Sorgenfresser zwischen zwei Elternteilen. Später findet Finja heraus, dass ihr Vater wegen sexuellem Missbrauch an Minderjährigen angeklagt wurde. Für sie ist das der Punkt, an dem sie den Kontakt abbricht. Gleichzeitig bleibt Schuld zurück. Hätte sie etwas merken müssen? Hätte sie etwas tun können? Hätte sie früher sprechen sollen? Sie erzählt von innerer Leere, extremen Gefühlen, Rückzug, Kontrollverlust, Klinikaufenthalten, einem schweren Suizidversuch und dem langen Weg, sich selbst besser zu verstehen. Diese Folge handelt von der Frage, wie ein Mensch weiterlebt, wenn das eigene Zuhause keinen sicheren Ort mehr bietet. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:02:33: Nummer gegen Kummer, Triggerwarnung & Intro 0:01:50 – 0:07:53: Vorstellung von Finja, Kindheit, Trennung der Eltern und der plötzliche Bruch zum Vater 0:07:53 – 0:13:30: Wechselmodell, fehlende emotionale Sicherheit, Geschenke und der Versuch, Nähe herzustellen 0:13:30 – 0:18:49: Emotionaler Missbrauch, Belastung durch den Vater und die Anklage wegen sexuellem Missbrauch an Minderjährigen 0:18:49 – 0:24:42: Zweifel, Geständnis im Gespräch, Schuldgefühle und der Blick auf die betroffene Person 0:24:42 – 0:28:54: Sorge um die Schwester, Jugendamt, Verwahrlosung und Vertrauensverlust 0:28:54 – 0:32:40: Beginn der Selbstverletzung, Essstörung, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kontrolle als Bewältigung 0:32:40 – 0:38:25: Diagnose Borderline, innere Leere, intensive Gefühle und Rückzug 0:38:25 – 0:43:54: Klinikaufenthalte, Ausbildung, erneute Krisen, Anorexie und Selbstverletzung im Wechsel 0:43:54 – 0:48:00: Verstehen der Erkrankung, neue Kontrolle, Alltag, Zukunft und gesündere Entscheidungen 0:48:00 – 0:52:12: Offene Worte an den Vater, Kontaktabbruch und Einordnung von Borderline 0:52:12 – Ende: Zukunftswunsch, Stolz aufs Überleben *************************************************** Kontaktdaten Nummer gegen Kummer: Kinder- und Jugendtelefon: 116 111 Eltern und andere Bezugspersonen: 0800 111 0550 In der Online-Beratung sowie am Elterntelefon findest du ein offenes Ohr für deine Sorgen und Ängste – anonym, kostenlos und vertraulich. Online-Informationen: www.nummergegenkummer.de

  6. 19. Juli

    Psychoterror durch Stalking – Scham, Verzweiflung, Obdachlosigkeit & Gefängnis #96 Ralf Scharrer

    Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Stalking, psychische Gewalt, Kontrolle, Beschimpfungen, Bedrohung, Angst, Isolation, Selbstzweifel, körperliche Belastung, Obdachlosigkeit, Suizidgedanken, Verlust von Besitz, rechtliche Auseinandersetzungen, Gefängnis und Scham. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird. Ralf liebt Menschen, Bühne, Sprache und schöne Dinge. Schon als Kind träumt er davon, Schauspieler zu werden. Zuerst geht er einen anderen Weg: Ausbildung im Reformhaus, eigenes Naturkostgeschäft, Erfolg, Verantwortung und viel Arbeit. Später verkauft er seinen Laden, zieht nach Köln und folgt doch seinem Traum von der Schauspielerei. Doch eine Begegnung auf einer Kreuzfahrt verändert sein Leben. Was zunächst wie ein Gespräch und später wie ein zu enger Kontakt wirkt, entwickelt sich schleichend zu Stalking. Ralf erzählt, wie die Anrufe häufiger werden. Erst alle paar Wochen, dann täglich, dann immer wieder in kurzen Abständen. Er beschreibt Beschimpfungen, Druck, Grenzüberschreitungen und das Gefühl, nicht mehr frei entscheiden zu können. Er zieht nach Köln, startet neu und versucht, Abstand zu gewinnen. Doch die stalkende Person findet wieder Zugang zu ihm. Ralf spricht über Ohnmacht, Scham, Selbstzweifel und darüber, dass er damals kein Wort für das hatte, was ihm passiert. Er erzählt, wie Stalking seinen Körper belastet, wie ihm die Haare ausfallen, wie er krank wird und wie er immer stärker das Gefühl bekommt, sein eigenes Leben nicht mehr kontrollieren zu können. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:47: Triggerwarnung und Intro 0:01:47 – 0:10:57: Vorstellung von Ralf, Kindheit, Schauspieltraum, Selbstständigkeit und der Weg nach Köln 0:10:57 – 0:18:55: Begegnung auf der Kreuzfahrt, schleichender Kontakt und erste Grenzüberschreitungen 0:18:55 – 0:26:16: Ständige Anrufe, Beschimpfungen, Selbstzweifel und körperliche Belastung 0:26:16 – 0:34:10: Kein Wort für Stalking, Umzug nach Köln, Paragraf 238 und erneuter Kontakt 0:34:10 – 0:40:38: Krankheit, Rückkehr zur Familie, vermeintlicher Abschluss und ein folgenschweres Treffen 0:40:38 – 0:47:51: Wohnungssuche, Abhängigkeit, Drohungen und der Verlust des eigenen Besitzes 0:47:51 – 0:55:48: Obdachlosigkeit, Scham, Leben am Rhein, Fitnessstudio und letzter Kontakt 0:55:48 – 1:03:50: Bahngleise, Überlebensentscheidung, Begegnung mit Dave und der Weg zur Klage 1:03:50 – 1:13:04: Gerichtliche Auseinandersetzung, Gerechtigkeit, Buchprojekt und rechtliche Grenzen 1:13:04 – 1:22:22: Gefängnis, Aktiv gegen Stalking, Öffentlichkeit und das Parfum „Stalker“ 1:22:22 – Ende: Leben heute, Schutz in der Öffentlichkeit, Rat an Betroffene, Zukunftswunsch und Verabschiedung #stalking #aktivgegenstalking #psychischegewalt #obdachlosigkeit #gewaltbetroffene *************************************************** Kontaktdaten Ralf Scharrer: https://www.instagram.com/ralf.scharrer.neu/ https://www.facebook.com/ralf.scharrer.9 https://ralf-scharrer.com/ Aktiv gegen Stalking: https://www.aktiv-gegen-stalking.de/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne

  7. 12. Juli

    Bundeswehrgeschädigter: Flashbacks, Dissoziation & PTBS nach Einsatz im Kriegsgebiet #95 Andreas

    Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Auslandseinsätze der Bundeswehr, Krieg, Massengräber, Minen, Brände, Beschuss, Anschläge, Tod, Suizid von Kameraden, Hinrichtungen, Gewalt gegen Zivilpersonen, PTBS, Flashbacks, Dissoziation, Albträume, Aggression, moralische Verletzung, familiäre Belastung und Todeswünsche. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Andreas ist ehemaliger Soldat. Mit 19 kommt er zur Bundeswehr, zunächst ohne den Plan, dort ein ganzes Berufsleben zu verbringen. Er ist gelernter Koch, findet bei der Bundeswehr Struktur, Halt und Kameradschaft. Später wird er Berufssoldat, arbeitet im militärischen Abschirmdienst in der Spionageabwehr und erlebt Auslandseinsätze im Kosovo und in Afghanistan. In dieser Folge erzählt Andreas, was Krieg, Gewalt und Verantwortung mit einem Menschen machen. Er spricht über seinen ersten Einsatz im Kosovo 1999, über Massengräber, Minen, brennende Gebäude, zerstörte Orte und den Moment, in dem Deutschland für ihn nach der Rückkehr nicht mehr so sicher wirkt wie vorher. Ab 2006 ist Andreas siebenmal in Afghanistan. In Kundus arbeitet er mit Quellen und Informanten, baut Netzwerke auf und trägt Verantwortung für Menschen, die der Bundeswehr vertrauen. Er berichtet von Angst, Beschuss, Demonstrationen, Bedrohungslagen, getöteten Kontakten und einem Kameraden, dessen Tod ihn bis heute begleitet. Nach den Einsätzen verändert sich sein Leben. Andreas kann nachts nicht schlafen, braucht Kontrolle, reagiert schneller aggressiv, fühlt sich im Einsatz sicherer als zu Hause und erkennt später: Er lebt mit einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung. Andreas spricht außerdem darüber, warum er heute offen über seine Erkrankung spricht, wie er andere Einsatzveteranen unterstützt und warum Scham, Stigmatisierung und fehlende Hilfe nach dem Dienst für viele Betroffene ein zusätzliches Problem sind. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:47: Triggerwarnung & Intro 0:01:47 – 0:10:39: Andreas’ Einstieg bei der Bundeswehrlaufbahn, militärischer Abschirmdienst, Spionageabwehr und Bedeutung von Kameradschaft 0:10:39 – 0:18:24: Identität, Struktur und der erste Auslandseinsatz im Kosovo 0:18:24 – 0:27:25: Aufgaben im Kosovo, Massengräber, Minen, brennende Schule und erste prägende Erfahrungen 0:27:25 – 0:34:53: Rückkehr aus dem Kosovo, fehlende psychologische Begleitung und der Weg Richtung Afghanistan 0:34:53 – 0:43:04: Afghanistan, Kundus, Auftrag, Informanten und Verantwortung für Quellen 0:43:04 – 0:52:26: Gewalt, Bedrohungslagen, Angst um das eigene Leben und Abschied von der Familie 0:52:26 – 1:02:20: Rückkehr nach Deutschland, Reizbarkeit, Kontrollzwang, getötete Informanten und moralische Verletzung 1:02:20 – 1:10:52: PTBS, fehlende Hilfe, familiäre Belastung, Flashbacks, Dissoziation und Regulationsstrategien 1:10:52 – 1:18:54: Offenheit, Stigmatisierung, Versorgungslücken und Kameradschaft unter Einsatzgeschädigten 1:18:54 – 1:24:17: Scham, Ausstieg aus der Bundeswehr, Ehrenamt, Kinder und mögliche Rückkehr in den Einsatz 1:24:17 – Ende: Warnzeichen, Unterstützung für Einsatzveteranen, Bund deutscher Einsatzveteranen, Zukunftswunsch und Verabschiedung #bundeswehr #auslandseinsatz #veteranen #einsatzveteranen *************************************************** Kontaktdaten Einsatzveteranenverband: https://www.instagram.com/veteranenverband/ https://www.facebook.com/EinsatzVeteranen/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne

  8. 5. Juli

    Bonusfolge #B07 Anja: Wenn der Körper das Leben neu schreibt - Gebärmutterentfernung mit 22 Jahren

    Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um starke Periodenschmerzen, Ohnmacht, sehr starke Blutungen, Adenomyose, medizinische Abwertung, belastende gynäkologische Untersuchungen, Erwähnung von sexuellem Missbrauch, Gedanken an Selbstverletzung, Hysterektomie, unerfüllten Kinderwunsch als Folge einer Operation und abwertende Aussagen über Frau-Sein. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. In dieser Bonusfolge erzählt Anja, warum sie sich mit 22 Jahren ihre Gebärmutter entfernen ließ. Ihre Geschichte beginnt an ihrem 15. Geburtstag. Mit ihrer ersten Menstruation kommen Schmerzen, die so stark sind, dass zunächst ein Blinddarmdurchbruch vermutet wird. Anja wird ohnmächtig, liegt desorientiert auf dem Badezimmerboden und kommt mit dem Notarzt ins Krankenhaus. Eine klare Erklärung bekommt sie nicht. Was folgt, sind Jahre mit extremen Regelschmerzen, sehr starken Blutungen, Ohnmacht, Hormonbehandlungen und dem Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Anja erzählt, wie ihre Blutungen zwei bis drei Wochen dauern, wie sie aus Angst vor sichtbaren Flecken nur noch schwarze Kleidung trägt und wie ihr Alltag immer stärker von ihrem Körper bestimmt wird. Mit 17 spricht Anja zum ersten Mal aus, dass sie ihre Gebärmutter entfernen lassen möchte. Sie stößt auf Unverständnis, auf rechtliche Grenzen in Österreich und auf Ärztinnen und Ärzte, die ihre Schmerzen verharmlosen oder falsch einordnen. Später findet sie in Deutschland einen Arzt, der ihr zuhört. Dort bekommt sie die Diagnose Adenomyose. Dabei befindet sich gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe in der Gebärmuttermuskulatur. Bei Anja führt das zu starken Blutungen und massiven Schmerzen. Anja spricht offen über Hormonpflaster, Drei-Monats-Spritze, Pille, Migräne, Endometriosezentren, Bauchspiegelung, ihre Entscheidung gegen eine Schwangerschaft, die Reaktion ihrer Eltern und den Moment, in dem die Hysterektomie endlich stattfindet. Diese Folge handelt von Adenomyose, Hysterektomie, Menstruationsschmerzen, medizinischer Abwertung, Frauengesundheit und reproduktiver Selbstbestimmung. Sie zeigt, was es bedeutet, wenn ein Mensch seinem Körper vertraut, obwohl andere ihm jahrelang nicht glauben. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:00:57: Triggerwarnung & Intro 0:00:57 – 0:06:29: Vorstellung von Anja, erste Menstruation mit 15, Ohnmacht, Notarzt und falscher Verdacht auf Blinddarmdurchbruch 0:06:29 – 0:13:14: Lange Blutungen, Hormonpflaster, Ohnmacht und der Gedanke an eine Hysterektomie 0:13:14 – 0:17:48: Massive Blutungen, schwarze Kleidung, fehlende Einordnung und Drei-Monats-Spritze 0:17:48 – 0:22:12: Kinderwunsch, rechtliche Grenzen in Österreich und fehlendes Ernstnehmen durch Ärztinnen 0:22:12 – 0:29:49: Belastende gynäkologische Erfahrungen, BMI-Vorwürfe, Hormonbehandlung und Migräne 0:29:49 – 0:37:49: Bauchspiegelung ohne Diagnose, Endometriose der Mutter, künstliche Wechseljahre und Entscheidung für den Weg nach Deutschland 0:37:49 – 0:45:04: Arzttermin in Deutschland, Diagnose Adenomyose und Entscheidung für die Gebärmutterentfernung 0:45:04 – 0:50:10: OP-Tag, Vorfreude, Aufwachraum und Schmerzen nach der Hysterektomie 0:50:10 – 0:55:05: Klinikaufenthalt, Rückkehr nach Österreich, Reaktion der Eltern und Umgang mit Kinderwunsch 0:55:05 – 1:00:36: Körpergefühl nach der OP, Zyklus ohne Gebärmutter und Rückblick auf medizinische Abwertung 1:00:36 – Ende: Wunsch nach mehr Ernstnehmen von Regelschmerzen, Verabschiedung #adenomyose #endometriose #hysterektomie #gebärmutterentfernung #menstruation #periodenschmerzen #regelschmerzen #frauengesundheit #chronischeschmerzen #medizinischeabwertung #gynäkologie #reproduktiveselbstbestimmungsrecht #körpergefühl *************************************************** Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagr

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Info

"Von Bohne zu Bohne" ist der Podcast, der zufällige Begegnungen in außergewöhnliche Geschichten verwandelt. Charlotte weiß vorher nichts über unsere Gäste. Kein Name, keine Informationen, keine Vorbereitung. Ihre Fragen an die Gäste werden ungefiltert wie Deine Fragen sein. Sania dagegen kennt die Gäste im Voraus, damit wird ihre Sichtweise auf die Dinge eine andere sein. Unser Ziel? Jeder Mensch hat eine besondere Geschichte. Hier teilen Fremde ihre tiefsten Erlebnisse und Geheimnisse, und Du bist hautnah dabei. Bist Du bereit, Dich gemeinsam mit Charlotte überraschen zu lassen?

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