Über Rechts – Der Podcast

Sebastian Friedrich & Nils Schniederjann

Wir beobachten die Rechten, damit ihr es nicht müsst. www.ueberrechts.de

  1. Was käme nach einem Sieg der AfD in Sachsen-Anhalt?

    vor 3 Tagen

    Was käme nach einem Sieg der AfD in Sachsen-Anhalt?

    Die AfD will in Sachsen-Anhalt die absolute Mehrheit erreichen und die Umfragen zeigen sie auf dem besten Weg dorthin: Was würde eine AfD-Regierung für das Land bedeuten? Das radikale „Regierungsprogramm“ gibt schon einmal einen Vorgeschmack auf das, was die Strategen der Partei planen. Mit dem Motto „Alles ist möglich!” steht die Kampagne des Landesverbands für einen Politikmodus, der auch den anderen Parteien zu denken geben müsste. Während der Spitzenkandidat Ulrich Siegmund auf die Verbindung von Charisma und radikalem Veränderungsversprechen setzt, geht es den meisten anderen Parteien bloß darum, irgendwie in den Landtag zu kommen. Geht es so weiter, könnte die AfD also im Herbst in die Staatskanzlei in Magdeburg einziehen. Aber wären wirklich alle in der Partei begeistert von dieser AfD an der Macht? Manch einer fürchtet schon jetzt, dass das der Rechtsaußen-Partei auch schaden könnte. Wir sprechen in dieser Folge darüber, woran das liegt und was das für die anderen Parteien bedeutet. Dies ist eine von zwei Podcast-Folgen, die wir jeden Monat produzieren. Dabei gibt es eine Folge, die sich mit einem aktuellen Thema beschäftigt, sowie eine weitere Bonusfolge, in der wir gemeinsam ein Buch lesen und über die Theorien der Rechten sprechen. Da wir den Podcast und den Newsletter völlig unabhängig betreiben, sind wir dabei auf deine Unterstützung angewiesen. Du kannst uns bereits ab 5 Euro pro Monat unterstützen und erhältst Zugriff auf alle Folgen: www.ueberrechts.de This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ueberrechts.de/subscribe

    1 Std. 5 Min.
  2. 29. Mai

    Eva von Redecker: Was ist faschistisch am Eigentum? (Live)

    Schon vor sechs Jahren hat die Philosophin Eva von Redecker in einem Buch den Begriff „Phantombesitz“ vorgeschlagen, um zu begreifen, dass Menschen oder Gruppen etwas als ihr Eigentum verteidigen, das ihnen real gar nicht mehr oder nie wirklich gehörte: Meine Freiheit, mein Land, mein Schnitzel wird mir genommen – also verteidige ich es umso aggressiver. Ausgehend von diesem Begriff setzt sich die Denkerin nun auch mit dem Faschismus auseinander. Sie schlägt vor, diesen als „liquidierende Phantombesitzverteidigung“ zu begreifen. Was sie damit genau meint, und ob Faschismus wirklich ein geeigneter Begriff ist, um die Phänomene der Gegenwart zu begreifen, das hat Sebastian bei einer Veranstaltung mit Eva von Redecker diskutiert. Das Gespräch ist ein Mitschnitt der Buchvorstellung, die am 21. Mai im Schauspielhaus in Hamburg stattgefunden hat. Es ging dabei um ihr neues Buch Dieser Drang nach Härte. Über den neuen Faschismus, das im März bei S. Fischer erschienen ist. Neben den kostenlosen Folgen unseres Podcast gibt es einmal pro Monat die Kaderschmiede, in der wir gemeinsam ein Buch lesen und über die Theorien der Rechten sprechen. Da wir den Podcast und den Newsletter unabhängig betreiben, sind wir dabei auf deine Unterstützung angewiesen. Du kannst uns bereits ab 5 Euro pro Monat unterstützen und erhältst Zugriff auf alle Folgen: www.ueberrechts.de This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ueberrechts.de/subscribe

    1 Std. 19 Min.
  3. NIUS-Bestseller: Woher kommt das Feindbild „Links“?

    14. Mai

    NIUS-Bestseller: Woher kommt das Feindbild „Links“?

    Dass die Linke in Deutschland gerade besonders mächtig wäre, glaubt zwar kaum jemand. Das hält die NIUS-Chefs Pauline Voss und Julian Reichelt jedoch nicht davon ab, ein weiteres Buch gegen die vermeintlich linke Hegemonie in diesem Land zu schreiben. Diesmal ist es ein Wörterbuch, erschienen im Westend-Verlag, das das linke Vokabular „übersetzen“ soll, dabei aber vor allem: verspottet. In dieser Folge werfen wir einen Blick auf das Buch Links – Deutsch / Deutsch – Links, mit dem es die NIUS-Redaktion gleich auf den ersten Platz der Spiegel-Bestsellerliste geworfen hat. Wir fragen uns, was für eine Linke hier eigentlich beschrieben wird und woher dieses Feindbild eigentlich kommt. Dies ist eine von mehreren Podcast-Folgen, die wir jeden Monat produzieren. Dabei gibt es mindestens eine Folge, die sich mit einem aktuellen Thema beschäftigt, sowie eine weitere Bonusfolge, die Kaderschmiede, in der wir gemeinsam ein Buch lesen und über die Theorien der Rechten sprechen. In der letzten Kaderschmiede haben wir uns ein anderes Buch aus dem NIUS-Kosmos angeschaut, das Buch Bastardmoderne von Jan A. Karon. In der Folge haben wir darüber gesprochen, ob es sich dabei um den intellektuellen Unterbau des NIUS-Projekts handelt. Da wir den Podcast und Newsletter völlig unabhängig betreiben, sind wir auf deine Unterstützung angewiesen. Du kannst uns bereits ab 5 Euro pro Monat unterstützen und erhältst Zugriff auf alle Folgen: www.ueberrechts.de This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ueberrechts.de/subscribe

    45 Min.
  4. Der intellektuelle Unterbau von NIUS | Jan A. Karon: „Bastardmoderne“ (Kaderschmiede)

    9. Mai

    Der intellektuelle Unterbau von NIUS | Jan A. Karon: „Bastardmoderne“ (Kaderschmiede)

    This is a free preview of a paid episode. To hear more, visit www.ueberrechts.de Kulturpessimistische Verfallsdiagnosen gehören eigentlich seit jeher zum Inventar der modernen Rechten. Mit Büchern wie „Shitbürgertum“ von Ulf Poschardt oder, etwas weiter zurück, mit „Finis Germania“ haben sie auch in den letzten Jahren enorme Erfolge gefeiert. Jetzt taucht ein Autor aus dem NIUS-Kosmos auf, der das gleiche Genre bedient – dabei allerdings mit einer explizit postliberal-antikapitalistischen Agenda. In dieser Folge schauen wir uns zunächst an, was Jan A. Karon an unserer Gegenwart eigentlich auszusetzen hat: Es gibt zu viele Migranten, die Menschen schauen zu viele Pornos, lokale Traditionen werden durch globalen Einheitsbrei ersetzt und der Fußball ist auch nicht mehr, was er einmal war. Wir fragen uns, welcher Blick auf die Welt eigentlich hinter diesen Klagen steht. Dafür werfen wir einen genaueren Blick auf seine Problemanalyse: Welche Akteure macht er für den Verfall verantwortlich und was müsste sich laut Karon ändern, damit wir wieder in einer Welt ankommen, in der er sich wohlfühlen würde? Wir versuchen, herauszuschälen, was er eigentlich meint, wenn er davon spricht, Teil einer postliberalen Rechten zu sein – und fragen uns, wo die postliberalen Denker eigentlich falsch abbiegen. Mehrmals pro Monat erscheinen neue Folgen unseres Podcasts. Das ist unsere fünfte Kaderschmiede, in der wir uns intensiv mit einem rechten Denker auseinandersetzen. Wir lesen darin jeweils mindestens ein Buch und diskutieren es ausführlich. Da wir Podcast und Newsletter völlig unabhängig betreiben, sind wir dabei auf deine Unterstützung angewiesen. Bereits ab 5 Euro im Monat kannst du uns unterstützen und erhältst Zugriff auf alle Folgen: www.ueberrechts.de

    10 Min.
  5. Warum wir nicht von Faschismus sprechen

    12. Apr.

    Warum wir nicht von Faschismus sprechen

    Ausgehend von aktuellen Debatten diskutieren wir verschiedene Begriffsangebote, die derzeit im Umlauf sind. Wir sprechen über den Faschismusbegriff im Alltagsverstand, über den Begriff des „demokratischen Faschismus“ bei Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey sowie über den Begriff der Faschisierung, wie ihn etwa Mario Candeias verwendet. Dabei interessiert uns nicht nur, was diese Begriffe sichtbar machen, sondern auch, was sie unscharf werden lassen: Welche historischen Assoziationen rufen sie auf? Wo drohen sie, Unterschiede zwischen Konservatismus, Rechtsradikalismus und faschistischen Projekten einzuebnen? Und was geschieht, wenn gesellschaftliche Entwicklungen vorschnell unter einen Begriff gefasst werden, der in Deutschland fast unweigerlich an die faschistische Diktatur des 20. Jahrhunderts erinnert? Wir diskutieren, warum wir weder von Faschismus noch von Faschisierung sprechen würden und weshalb uns stattdessen der Begriff des autoritären Kapitalismus analytisch weiterführt. Mit dem Begriff, wie ihn etwa Frank Deppe verwendet, wird verständlicher, dass autoritäre Verschiebungen nicht nur von der AfD ausgehen, sondern auch ohne sie längst vorangetrieben werden: durch verschärften Klassenkampf von oben, Aufrüstung, Disziplinierung, den Abbau demokratischer Handlungsspielräume und die wachsende Bedeutung exekutiver Macht. Zugleich erlaubt dieser Begriff, die mögliche Funktion der AfD genauer zu bestimmen: nicht nur als radikale Oppositionskraft, sondern auch als möglicher rechter Flügel eines zunehmend autoritären kapitalistischen Projekts. Die Folge ist damit ein Plädoyer für begriffliche Präzision. Wir wollen die gegenwärtige politische Entwicklung weder verharmlosen noch alarmistisch überzeichnen, sondern genauer verstehen. Dies ist eine von zwei Podcast-Folgen, die wir jeden Monat produzieren. Dabei gibt es eine Folge, die sich mit einem aktuellen Thema beschäftigt, sowie eine weitere Bonusfolge, in der wir gemeinsam ein Buch lesen und über die Theorien der Rechten sprechen. Da wir den Podcast und den Newsletter völlig unabhängig betreiben, sind wir dabei auf deine Unterstützung angewiesen. Du kannst uns bereits ab 5 Euro pro Monat unterstützen und erhältst Zugriff auf alle Folgen: This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ueberrechts.de/subscribe

    57 Min.
4,4
von 5
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