Quotenmeter

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Über aktuelle Themen aus Fernsehen, Kino und Radio informiert und unterhält Quotenmeter.FM. Egal ob es um eine neue Serie, eine abgesetzte Show, einen erfolgreichen Trend oder einen spannenden Film geht - das Quotenmeter-Team diskutiert in lockerer Atmosphäre immer am Wochenende über die wichtigsten Themen aus der TV-Branche. Mit TV-Tipps, spannenden Rubriken, Gästen und vielem mehr.

  1. vor 5 Tagen

    Ausgabe 882: Die «Big Bang Theory»-Spin-offs im Audio-Check (21.08.2026)

    Obwohl «The Big Bang Theory» bereits seit dem Frühjahr 2019 abgedreht ist, spielt die Serie im US-amerikanischen Sitcom-Genre noch immer eine große Rolle. Zunächst bekam das Format mit «Young Sheldon» im September 2017 einen Ableger, der vor knapp zweieinhalb Jahren endete. Doch der Fernsehsender CBS wollte an dem Stoff festhalten, weshalb eine weitere Serie entwickelt wurde. Bei «Georgie & Mandy's First Marriage» stehen Sheldons Bruder Georgie und seine deutlich ältere Freundin Mandy im Mittelpunkt, die nach dem Tod von George bei den McAllisters einziehen. Dort muss sich das junge Paar mit Audrey und Jim herumschlagen, die die Ehe zum Teil kritisch sehen. Als eine Art Sheldon-Ersatz wurde Mandys Bruder Connor kreiert. Der arbeitslose Musiker soll die Zuschauer mit seiner schrägen Art unterhalten. Im September startet in den Vereinigten Staaten von Amerika die dritte Staffel, der TV-Sender CBS ist mit der Serie zufrieden. In Deutschland konnte das Format zuletzt allerdings nicht punkten. Bei der HBO-Max-Serie «Stuart Fails to Save the Universe» verursachen Sheldon Cooper, Leonard Hofstadter und Howard Wolowitz mithilfe einer Maschine einen Riss im Universum. Die Serie fungiert, so meint Fabian Riedner im Gespräch mit Mario Thunert, als große Werkschau von Warner Bros. Außerdem werden zahlreiche Gaststars wie Kunal Nayyar, Kaley Cuoco, Melissa Rauch, Wil Wheaton und Mayim Bialik aus der ursprünglichen Serie verpflichtet. Die Führung von HBO hat bereits eine zweite Staffel bestellt, weshalb Stuart Bloom (Kevin Sussman) gemeinsam mit Denise, Bert Kibbler und Barry Kripke das Universum vermutlich erst einmal nicht retten wird.

  2. 18. Aug.

    «Thunerts Thema»: Die Hitze dreht auf – doch wann kippt die Stimmung? Mit Sven Plöger (18.08.2026)

    Der Sommer 2026 hat Deutschland mit lang anhaltenden Hitzewellen, Temperaturen von bis zu 40 Grad und extremer Trockenheit getroffen. Im Gespräch mit dem bekannten TV-Meteorologen Sven Plöger geht Mario Thunert der Frage nach, wie außergewöhnlich diese Entwicklung tatsächlich ist und welche Rolle die Erderwärmung dabei spielt. Plöger erklärt anschaulich, warum Hitzewellen länger und intensiver werden und weshalb Hitze trotz ihrer hohen Opferzahlen häufig unterschätzt wird. Im Mittelpunkt stehen außerdem die physikalischen Zusammenhänge hinter den aktuellen Wetterextremen: Jetstream, Hoch- und Tiefdruckgebiete, Golfstrom, Meerestemperaturen und die zunehmende Erwärmung der Ozeane. Plöger ordnet dabei auch verbreitete Einwände ein – etwa den Einfluss der Sonne oder frühere natürliche Klimaschwankungen – und erklärt, warum die heutige Erwärmung vor allem durch ihre Geschwindigkeit und ihren globalen Charakter heraussticht. Zum Schluss geht es um die Frage, ob die zunehmende Betroffenheit durch Hitze und Dürre zu einem gesellschaftlichen Umdenken und einer veränderten öffentlichen Stimmung führt. Plöger beobachtet derzeit eher eine Mischung aus Sorge und Apathie, sieht aber weiterhin Handlungsmöglichkeiten. Auch die Medien stehen in der Verantwortung: Statt Alarmismus und Dystopien brauche es verständliche Wissenschaft, gute Geschichten und eine Kommunikation, die nicht vorschreibt, sondern Wissen vermittelt, Neugier weckt und Mut zur Veränderung macht. Sven Plöger ist am Montag, 14. September, um 20.15 Uhr in seiner neuen Dokumentation «Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger? – Klima-Hotspot Mittelmeer» zu sehen. Ausgestrahlt wird sie im Ersten Deutschen Fernsehen und ist am selbigen Tag auch in der ARD-Mediathek verfügbar. Dort kann bereits jetzt die Ausgabe zur Arktis-Schmelze aufgerufen werden. Auch zu lesen gibt es Sven Plögers Analysen in seinem Buch: „Zieht euch warm an, es wird noch heißer! Können wir den Klimawandel noch beherrschen?“.

  3. 14. Aug.

    Ausgabe 881: «Gladiators»: Neue Spielshow im RTL-Mantel (14.08.2026)

    In den 90er Jahren strahlte das DSF am Nachmittag die erfolgreiche US-Show «American Gladiators» aus. Die von John Ferraro kreierte Show kam auf sieben Staffeln und insgesamt 208 Episoden. Doch schließlich wurde die Produktion Anfang 1996 für die Beteiligten zu teuer, weshalb man das Format aus dem Programm nahm. Zwischenzeitlich produzierte auch der britische Fernsehsender ITV für die Insel eine eigene Version der Show. Nach einem verkorksten Comeback sowohl in den Vereinigten Staaten von Amerika als auch im Vereinigten Königreich erfolgte mit Hilfe von Hungry Bear Media und MGM Alternative UK ein erfolgreicher Neustart bei BBC One. Über sechs Millionen Menschen verfolgten am Samstagabend die Show, das führte bei RTL zu Begehrlichkeiten. Man wollte diese Reichweiten ebenfalls haben, allerdings traute man sich die Lizenzierung allein offenbar nicht zu. Aus diesem Grund schnappte sich RTL den Deutschlandarm von Amazon als Partner. Herausgekommen ist «Gladiators» im Stil einer typischen RTL-Version. Die Show ist mit Laura Wontorra und Jan Köppen besetzt, Frank Buschmann kommentiert die Geschehnisse aus der Halle. Das sieht schon ein wenig nach «Ninja Warrior Germany» aus, setzt aber auch eigene Akzente. Die Sendung ist seit Anfang August bei Prime Video Deutschland abrufbar, doch fasziniert diese Show auch die Zuschauer bei RTL? Fünf dreistündige Ausgaben hat der Kölner Sender für das Abendprogramm eingeplant.

  4. 11. Aug.

    Thunerts Thema: Rote Karte für Gianni Infantino? - Mit Tobias Nordmann (11.08.2026)

    Aus aktuellem Anlass beschäftigt sich «Thunerts Thema» erneut mit Gianni Infantino. Nach seinem kürzlich gescheiterten Investoren-Deal wankt der FIFA-Präsident so stark wie noch nie. Doch ob er auch wirklich stürzt, ist keinesfalls gesichert. Der Schweizer hatte den Plan forciert, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen – in der FIFA Forward Enterprise sollten die kommerziellen Rechte der Veranstaltungen gebündelt werden, um genau das zu ermöglichen. Dabei wollte Infantino rund 20 Prozent einer solchen Gesellschaft an private Investoren verkaufen. Die FIFA bewertete das Konglomerat mit 20 Milliarden US-Dollar, etwa 4,2 Milliarden Dollar sollten Investoren beisteuern. Zu ihnen gehörte eine Firma von Joshua Kushner, dem Bruder von Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Nicht nur der mediale Aufschrei war riesig, nachdem die Pläne bekannt wurden. Vor allem auch die UEFA mit sämtlichen europäischen Verbänden positionierte sich in ungewohnter Schärfe und ungewohnter Geschlossenheit gegen den FIFA-Boss. Inzwischen Boykottieren die Europäer den Weltverband – Norwegen fordert Infantino sogar zum Rücktritt auf. Ein weiterer Aspekt ist die öffentliche Stimmung, beziehungsweise die Haltung der Fußball-Verfolger. Das Funktionieren des Kreislaufs ist von der Autoritätszuschreibung der Zuschauergemeinden abhängig, die die WM und ihren Pokal als etwas Großes, sportlich vielleicht als das Größte idealisieren. Dieser Bezug bröckelte schon in den letzten Jahren und gipfelte im Affront um die rote Karte von Balogun bei der diesjährigen WM. Ein Ausverkauf des Sports an Investoren hätte die angeschlagene Unabhängigkeit nun weiter erschüttert, die autarke Souveränität existenziell gefährdet – sollte man meinen. Denn: Das die Reaktion auf Infantinos Machenschaften weder in Kontinentalverbänden, noch in Zuschauerkreisen einheitlich konsequent ausfällt – auch das hat sich in der Vergangenheit herausgestellt. Zu unterschiedlich sind die Interessenlagen, zu unterschiedlich sind die kulturellen Bezüge im internationalen Vergleich.

  5. 24. Juli

    Ausgabe 878: «Swapped» ist gut, aber «Hoppers» besser (17.07.2026)

    Mit der animierten Komödie «Swapped», die am 1. Mai 2026 beim US-Streamingdienst Netflix veröffentlicht wurde, erreichte der Streamingdienst aus Kalifornien knapp 38 Millionen Zuschauer in der ersten Woche. Obwohl der 98-minütige Spielfilm beim Publikum recht gut ankam, wurde er vom Feuilleton überwiegend zerrissen. Das könnte daran liegen, dass sich hinter der bunten Märchenwelt eine Geschichte über das Kennenlernen zweier unterschiedlicher Kulturen verbirgt, die von einigen Kritikern als zu „woke“ eingeordnet wurde. Eine ähnliche Geschichte erzählt auch der Spielfilm «Hoppers», der im März startete und bislang knapp 400 Millionen US-Dollar an den Kinokassen einspielte. Der Pixar-Film blieb damit hinter den Erwartungen zurück, allerdings fielen auch hier die Kritiken gemischt aus. Während internationale Medien vor allem die Geschichte lobten, gab es in den Vereinigten Staaten immer wieder Stimmen, die auch hier eine „woke“ Erzählung sahen. Schließlich treffen nicht nur Menschen auf Tiere, sondern auch unterschiedliche Arten lernen, miteinander zu leben. Der im Juni gestartete «Toy Story 5» erzählt bereits zum fünften Mal die Geschichte, dass die bekannten Spielzeugfiguren aussortiert werden sollen. Dennoch ist die Marke für den Disney-Konzern weiterhin eine Cashcow und spielte innerhalb von vier Wochen mehr als 880 Millionen US-Dollar ein. Ein weiteres erfolgreiches Beispiel für das Neuaufgreifen bewährter Zutaten mit einer Botschaft über Verständigung war im November auch der Spielfilm «Zootopia 2», der weltweit fast zwei Milliarden US-Dollar einspielte. Fabian Riedner bespricht mit Denis vom Podcast „Trotzdem hier“ die jüngste Entwicklung des Animationsfilms.

2,2
von 5
19 Bewertungen

Info

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