In dieser Folge meldet sich Lea wieder aus Paris – mit großen News zu ihrer allerersten eigenen Show und einem ehrlichen Blick auf Ehrgeiz, Motivation und die Stimme im Kopf, die uns antreibt (oder ausbremst). Nach der Theaterbesichtigung in Berlin ist sie Feuer und Flamme: Die Location fühlt sich „genau richtig“ an – modern, stylish, zeitgeistig. Gleichzeitig wird beim Durchrechnen klar, wie schnell sich Produktionswünsche summieren: Bühnenvergrößerung, Licht, Screen, Technik, Extras – alles kostet. In einer Sprachnachricht erklärt Produzentin/Managerin Sina, dass sich die Show nur über Ticketverkäufe kaum rechnen wird: Bei ca. 600 Tickets und einem Zielpreis um ~50 € braucht es sehr wahrscheinlich Partner/Sponsoren, sonst landet das Projekt eher bei „Null“ oder im Minus (mit dem Risiko eines Verlusts, falls nicht genug Tickets verkauft werden). Trotzdem sind beide überzeugt: Sie wollen es machen – als ersten Testlauf, als nächsten Schritt, als mutiges Projekt mit Plan. Lea skizziert ihre Vision für die Show: eine Solo-Experience mit Elementen aus Live-Podcast, Artistik, Keynote/Motivational Speaking – eventuell mit Surprise Act(s), einer Pre-Show-Experience (zum Beispiel Dinge anschauen/anfassen, Kostüme, ggf. Cyr Wheel), und idealerweise auch Raum dafür, dass sich die Community untereinander vernetzt. Konkrete Daten nennt sie noch nicht, aber: Podcast-Hörer*innen erfahren es zuerst – und wer Sponsoring/Support anbieten will, kann ihr direkt schreiben. Im zweiten Teil geht’s um Motivation: Lea erzählt, wie stark sie gerade von Team-Synergie (Sina) profitiert – und analysiert, warum sie es schafft, allein und konsequent zu trainieren. Schlüssel ist für sie eine gute innere Stimme: kleine, realistische Tagesziele + „Spaß-Training“ als Belohnung. Highlight der Woche: Sie schafft erstmals einen extrem seltenen Trick, den Backcoin Spin mit einem Arm – und beschreibt, wie sehr sie das über Visualisierung, Musik, Freude und Dranbleiben gepusht hat. Außerdem spricht sie über eine zweite, sehr wirksame Energiequelle: „Pettiness“/Kampfgeist, wenn sie unterschätzt wird. Kommentare wie „nicht beeindruckend genug“ oder „Männer sind besser“ werden für sie zu Treibstoff – und sie liebt es, im eigenen Feld so gut zu werden, dass man nicht mehr übersehen werden kann. Ob sie den neuen Trick je im Wettkampf zeigt, lässt sie offen: zwischen „einmal geschafft“ und „kürentauglich“ liegt noch viel Arbeit. Zum Schluss gibt’s ein kurzes Q&A (u. a. warum Francis nicht bei der WM startet, dass das Duo bleibt, Verletzungsrisiko, Reiselust vs. Routine, und ihr nächster Lebensabschnitt mit mehr Base und Perspektive Richtung Hamburg). Lea spürt: Ab Juni steht ein großer Wechsel an – mit mehr eigenen Projekten, mehr Freiheit und langfristig auch mehr Raum für Zuhause, Freundeskreis und Familie. Eine Folge voller Aufbruchsstimmung – und ein Reminder, dass Motivation oft nicht aus Druck entsteht, sondern aus Freude, Klarheit und dem Mut, groß zu denken.