VerbundenSein

Anna Fienbork

VerbundenSein ist dein Podcast für Selbstakzeptanz ohne Selbstoptimierungsdruck – für innere Freiheit, emotionale Integration und Leichtigkeit mitten im Unperfekten. Du bekommst tiefgehende Essays, alltagstaugliche Zitate, kurze Impulse und gelegentliche Meditationen: Texte zum Hören und Fühlen, die dich zurück in dein Herz und in die Verbindung mit dir selbst führen. Wir sprechen über Bindungsmuster, innere Anteile, Nervensystem-Regulation und darüber, warum kein Gefühl „falsch“ ist – und warum die wichtigste Beziehung die zu dir selbst ist.

  1. 15. Okt.

    Essay: Selbstmitgefühl statt Selbstmitleid: Vom Opfer zur inneren Stärke| (13:20 Min)

    Wie können wir unserem Schmerz Raum geben, ohne darin zu versinken? Und ist es wirklich Stärke, die eigene Geschichte einfach Geschichte sein zu lassen? In diesem Essay schaue ich mit dir auf den feinen, aber entscheidenden Unterschied zwischen Mitgefühl und Mitleid. Und darauf, warum wir im einen liebevoll und aufrecht Verantwortung für unser Herz übernehmen und im anderen leidend versinken. Dieser Essay beleuchtet: Warum Selbstmitleid und Opferhaltung einst ein Schutz waren und nichts, wofür du dich schämen musst Was echter Trost bedeutet und warum er kein Urteil braucht, sondern Raum Wie Selbstmitgefühl zum Tor für Selbstakzeptanz und nachhaltige Veränderung wird ***Wenn dir der Essay gut tut: 🎧 Abonniere den Podcast · ★ Bewerte ihn gern · 📩 Teile die Folge mit einer Freundin oder einem Freund. ***Neu hier? Start hier: Trailer: „⁠VerbundenSein – Worum es hier geht"⁠ Kurzimpuls: „⁠Von inneren Drachen und Prinzessinnen …"⁠ Einstiegsepisode (Essay): ⁠„Wenn's dir irgendwie nicht gut geht: Vom Nebel zur Klarheit in 4 Schritten"⁠ ***Worum es in diesem Essay in der Tiefe geht „Ich will meine Geschichte nicht nutzen, um als Opfer um Mitleid zu heischen." Aus dieser guten Absicht heraus schütten wir manchmal das Kind mit dem Bade aus. Wir verwechseln Mitleid mit Mitgefühl und meinen, stark sein zu müssen. Mitleid zieht uns in den Schmerz hinein, es lässt den inneren Raum kollabieren und schafft ein Gefälle: „die Arme", „der Arme". Mitgefühl dagegen ist eine warme, zugewandte Präsenz bei gleichzeitiger innerer Stabilität. Ganz da sein, ohne sich zu verlieren. Hinter dem Jammern liegt immer ein echter Schmerz. Wenn wir ihm mit Selbstmitgefühl begegnen, statt eins mit ihm zu werden, bleiben wir aufrecht, auch wenn unser Herz weint. Dann können sich angestaute Gefühle lösen und integrieren. Mit den berührenden Worten einer Klientin zeige ich dir, wie aus diesem Prozess etwas Kostbares wachsen kann: die Erlaubnis, mit allem, was da ist, einfach sein zu dürfen. Reflexionsfragen aus der Folge Nimm dir gern einen Moment Zeit und spüre nach: Wo versinke ich im Mitleid, wo bemitleide ich mich selbst? Wie begegne ich dem Schmerz anderer Menschen? Was hat mein Jammern oder meine Strenge ausgelöst, und welcher Schmerz liegt darunter? Was verändert sich, wenn ich mir selbst mit Mitgefühl statt mit Urteil begegne? ***Wurzeln & Flügel Online-Tage vom 23.-29.10.26 »Komm nach Hause zu dir! Bindungstrauma verstehen und mehr innere Sicherheit finden«: annafienbork.de/wurzeln-und-fluegel-tage-2026 Mehr über mich: ⁠annafienbork.de⁠ Kostenfreie HerzMeditation 1 x imMonat live: ⁠HerzMeditation⁠ ***Wenn dir die Folge gut tut: ★ Bewerte den Podcast · 🎧 Abonniere · 📩 Teile die Folge mit einer Freundin, der du etwas Gutes tun möchtest. ***Dieser Podcast ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn du dich in einer akuten Krise befindest, hol dir bitte Unterstützung vor Ort.

    Essay: Selbstmitgefühl statt Selbstmitleid: Vom Opfer zur inneren Stärke| (13:20 Min)
  2. 1. Okt.

    Kurzimpuls: Bei dir selbst zu Hause sein als Anfang jeder Beziehung | Erich Fromm | (2:08 Min)

    Muss ich erst bei mir selbst zu Hause sein, bevor ich mit anderen in Beziehung gehen kann? Das klingt zunächst nach einer weiteren Bedingung, die es zu erfüllen gilt. In diesem Kurzimpuls schaue ich mit dir auf ein Zitat von Erich Fromm und auf ein Bild aus dem Film Dirty Dancing und den Worten »dein Raum, mein Raum«. Und darauf, was zwischen zwei Menschen entstehen kann, wenn jeder seinen eigenen Raum hat. Dieser Kurzimpuls beleuchtet: Was es bedeutet, deinen eigenen Raum wirklich zu bewohnenWie sich Begegnung verändert, wenn du bei dir bist und gleichzeitig offen bleibstWarum das Zuhause in dir keine Pflicht ist, sondern ein Geschenk*** Wenn dir der Impuls gut tut: 🎧 Abonniere den Podcast · ★ Bewerte ihn gern · 📩 Teile die Folge mit einer Freundin oder einem Freund. *** Neu hier? Start hier:Trailer: „VerbundenSein – Worum es hier geht"Kurzimpuls: „Von inneren Drachen und Prinzessinnen …"Einstiegsepisode (Essay): „Wenn's dir irgendwie nicht gut geht: Vom Nebel zur Klarheit in 4 Schritten" *** Worum es in diesem Kurzimpuls in der Tiefe geht„Bei sich selbst zu Hause zu sein ist die notwendige Voraussetzung, damit man sich zu anderen in Beziehung setzen kann." Wenn wir diesen Satz von Erich Fromm hören, regt sich vielleicht erst einmal Widerstand. Noch eine Bedingung? Und was soll das überhaupt heißen, in mir zu Hause zu sein?Ein Bild, das mir dabei hilft, stammt aus dem Film Dirty Dancing: »dein Raum, mein Raum«. Nur wenn jeder seinen eigenen Raum kennt und respektiert, können wir uns wirklich begegnen. Dann entsteht ein Miteinander, ein Tanz.Vielleicht ist das Zuhause in dir also gar keine Pflicht, sondern ein Geschenk, das du dir selbst machen darfst, um Beziehungen tiefer und lebendiger zu leben. Denn der Beginn einer jeglichen Beziehung ist die Beziehung zu uns selbst. Reflexionsfragen aus der Folge Nimm dir gern einen Moment Zeit und spüre nach: Wie fühlt es sich an, bei mir selbst zu sein und meinen Raum wirklich zu bewohnen?Wie erlebe ich Begegnungen, wenn ich mich ganz an den Bedürfnissen anderer orientiere?Was verändert sich, wenn ich meine Bedürfnisse kenne und gleichzeitig offen bleibe für andere?Was bedeutet es für mich, bei mir selbst zu Hause zu sein, und wie zeigt sich das in meinen Beziehungen?*** Mehr über mich: annafienbork.deKostenfreie HerzMeditation 1 x im Monat live: HerzMeditation *** Wenn dir die Folge gut tut: ★ Bewerte den Podcast · 🎧 Abonniere · 📩 Teile die Folge mit einer Freundin, der du etwas Gutes tun möchtest. *** Dieser Podcast ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn du dich in einer akuten Krise befindest, hol dir bitte Unterstützung vor Ort.

    Kurzimpuls: Bei dir selbst zu Hause sein als Anfang jeder Beziehung | Erich Fromm | (2:08 Min)
  3. 17. Sept.

    Essay | Was Ungewissheit mit deinem Nervensystem macht | Stephen Porges | Polyvagaltheorie | (19:16 Min)

    Mit klopfendem Herzen saß ich Dr. Stephen Porges gegenüber, dem Begründer der Polyvagaltheorie, den ich für einen früheren Wurzeln & Flügel Onlinekongress interviewen durfte. Obwohl mein Kopf wusste, dass keine Gefahr bestand, reagierte mein Körper anders. In dieser Essay-Folge schaue ich mit dir an, warum unser Nervensystem Ungewissheit oft als Bedrohung liest, und wie du deine eigenen Nervensystemzustände besser erkennen kannst. In dieser Folge: Die Polyvagaltheorie einfach erklärt: vorderer und hinterer Vagusnerv, Sympathikus Mein Interview mit Stephen Porges: was Ungewissheit im Nervensystem auslöst und wie wir damit umgehen können Drei Nervensystemzustände zum Wiedererkennen: Sicherheit, Mobilisierung, Rückzug *** Mehr Unterstützung für dein Nervensystem: mein Onlinekurs „Verbunden & Gelassen: Regulation des Nervensystems" → https://www.annafienbork.de/regulation-nervensystem *** Wenn dir die Folge gut tut: ★ Bewerte den Podcast · 🎧 Abonniere · 📩 Teile die Folge mit einer Freundin, der du etwas Gutes tun möchtest. *** Neu hier? Start hier: Trailer: „⁠⁠⁠VerbundenSein – Worum es hier geht“⁠⁠⁠ Kurzimpuls: „⁠⁠⁠Von inneren Drachen und Prinzessinnen …“⁠⁠⁠ Einstiegsepisode (Essay): ⁠⁠⁠„Wenn’s dir irgendwie nicht gut geht: Vom Nebel zur Klarheit in 4 Schritten“⁠⁠ *** Worum es heute in der Tiefe geht Unser Nervensystem ist ständig auf Empfang für Signale von Sicherheit oder Bedrohung. Ungewissheit gehört für die meisten von uns zu den Signalen, die als Gefahr gedeutet werden, auch dann, wenn objektiv nichts Bedrohliches im Raum ist. Ich erzähle dir von meinem Interview mit Stephen Porges, dem Begründer der Polyvagaltheorie, und davon, wie meine eigene Nervosität vor dem Gespräch genau das gezeigt hat: mein Kopf wusste, dass ich sicher bin, mein Körper reagierte trotzdem. In dieser Folge bekommst du eine kompakte Einordnung der Polyvagaltheorie (vorderer und hinterer Vagusnerv, Sympathikus), einen Einblick in das damalige Interview mit Porges, und wir schauen gemeinsam darauf, warum frühe Bindungs- und Trennungserfahrungen, etwa im Kontext von Adoption, unser Nervensystem besonders wachsam für Ungewissheit machen können. Drei Nervensystemzustände zum Wiedererkennen Am Ende der Folge beschreibe ich drei Grundzustände, aus denen dein Nervensystem heraus agieren kann: Sicherheit und Verbindung: präsent, offen, ruhiger Atem Mobilisierung bei Bedrohung: Kampf und Flucht, aber auch die leisere, nach innen gerichtete Form als innere Anspannung oder Selbstkritik Immobilisierung bei Bedrohung: Rückzug und Schutz, Erstarrung, innere Taubheit, wenn Kampf oder Flucht keine Option sind Nimm dir gern einen Moment und spüre nach: In welchem Zustand befindest du dich gerade? Woran erkennst du das, an deinem Atem, deiner Muskelspannung, deinen Gedanken? Was würde dir jetzt helfen, dich ein Stück mehr in Richtung Sicherheit zu bewegen? *** Links und nächster Schritt Onlinekurs: „Verbunden & Gelassen: Regulation des Nervensystems"→ https://www.annafienbork.de/regulation-nervensystem Mehr über mich:→ https://www.annafienbork.de/ Wurzeln & Flügel Online-Tage vom 23.-29.10.26: mit 21 Interviews, praktischen Übungen und 8 Online-Live-Abenden für Gemeinschaft und zur Regulation deines Nervensystems: → https://www.annafienbork.de/wurzeln-und-fluegel-tage-2026 *** Support, wenn du magst ★ Bewerte den Podcast · 🎧 Abonniere · 📩 Teile die Folge mit einer Freundin, der du etwas Gutes tun möchtest. *** HinweisDieser Podcast ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn du dich in einer akuten Krise befindest, hol dir bitte Unterstützung vor Ort.

    Essay | Was Ungewissheit mit deinem Nervensystem macht | Stephen Porges | Polyvagaltheorie | (19:16 Min)
  4. 3. Sept.

    Kurzimpuls: Wo das Licht eintritt | Rumi | (5:12 Min)

    Manchmal öffnet sich gerade dort, wo es am meisten wehtut, auch ein Zugang zu etwas Neuem. Ein Zitat von Rumi bringt das für mich sehr genau auf den Punkt. Er sagt: „Die Wunde ist der Ort, an dem das Licht in dich eintritt." In diesem Kurzimpuls geht es um: Warum Licht und Schmerz gleichzeitig wahr sein dürfen Warum dieser Satz nur im Rückblick gilt – und in der akuten Krise wie eine Bagatellisierung wirken kann Eine Frage zum Nachspüren, welche Wunde in deinem Leben im Rückblick auch Licht durchgelassen hat Ein kurzer Impuls zum Innehalten, ohne dass du etwas lösen musst. Einfach ein Moment, um Schmerz und Licht beide da sein zu lassen. *** Wenn dir der Impuls gut tut: 🎧 Abonniere den Podcast · ★ Bewerte ihn gern · 📩 Teile die Folge mit einer Freundin oder einem Freund. *** Neu hier? Start hier:Trailer: „VerbundenSein – Worum es hier geht"Kurzimpuls: „Von inneren Drachen und Prinzessinnen …"Einstiegsepisode (Essay): „Wenn's dir irgendwie nicht gut geht: Vom Nebel zur Klarheit in 4 Schritten" *** Worum es in der Tiefe geht – die lange Version Es gibt Momente, in denen wir uns eine Zukunftsversion von uns selbst vorstellen, in der endlich alles gut ist. Doch Veränderung entsteht nicht durch die Bewegung weg von uns, sondern durch die Wunde hindurch. Rumis Satz erinnert uns daran, dass Licht durch die Wunde eintritt. Für den Anteil in uns, der eine Verletzung ursprünglich erlebt hat, gibt es in diesem Moment aber kein Licht, sondern nur Schmerz, vielleicht Hilflosigkeit. Und das darf so stehen bleiben, bezeugt und gehalten werden, bevor überhaupt von Licht die Rede sein kann. *** Reflexionsfrage aus der Folge Gibt es eine Wunde in deinem Leben, durch die im Rückblick auch Licht eingetreten ist? Und kannst du gleichzeitig den Teil in dir ehren, der diese Wunde ursprünglich erlebt hat, ohne von ihm zu verlangen, darin heute schon etwas Gutes zu sehen? *** Mehr über mich: http://annafienbork.de Wenn du neugierig bist, wie ich dich ein Stück deines Weges begleiten könnte, buche dir gerne ein kostenfreies Kennenlerngespräch: https://meet.brevo.com/anna-fienbork/kennenlerngesprach *** Wenn dir die Folge gut tut ★ Bewerte den Podcast · 🎧 Abonniere · 📩 Teile die Folge mit einer Freundin, der du etwas Gutes tun möchtest. *** Dieser Podcast ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn du dich in einer akuten Krise befindest, hol dir bitte Unterstützung vor Ort.

    Kurzimpuls: Wo das Licht eintritt | Rumi | (5:12 Min)
  5. 20. Aug.

    Essay: Mitgefühl und wenn die Liebe dir schriebe | Elizabeth Gilbert | (16:33 Min)

    Was, wenn du der Kritik in dir, dem Groll, der Scham nicht mit Kampf begegnest, sondern mit Mitgefühl? In dieser Essay-Folge geht es um Selbstmitgefühl und um eine berührende Übung, die ich von Elizabeth Gilbert, der Autorin von „Eat, Pray, Love", gelernt habe: Briefe von der bedingungslosen Liebe an dich selbst. In dieser Folge: Warum Selbstmitgefühl kein Freifahrtschein ist, sondern ein Herzensraum für echte Veränderung Elizabeth Gilberts „Letters from Love" und eine alltagstaugliche Anleitung für deinen eigenen Brief Zwei persönliche Briefe von der Liebe, die ich mit dir teile Mehr zu Elizabeth Gilbert und „Letters from Love": elizabethgilbert.substack.com *** Wenn dir die Folge gut tut: ★ Bewerte den Podcast · 🎧 Abonniere · 📩 Teile die Folge mit einer Freundin, der du etwas Gutes tun möchtest. *** Neu hier? Start hier: Trailer: „⁠⁠⁠VerbundenSein – Worum es hier geht“⁠⁠⁠ Kurzimpuls: „⁠⁠⁠Von inneren Drachen und Prinzessinnen …“⁠⁠⁠ Einstiegsepisode (Essay): ⁠⁠⁠„Wenn’s dir irgendwie nicht gut geht: Vom Nebel zur Klarheit in 4 Schritten“⁠⁠ *** Worum es heute in der Tiefe geht Selbstmitgefühl heißt nicht, uns aus der Verantwortung zu stehlen. Es heißt, dem, was in uns unangenehm ist, mit Verständnis zu begegnen, statt es zu bekämpfen. In dieser Folge nehme ich dich mit zu der Frage, was eigentlich passiert, wenn wir ein Gefühl wie Groll oder Scham wegdrücken, statt uns ihm zuzuwenden, und wie sich dieses Gefühl wandeln kann, wenn wir es mit Neugierde statt Urteil betrachten. Von dort aus führt mich der Weg zu einer Begegnung, die mich sehr geprägt hat: einem Podcast-Interview mit Elizabeth Gilbert, in dem sie von ihren „Letters from Love" erzählt, Briefen, die sie seit über 15 Jahren an sich selbst schreibt, im Namen der bedingungslosen Liebe. *** Übung aus der Folge: Ein Brief von der Liebe Stell dir vor, es gäbe eine große, bedingungslose Liebe, die dich genau so liebt, wie du bist. Stelle ihr die Frage: „Liebe Liebe, was möchtest du mich heute wissen lassen?" Halte inne und schreibe assoziativ, was dir als Antwort einfällt. Es darf sich auch rein fiktional anfühlen. Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Du musst nichts „channeln" oder eine bestimmte Stimme hören. Du kannst diese Übung auch nur innerlich machen, morgens beim Aufwachen, mit einer einfachen Bitte wie: „Bitte liebe mich, halte mich, hülle mich ein in deine Liebe." *** Links & nächster Schritt Mehr über mich: annafienbork.de Kostenfreie HerzMeditation 1 x im Monat live per Zoom: annafienbork.de/herzmeditation Elizabeth Gilberts Anleitung für „Letters from Love" → elizabethgilbert.substack.com/p/how *** Wenn dir die Folge gut tut ★ Bewerte den Podcast · 🎧 Abonniere · 📩 Teile die Folge mit einer Freundin, der du etwas Gutes tun möchtest. *** HinweisDieser Podcast ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn du dich in einer akuten Krise befindest, hol dir bitte Unterstützung vor Ort.

    Essay: Mitgefühl und wenn die Liebe dir schriebe | Elizabeth Gilbert | (16:33 Min)
  6. 6. Aug.

    Kurzimpuls: Wir können uns nicht verändern, wenn wir nicht da landen, wo wir gerade wirklich sind | Dami Charf | (4:03 Min)

    Manchmal wollen wir uns verändern, ohne je wirklich un uns gelandet zu sein. Die Traumatherapeutin Dami Charf lädt uns mit einem einfachen Satz dazu ein, diese Reihenfolge umzudrehen. Sie sagt: „Wir können uns nicht verändern, wenn wir nicht da landen, wo wir gerade wirklich sind." In diesem Kurzimpuls geht es um: Was es bedeutet, wirklich da zu landen, wo wir gerade sind Warum die Bewegung „weg von uns" echte Veränderung verhindert Eine Frage zum Nachspüren, in welcher Gefühlslandschaft du gerade stehst Ein kurzer Impuls zum Innehalten, ohne dass du etwas verstehen oder lösen musst. Einfach ein Moment, um bei dir zu landen. *** Wenn dir der Impuls gut tut: 🎧 Abonniere den Podcast · ★ Bewerte ihn gern · 📩 Teile die Folge mit einer Freundin oder einem Freund. *** Neu hier? Start hier: Trailer: „⁠⁠⁠VerbundenSein – Worum es hier geht“⁠⁠⁠ Kurzimpuls: „⁠⁠⁠Von inneren Drachen und Prinzessinnen …“⁠⁠⁠ Einstiegsepisode (Essay): ⁠⁠⁠„Wenn’s dir irgendwie nicht gut geht: Vom Nebel zur Klarheit in 4 Schritten“⁠⁠ *** Worum es in der Tiefe geht – die lange Version Es gibt Momente, in denen wir uns eine Zukunftsversion von uns selbst vorstellen, die wir erreichen müssen, um endlich glücklich zu sein. Doch genau in dieser Bewegung, weg von uns, hin zu jener vielleicht hehren Zukunftsversion, können wir uns selbst nicht umarmen. Wir kommen nicht in uns an. Dami Charfs Satz erinnert uns daran, dass Veränderung erst dann möglich wird, wenn wir zuerst da landen, wo wir wirklich sind. Nicht wo wir sein sollten. Nicht wo wir bald sein wollen. Sondern genau hier. Diese Landung fühlt sich nicht immer angenehm an. Manchmal ist es eher eine Bruchlandung. Und wenn wir uns dann einfach hinsetzen und beginnen zu benennen, was wir gerade fühlen, denken oder empfinden, dann ist genau das Balsam für unser Sein. Woher das Zitat stammt Dami Charfs Worte stammen aus einem sehr lebendigen Interview, das ich mit ihr für meine Wurzeln & Flügel Online-Tage Ende Oktober geführt habe. Darin geht es um eines der am meisten missverstandenen Gefühle: Wut. Dami erklärt, warum Wut ursprünglich ein kurzer, gesunder Impuls zum Grenzensetzen ist, und wie daraus durch frühe Ohnmachtserfahrungen etwas anderes werden kann, nämlich Rage, die im Körper stecken bleibt. Ein Gespräch, das Mut macht, alten Überlebensmustern mit mehr Verständnis zu begegnen. *** Reflexionsfrage aus der Folge Wenn du jetzt gerade bei dir landest, was nimmst du wahr? Welche Gefühlslandschaft ist gerade dein Landeplatz? Schau's dir einfach an. Sei damit, für einen Moment. *** Wurzeln & Flügel Online-Tage vom 23.-29.10.26: www.annafienbork.de/wurzeln-und-fluegel-tage-2026 Mehr über mich: http://annafienbork.de *** Dieser Podcast ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn du dich in einer akuten Krise befindest, hol dir bitte Unterstützung vor Ort.

    Kurzimpuls: Wir können uns nicht verändern, wenn wir nicht da landen, wo wir gerade wirklich sind | Dami Charf | (4:03 Min)
  7. 16. Juli

    Adoption, Bindungstrauma und das Gefühl der Wurzellosigkeit

    In dieser Folge geht es um Adoption und frühes Bindungstrauma und die Spuren, die sie hinterlassen können. Du musst übrigens nicht selbst adoptiert sein, um dich vielleicht in diesem Beitrag wiederzuerkennen: Immer wenn wir als Baby oder Kind nicht ganz sicher ankommen durften, ob durch Trennung nach der Geburt, einen Krankenhausaufenthalt oder eben Adoption, prägt uns das. In dieser Folge: Warum Adoption aus traumasensibler Sicht ein einschneidendes Ereignis ist, ganz unabhängig davon, wie liebevoll die neue Familie ist Typische innere Muster wie das Gefühl, sich beweisen zu müssen oder niemals ganz dazuzugehören Ein Gedicht aus der Perspektive des inneren, weggegebenen Kindes Der Zusammenhang zwischen früher Bindungserfahrung und Nervensystem Bindungstrauma-Vertiefung: Ende Oktober lade ich dich zu den kostenfreien Wurzeln & Flügel Onlinetagen ein, mit berührenden Interviews rund um Bindungstrauma und mehr innere Sicherheit → annafienbork.de/wurzeln-und-fluegel-tage-2026 *** Wenn dir die Folge gut tut: ★ Bewerte den Podcast · 🎧 Abonniere · 📩 Teile die Folge mit einer Freundin, der du etwas Gutes tun möchtest. *** Neu hier? Start hier: Trailer: „⁠⁠⁠VerbundenSein – Worum es hier geht“⁠⁠⁠ Kurzimpuls: „⁠⁠⁠Von inneren Drachen und Prinzessinnen …“⁠⁠⁠ Einstiegsepisode (Essay): ⁠⁠⁠„Wenn’s dir irgendwie nicht gut geht: Vom Nebel zur Klarheit in 4 Schritten“⁠⁠ *** Worum es heute in der Tiefe geht Adoption wird oft als reiner Glücksfall hingestellt, ein Kind findet neue Eltern und “alles ist gut”. Was weitaus zu wenig Raum bekommt, ist die andere Seite: Adoption ist ein einschneidendes, frühes Ereignis, das etwas in uns prägt. In dieser Folge schaue ich auf das, was diese frühe Erfahrung im Inneren auslösen kann, das Gefühl, sich ständig beweisen zu müssen, niemals ganz dazuzugehören oder sich anpassen zu müssen, um bloß nicht wieder weggeschickt zu werden. Ich beschreibe auch, was ich die tiefste Ebene einer Adoptionswunde nenne: das Gefühl, im Grunde nicht gewollt und fast wie ein Fehler zu sein. Das mag heftig klingen, aber diese Gefühle liegen meist tief unter der Oberfläche. Der Weg zu diesen verborgenen Gefühlen führt über kleine, achtsame Schritte, über das Erkennen eigener Muster, aber auch über das Anerkennen der eigenen Stärken, denn beides gehört zusammen. Ein zentraler Gedanke der Folge: Schon während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren werden wir tief geprägt, auf eine Weise, die wir bewusst oft gar nicht erinnern können. Und doch tragen wir diese Erfahrungen in uns. In einem Gedicht über Adoption kannst du vielleicht erspüren, was unter den Worten liegt. Am Ende weite ich den Blick nochmal bewusst: Alles, was hier beschrieben ist, kann auch Menschen betreffen, die nicht adoptiert wurden, etwa durch eine frühe Trennung von der Mutter im Krankenhaus. Es geht letztlich immer um dieselbe Frage: Wie sicher haben wir uns als Baby und Kind in der Welt gefühlt? *** Weiterführend: Wurzeln & Flügel Onlinetage Ende Oktober lade ich dich zu meinen kostenfreien Onlinetagen „Komm nach Hause zu dir, Bindungstrauma erkennen und mehr innere Sicherheit finden" ein. Dort erwarten dich berührende und tiefgehende Interviews rund um genau dieses Thema.→ annafienbork.de/wurzeln-und-fluegel-tage-2026 Ein kleiner Hinweis: Für die Kongressseite durfte ich wunderschöne Illustrationen einer Künstlerin verwenden, ein Besuch auf der Seite lohnt sich also auch optisch. *** Mehr von mirannafienbork.de *** Wenn dir die Folge gut tut ★ Bewerte den Podcast · 🎧 Abonniere · 📩 Teile die Folge mit einer Freundin, der du etwas Gutes tun möchtest. *** HinweisDieser Podcast ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn du dich in einer akuten Krise befindest, hol dir bitte Unterstützung vor Ort.

    Adoption, Bindungstrauma und das Gefühl der Wurzellosigkeit
  8. 2. Juli

    Kurzimpuls: Flucht vor dem Schmerz oder Suche nach Freude? | Sigmund Freud | (5:39 Min)

    „Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden, als Freude zu gewinnen." Ein Satz von Sigmund Freud, der im ersten Moment überraschen oder wie ein Widerspruch wirken kann. In diesem Kurzimpuls lade ich dich ein, diese Worte nicht sofort zu bewerten, sondern erstmal wirken zu lassen und ehrlich hinzuschauen: Wo in deinem Leben dient das Streben nach Freude vielleicht dazu, einem tieferen Schmerz auszuweichen? Dieser Kurzimpuls beleuchtet: Was Freuds Zitat meinen könnte Den Unterschied zwischen Freude um ihrer selbst willen und Freude als Ablenkung Warum Hinwendung zum Schmerz der Anfang von Heilung ist Ein kurzer Impuls, der dich einlädt, mit Neugierde statt Urteil auf dein eigenes Streben zu schauen. Wenn dir der Impuls gut tut: 🎧 Abonniere den Podcast · ★ Bewerte ihn gern · 📩 Teile die Folge mit einer Freundin oder einem Freund. *** Neu hier? Start hier: Trailer: „⁠⁠⁠VerbundenSein – Worum es hier geht“⁠⁠⁠ Kurzimpuls: „⁠⁠⁠Von inneren Drachen und Prinzessinnen …“⁠⁠⁠ Einstiegsepisode (Essay): ⁠⁠⁠„Wenn’s dir irgendwie nicht gut geht: Vom Nebel zur Klarheit in 4 Schritten“⁠⁠ *** Worum es in der Tiefe geht – die lange Version Das obige Zitat von Sigmund Freud kann im ersten Moment widersprüchlich klingen, denn wir tun doch so vieles, das uns wirklich Freude macht: Zeit mit Freunden, ein gutes Buch, Bewegung, eine harmonische Beziehung. Also streben wir doch sicherlich mehr nach Freude, als uns damit zu beschäftigen, Schmerz zu vermeiden – oder? Es lohnt sich, genauer hinzuschauen. Denn manchmal nutzen wir Freude, Erfolg oder Beschäftigung, um genau nicht fühlen zu müssen, dass tief in uns ein Schmerz liegt. Dann geht es nicht mehr um die Freude an sich, sondern darum, etwas zu überlagern, zu vermeiden, nicht hochkommen zu lassen. Das ist kein Vorwurf, dieser Schutzmechanismus hat uns oft lange gute Dienste geleistet. Und gleichzeitig gilt: Je mehr wir bereit sind, uns auch unseren schmerzlichen Gefühlen zuzuwenden, so wie wir es bei einer Wunde am Knie tun würden, reinigen statt ignorieren, desto heller und freier kann auch die Freude in uns werden. *** Reflexionsfragen aus der Folge Nimm dir gern einen Moment Zeit und spüre nach: Machst du dir dein Lieblingslied an, weil du dich freudig bewegen willst, oder um dich von einem schmerzlichen Gefühl abzulenken? Strebst du nach Harmonie in einer Beziehung, weil dahinter eigentlich Angst vor Konflikt steckt? Suchst du Erfolg oder eine gute Leistung, um nicht zu fühlen, dass sich etwas in dir im Kern nicht gut genug anfühlt? Es gibt kein Richtig oder Falsch. Nur ehrliches Hinschauen. *** Mehr über mich: http://annafienbork.de Kostenfreie HerzMeditation, einmal im Monat live: http://annafienbork.de/herzmeditation Wenn dir die Folge gut tut ★ Bewerte den Podcast · 🎧 Abonniere · 📩 Teile die Folge mit einer Freundin, der du etwas Gutes tun möchtest. *** Dieser Podcast ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn du dich in einer akuten Krise befindest, hol dir bitte Unterstützung vor Ort.

    Kurzimpuls: Flucht vor dem Schmerz oder Suche nach Freude? | Sigmund Freud | (5:39 Min)

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