55 Folgen

Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung. So schrieb es einst der griechische Philosoph Heraklit. Der Wandel ist das verbindende Glied der Fragmente, die sich zu unserem Leben zusammensetzen. Ein dynamischer Prozess, den wir jeder selbst mitgestalten. Der Podcast ist ein Versuch und zugleich ein Wunsch, dazu anzuregen, sich auf neue Perspektiven einzulassen, um gemeinsam Zukunft zu gestalten. Neben persönlichen Eindrücken erhält die Zuhörer*in Impulse aus Gesprächen, die Marilena Berends mit Wissenschaftler*innen und interessanten Persönlichkeiten zu aktuellen gesellschafts-politischen Themen, wie dem Klimawandel, digitaler Transformation und der Zukunft von Arbeit, führt. Sinneswandel ist ein Podcast, der dazu ermutigt, den Status-Quo zu hinterfragen und sich selbst als aktive Zukunftskünstler*in zu begreifen.

Sinneswandel Mit Marilena Berends

    • Philosophie
    • 4.5, 580 Bewertungen

Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung. So schrieb es einst der griechische Philosoph Heraklit. Der Wandel ist das verbindende Glied der Fragmente, die sich zu unserem Leben zusammensetzen. Ein dynamischer Prozess, den wir jeder selbst mitgestalten. Der Podcast ist ein Versuch und zugleich ein Wunsch, dazu anzuregen, sich auf neue Perspektiven einzulassen, um gemeinsam Zukunft zu gestalten. Neben persönlichen Eindrücken erhält die Zuhörer*in Impulse aus Gesprächen, die Marilena Berends mit Wissenschaftler*innen und interessanten Persönlichkeiten zu aktuellen gesellschafts-politischen Themen, wie dem Klimawandel, digitaler Transformation und der Zukunft von Arbeit, führt. Sinneswandel ist ein Podcast, der dazu ermutigt, den Status-Quo zu hinterfragen und sich selbst als aktive Zukunftskünstler*in zu begreifen.

    Normalität als Utopie: Haben wir die Hoffnung verloren?

    Normalität als Utopie: Haben wir die Hoffnung verloren?

    Alles könnte also anders sein. Die Welt ließe sich neu denken. Utopien sucht man aktuell jedoch eher vergebens. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie, könnte man den Eindruck gewinnen, haben Zukunftsvisionen keinerlei Daseinsberechtigung mehr. Ein Großteil scheint zu meinen, es sei vollkommen ausreichend, kehrten wir zurück zur “Normalität”. So verständlich das Bedürfnis nach dem Gewohnten auch ist, umso fataler könnte das Erwachen werden, wenn wir realisieren, dass uns dies keineswegs vorangebracht, sondern in den Abgrund geführt hat.

    Wie lässt sich nun mit dieser verzwickten Lage umgehen? Vielleicht sollten wir uns gerade nach den Voraussetzungen utopischen Denkens unter den Bedingungen seiner Unmöglichkeit fragen. Denn sind Utopien nicht gerade in von Krisen geprägten Zeiten hervorgegangen? Weil sie das Bestehende hinterfragt und auf dieser Kritik aufbauend, eine bessere Welt ersinnt haben?

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    • 20 Min.
    Kübra Gümüsay: Wie beeinflusst Sprache unser Sein?

    Kübra Gümüsay: Wie beeinflusst Sprache unser Sein?

    “Sprache öffnet uns die Welt und grenzt sie ein - im gleichen Moment.” Das behauptet die Autorin und Politikwissenschaftlerin Kübra Gümüsay. In ihrem Ende letzten Jahres erschienenen Buch “Sprache und Sein” folgt sie einer Sehnsucht: Nach einer Sprache, die Menschen nicht auf Kategorien reduziert. Nach einem Sprechen, das sie in ihrem Facettenreichtum existieren lässt. Nach einem gemeinschaftlichen Denken in einer sich immer stärker polarisierenden Welt. Doch wie können Menschen wirklich als Menschen sprechen? Und wie lässt sich in einer Zeit der oft hasserfüllten Diskurse auf Augenhöhe miteinander kommunizieren? Diese und weitere Fragen möchte ich heute mit Kübra Gümüsay diskutieren.

    Ein besonderer Dank gilt den Fördermitgliedern, die Sinneswandel als PionierInnen mit 10€ im Monat unterstützen: Anja Schilling, Christian Danner, René Potschka, Pauline Keller, Bastian Groß, Maike Gemba, Pascale Röllin, Sebastian Brumm, Ole Jasper, Wolfgang Brucker, Jutta Weitzel, Philip Alexander Scholz, Holger Bunz, Dirk Kleinschmidt, Eckart Hirschhausen, Isabelle Wetzel, Robert Kreisch, Martin Stier, Susanne Längrich, Annette Hündling, Henno Hensen, Denise Sommer, Deniz Hartmann, Romy Widmer, Torsten Sewing, Hartmuth Barché, Arabella Bub, Dieter Herzmann, Claudia Nicoleta Grimm, Hans Niedermaier und Constanze Priebe-Richter.

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    • 1 Std. 19 Min.
    Braucht es wirklich mehr Achtsamkeit?

    Braucht es wirklich mehr Achtsamkeit?

    Die Welt dreht sich gefühlt immer schneller. Die Umdrehungen pro Minuten nehmen zu, dass einem schwindelig wird. Alles verdichtet sich, wird mehr und damit komplexer. Soziologen, wie Hartmut Rosa, sprechen von der “Beschleunigten Gesellschaft”. Und der Mensch, das Subjekt in Mitten des Karussells, das sich fortwährend mit zunehmender Geschwindigkeit dreht. Da kann man schon mal seine innere Mitte verlieren. Aber ehe wir uns versehen haben, war auch für diese sich anbahnende Gefahr des überforderten Subjekts, bereits eine Lösung gefunden: Mindfulness oder auf deutsch Achtsamkeit.

    Eben dieses Phänomen wollen wir in der heutigen Episode etwas genauer betrachten. Wollen uns anschauen, wo sie ihre Ursprünge hat, was Achtsamkeit verspricht leisten zu können, wo ihre Grenzen und vielleicht sogar Probleme in der Anwendung liegen. Und wir wollen uns die Frage stellen, ob wir sie gerade heute wirklich so dringend brauchen, wie es oft propagiert wird.

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    • 24 Min.
    Siegfried Reusch: Ist Zweifeln allzu menschlich?

    Siegfried Reusch: Ist Zweifeln allzu menschlich?

    Die Welt wird immer komplexer. Glaubte man einst, wir lebten in einer Wissensgesellschaft, so mag dies vielleicht für das akkumulierte, theoretisch verfügbare Wissen gelten, wissender, im Sinne des Verstehens von Zusammenhängen, sind wir aber nicht im selben Maße geworden. Vielmehr scheinen wir allmählich zu begreifen, dass uns endgültige Gewissheit vermutlich niemals vergönnt sein wird. Dass sich uns dieser seit jeher angestrebte Zustand, immer entziehen, unverfügbar bleiben wird. Und die Kunst besteht vielleicht eben darin, an dieser Einsicht nicht zu verzweifeln. Und überhaupt, muss das Anzweifelbare denn stets etwas Schlechtes sein? Hat es denn nicht auch seine guten Seiten, dass der Mensch zweifelt - die Welt und die Dinge in ihr in Frage stellt? Sollten wir nicht vielleicht sogar denen, die postulieren, eine absolute Wahrheit gefunden zu haben, besonders misstrauisch begegnen? Angesichts der Vielzahl an Verschwörungstheorien ist dies vermutlich kein schlechter Rat. Im Zweifel für den Zweifel? Oder können wir auch zu viel in Frage stellen und am Zweifel selbst gar zugrunde gehen?

    Ich freue mich, in der heutigen Episode das Gespräch mit dem Philosophen Siegfried Reusch präsentieren zu können, der mir geduldig meine Fragen über das Zweifeln beantwortet hat.

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    • 48 Min.
    Michael Kopatz: Ist privater Konsumverzicht überhaupt sinnvoll?

    Michael Kopatz: Ist privater Konsumverzicht überhaupt sinnvoll?

    Ist es verlogen, für den Klimaschutz zu demonstrieren, wenn man zugleich regelmäßig in ein Flugzeug steigt? Ist scheinheilig, wer mittags konventionelles Fleisch isst und zugleich mehr Tierwohl einfordert? Nein, meint der Umweltwissenschaftler Michael Kopatz: Politischer Protest sei wichtiger als privater Konsumverzicht. Man könne Selbstbegrenzung fordern, ohne sich selbst zu begrenzen. Er plädiert für eine sogenannte “Ökoroutine”, die es uns erst ermöglicht das zu tun, was wir für richtig halten. Verhältnisse ändern das Verhalten, lautet das Zauberwort. Da kollektiv verursachte Probleme nicht individuell gelöst werden können.

    Ein besonderer Dank gilt den Fördermitgliedern, die Sinneswandel als PionierInnen mit 10€ im Monat unterstützen:

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    Danke, dass ihr (einen) Sinneswandel möglich macht.

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    • 47 Min.
    Über Radikalität und (faule) Kompromisse

    Über Radikalität und (faule) Kompromisse

    “Rettet unsere Erde, wir haben nur diese eine!” “Climate Justice Now!” Sätze, wie diese, liest und hört man seit einiger Zeit häufiger. Auf Plakaten, in Demonstrations-Gesängen, in Talkshows, auf Twitter. Dass es so nicht mehr weitergehen könne. Dass es ein Umdenken und ein entsprechendes Handeln brauche. Und zwar jetzt. Oder am besten schon gestern. Dass wir alles Notwendige tun müssten, um nicht in einem vollständigen Kollaps zu enden. Gibt es Situationen, in denen es legitim ist, radikal zu handeln? Oder sollten wir stets die goldene Mitte suchen? Diesen Fragen möchte ich in der heutigen Episode, insbesondere aus philosophischer Sicht, nachgehen.

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    • 28 Min.

Kundenrezensionen

4.5 von 5
580 Bewertungen

580 Bewertungen

la.ballerina ,

verbal essences

...wieder einmal eine ebenso inspirierende wie interessante Podcast-Episode, liebe Marilena. Danke an Dich und Deine wundervolle Gesprächspartnerin! Wie schön wäre es, wenn Sprache stets uns nur verbinden, niemals trennen oder ausgrenzen würde,...

e.o.f..29..94.. ,

Ganz nett

Der Podcast ist ganz nett, die Sprecher reden allerdings gewollt hochgestochen und so, als hätten sie ihre Texte auswendig gelernt. Ich mag es lieber, wenn es ein freies Erzählen ist, als würde man sich mit Freunden unterhalten.

-anna7- ,

Großartige Arbeit

Man merkt, dass es sich hierbei nicht um einen drauf-los-Laber Podcast handelt, sondern ernsthafte, ausführliche Recherche dahinter steckt. Keine 0-8-15 Fragen sondern Inhalt. Du schleimst nicht bei den Gästen und hinterfragst kritisch. Super, weiter so!

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