Zu Ende gedacht. - Neue Perspektiven auf Leben, Tod und Sterben

Tobias Pollmüller

In offenen, journalistisch geführten Gesprächen mit Expert:innen aus Medizin, Psychologie, Seelsorge, Pflege und Ehrenamt eröffnet der Podcast neue Perspektiven auf das Leben, Sterben und Abschiednehmen. Er richtet sich an Angehörige, Betroffene, Fachkräfte und Engagierte im Hospiz- und Palliativwesen sowie an alle, die sich persönlich und reflektiert mit diesen Themen auseinandersetzen möchten. Jetzt reinhören, kostenlos abonnieren und alle 3 Wochen eine neue Folge erhalten.

Folgen

  1. 8. Aug.

    Der Boom des assistierten Suizids

    In den letzten Jahren hat das Thema Suizidassistenz stark an Aufmerksamkeit gewonnen und gesellschaftliche Debatten sowie Diskussionen ausgelöst. Dieser Trend wirft wichtige Fragen auf: Wie steht die Gesellschaft zu Tod und Autonomie? Welche Rolle spielt die Palliativversorgung dabei, Menschen am Lebensende Trost und Unterstützung zu bieten? In dieser Folge beleuchten Tobias Pollmüller und sein Gast Thomas Montag dieses sensible Thema, untersuchen die verschiedenen Perspektiven und betrachten, was die Debatte über den Umgang unserer Gesellschaft mit Leben und Tod aussagt. Zu Gast: Thomas Montag Schlüsselbegriffe: Sterbehilfe, Suizidassistenz, Palliativmedizin, Lebensende, Ethik, Gesellschaft, Hospizarbeit assistierter Suizid, Palliativversorgung, Ethik, Autonomie, Sterbewünsche, Hospiz, Freitodbegleitung, rechtliche Rahmenbedingungen Kapitel: 00:00 Intro und Vorstellung Thomas Montag 04:43 Warum boomt das Thema? 07:49 Straßenumfrage zum Thema 12:32 Der Unterschied zwischen Suizidassistenz, Palliativversorgung und Sterbehilfe 18:56 Wie umgehen mit Sterbewünschen? 30:18 Am Rande der Möglichkeiten 36:10 Der Wert des Sprechens 38:40 Fallbeispiel: Hospizehrenamt und Mitglied in der DGHS 48:16 Depression und Freitodwunsch 51:12 Assistierter Suizid in Heimen und Einrichtungen? 59:56 Zusammenarbeit mit Sterbehilfevereinen? 01:06:19 Hat sich ihre Haltung verändert? 01:08:16 Der Funke der Weisheit 01:09:02 Verabschiedung und Staffelabschluss Ressourcen: Palliativzentrum der Universitätsklinik Köln - Thema: Umgang mit Todeswünschen https://palliativzentrum.uk-koeln.de/informationen/umgang-mit-todeswuenschen

  2. 18. Juli

    Treffen sich zwei Freunde und reden über den Tod …

    Wie spricht man mit Freunden und Familie über den Tod? Was zunächst schwierig klingt, wird in dieser bisher persönlichsten Folge des Podcasts von Tobias Pollmüller und seinem Freund, dem Schauspieler, Musiker und Synchronsprecher Nils Buchholz, auf tiefsinnige und zugleich unterhaltsame Weise erlebbar. Es geht um persönliche Erfahrungen mit dem Tod, witzige Ideen für den eigenen Grabstein, Wünsche für eine mögliche Wiedergeburt – und es gibt Live-Musik vom Feinsten. Eine Folge für alle, die sich schon immer gefragt haben: Wie kann ich ein so schweres Thema entspannt ansprechen – und warum lohnt es sich, das einfach mal auszuprobieren? Zu Gast: Nils Buchholz - Schauspieler, Musiker, Spiele-Producer beim Fernsehen und Synchronsprecher Schlüsselbegriffe: Tod, Abschied, Trauer, Leben, Sterben, philosophische Gespräche, persönliche Geschichten, Umgang mit Verlust, spirituelle Perspektiven, Kunst und Tod Kapitel: 00:00 Vorstellung Nils Buchholz und rein ins Thema 04:42 Straßenumfrage "Über den Tod sprechen" 08:54 Mit wem redest du über den Tod? 11:33 Persönliche Erfahrungen mit Verlust 14:15 Sprachnachrichten an Verstorbene 18:36 Live-Performance Song "Chatten mit Toten" 23:02 Der Wert der Stimme 25:28 Das Sterben erleben 26:34 Glaube und Vorstellungen vom Leben nach dem Tod 32:26 Angst vor dem Tod und Verantwortung für die Hinterbliebenen 33:57 Sturmfrei für immer 36:46 Beerdigungen: Trauer und Feierlichkeit 39:51 Was steht auf deinem Grabstein? 41:50 Wünsche für die eigene Beerdigung 43:47 Die Bedeutung von Gesprächen über den Tod 46:24 Als was willst du wiedergeboren werden? 51:34 Über OIO 56:31 Über Tod sprechen verändert das Leben 57:54 Der Funke der Weisheit: Der Tod ist sicher 59:47 Schluss 01:00:14 Oder doch nicht? Bonusmaterial Ressourcen: Website - https://nilsbuchholz.de Instagram - https://www.instagram.com/nissebarfuss OIO Theaterstück - https://oio.cologne/

  3. 27. Juni

    Einblicke in fremde Welten: Wie geht Sterbebegleitung in Uganda?

    Sie hat Hospizarbeit in Uganda vor Ort erlebt: In diesem Podcast sprechen wir mit Dr. Franziska Proskawetz über ihre intensiven Erlebnisse unterwegs mit Ärztinnen und Sozialarbeiterinnen in den Straßen von Kampala, der Hauptstadt von Uganda. Sie teilt mit uns Einblicke in die sozialen, kulturellen und medizinischen Herausforderungen und zeigt, wie unterschiedliche Weltanschauungen den Umgang mit Sterben und Schmerz beeinflussen. Ein hautnaher Blick in eine andere Kultur und gleichzeitig der Auftakt der Reihe "Einblicke in fremde Welten". Zu Gast: Dr. Franziska Proskawetz Schlüsselbegriffe: Hospizarbeit, Uganda, Sterbebegleitung, soziale Arbeit, Palliativversorgung, globale Gesundheit, kulturelle Unterschiede, medizinische Versorgung, Spenden, Ehrenamt Kapitel: 00:00 Intro und Vorstellung Dr. Proskawetz 02:25 Wie kam es zu der Reise? 04:35 Fakten zu Uganda 05:36 Straßenumfrage 09:40 Ankunft in Uganda 19:22 Herausforderungen der medizinischen Versorgung 29:48 Mangel an Material und das Thema Schmerzen 33:03 Die Bedeutung von Religiosität 35:36 Persönliche Begegnungen mit extremen Erkrankungen 42:07 Wenn Kranke verstoßen werden 44:39 Ein pessismistischer Blick in die Zukunft 46:06 Was könnne wir tun? 47:24 Schuldgefühle in der Touri-Lodge 50:03 Ein Austauschprogramm für Hospiz-Menschen? 52:11 Was hat sich für Sie persönlich verändert? 54:22 Der Funke der Weisheit Ressourcen: Webseite Dr. Franziska Sophie Proskawetz: www.franziskaproskawetz.de Website des Hospizes: www.hospice-africa.org Dr. Anne Merriman (1935–2025): https://en.wikipedia.org/wiki/Anne_Merriman Website des Vereins in Deutschland, der u.a. Spenden für das Hospiz sammelt: www.weitsicht-hilft.com

  4. 6. Juni

    Krankheit ohne Krankenversicherung - Teil 2 "Arm, süchtig, unversichert - Altern im Grenzbereich"

    Dies ist Teil 2 der Doppelfolge unter dem Titel "Arm, süchtig, unversichert - Altern im Grenzbereich" In dieser Folge berichtet Dr. Konrad Isernhagen über die schwierige Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherung. Es geht um die Risiken für Betroffene, wenn Projekte wie die "Gesundheitsversorgung über den Anonymen Krankenschein Köln" nicht fortgeführt werden und um politische Notwendigkeiten für einen würdevollen Umgang mit Menschen am Rande der Gesellschaft. Es wird deutlich, dass jeder Mensch aus den sozialen Sicherungssystemen herausfallen kann und das wir uns als Gesellschaft schon deswegen intensiver um diese Menschen kümmern sollten. Schlüsselbegriffe: Krankenversicherung, soziale Gerechtigkeit, Gesundheitssystem, Obdachlose, Versorgungslücken, Deutschland, Gesundheit, soziale Ausgrenzung Themen: Einblicke in die Versorung von Menschen ohne Krankenversicherung Alter und Krankheit ohne Krankenversicherung - Risiken der Unterversorgung Politische und soziale Konsequenzen der Versorgungslücken Gast: Dr. Konrad Isernhagen Kapitel: 00:00 Einleitung und Vorstellung des Themas 01:32 Erfahrungen im Alltag: Die Verelendung nimmt zu 02:31 Straßenumfrage zum Thema 05:28 Biografien von Menschen ohne Krankenversicherung 07:07 Ablauf der Versorgung 09:12 Zukunftsaussichten und ungesicherte Finanzierung 12:38 Alte Menschen ohne Krankenversicherung 13:25 Hürden bei komplexen medizinischen Behandlungen 15:01 Reaktionen der Betroffenen und die Bedeutung von Unterstützung 15:32 Wem helfen um wem nicht? - Grenzen der Finanzierung 17:35 Politische und strukturelle Änderungen notwendig 20:02 Spendenmöglichkeiten und Unterstützung für Betroffene 21:19 Folgen fehlender Versorgung am Lebensende 22:34 Gesellschaftliche Verantwortung und Lehren aus der Problematik 24:46 Der Funke der Weisheit Ressourcen: Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung in Köln - https://www.malteser.de/standorte/koeln/dienstleistungen/malteser-medizin-fuer-menschen-ohne-krankenversicherung.html Die CAYA-Praxis bietet wohnungs­losen und bedürf­tigen Menschen in Köln eine medi­zinische Ver­sorgung - https://www.caya-koeln.de Rom e.V. Köln Romaselbstorganisation für Teilhabe, Bildung und Kultur - https://www.romev.de Gesundheitsversorgung über den Anonymen Krankenschein Köln - https://www.stadt-koeln.de/artikel/72741/index.html

  5. 2. Juni

    Sucht im Alter - Teil 1 der Doppelfolge "Arm, süchtig, unversichert - Altern im Grenzbereich"

    In diesem Gespräch mit Dr. Konrad Isernhagen wird die oft übersehene Thematik der Sucht im höheren Alter beleuchtet. Es werden Ursachen, Herausforderungen und gesellschaftliche Implikationen diskutiert, um das Verständnis für diese komplexe Erkrankung zu vertiefen. Schlüsselbegriffe: Sucht im Alter, Abhängigkeit, Pflege, Medizin, Gesellschaft, Gesundheit, Einsamkeit, Schmerzmanagement Themen: Ursachen und gesellschaftliche Wahrnehmung von Sucht im Alter Häufige Suchtmittel bei Senioren: Alkohol, Schlafmittel, Medikamente Biografische Faktoren und genetische Prädispositionen Therapieansätze und Herausforderungen in der Versorgung Rolle von Einsamkeit und Lebenskrisen Medikamentöse Behandlung und Schmerzmanagement im Palliativbereich Gesellschaftliche Tabuisierung und Stigmatisierung von Sucht im Alter Gast: Dr. Konrad Isernhagen Kapitel: 00:00 Intro und Einführung ins Thema 01:59 Straßenumfrage "Sucht im Alter" 05:31 Häufige Suchtmittel und deren Auswirkungen 07:25 Suchtverhalten zur Sprache bringen 11:44 Sucht ist ein Tabuthema 14:13 Benzodiazepine 14:38 Angst im Alter 16:37 Starke Medikamente in der Palliativarbeit 18:43 Opioid-Krise und Schmerztherapie in Deutschland 20:23 Schmerzkontrolle und Suchtprävention 22:07 Teilhabe und soziale Herausforderungen im Alter 23:45 Suchtkarrieren und deren Auswirkungen auf das Alter 25:41 Herausforderungen in Pflegeheimen 27:37 Umgang mit Sucht im Pflegeheim 29:35 Reaktionen auf problematisches Verhalten 31:11 Engagement für suchtkranke Menschen 32:18 Unterstützung durch Zugehörige 33:37 Generationenübergreifende Suchterkrankungen 34:37 Lebensqualität am Lebensende 36:10 Verständnis für Suchtverhalten 36:54 Gesellschaftliche Perspektiven auf Sucht im Alter 38:33 Lernen von suchtkranken Menschen 39:46 Sucht als Krankheit verstehen Ressourcen: Dr. Konrad Isernhagen - dgsuchtmedizin.de › wp-content › uploads › 2023 › 03 › Lebenslauf-Dr.-med.-Konrad-Insernhagen.pdf Mohnblüten Podcast - https://mohnblueten.com DHS - Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. - Sucht im Alter - https://www.dhs.de/lebenswelten/sucht-im-alter Bundesweite Sucht- und Drogen Hotline: Telefon: 01806 313031 (kostenpflichtig. 0,20 € pro Anruf aus dem Festnetz und aus dem Mobilfunknetz) Beratungszeiten: täglich von 8 bis 24 Uhr https://www.sucht-und-drogen-hotline.de

  6. 12. Mai

    Lebensqualität trotz Demenz?! - Chancen im Umgang mit demenziell veränderten Menschen

    In dieser Folge spreche ich mit Barbara Klee-Reiter über demenzielle Veränderung, ihre Auswirkungen und den Umgang damit. Wir lernen, wie Würde und Lebensqualität trotz kognitiver Beeinträchtigung erhalten bleiben können und was jeder von uns dazu beitragen kann. Zu Gast: Barbara Klee-Reiter Kapitel: 00:00 Intro und Vorstellung Thema und Gästin 03:37 Straßenumfrage 06:31 Was ist Demenz? 07:41 Bilder von Demenz 10:05 Carl Rogers und Tom Kitwood 15:00 Die Idee des Ersatz-Ichs 17:43 Hohe Erwartungen und negative Zuschreibungen 20:24 Die Bedeutung der Biografie in der Demenzpflege 23:59 Wertschätzung und Akzeptanz von Menschen mit Demenz 25:19 Angst vor Demenz 26:47 Gesellschaftliche Gelassenheit im Umgang mit Demenz 30:11 Das Demenz Balance-Modell 34:17 Schwarze und weiße Trauer 37:07 Suchende Haltung 38:41 Demenz und Atmosphäre oder die Chamäleon-Strategie 42:58 Mit sich selber fürsorglich zu sein 45:48 Demenzsensibilität in Einrichtungen 50:13 Wertschätzung des Lebens in allen Phasen Ressourcen Barbara Klee-Reiter - https://perspektive-demenz.de Promenz Österreich - https://promenz.at Tom Kitwood - https://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Kitwood Carl Rogers - https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Rogers Barry Reisberg - Das Retrogenese-Modell https://med.nyu.edu/faculty/barry-reisberg PEP - Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie https://www.dr-michael-bohne.de/was-ist-pep.html

  7. 21. Apr.

    Neues aus der Pflegewissenschaft: Über Thriving, Vielfalt und die Realität der stationären Pflege

    In diesem Podcast-Interview mit Professor Dr. Matthias Mertin tauchen wir tief in die Pflegewissenschaft ein. Es werden aktuelle Herausforderungen, innovative Ansätze und die Bedeutung von Wissenschaft für die Pflegepraxis beleuchtet. Ein inspirierender Einblick in die Zukunft der Pflege. Schlüsselbegriffe Pflegewissenschaft, Pflegeberuf, Innovation, Demografie, Pflegeforschung, Pflegepraxis, Pflegeausbildung, Pflegeentwicklung Themen Pflege im demografischen Wandel Innovative Pflegekonzepte aus den Niederlanden Diversität und Zugänglichkeit in Hospizen Evidenzbasierte Pflegepraxis Bedeutsame Aktivitäten in der Langzeitpflege Zu Gast Prof. Dr. Matthias Mertin Kapitel 00:00 Intro und Vorstellung Prof. Dr. Matthias Mertin 02:18 Warum Pflege mehr Wissenschaft braucht 03:34 Straßenumfrage 05:58 Moralische Dilemmata und Stress in der Pflege 09:02 Strukturelle Probleme und das Risiko von Emphathieverlust 12:20 Was kann helfen? 15:55 Ökonomisches Umdenken als Lösungsansatz 17:46 Stambulante Angebote 19:31 Ambulante Pflege neu denken 24:08 Das Konzept des Thriving in der Pflege 30:21 Gute Pflege als Gemeinschaftsprojekt 30:45 Woran erkenne ich gute Pflege? 32:56 Kritik an Pflege angemessen kommunizieren 34:07 Pflegestudium vs. Pflegeausbildung 37:36 Evidenzbasierte Pflege 42:57 Zugänglichkeit von Hospizen - Thema Vielfalt 50:56 Herausforderungen und Hoffnungen in der Pflege 54:07 Warum es sich lohnt, in die Pflege zu gehen. 56:34 Der Funke der Weisheit Ressourcen Hochschule Niederrhein - https://www.hs-niederrhein.de Demenzdorf Hogeweyk - https://hogeweyk.dementiavillage.com

  8. 31. März

    Abschied nehmen - Wie Menschen mit dem eigenen Sterben und dem Tod der anderen umgehen lernen

    Zu Gast Monika Müller - Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care, langjährige Leiterin von ALPHA Rheinland und renommierte Stimme der Hospiz- und Palliativbewegung in Deutschland Themenübersicht In dieser Folge von „Zu Ende gedacht“ spricht Tobias Pollmüller mit Monika Müller über das Abschiednehmen – vom eigenen Leben und dem der Liebsten. Wir tauchen ein in ihre sehr persönlichen Beweggründe, sich beruflich dem Sterben, dem Trauern und der Begleitung von Schwerkranken und ihren Familien zu widmen. Gemeinsam beleuchten wir, wie Menschen auf eine infauste Diagnose reagieren und welche Möglichkeiten sterbenskranke Menschen haben, die verbleibende Zeit zu gestalten, innerlich zu wachsen und Beziehungen zu klären. Wir streifen auch das Thema assistierter Suizid: Was bedeutet dieser Schritt nicht nur für die sterbende Person, sondern vor allem für die Hinterbliebenen? Im zweiten Teil des Gespräch wenden wir den Blick den An- und Zugehörigen zu: Wie können sie mit Sterbenden einen für beide Seiten stimmigen, wertvollen Umgang finden? Was heißt es, „untröstlich“ zu sein – und warum ist genau das manchmal ein Ausdruck tiefer Liebe? Wir sprechen darüber, ob und wie es möglich ist, Verstorbene weiter zu lieben, innerlich mit ihnen im Gespräch zu bleiben und welche Funktion sie im weiteren Leben der Hinterbliebenen einnehmen können. Diese Folge ist ein besonderes Gespräch mit einer Wegbereiterin der Hospiz- und Palliativarbeit in Deutschland, die seit Jahrzehnten Strukturen für eine menschliche Begleitung am Lebensende mitgestaltet. Schlüsselbegriffe Sterben, Trauer, Hospizarbeit, Palliativmedizin, Abschied, Tod, Trauerbegleitung, Lebensende, spirituelle Dimension, Trauerarbeit Kapitel (mit Zeitstempeln) 00:00 Opening und Vorstellung Monika Müller 03:08 Die Angst vor dem Sterben 07:58 Sich rechtzeitig mit dem Sterben beschäftigen 08:44 Die Bedeutung der frühen Auseinandersetzung mit dem Tod 12:31 Über Hätte-ich-doch-Menschen 14:34 Nach innen wachsen 17:50 Isolation im Sterbeprozess 21:07 Unterschiede im Umgang mit Sterben zwischen Geschlechtern 23:58 Assistierter Suizid und seine Implikationen 28:05 Bewältigung von Trauer 30:56 Ehrlichkeit am Sterbebett 35:44 Mitgefühl vs. Mitleid 37:41 Beziehung zu Verstorbenen 40:08 Veränderte Liebe nach dem Verlust 41:44 Gespräche mit Verstorbenen 42:51 Der Tod ist das Ende aller Konzepte 44:34 Schutz des eigenen Herzens 46:12 Zukunft der Hospiz- und Palliativkultur 47:57 Der Funke der Weisheit 49:07 Abschluss Links & Ressourcen Webseite Monika Müller : https://www.monikamueller.comHilfreiche Links und mehr zum Podcast: www.zuendegedacht.infoPodcast abonnieren: Spotify | Apple Podcasts | Amazon Music | Youtube

Bewertungen und Rezensionen

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