Verstehen, fühlen, glücklich sein - der Achtsamkeitspodcast

Balloon / Flow Magazin

Sinja Schütte (Chefredakteurin Flow) und Dr. Boris Bornemann (Meditationsforscher und Kopf und Stimme der Balloon-App) gehen in diesem Podcast großen Themen im Kleinen nach – persönlich, verständlich und wissenschaftlich fundiert. Mehr von Boris und Balloon gibt es hier: balloonapp.de Mehr von Sinja und Flow findet ihr im Flow-Magazin. Redaktion: Sinja Schütte und Boris Bornemann Produktion: Pia Abel Jingle & Schnitt: Alexander Hoetzinger sound & song STUDIO Berlin „Verstehen, fühlen, glücklich sein” ist eine Gemeinschaftsproduktion von Balloon und dem Flow Magazin

  1. 148 | Zufriedenheit aus Sicht der Positiven Psychologie

    Jun 8

    148 | Zufriedenheit aus Sicht der Positiven Psychologie

    Was unterscheidet echte Zufriedenheit von kurzem Glücksgefühl – und warum landen wir immer wieder auf der hedonistischen Tretmühle? Sinja spricht mit der Psychologin Muriel Mertens über die Wissenschaft hinter dem guten Leben. Du erfährst, was wirklich zählt, welche Interventionen funktionieren und was du noch heute tun kannst, um aufzublühen. Hör rein und entdecke, wie nah Zufriedenheit eigentlich sein kann. Umfrage: Wie gefällt dir Verstehen, fühlen, glücklich sein? Erzähle es uns ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠hier⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠. Hintergründe und Studien: Seligman, M. E. P. (2011). Flourish: A Visionary New Understanding of Happiness and Well-being. Free Press. Lyubomirsky, S., Sheldon, K. M., & Schkade, D. (2005). Pursuing happiness: The architecture of sustainable change. Review of General Psychology. Link zur Studie Keyes, C. L. M. (2002). The mental health continuum. Journal of Health and Social Behavior. Link zur Studie Csikszentmihalyi, M. (1990). Flow: The Psychology of Optimal Experience. Fredrickson, B. L. – Broaden-and-Build Theory of Positive Emotions. Harvard Study of Adult Development – Robert Waldinger (laufende Studie seit 1938) Peterson, C. & Seligman, M. E. P. – VIA-Stärkenklassifikation Zhuniq, M., Winter, F. & Aguilar-Raab, C. (2025). Compassion for others and well-being: a meta-analysis. Scientific Reports, 15, Article 36478. Link zur Studie Bi, S. et al. (2025). Trust and subjective well-being across the lifespan: A multilevel meta-analysis of cross-sectional and longitudinal associations. Psychological Bulletin. Link zur Studie. Choi, H., Cha, Y., McCullough, M. E., Coles, N. A. & Oishi, S. (2025). A meta-analysis of the effectiveness of gratitude interventions on well-being across cultures. Proceedings of the National Academy of Sciences, 122(28), e2425193122. Link zur Studie.

    38 min
  2. 145 | Herausfordernde Beziehungen

    Mar 2

    145 | Herausfordernde Beziehungen

    Wie kann uns „Achtsames Selbstmitgefühl“ unterstützen, in herausfordernden Beziehungen auf gesunde Art und Weise mit schwierigen Gefühlen (wie Wut) umzugehen? Wie kann ich in helfenden Berufen oder wenn ich mich zuhause um jemanden kümmere, liebevoll und verbunden bleiben, ohne dabei auszubrennen? Sinja und Cäcilia sprechen über die Möglichkeiten für einen mitfühlenden Umgang in herausfordernden zwischenmenschlichen Momenten. Es geht dabei auch um die sogenannte „Fürsorgemüdigkeit“, den Unterschied zwischen Empahtie und Mitgefühl und wie uns Gleichmut helfen kann. Umfrage: Wie gefällt dir Verstehen, fühlen, glücklich sein? Erzähle es uns ⁠⁠⁠⁠⁠hier⁠⁠⁠⁠⁠. Hintergründe und Studien: Zu MSC-Kursen geht es: Hier Gallese, V., Eagle, M. N., & Migone, P. (2007). Intentional attunement: Mirror neurons and the neural underpinnings of interpersonal relations. _Journal of the American psychoanalytic Association_, _55_(1), 131-175. Link zur Studie Rizzolatti, G., Fadiga, L., Gallese, V., & Fogassi, L. (1996). Premotor cortex and the recognition of motor actions. _Cognitive brain research_, _3_(2), 131-141. Link zur Studie Bernhardt, B. C., & Singer, T. (2012). The neural basis of empathy. _Annual review of neuroscience_, _35_, 1-23. Link zur Studie Cacioppo, J. T., & Decety, J. (2011). Social neuroscience: challenges and opportunities in the study of complex behavior. _Annals of the New York Academy of Sciences_, _1224_(1), 162-173. Link zur Studie Saarela, M. V., Hlushchuk, Y., Williams, A. C. D. C., Schürmann, M., Kalso, E., & Hari, R. (2007). The compassionate brain: humans detect intensity of pain from another's face. _Cerebral cortex_, _17_(1), 230-237. Link zur Studie Klimecki, O. M., Leiberg, S., Ricard, M., & Singer, T. (2014). Differential pattern of functional brain plasticity after compassion and empathy training. _Social cognitive and affective neuroscience_, _9_(6), 873-879. Link zur Studie Leiberg, S., Klimecki, O., & Singer, T. (2011). Short-term compassion training increases prosocial behavior in a newly developed prosocial game. _PloS one_, _6_(3), e17798. Link zur Studie Stebnicki, M. A. (2007). Empathy fatigue: Healing the mind, body, and spirit of professional counselors. _American journal of psychiatric rehabilitation_, _10_(4), 317-338. Link zur Studie

    49 min
  3. 12/22/2025

    143 | Weihnachten

    Für die Weihnachtszeit haben wir diese Wiederholungsfolge für euch aufbereitet. Sie beleuchtet ein Gefühl, welches zu dieser Jahreszeit eine besondere Bedeutung hat: Geborgenheit. Was bedeutet Geborgenheit? Was brauchen wir, um uns geborgen zu fühlen? Warum ist Geborgenheit so wichtig für uns und was können wir tun, um mehr Geborgenheit in unser Leben zu bringen? Sicher und geborgen zu sein ist ein Grundbedürfnis. Nur wenn es erfüllt ist, können wir uns entspannen und der Körper kann sich regenerieren. Viele Dinge beeinflussen unser Geborgenheitsgefühl: Beziehungen, Berührungen, unsere Umgebung, die Struktur unseres Lebens. Auch durch Achtsamkeit und Meditation können wir es stärken. Vielleicht können wir sogar lernen, überall Geborgenheit zu erfahren - wenn wir diese nämlich in uns selbst finden. In dieser Folge beleuchten Boris und Sinja die physischen und psychischen Aspekte der Geborgenheit. Sie erläutern, weshalb das Gefühl unmittelbar mit Glück und Zufriedenheit zusammenhängt und erklären, weshalb wir uns auch durch Interaktionen mit Fremden geborgen fühlen können. Umfrage: Wie gefällt dir Verstehen, fühlen, glücklich sein? Erzähle es uns ⁠⁠⁠hier⁠⁠⁠. Hintergründe und Studien: Porges, S. W. (2017). The pocket guide to the polyvagal theory: The transformative power of feeling safe. WW Norton & Co. Link zur Studie Carter, C. S., Kenkel, W. M., MacLean, E. L., Wilson, S. R., Perkeybile, A. M., Yee, J. R., ... & Kingsbury, M. A. (2020). Is oxytocin “nature’s medicine”?. Pharmacological reviews, 72(4), 829-861. Link zur Studie Gunaydin, G., Oztekin, H., Karabulut, D. H., & Salman-Engin, S. (2021). Minimal social interactions with strangers predict greater subjective well-being. Journal of Happiness Studies, 22(4), 1839-1853. Link zur Studie Morris, A. R., Turner, A., Gilbertson, C. H., Corner, G., Mendez, A. J., & Saxbe, D. E. (2021). Physical touch during father-infant interactions is associated with paternal oxytocin levels. Infant Behavior and Development, 64, 101613. Link zur Studie Holt-Lunstad, J., Birmingham, W. A., & Light, K. C. (2008). Influence of a “warm touch” support enhancement intervention among married couples on ambulatory blood pressure, oxytocin, alpha amylase, and cortisol. Psychosomatic medicine, 70(9), 976-985. Link zur Studie

    41 min
  4. 11/16/2025

    142 | Zäsuren – Über geplante und ungeplante Einschnitte im Leben

    Der Plan ist geschmiedet, unsere Routinen bestimmen den Alltag - eigentlich ist alles genau so, wie wir es uns vorgestellt haben. Doch dann kommt dieser Einschnitt. Eine Zäsur, die das Leben erst einmal auf den Kopf stellt. Plötzlich und ungeplant treten sie von außen an uns heran: Ein Beziehungsende, die Kinder verlassen das Haus oder ein Unfall, der uns lahmlegt. Wie wir einen hilfreichen Umgang mit diesen Einschnitten finden können, darüber berichten Sinja und Boris in dieser Podcastfolge. Warum es manchmal sogar hilfreich sein kann, bewusst Einschnitte selbst zu setzen und was das mit Boris´ Erfahrungen aus seinem Sabbatical zu tun hat, erfahrt ihr hier! Umfrage: Wie gefällt dir Verstehen, fühlen, glücklich sein? Erzähle es uns ⁠⁠hier⁠⁠. Hintergründe und Studien: Davidson, O. B., Eden, D., Westman, M., Cohen-Charash, Y., Hammer, L. B., Kluger, A. N., ... & Spector, P. E. (2010). Sabbatical leave: who gains and how much?. Journal of Applied Psychology, 95(5), 953. Link zur Studie Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Pausen. 1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2016. Link zum Buch van den Heuvel, S. G., de Looze, M. P., Hildebrandt, V. H., & Thé, K. H. (2003). Effects of software programs stimulating regular breaks and exercises on work-related neck and upper-limb disorders. Scandinavian journal of work, environment & health, 106-116. Link zur Studie

    47 min

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