Sphereraum Talk

Natalie Bräuninger, Anna Sebeczek, Wiebke Becker, Rotonda Business Club, JUNG

Jede Woche versorgen wir euch mit einer neuen Folge SphereRaum Talk, dem Podcast rund um Immobilien, Bauen und Architektur. Wir sprechen mit Vordenkern, Unternehmenslenkern und Andersmachern aus Immobilienwirtschaft und Architektur. Immer nah dran, immer direkt und immer mit echtem Mehrwert. SphereRaum Talk ist ein gemeinschaftlicher Podcast von Rotonda Business Club und JUNG.

  1. 18. Aug.

    Sandra Altmann, Vorständin, Wohnstätte Krefeld Wohnungs-AG

    „Es ist wichtig, selbstreflektiert zu bleiben.“ Dieser Satz von Sandra Altmann passt eigentlich ziemlich gut zu vielen Themen, über die wir im aktuellen SphereRaum Talk gesprochen haben. - „Wohnen kann man nicht isoliert denken.“ Für Sandra gehören Quartier, Mobilität, Energie, Infrastruktur und soziale Angebote zusammen. Am Ende geht es nicht nur um Wohnqualität, sondern um Lebensqualität. - „Bestands- und Neubauinvestitionen konkurrieren um diesen einen Euro, den wir investieren.“ Neubau oder Bestand? Beides ist notwendig. Gerade für sozial orientierte Wohnungsunternehmen ist das eine enorme Herausforderung: bezahlbare Mieten sichern, den Bestand klimagerecht entwickeln und gleichzeitig neuen Wohnraum schaffen. - „Es geht darum, Haltung zu übernehmen.“ Für Sandra bedeutet das unter anderem, Verantwortung für bezahlbares Wohnen, soziale und ökologische Verträglichkeit sowie Gleichberechtigung zu übernehmen – und diese Haltung auch tatsächlich zu leben. - Und dann ist da noch Female Leadership. Sandra erzählt offen von Situationen, in denen sie trotz ihrer Position als Vorständin für eine Kellnerin, Assistentin oder „Ehefrau von irgendwem“ gehalten wurde. Sie nimmt vieles mit Humor. Gleichzeitig zeigt ihre Geschichte, dass sich bei Rollenbildern noch einiges bewegen darf. Und vielleicht schließt sich damit der Kreis zum ersten Satz: „Es ist wichtig, selbstreflektiert zu bleiben.“ Nicht nur persönlich, sondern auch als Branche.

  2. 27. Juli

    Andreas Wißmeier, Geschäftsführer Asset Management, Rock Capital Group

    "Die Nachfrage nach Qualität steigt." In der aktuellen Folge von SphereRaum Talk sprechen wir mit Andreas Wißmeier, Geschäftsführer Asset Management bei der Rock Capital Group, über seinen Weg in die Immobilienbranche, prägende Projekte und die Frage, was Immobilien heute zukunftsfähig macht. Vom Schülerjob in einer Wohnungsbaugesellschaft bis zur Verantwortung für komplexe Immobilienportfolios: Andreas Wißmeier zeigt, dass erfolgreiche Karrieren nicht immer geradlinig geplant sind – sondern durch Neugier, Verantwortung und die Bereitschaft entstehen, Chancen zu nutzen. Ein Schwerpunkt des Gesprächs: die Transformation von Büroimmobilien. Am Beispiel des Projekts HEADS in Aschheim erzählt Andreas, wie aus einer großen Herausforderung eine neue Perspektive entstanden ist. Nach dem Wegfall des ursprünglichen Nutzers wurde das Gebäude neu gedacht – mit dem Ziel, eine Arbeitswelt zu schaffen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Einige zentrale Gedanken aus der Folge: - Im aktuellen Marktumfeld zählen nicht mehr allein Lage und Quadratmeter. Entscheidend sind Immobilien, die Mehrwert bieten, flexibel nutzbar sind und auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen. - New Work braucht mehr als neue Raumkonzepte. Es geht um Begegnung, Kommunikation und darum, Räume zu schaffen, in denen Menschen gerne arbeiten. - Immobilien müssen langfristig gedacht werden. - Herausforderungen können Innovation auslösen. Mit einer langfristigen Perspektive und dem Mut, neue Wege zu gehen, entstehen Projekte mit nachhaltiger Wirkung. Ein Gespräch über Immobilien als Lebensräume, über Unternehmertum und darüber, warum gute Projekte nicht nur funktionieren, sondern auch eine Geschichte erzählen sollten.

  3. 18. Mai

    Stefanie Lütteke, Partnerin, Drees & Sommer

    "Ich bin meistens sehr klar und direkt." Mit dieser Haltung ist Stefanie Lütteke im neuen SphereRaum Talk zu Gast und gibt einen sehr persönlichen Einblick in Führung, Kommunikation und die aktuellen Herausforderungen der Immobilienbranche. Schon in ihrem Werdegang zeigt sich diese Klarheit: vom Architekturstudium über Stationen in internationalen Studien- und Arbeitsumfeldern bis hin zur bewussten Entscheidung für das Bau- und Immobilienmanagement. Rückblickend sagt sie über diese Entwicklung: „Ich habe gemerkt, dass ich sehr viel besser im Managen als im Entwerfen bin.“ Heute verantwortet sie als Partnerin und Head of NRW bei Drees & Sommer die strategische Entwicklung einer ganzen Region mit fünf Standorten und über 500 Mitarbeitenden. Ihr Anspruch dabei ist eindeutig: nicht nur verwalten, sondern aktiv gestalten. Mit Stringenz, Struktur und einem starken Fokus auf Lösungen. Das Gespräch verbindet persönliche Erfahrungen mit einem Blick auf die großen Fragen der Immobilienwirtschaft: Wie gelingt Transformation im Bestand? Wie verändert sich Führung in großen Organisationen? Und wie schafft man es, trotz Komplexität handlungsfähig zu bleiben? Am Ende steht ein Bild von Führung, das auf auf dem Mut basiert, Dinge direkt anzusprechen: „Man muss die Sachen auf den Tisch legen, dann kann man drüber reden und dann kann man in der Regel auch nur eine gute Lösung für alle Beteiligten finden.“

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