Meilensteine – Alben, die Geschichte machten

SWR1 Rheinland-Pfalz

Jede Woche stellt die SWR1 Musikredaktion ein Meisterwerk der Rock- und Popmusik vor. Queen, Ed Sheeran, Adele, die Rolling Stones, die Beatles, Tina Turner, Bob Dylan uvm. – sie alle haben mit ihren Pop- und Rock-Alben Musikgeschichte geschrieben und längst den Status „Legenden“ erreicht. Wir holen sie wieder hervor, die größten Alben aller Zeiten. Die Platten, mit denen sich Künstler wie Creedance Clearwater Revival, die Eagles oder Fleetwood Mac unsterblich gemacht haben. Jeden Montag gibt es eine neue Folge. Dabei schaut das Team der SWR1 Musikredaktion hinter die Kulissen. Was war los in der Zeit, als dieser Meilenstein der Musikgeschichte veröffentlicht wurde – bei den Musikern und in der Welt. Was macht gerade dieses Album so besonders? Was sind die Hintergründe und wie sind sie produziert worden, die Platten, die uns immer wieder über den Weg laufen? Welche jungen Künstler haben sie beeinflusst und von wem wurden sie selbst beeinflusst? Bei uns gibt’s die Geschichten hinter den Alben, die Geschichte machten. Haben Sie Anregungen für die nächste Folge, Fragen oder Kritik? Sie erreichen die Redaktion per E-Mail unter meilensteine@swr.de.

  1. 4d ago

    Lynyrd Skynyrd – "One More From The Road"

    Das Livealbum "One More From The Road" von Lynyrd Skynyrd feiert in diesem Jahr 50. Geburtstag. Mit dabei: Die legendäre Live-Version von "Free Bird". Am 13. September 1976 erschien "One More From The Road" als Doppel-Livealbum. Bereits Ende desselben Jahres erreichte es in den USA seine erste Platin-Auszeichnung. Bis 1987 verkaufte es sich mehr als 1,5 Millionen Mal. Das Album zeigt Lynyrd Skynyrd auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs und ist gleichzeitig das Vermächtnis der ursprünglichen Besetzung rund um Sänger Ronnie Van Zant. Nur ein Jahr später kamen er, Gitarrist Steve Gaines und dessen Schwester Cassie Gaines bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Cassie Gaines ist auf "One More From The Road" als Background-Sängerin zu hören. Die Geschichte von Lynyrd Skynyrd begann bereits Mitte der 1960er-Jahre in Jacksonville, Florida. Nach einigen Jahren als lokale Band sammelten sie 1971 erste richtige Studioerfahrungen, bevor sie 1973 von Produzent Al Kooper unter Vertrag genommen wurden. Der Plattenvertrag brachte ihnen einen Vorschuss von gerade einmal 9.000 Dollar ein. Mangels anderer Angebote nahm die Band den Deal trotzdem an. Den bescheidenen Plattendeal verarbeitete die Band später im Song "Workin’ For MCA". Auf "One More From The Road" eröffnet der Song das Livealbum. "One More From The Road" zeigt, wie mitreißend und voller Energie ein gut produziertes Livealbum sein kann. Es bringt das Gefühl, live dabei zu sein, zu den Fans nach Hause. Zusätzlich lässt es erahnen, wie die Stimmung bei den drei Konzerten im Juli 1976 im Fox Theatre in Atlanta gewesen sein muss, bei denen die Aufnahmen für das Album entstanden. __________ Über diese Songs vom Album "One More From The Road" sprechen wir im Podcast • (11:03) – "Workin' For MCA" • (18:32) – "Saturday Night Special" • (23:45) – "Whiskey Rock-a-Roller" • (31:32) – "Sweet Home Alabama" • (44:13) – "T For Texas" • (47:30) – "Crossroads" • (49:03) – "Call Me The Breeze" • (50:23) – "Free Bird" __________ Shownotes • "Sweet Home Alabama" Live 1976 in Knebworth: https://www.youtube.com/watch?v=L_LirXfFxOM • Für Gitarristen, die etwas über das "Free Bird" Solo lernen wollen: https://www.premierguitar.com/lessons/how-freebird-taught-me-everything-i-need-to-know-about-rock-guitar-soloing • Doku über Lynyrd Skynyrd: https://www.youtube.com/watch?v=ZS0WvzRVByg • Hintergrundinformationen zu "One More From The Road" von Cameron Crowe: http://www.theuncool.com/journalism/lynyrd-skynyrd-one-more-from-the-road/ • SWR Regiotour 2026: ARD-Musikpodcast "Meilensteine – Alben, die Geschichte machten": https://www.swr.de/unternehmen/events/regiotour-bw-meilensteine-2026-100.html • ARD-Podcast-Tipp: "Amerika, wir müssen reden! ": https://www.ardsounds.de/sendung/amerika-wir-muessen-reden/urn:ard:show:4bc59488d0e4c9bb/

    Lynyrd Skynyrd – "One More From The Road"
  2. Aug 31

    R.E.M. – "New Adventures In Hi-Fi"

    Im September 1996 erschien "New Adventures In Hi-Fi" von R.E.M. Auf ihrem zehnten Album klingt die Band mal rau und direkt, mal melancholisch und nachdenklich. Entstanden ist ein vielseitiges Rockalbum, das R.E.M. mitten auf dem Höhepunkt ihrer Karriere zeigt. Die US-amerikanische Band um Michael Stipe, Bill Berry, Peter Buck und Mike Mills hatte kurz zuvor einen neuen Plattenvertrag abgeschlossen, der ihr für die nächsten fünf Alben rund 80 Millionen Dollar einbringen sollte. Das war eine Risikoinvestition, aber nach vorherigen Erfolgsalben wie "Out Of Time" (1991) mit dem Megahit "Losing My Religion” oder dem Album "Monster" (1994) gehörten R.E.M. zu den größten Rockbands der Welt. Die Band war also in einer komfortablen Position und nutzte diese Freiheit, ohne sich dem Massengeschmack anzupassen. Auch auf "New Adventures In Hi-Fi" finden sich außergewöhnliche Songs, die nicht unbedingt nach den Regeln des Musikmarkts funktionieren. Viele davon entstanden bereits unterwegs während ihrer großen "Monster"-Tour. Zu den Besonderheiten von R.E.M. gehören die Songtexte von Sänger und Songschreiber Michael Stipe, auf die er sehr großen Wert legt. Er hat mal erzählt, dass er immer ein kleines Buch bei sich trägt, in dem er einzelne Wörter sammelt und sich sogar selbst welche ausdenkt. "New Adventures In Hi-Fi" blieb in den USA zwar etwas hinter dem Erfolg des Vorgängers "Monster" zurück, stürmte in Europa aber an die Spitze der Albumcharts. Trotz des enormen Erfolgs und eines millionenschweren Plattenvertrags bewahrte sich die Band ihre künstlerische Freiheit. R.E.M. machten weiterhin authentische und eigenwillige Musik - so wie sie es wollten. Darauf konnten sich die Fans auch bei "New Adventures in Hi-Fi" verlassen. __________ Über diese Songs vom Album "New Adventures In Hi-Fi" sprechen wir im Podcast: • (17:44) – "How The West Was Won And Where It Got Us" • (32:44) – "E-Bow The Letter" • (48:35) – "Leave" • (01:04:45) – "Be Mine" • (01:09:45) – "Electrolite" __________ Shownotes • Der ARP ODYSSEY Synthesizer, mit dem die Sirene in "Leave" gestaltet wurde: https://www.youtube.com/watch?v=2Khm0whVuz0 • Video zu "E-Bow The Letter": https://www.youtube.com/watch?v=5cnIQHJ169s • Pittis Popcast, der Podcast unseres Gastes Stefan (Pitti) Pitterling: https://open.spotify.com/show/2mELkpHHnGBl9CfpGg7C8U • Artikel zum 25. Jubiläum von "New Adventures In Hi-Fi" auf "The Circle": https://thecircle.de/en/blogs/features/r-e-m-album-25-jahre-new-adventures-in-hi-fi • Buchtipp: "R.E.M. – Life And How To Live It” https://www.verlag-reiffer.de/produkt/rem/ • Meilensteine On Tour bei der SWR Regiotour 2026: ARD-Musikpodcast Meilensteine – Alben, die Geschichte machten • ARD-Podcast-Tipp: "Philipps Playlist" https://www.ardsounds.de/sendung/philipps-playlist/urn:ard:show:08551fdc33d443ab/

    R.E.M. – "New Adventures In Hi-Fi"
  3. Aug 24

    Paul Simon – "Graceland"

    Das Album "Graceland " von Paul Simon ist die kommerziell erfolgreichste Platte von ihm als Solokünstler und sie vereint westliche Popmusik mit afrikanischer Musik. Paul Simon hat sein Album "Graceland " zusammen mit afrikanischen Musikern aufgenommen – unter anderem in Johannesburg. ""Graceland" gilt als Meisterwerk der Fusion von südafrikanischer Straßenmusik mit westlicher Popmusik. Schwarze und weiße Musiker bringen ihr Können, ihre Inspiration, ihre musikalische Sozialisation ein und daraus entsteht ein ganz neuer Sound", sagt Meilensteine-Host Frank König. Bevor Paul Simon sich an die Arbeit zum Album "Graceland " gemacht hat, ist er bereits längst ein erfolgreicher und weltbekannter Popstar gewesen – nicht nur durch seine Arbeiten mit Art Garfunkel. Aber sein letztes Album vor "Graceland" war kein großer kommerzieller Erfolg geworden, die Zusammenarbeit mit der Plattenfirma war ihm ein Dorn im Auge, und auch privat kriselte es. Dann soll ihm eine Kassette in die Hände gefallen sein, mit Akkordeonmusik und Rhythmen, die ihn zu dieser Musik inspiriert hat. Allerdings ist die Existenz dieser Kassette nicht offiziell belegt, erklärt Musikredakteur Stephan Fahrig im Podcast. Daraufhin ist Paul Simon nach Johannesburg geflogen, hat sich viele verschiedene Musiker aus der Region zusammengesucht, mit ihnen gejammt und schlussendlich in den "Ovation Studios" Songs aufgenommen. In der Dokumentation "Under African Skies" sieht man immer wieder, wie Paul Simon selbst total beeindruckt ist von der Musik und dem Können der Musiker, erklärt Stephan Fahrig im Podcast. Für SWR1-Musikredakteur Benjamin Brendebach ist "Graceland" ein Album, auf dem kein schlechter Song zu finden ist, und weil es Paul Simon auf dem Höhepunkt seines Schaffens präsentiert: "Das Album zeigt Paul Simon (…) in seiner Bestform, mit allem, was er kann!" __________ Über diese Songs vom Album "Graceland" sprechen wir im Podcast • (15:47) – "The Boy In The Bubble" • (33:26) – "Graceland” • (47:40) – "Homeless” • (52:16) – "Diamonds On The Soles Of Her Shoes” • (55:43) – "You Can Call Me Al” __________ Shownotes • "Paul Simon – The Story of Graceland": https://youtu.be/7G_HXlcbGpY?si=5DpOs_c-2G4RjMnW • Das legendäre Video zu "You Can Call Me Al": https://www.youtube.com/watch?v=uq-gYOrU8bA • Die Hommage von George Ezra: https://www.youtube.com/watch?v=ZS0WvzRVByg • Der Film zum Album "Under African Skies": https://www.imdb.com/de/title/tt2112868/ • Interview mit Paul Simon im Spiegel zu 25 Jahre Graceland: https://www.spiegel.de/kultur/musik/interview-mit-paul-simon-ueber-protest-gegen-graceland-album-a-834898.html • Anmeldung für die Liveshow der Meilensteine am 24.09. in Sinsheim: https://www.swr.de/unternehmen/events/regiotour-bw-meilensteine-2026-100.html • ARD-Podcast-Tipp: "Kontinental-Platten – Podcast für Weltmusik und globale Sounds": https://1.ard.de/kontinental-platten

    Paul Simon – "Graceland"
  4. Aug 17

    Madonna – "True Blue"

    "True Blue" erschien 1986 als drittes Studioalbum von Madonna. Damit wurde sie endgültig vom Pop-Sternchen zum internationalen Superstar und zur Queen of Pop. Das Besondere an "True Blue" ist, dass Madonna erstmals als Co-Autorin und Co-Produzentin an einem ihrer Alben beteiligt war und damit mehr Einfluss auf ihre Musik nahm als zuvor. Das Ergebnis ist eine Platte, die sich nicht nur mit Liebe, Romantik und Ehe beschäftigt, sondern auch mit ernsteren Themen wie den Traumata ihrer Kindheit und der Kritik an patriarchalen und konservativen Strukturen. Mit "True Blue" entwickelte sich Madonna so zu einer ernstzunehmenden Künstlerin und erreichte gleichzeitig ein breiteres und reiferes Publikum. Der Album-Opener "Papa Don’t Preach" handelt vom Widerstand gegen männliche Autoritäten, die sich sowohl in ihrem eigenen Vater als auch in der katholischen Kirche zeigen. Im Song erzählt Madonna aus der Perspektive einer schwangeren Jugendlichen, die sich mit der Frage auseinandersetzt, ob sie ihr Kind bekommen soll. Auch "Live To Tell" schlägt ernstere Töne an. Der Song handelt von Betrug, Misstrauen und Trauma sowie von einem Geheimnis, das die Erzählerin nicht länger für sich behalten kann. Immer wieder wurde "Live To Tell" autobiografisch gelesen und mit Madonnas eigenen Kindheitserfahrungen in Verbindung gebracht. Auch musikalisch hebt sich die Ballade durch ihre komplexe Komposition und die zurückhaltende, düstere Atmosphäre hervor. Von Kritikern wurde sie als eine von Madonnas stärksten Balladen gelobt. Romantik und Liebe kommen auf "True Blue" aber auch nicht zu kurz. Der gleichnamige Titelsong ist Madonnas damaligem Ehemann, dem Schauspieler Sean Penn, gewidmet. Der unbeschwerte, fröhliche Popsong greift Elemente der Girlgroup-Musik der 1950er- und 1960er-Jahre auf und erinnert an Gruppen wie die Ronettes oder an den Sound von "Grease". __________ Über diese Songs vom Album "True Blue" sprechen wir im Podcast • (14:12) – "Papa Don’t Preach" • (27:08) – "Open Your Heart" • (37:50) – "Live To Tell" • (56:25) – "True Blue" • (01:02:20) – "La Isla Bonita" __________ Shownotes • Website von Herb Ritts, dem Fotografen des Cover Artworks: https://www.herbritts.com/ • Website der Grafikerin Jeri Heiden, die für die Gestaltung des Artworks zuständig war https://www.smogdesign.com/about • Interview mit Margot Käßmann in der WELT zur Confessions Tour 2006 https://www.welt.de/print-welt/article147086/Anmassende-Selbstinszenierung.html • "Live To Tell" bei der Confessions Tour. Der Skandal im Video https://www.youtube.com/watch?v=2JvK3U2gpsQ • "Open Your Heart" im Video https://www.youtube.com/watch?v=snsTmi9N9Gs • "Papa Don’t Preach" im Video https://www.youtube.com/watch?v=G333Is7VPOg • ARD-Podcast-Tipp: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast: https://www.ardsounds.de/sendung/wie-wir-ticken-euer-psychologie-podcast/urn:ard:show:be34348e7e107ac6/

    Madonna – "True Blue"
  5. Aug 10

    Bon Jovi – "Slippery When Wet"

    Das dritte Studioalbum "Slippery When Wet" war vermutlich das wichtigste Album überhaupt für Bon Jovi. Denn bei ihrem Plattenlabel stand die Band auf der Abschussliste. Bevor die Band 1986 mit "Slippery When Wet" und den Hits des Albums "Livin‘ On A Prayer", "Wanted Dead Or Alive" und "You Give Love A Bad Name" ihr erfolgreichstes Album veröffentlichte, war ihr Plattenlabel nicht gut auf die Band zu sprechen. Nach einem ersten Achtungserfolg mit ihrer Single "Runaway" und dem dazugehörigen Debütalbum hatte man große Hoffnungen in Jon Bon Jovi und die Gruppe gesetzt. Das zweite Album "7800° Fahrenheit" blieb bei der Veröffentlichung jedoch deutlich hinter den Erwartungen zurück. Für die Band hieß es bei Album Nummer drei also: "Make it or break it". Derek Shulman, der später zu einem der wichtigsten A&R-Manager der Rockgeschichte werden sollte, hatte der Band geraten, sich mit dem Songwriter Desmond Child zusammenzutun. Dieser damals noch junge Mann sollte zu einem sehr bedeutenden Songwriter in der Rockgeschichte werden. (Später arbeitete er mit Künstlern wie Aerosmith, Kiss, Jennifer Rush, INXS, Katy Perry und auch mit der deutschen Band Tokio Hotel zusammen.) Jon Bon Jovi, Gitarrist Richie Sambora und Songwriter Desmond Child setzten sich im Keller der Familie Sambora in der Heimatstadt von Bon Jovi, New Jersey, zusammen und schrieben während ihrer Sessions mehr als dreißig Songs für "Slippery When Wet". Dabei entstanden auch Songs wie "Livin‘ On A Prayer" und "You Give Love A Bad Name". Besonders bemerkenswert ist die Arbeit von Gitarrist Richie Sambora, der sich mit dem Album sehr stark weiterentwickelt und seinen Stil gefestigt hat. Mit "Slippery When Wet" konnten Bon Jovi sich von härteren Bands abgrenzen und haben sich mehr in Richtung Stadionrock entwickelt. Außerdem haben sie ihren eigenen, unverwechselbaren Sound geschaffen, für den Millionen Fans auf der Welt sie lieben. Bon Jovi wurden noch viel klarer und ausgereifter als bei ihren Vorgängeralben. __________ Über diese Songs vom Album "Slippery When Wet" sprechen wir im Podcast (11:33) – "You Give Love A Bad Name"(27:53 ) – "Livin’ On A Prayer"(40:03) – "Social Disease"(44:54 ) – "Wanted Dead Or Alive"(52:30) – "Never Say Goodbye"__________ Shownotes Interview mit Cover-Photograph Mark Weiss: https://www.youtube.com/watch?v=zQce0rHjEewRick Beato zu "Livin' On A Prayer": https://www.youtube.com/watch?v=dJgrXqvpXF0Peter Frampton erklärt die Talk Box: https://www.youtube.com/shorts/UdexmEq0he0So funktioniert die Talkbox: https://www.delamar.de/gitarre/gitarren-effektgeraete/talkbox-68983/Musikvideo zu "Livin On A Prayer": https://www.youtube.com/watch?v=lDK9QqIzhwkMusikvideo zu "You Give Love A Bad Name": https://www.youtube.com/watch?v=KrZHPOeOxQQ&list=RDKrZHPOeOxQQ&start_radio=1Bon Jovis Auftritt bei den VMA's 1989: https://www.youtube.com/watch?v=rAiW4jQ-Vno&list=RDrAiW4jQ-Vno&start_radio=1ARD-Podcast-Tipp: Berlin Sounds Inside - Staffel 3: https://www.ardsounds.de/sendung/berlin-sounds-inside-der-musiktalk-mit-anja-caspary/urn:ard:show:1aad788d434c3934/

    Bon Jovi – "Slippery When Wet"
  6. Aug 3

    Loreley Open Air – Neue Stars: Die Zukunft der Loreley | Special (5/5)

    Die Loreley steht für Rockgeschichte – doch wie sieht ihre Zukunft aus? In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Publikum verändert, neue Konzertformate sind entstanden und die Anforderungen an Open-Air-Veranstaltungen haben sich grundlegend gewandelt. Die Folge erzählt von den Umbrüchen der 1990er- und 2000er-Jahre: vom Kelly-Family-Hype, der Veranstalter und Behörden vor ungeahnte Herausforderungen stellte, von außergewöhnlichen Begegnungen mit Künstlern wie Nina Hagen und Ted Nugent sowie von einer neuen Generation von Konzertbesuchern. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Rolle die Loreley künftig spielen kann. Marillion-Gitarrist Steve Rothery und Status Quo-Gründer Francis Rossi sprechen darüber, warum nicht Größe allein über den Erfolg eines Konzertortes entscheidet – und weshalb die besondere Atmosphäre der Loreley auch in Zukunft Menschen anziehen wird. Ein Blick zurück auf bewegte Jahrzehnte und nach vorn auf die Zukunft einer der berühmtesten Freilichtbühnen Europas. __________ Kapitel: (03:09) – Fotografensicht auf die Loreley (05:13) – Unordnung, Reggaevibes und Motorradgangs (15:18) – Die Festival-Hochzeit in den 80ern (20:55) – Neustart auf der Loreley? (25:34) – Keine Stars mehr auf dem Rockfelsen? (30:55) – Überlebensperspektive für die Loreley (38:20) – Die Lösung heißt: Vielfalt __________ ARD Podcast-Tipp: Interpretationssache: http://kurz.sr.de/InterpretationssacheCP

    Loreley Open Air – Neue Stars: Die Zukunft der Loreley | Special (5/5)
  7. Jul 20

    Loreley Open Air – Deutschrock und Heimatgefühle | Special (3/5)

    Kaum ein Ort ist so eng mit deutscher Geschichte verbunden wie die Loreley. Vom Mythos der sagenumwobenen Nixe über die politische Instrumentalisierung des Amphitheaters während der NS-Zeit bis hin zur Wiederentdeckung als Rockbühne: Der Felsen erzählt viele Geschichten. In dieser Folge steht die deutschsprachige Musik im Mittelpunkt. Künstler wie BAP, Peter Maffay, Udo Lindenberg und Die Fantastischen Vier prägen eine neue Generation von Konzerten auf der Loreley. Für BAP wird ein Auftritt im Sommer 1982 zum Wendepunkt ihrer Karriere – obwohl die Band das Angebot zunächst fast ausgeschlagen hätte. Peter Maffay erinnert sich an besondere Momente in seinem "Wohnzimmer" Loreley, an außergewöhnliche Begegnungen mit Fans und an Abenteuer abseits der Bühne. Außerdem geht es um das politische Engagement der Rockszene: Mit "Rock gegen Atom" wird die Loreley zur Plattform gesellschaftlicher Debatten – inklusive eines Besuchs des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt. __________ Kapitel: • (02:41) – Der Durchbruch von BAP auf der Loreley • (09:50) – Die legendäre Jam-Session mit Rory Gallagher • (16:55) – Peter Maffays zweites Zuhause • (23:04) – Hinter den Kulissen der Loreley • (33:12) – "Rock gegen Atom" 1986 • (35:10) – Udo Lindenberg gibt dem Deutschrock Haltung • (37:40) – Deutsche Festivals im Wandel __________ ARD Podcast-Tipp: "Wem gehört Wacken? Metal, Mythos, Millionen": https://1.ard.de/wacken?at

    Loreley Open Air – Deutschrock und Heimatgefühle | Special (3/5)

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