Versicherungsfunk

MarKo Petersohn & Versicherungsbote

Das Audiomagazin der Versicherungsbranche

  1. „Stehen wir vor großen Disruptionen? Stehen wir vor Revolutionen in der Branche? Ich glaube es ehrlicherweise nicht.“

    4. FEB.

    „Stehen wir vor großen Disruptionen? Stehen wir vor Revolutionen in der Branche? Ich glaube es ehrlicherweise nicht.“

    In dieser Folge von „Die Versicherungsbranche in 2030 Tagen“ spricht MarKo Petersohn mit Marc Schwetlik, Vorstand für Kapitalanlagen der Ideal Versicherungsgruppe, über realistische Zukunftsbilder jenseits von Hype und Heilsversprechen. Schwetlik blickt auf 35 Jahre Branchenerfahrung zurück und erklärt, warum er weder an große Disruptionen noch an radikale Umbrüche glaubt. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen zum einen die wirtschaftlichen Grenzen von KI und Digitalisierung, die Rolle alter IT-Systeme und die Frage, warum Innovation für viele Versicherer vor allem eine Kostenentscheidung ist. Schwetlik macht deutlich, weshalb gerade mittelständische Häuser sehr genau abwägen müssen, ob sich neue Technologien tatsächlich rechnen. Zum anderen nimmt ebenfalls die Frage der Altersvorsorge und der Pflege einen großen Raum im Podcast ein. Für Marc Schwetlik ist dabei weniger die Erkenntnis das Problem – sondern das fehlende Handeln. Dass die gesetzliche Rente künftig nicht ausreichen wird, sei längst im Bewusstsein der Menschen angekommen. Dennoch bleibe die private Vorsorge für viele ein Thema, das aufgeschoben werde. Noch größer sei der blinde Fleck beim Thema Pflege. Zwar steige der Bedarf mit dem Älterwerden der Babyboomer-Generation massiv, doch außerhalb der Branche werde darüber kaum gesprochen. Dabei gehe es nicht nur um Versorgung, sondern häufig auch um den Schutz des eigenen Vermögens. Pflege werde schnell existenziell teuer – und zwinge Betroffene im Zweifel zum Vermögensverzehr. Für Schwetlik ist klar: Pflegevorsorge wird zwangsläufig an Bedeutung gewinnen, weil staatliche Systeme an ihre Grenzen stoßen und die demografische Entwicklung den Druck weiter erhöht. Hören Sie direkt rein!

    49 Min.
  2. Ich will dann mal weg und in Dänemark leben – was muss man beachten? (Teil 3)

    17.12.2025

    Ich will dann mal weg und in Dänemark leben – was muss man beachten? (Teil 3)

    Dänemark gilt als eines der innovativsten und glücklichsten Länder Europas – aber warum eigentlich? Im dritten und letzten Teil von „Ich will da mal weg und in Dänemark leben“ sprechen wir wieder mit Michael Gackstatter, dem Gründer von Today, und Omer Dotou vom BDAE. Dabei geht es u.a. darum wie KI den Versicherungsmarkt bereits heute prägt, was Deutschland vom Innovationsvorsprung lernen kann oder die dänische Arbeitskultur, die gesellschaftlich gelebte Work-Life-Balance oder Ruhestand in Dänemark Wir schauen auf die dänische Arbeitskultur, frühe Feierabende, echte Work-Life-Balance und eine Gesellschaft, in der Familie und Kinder selbstverständlich mitgedacht werden. Außerdem geht es um Nationalstolz, sozialen Zusammenhalt, das Ankommen als Auswanderer, den Aufbau von Freundschaften sowie die Frage, ob Dänemark sogar für den Ruhestand eine echte Option ist. darüber, wie KI den Versicherungsmarkt bereits heute prägt, warum dänische Versicherer deutlich profitabler arbeiten als deutsche und was Deutschland vom Innovationsvorsprung lernen kann. Wir schauen auf die dänische Arbeitskultur, frühe Feierabende, echte Work-Life-Balance und eine Gesellschaft, in der Familie und Kinder selbstverständlich mitgedacht werden. Außerdem geht es um Nationalstolz, sozialen Zusammenhalt, das Ankommen als Auswanderer, den Aufbau von Freundschaften sowie die Frage, ob Dänemark sogar für den Ruhestand eine echte Option ist.

    23 Min.

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