Zirkus Hotline

Lea Toran Jenner (Zirkuslea)

Willkommen bei Zirkus Hotline – eine echte Zirkusartistin ruft dich an und gibt die intime Einblicke in die faszinierende Welt des modernen Zirkus! Lea Toran Jenner aka Zirkuslea teilt spannende Geschichten aus ihrem Leben als internationale Artistin, inspirierende Einblicke hinter die Kulissen und Gespräche mit besonderen Gästen aus der Zirkus- und Kunstszene. Wie ist es im Moulin Rouge in Paris oder mit dem Cirque du Soleil aufzutreten? Wen trifft man alles auf den internationalen Bühnen dieser Welt. Und kann man eigentlich von diesem Beruf Leben?

  1. 34 - News zu meiner ersten Show, Ehrgeiz und Motivation

    VOR 3 TAGEN

    34 - News zu meiner ersten Show, Ehrgeiz und Motivation

    In dieser Folge meldet sich Lea wieder aus Paris – mit großen News zu ihrer allerersten eigenen Show und einem ehrlichen Blick auf Ehrgeiz, Motivation und die Stimme im Kopf, die uns antreibt (oder ausbremst). Nach der Theaterbesichtigung in Berlin ist sie Feuer und Flamme: Die Location fühlt sich „genau richtig“ an – modern, stylish, zeitgeistig. Gleichzeitig wird beim Durchrechnen klar, wie schnell sich Produktionswünsche summieren: Bühnenvergrößerung, Licht, Screen, Technik, Extras – alles kostet. In einer Sprachnachricht erklärt Produzentin/Managerin Sina, dass sich die Show nur über Ticketverkäufe kaum rechnen wird: Bei ca. 600 Tickets und einem Zielpreis um ~50 € braucht es sehr wahrscheinlich Partner/Sponsoren, sonst landet das Projekt eher bei „Null“ oder im Minus (mit dem Risiko eines Verlusts, falls nicht genug Tickets verkauft werden). Trotzdem sind beide überzeugt: Sie wollen es machen – als ersten Testlauf, als nächsten Schritt, als mutiges Projekt mit Plan. Lea skizziert ihre Vision für die Show: eine Solo-Experience mit Elementen aus Live-Podcast, Artistik, Keynote/Motivational Speaking – eventuell mit Surprise Act(s), einer Pre-Show-Experience (zum Beispiel Dinge anschauen/anfassen, Kostüme, ggf. Cyr Wheel), und idealerweise auch Raum dafür, dass sich die Community untereinander vernetzt. Konkrete Daten nennt sie noch nicht, aber: Podcast-Hörer*innen erfahren es zuerst – und wer Sponsoring/Support anbieten will, kann ihr direkt schreiben. Im zweiten Teil geht’s um Motivation: Lea erzählt, wie stark sie gerade von Team-Synergie (Sina) profitiert – und analysiert, warum sie es schafft, allein und konsequent zu trainieren. Schlüssel ist für sie eine gute innere Stimme: kleine, realistische Tagesziele + „Spaß-Training“ als Belohnung. Highlight der Woche: Sie schafft erstmals einen extrem seltenen Trick, den Backcoin Spin mit einem Arm – und beschreibt, wie sehr sie das über Visualisierung, Musik, Freude und Dranbleiben gepusht hat. Außerdem spricht sie über eine zweite, sehr wirksame Energiequelle: „Pettiness“/Kampfgeist, wenn sie unterschätzt wird. Kommentare wie „nicht beeindruckend genug“ oder „Männer sind besser“ werden für sie zu Treibstoff – und sie liebt es, im eigenen Feld so gut zu werden, dass man nicht mehr übersehen werden kann. Ob sie den neuen Trick je im Wettkampf zeigt, lässt sie offen: zwischen „einmal geschafft“ und „kürentauglich“ liegt noch viel Arbeit. Zum Schluss gibt’s ein kurzes Q&A (u. a. warum Francis nicht bei der WM startet, dass das Duo bleibt, Verletzungsrisiko, Reiselust vs. Routine, und ihr nächster Lebensabschnitt mit mehr Base und Perspektive Richtung Hamburg). Lea spürt: Ab Juni steht ein großer Wechsel an – mit mehr eigenen Projekten, mehr Freiheit und langfristig auch mehr Raum für Zuhause, Freundeskreis und Familie. Eine Folge voller Aufbruchsstimmung – und ein Reminder, dass Motivation oft nicht aus Druck entsteht, sondern aus Freude, Klarheit und dem Mut, groß zu denken.

    53 Min.
  2. 33 - Man muss einfach nur starten

    22. MÄRZ

    33 - Man muss einfach nur starten

    Lea meldet sich diesmal aus Berlin – zwischen Familienbesuch und einem Job bei einer Cirque du Soleil Resident Show am Potsdamer Platz, für die sie regelmäßig Content produziert. In dieser Folge erzählt sie, wie sich ihre Perspektive als Artistin hinter den Kulissen auswirkt: Warum sie bei Produktionen wie dieser einen besonderen Vertrauensvorschuss bekommt, wie nah sie dadurch an Stage Management, Technik und Artists arbeitet – und was sie dabei über Professionalität und Abläufe lernt. Ein weiteres Thema: Griffkraft, Überlastung und smarte Prävention. Lea schildert ein aktuelles Problem aus dem intensiven Zierrad-Training (stark beanspruchte Unterarm-/Handmuskulatur) und teilt einen Tipp aus einem spontanen Gespräch mit einem Physio: Nicht nur „festhalten“ trainieren, sondern gezielt den Antagonisten – also das Öffnen der Hand – um Dysbalancen auszugleichen. Parallel geht es konkret weiter mit Leas nächstem großen Projekt: der ersten eigenen Live-Show „Zirkus Lea Live“ (als Startpunkt auf dem Weg zur eigenen Produktion). Gemeinsam mit ihrem Management (Sina) schaut sie sich in Berlin ein Theater als mögliche Location an und erklärt, warum große Ideen erst dann real werden, wenn man einfach startet – auch wenn noch nicht alles perfekt ist. Außerdem beantwortet Lea eine Hörer*innenfrage und ordnet den Unterschied zwischen traditionellem Zirkus, modernem Zirkus und zeitgenössischem Zirkus ein: weniger als Wertung, mehr als Stilrichtungen – mit einem klaren Anspruch: Qualität, Emotion und ein „Wow, das will ich nochmal sehen“-Moment.

    44 Min.
  3. 30 - Erster Cyr Wettkampf der Saison

    1. MÄRZ

    30 - Erster Cyr Wettkampf der Saison

    In Folge 30 meldet sich Lea direkt nach dem Wettkampf aus Bielefeld: Sie ist bei den German Open gestartet – und nimmt euch ganz frisch mit in ihre Gedankenwelt zwischen Adrenalin, Auswertung und Einordnung. Lea beschreibt, wie stark ein Wettkampf im Moment selbst „alles“ einnimmt – und warum es trotzdem wichtig ist, solche Projekte ernst zu nehmen, sie aber danach wieder ins große Ganze einzuordnen. Denn: Für ihre Karriere als Zirkusartistin ist Wettkampf kein Muss, sondern ein persönliches Projekt – das durch Social Media und Erwartungen von außen aber eine zusätzliche Ebene bekommt. Sportlich läuft es solide, aber nicht ideal: Lea wird 4., hinter drei Athletinnen aus dem deutschen Nationalteam. Entscheidend sind diesmal vor allem Wertung & Strategie: In beiden Küren werden Elemente nicht anerkannt, wodurch gleich mehrere Abzüge zusammenkommen (u. a. weil ihr am Ende ein anerkanntes Element zur Mindestanzahl fehlt und eine Elementgruppe nicht abgedeckt ist). Lea erkennt: Für die nächsten Starts muss der Fokus stärker darauf liegen, dass Elemente sicher zählen – nicht nur darauf, maximale Schwierigkeit zu riskieren. Spannend ist auch ihr Blick auf Nervosität: Lea war weniger nervös als erwartet, weil Vorbereitung, Visualisierung und Routinen helfen – und weil sie sich vor allem auf eine starke Performance konzentriert hat. Besonders berührt hat sie, dass viele von euch vor Ort waren und online mitgefiebert haben. Zum Schluss wird’s persönlicher: Nach dem Event kommt ein vertrautes Gefühl von projektbedingter Einsamkeit – dieses „rein in die Bubble, raus aus der Bubble“. Lea spricht offen darüber, wie sie damit umgeht: Emotionen zulassen, runterfahren, ankommen – wissend, dass diese Phase wieder vorbeigeht. Ihr Fazit der Woche: Wettkämpfe sind Spiele. Man darf sie wichtig nehmen, aus ihnen lernen – und dann geht das Leben weiter.

    34 Min.
  4. 22. FEB.

    29 - Wohlfühlfolge, eure Fragen, Gedanken & Themen die mich gerade beschäftigen

    In dieser Wohlfühlfolge meldet sich Lea wieder aus Paris – mit Tee-auf-der-Couch-Vibe, Gedanken aus dem Alltag und ganz vielen Community-Fragen. Sie erzählt, warum sie am besten funktioniert, wenn sie viel um die Ohren hat: volle Tage machen sie produktiver und glücklicher, während zu viel „Leerlauf“ schnell in Langeweile kippt – besonders, wenn sie in Paris viel allein ist. Gleichzeitig teasert sie an, dass in den kommenden Wochen wieder mehr Reisen, Wettkampf und Gala anstehen. Ein persönlicheres Thema spricht Lea ebenfalls an: Menschen in ihren Videos. Sie erklärt, dass niemand in ihren Content „gehört“ und dass andere Personen selbst entscheiden, ob und wie sie online stattfinden möchten. Fragen zu privaten Menschen beantwortet sie deshalb bewusst nicht – aus Respekt und weil sie nie für andere sprechen will. Aus der Community kommt u. a. die Frage: Wie knüpft man Anschluss in neuen Gruppen? Lea teilt praktische Tipps (aktiv vorstellen, Namen merken, einfache Einstiegsfragen, Verbindungen zwischen Menschen finden) – und warum es oft schon hilft, einfach diejenige zu sein, die das Eis bricht. Außerdem gibt sie ein Update zu den Weltmeisterschaften in Göttingen (1.–4. Juli): Sea-Rad findet an drei Tagen statt (Do–Sa). Am Donnerstag ist der „Hauptwettkampf“ (Technical + Artistic), die Top 5 qualifizieren sich fürs Finale am Samstag; am Freitag steht zusätzlich das Battle an. Weitere Fragen drehen sich um Beziehungen & Kinder im Zirkusleben, das Thema Verletzungsrisiko bei Freizeitaktivitäten, Imposter-Syndrom (und wie ihr Selbstbild sich über die Jahre verändert hat) sowie Heimweh – das sie eher als Wunsch nach einem stabilen „Zuhause“ beschreibt. Zum Schluss wird’s sportlich: Lea blickt auf ihren ersten Wettkampf der Saison in Bielefeld (nächstes Wochenende). Für sie ist es ein Testlauf vor der WM – sie geht offen rein, neugierig auf Nerven, Druck und Performance. Und sie kündigt an: Sie wird ihre Kür(en) zeigen – egal ob perfekt oder chaotisch.

    54 Min.
  5. 28 - Ich habe meine SOLO Nummer im Moulin Rouge in Paris performt

    15. FEB.

    28 - Ich habe meine SOLO Nummer im Moulin Rouge in Paris performt

    Diese Woche meldet sich Lea mitten in der Nacht aus Paris – denn ihr eigentlich gemütlicher Podcast-Tag kippt spontan komplett: Kurz nach 19 Uhr bekommt sie den Anruf, dass im Moulin Rouge kurzfristig jemand ausgefallen ist (Valentinstag, volle Shows) und sie einspringen soll. Ihr Bühnenpartner Francis ist nicht in der Stadt – also bietet Lea an, ihr Solo zu performen, obwohl sie die Nummer seit über zwei Jahren nicht mehr gespielt hat. Innerhalb von ca. 1 Stunde 45 Minuten organisiert sie alles: Kostüm aus dem Apartment holen, Musik checken, schminken, Kostüm bügeln lassen und die Choreografie per Video auffrischen. Bühnentest und Lichtprobe sind nicht möglich, weil das Dinner bereits läuft – sie geht also “kalt” auf die Bühne. Zusätzlich bereitet sie sich oben im Trainingsraum vor (mit einem schwereren Trainingsrad), performt unten aber mit dem leichteren Duo-Rad, das sich deutlich schneller und „bounciger“ anfühlt. Trotz Aufregung läuft die Nummer gut, das Publikum jubelt, und Lea ist überrascht, wie ruhig sie auf der Bühne bleibt. Nach der ersten und zweiten Show trainiert sie jeweils noch – und lacht darüber, dass sie morgens „aus Intuition“ einen Ruhetag gemacht hat, der sich im Nachhinein perfekt anfühlt. Im zweiten Teil gibt sie ein Update zu ihrer Wettkampfvorbereitung: In zwei Wochen steht in Bielefeld ihr erster Wettkampf der Saison an. Die Technical-Kür steht bereits weitgehend, bei der Artistik-Kür war vor allem die Musikwahl und die Struktur eine Herausforderung (13 Elemente möglich, 10 zählen, bei nur 3:15 Minuten). Ein bisher eingeplantes Element (Scorpion Coin Spin) fällt wegen Regeländerung raus, stattdessen arbeitet sie an einem neuen, noch geheimen Element, das sie erst seit wenigen Tagen übt und bis zum Wettkampf „als Überraschung“ behalten will. Ziel ist vor allem eine sichere, schöne Kür – mit Spaß, Stolz und ohne unnötiges Sturzrisiko. Zum Schluss beantwortet Lea eine Frage aus dem Instagram-Sticker: Welches Level an Berühmtheit wäre ihr zu viel? Sie fühlt sich selbst nicht wirklich „berühmt“, wird aber öfter erkannt – bisher immer positiv. Zu viel wäre es, wenn Menschen das ausnutzen (Klatschpresse, unangenehme Situationen, Stalking) oder Privates mit Familie nicht mehr möglich wäre. Wichtig ist ihr außerdem, „für etwas“ bekannt zu sein – nicht berühmt um der Berühmtheit willen. Außerdem teilt sie einen Social-Media-Gedanken: Durch KI und den Wandel auf TikTok sieht sie Potenzial für Nischen- und „Facetime-Content“ (weniger Schnitt, mehr direkt in die Kamera sprechen). Sie überlegt, das testweise zu probieren – entweder auf ihrem Hauptaccount oder einem zweiten „Spam“-Account – und will dazu Feedback. Eine sehr spontane, adrenalinhaltige Folge über Showbusiness-Momente, Vertrauen in die eigene Intuition und den Feinschliff Richtung Wettkampf.

    43 Min.
  6. 27 - Mein erster Wettkampf dieses Jahr

    8. FEB.

    27 - Mein erster Wettkampf dieses Jahr

    In dieser Folge meldet sich Lea aus München. Sie ist von Cirque du Soleil zur Deutschland-Premiere von Alegria eingeladen, begleitet die Show als Content Creatorin und nimmt euch mit hinter die Kulissen. Neben Einblicken in den Dreh-Alltag erzählt sie von zwei unerwarteten Begegnungen, die ihr direkt das Gefühl geben, genau am richtigen Ort zu sein – und spricht darüber, warum „Zufälle“ manchmal wie kleine Bestätigungen wirken, wenn man viel alleine unterwegs ist. Ein großer Schwerpunkt der Episode ist Leas erster Wettkampf des Jahres: Sie startet am 28. Februar in Bielefeld bei den German Open im Cyr Wheel (Rhönrad / Cyr Rad). Lea erklärt, warum dieser Wettkampf kein Quali-Event für die WM ist, für sie aber trotzdem enorm wichtig ist – als Testlauf, Standortbestimmung und Deadline, um ihre Küren rechtzeitig wettkampffähig zu bekommen. Dabei gibt sie einen sehr ehrlichen Einblick in den Druck, der mit dem Status als amtierende Weltmeisterin mitschwingt, und warum sie den Wettkampf vor allem als Lernchance sieht. Lea erklärt außerdem verständlich den Unterschied zwischen Technischer Kür und Musikkür, warum eine Wettkampfkür ganz anders funktioniert als eine Bühnen-Nummer und weshalb es so herausfordernd ist, in 3:15 Minuten schwere Elemente „back-to-back“ auf Musik zu turnen, ohne dass Ausführung und Artistik leiden. Sie beschreibt ihren Prozess der Musikauswahl, das Bauen einer „Traum-Kür“ im Schnittprogramm und den Reality-Check im Training – inklusive dem Moment, in dem sie die Kür zunächst komplett demotiviert, bevor sie den Plan anpasst und realistisch neu aufsetzt. Im zweiten Teil beantwortet Lea zwei Sprachnachrichten aus der Community: Empfehlungen für Shows mit Fokus auf ästhetische Akrobatik (inklusive einer Einordnung zu Alegria und warum Publikum/Energie eine Show stark beeinflussen kann). Warum ihre Duo-Nummer mit Francis trotz tausender Shows nicht langweilig wird – und warum Routine auf der Bühne erst echte Interpretation möglich macht. Zum Abschluss teilt Lea erste Creator-Empfehlungen aus der „Randsport“- und Zirkuswelt und erklärt, warum diese Kombination aus Artistin sein und täglich Content produzieren in der Szene noch immer selten ist.

    51 Min.
5
von 5
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Willkommen bei Zirkus Hotline – eine echte Zirkusartistin ruft dich an und gibt die intime Einblicke in die faszinierende Welt des modernen Zirkus! Lea Toran Jenner aka Zirkuslea teilt spannende Geschichten aus ihrem Leben als internationale Artistin, inspirierende Einblicke hinter die Kulissen und Gespräche mit besonderen Gästen aus der Zirkus- und Kunstszene. Wie ist es im Moulin Rouge in Paris oder mit dem Cirque du Soleil aufzutreten? Wen trifft man alles auf den internationalen Bühnen dieser Welt. Und kann man eigentlich von diesem Beruf Leben?

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