Der Tag

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"Ein Thema, viele Perspektiven" - von Montag bis Donnerstag immer ein Thema, das Fragen aufwirft. "Der Tag" sucht Antworten, beleuchtet Hintergründe, ordnet ein. Und spricht mit Menschen, die zum Thema etwas zu sagen haben. So entsteht ein Bild aus vielen

  1. Alle oder keiner – Wie inklusiv ist Deutschland?

    1 DAY AGO

    Alle oder keiner – Wie inklusiv ist Deutschland?

    Die Hürden sind da, nicht nur die gut sichtbaren Stufen und Stolpersteine im Alltag. Die Barrieren für Menschen mit Behinderungen sind vielfältig, von Kita über Schule bis zum Arbeitsmarkt. Und das auch 17 Jahre nachdem die UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet wurde. Inklusion wurde zum Menschenrecht. Auch Deutschland ist damit verpflichtet, für gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen zu sorgen. Allerdings erfüllt Deutschland diese Vorgabe bis heute nur unzureichend, so beklagt der UN-Ausschuss, er sieht mehr Rück- als Fortschritte. Deutschland muss nachbessern; das soll mit der Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes passieren. Was wird diese Reform bringen? Barrierefreiheit ist vorgeschrieben, wann wird sie Realität? Wie kann endlich für einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung, zu Gesundheit, zum Arbeitsmarkt gesorgt werden? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit der Sozialpädagogin Akina Klee, der Rehabilitationswissenschaftlerin Gudrun Wansing, dem Behindertenbeauftragten des Bundes Jürgen Dusel und Alexandra Cremer vom Netzwerk Inklusion. Podcast-Tipp: Die neue Norm Muss man drei "Behinderten" zuhören? Muss man nicht, man sollte. Karina Sturm, Jonas Karpa und Raúl Krauthausen brechen die Norm des Normalen auf und sprechen über Vielfalt, Inklusion und das Leben von Menschen mit Behinderung. https://www.ardsounds.de/sendung/die-neue-norm/urn:ard:show:f23dbe856f92f960/

    53 min
  2. Wie können und wollen wir arbeiten?

    6 DAYS AGO

    Wie können und wollen wir arbeiten?

    Deutschland hat drei Jahre Stagnation oder Mini-Wachstum hinter sich. Nun könnte wegen des Iran-Kriegs auch noch eine Rezession drohen. Und da sagt die Bundesregierung: Wir müssen aus Wirtschaft wieder Wachstum machen. Speziell der Kanzler ist der Meinung, die Deutschen müssten mehr arbeiten. Von „Lifestyle-Teilzeit“ war die Rede - und die Aufregung groß. Aber hinter dieser Debatte steht ja eine viel größere Frage: Wie wollen Menschen eigentlich arbeiten? Das hat der Hessische Rundfunk in einem Meinungsbarometer abgefragt. Über die Ergebnisse sprechen wir mit Marion Kuchenny, Redakteurin bei „hr fragt“ und dem Unternehmer Michael Mohr, der an der Umfrage teilgenommen hat. Außerdem schauen wir, wie es aktuell um Homeoffice steht, wie viel Flexibilität möglich und nötig ist und was gute Arbeit ausmacht, zusammen mit Jonas Weik vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und mit Nicole Mayer-Ahuja, Arbeitssoziologin und Professorin an der Uni Göttingen. Podcast-Tipp: Quarks Daily - Teilzeit: Weniger arbeiten - besser leben? Nicht voll zu arbeiten, bietet für viele die Möglichkeit, Familie und Job unter einen Hut zu kriegen oder etwas mehr Freizeit zu haben. Auf der anderen Seite heißt das aber auch: Weniger Geld jetzt, weniger Rente später. Und dann sind da auch diese Forderungen, dass wir alle mehr arbeiten sollten. Wie entscheidet man sich da richtig? Sie finden den Podcast in der ARD Sounds App. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:c2085c36829213a5/

    54 min
  3. Freiheit im Rückspiegel: 100 Jahre Route 66

    28 APR

    Freiheit im Rückspiegel: 100 Jahre Route 66

    Der Tag geht auf Reisen: 4000 Straßenkilometer von Chicago bis L.A., vom Osten der USA bis an die Westküste. Wir folgen der Route 66 durch endlose Felder, durch weite Wälder und durch die Wüste - manchmal schnurgerade über Asphalt, manchmal staubig und kurvenreich durch Berglandschaften. Vorbei an einsamen Tankstellen, kleinen Motels und Burgerläden. Eine Straße wie ein Symbol für die Entwicklung eines ganzen Landes: Sie erzählt vom Handel, vom kleinen und großen Unternehmertum, von großer Freiheit und von Träumen. In diesem Jahr feiert die berühmte Route ihren 100sten Geburtstag und wir wollen ein Stück mitfahren. Uns vom wirtschaftlichen Abstieg und touristischen Wiederaufstieg der Route 66 erzählen lassen, über Sehnsucht und Fernweh sprechen und über vermeintliche Traumziele und Traumreisen. Mit Torben Börgers, USA-Korrespondent, mit Martina Zschocke, Freizeitpsychologin an der Hochschule Zittau/Görlitz, mit Harald Zeiss, Tourismusforscher an der Hochschule Harz und mit dem Reisejournalisten Wolfgang Büscher. Podcast-Tipp: Bayern 2 Radioreisen Für viele ist die legendäre Route 66 durch acht US-Bundesstaaten ein Reisetraum. Mit Dirk Rohrbach vom Podcast 50 States geht es darum, was von diesem Traum geblieben ist, außerdem besucht der Podcast das Woody Guthrie Center in Oklahoma und begleitet eine Fahrt mit dem E-Bike durch L.A. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:c94d40dae6c49455/

    55 min
  4. Der politische Papst: Welche Mission hat Leo?

    23 APR

    Der politische Papst: Welche Mission hat Leo?

    Roter Teppich in Afrika, jubelnde Gläubige - und gleichzeitig scharfe Worte aus Washington. Papst Leo XIV. hat in den letzten Tagen für Schlagzeilen gesorgt. Auf seiner aktuellen Afrika-Reise prangerte er Machtgehabe und Kriegstreiberei an und lieferte sich einen offenen Schlagabtausch mit dem US-Präsidenten Trump. Für Gesprächsstoff sorgt auch die Wahl für den Ort seiner ersten Reise. Warum beginnt er ausgerechnet in Afrika, wo die Kirche am stärksten wächst? Will er die Kirche als moralische Gegenstimme zur Weltpolitik positionieren - oder Reformen vorantreiben und die Kirche wieder stärken? Über die Mission von Papst Leo XIV. und wie politisch der Stellvertreter Christi ist, spricht Moderatorin Jessy Trommer in dieser Folge mit dem Theologen Thomas Schüller von der Universität Münster. Margit Eckholt von der Universität Osnabrück erklärt, welche Erwartungen die Katholiken hierzulande an Papst Leo stellen. Außerdem ziehen wir Bilanz seiner Afrika-Reise und analysieren seinen neuen Kurs im Vatikan. Podcast-Tipp: Streitkräfte und Strategien - Schweizergarde - Sterben für den Papst Die Schweizergarde ist die älteste Armee der Welt, seit mehr als 500 Jahren steht sie im Dienst des Heiligen Stuhls. Ihre Aufgabe ist es, den Papst zu beschützen, komme, was wolle - selbst wenn es das eigene Leben kostet. Wie wird man Gardist und was erlebt man an der Seite des Pontifex? Was macht die Schweizergarde als Arbeitgeber anders als etwa die Bundeswehr? Ist die weltpolitische Lage auch hinter den Kulissen im Vatikan spürbar? Diese und weitere Fragen sind Thema in der heutigen Sonderfolge. Host Stefan Niemann hat den Journalisten Alexander Drost zu Gast, der nach langem Bemühen ein Interview mit der Schweizergarde bekommen hat und spannende Einblicke bietet. Ein historischer und zeitgenössischer Exkurs in eine militärisch einzigartige Welt, punktgenau zum Osterfest. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4abe3cdad070dec8/

    54 min
  5. Schule, Hass und Hakenkreuz – Konflikt im Klassenzimmer

    22 APR

    Schule, Hass und Hakenkreuz – Konflikt im Klassenzimmer

    Kaum jemand will darüber sprechen - und das ist ein Problem: Rassismus und Antisemitismus zählen zum Schulalltag, aber oft werden die Erfahrungen damit verdrängt oder relativiert. Zwar steigen die Zahlen offizieller Vorfälle, aber sie erzählen nur einen Teil der Wahrheit. Es heißt, vieles wird gar nicht erst gemeldet: aus Angst, Überforderung oder weil Schulen oder Eltern den Konflikt scheuen. Die Dunkelziffer dürfte also hoch sein. Aber wie groß ist das Problem? Warum die Abwehr, das Schweigen und wie geht es eigentlich den Opfern des Hasses? Während über Prävention und Programme diskutiert wird, agieren rechte Gruppen längst strategisch. Sie erreichen junge Menschen über soziale Medien, Codes und scheinbar harmlose Provokationen oder Witze. Und mittendrin Lehrkräfte unter Druck, die sich fragen, wie weit sie gehen dürfen. Neutral sollen sie bleiben und gleichzeitig eine demokratiebezogene Haltung zeigen. Aber geht das überhaupt? Oder ist die vielbeschworene Neutralität längst Teil des Problems? Schule gilt als Spiegel der Gesellschaft und darum stellt sich auch dort die Frage, wie sie ein sicherer Ort für alle sein kann. Darüber sprechen wir mit der Lehrerin und Autorin Laura Nickel, mit dem Jugendforscher Frank Greuel, der Psychologin Marina Chernivsky und mit dem Rechtswissenschaftler Felix Wirth Hanschmann. Podcast-Tipp: BR24 Reportage - Rechtsextremismus an Schulen - Wie Lehrkräfte damit umgehen Es ist schwierig, Lehrkräfte oder Schüler zu finden, die sich trauen von Vorfällen aus dem rechten oder rechtsextremen Spektrum an ihren Schulen zu erzählen. Zu groß ist die Angst, selbst ins Visier rechtsextremer Akteure zu geraten oder den guten Ruf ihrer Schule zu gefährden. Ende letzten Jahres hatte der Bayerische Rundfunk staatliche und kommunale Schulen im Freistaat angeschrieben: Bei der nicht-repräsentativen Befragung machten fast 600 Schulen mit. 66 Prozent von ihnen berichten von menschen- und demokratiefeindlichen Vorfällen im Schuljahr 2024/25. 74 Prozent ordneten die Vorfälle dem politisch rechten Spektrum zu. Eine bayernweite Statistik gibt es nicht. Nun haben einige Betroffene für diese BR24-Reportage von Claudia Steiner ihr Schweigen gebrochen und von menschenfeindlicher Hetze berichtet - aber auch von Zeichen der Hoffnung, wie positiv Demokratiebildung im Unterricht wirken kann. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:78e5531300687dda/

    55 min

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