Logistikpodcast- Der Podcast für Logistik

Andreas und Tobias

Im Rahmen der Digitalisierung und der globalen Vernetzung spielt die Logistik eine bedeutende Rolle. Wir beschäftigen uns im Logistikpodcast mit Trends, eigenen Erfahrungen und Herausforderungen. Wir wollen Logistikern einen Podcast mit praktischen Inhalten bieten, den Horizont erweitern und das Netzwerk kollegial stärken.

  1. 4d ago

    354 - Diesel, Fahrer, Häfen, Handelsrouten: So trifft Geopolitik die Logistik

    Im ersten Teil haben wir mit Manuel über die geopolitische Lage gesprochen. Jetzt wird es konkret: Was bedeutet diese neue Realität eigentlich für die Logistik? Denn geopolitische Konflikte treffen Lieferketten nicht erst dann, wenn Grenzen geschlossen oder Häfen blockiert werden. Fahrer können fehlen, Treibstoff und Versicherungen teurer werden, Transportwege verändern sich und selbst kleine Logistikunternehmen können plötzlich Teil eines hybriden Konflikts werden. - Warum Deutschland als Logistikdrehscheibe Europas eine besondere Rolle spielt - Was passiert, wenn osteuropäische Fahrer im Krisenfall nicht mehr zur Verfügung stehen - Wie Handelsrouten, Häfen, Treibstoffversorgung und Versicherungen durch geopolitische Konflikte beeinflusst werden - Warum auch kleine Speditionen und Logistikunternehmen für hybride Angriffe interessant sein können - Welche Entwicklungen in Europa, den USA, China und Taiwan die kommenden Jahre prägen könnten Mit Manuel schauen wir deshalb nicht nur auf die unmittelbaren Risiken, sondern auch einige Jahre nach vorne. Welche Szenarien müssen Unternehmen überhaupt auf dem Radar haben? Wo entstehen neue Abhängigkeiten und welche vermeintlich sicheren Rahmenbedingungen könnten plötzlich wegbrechen? Die entscheidende Botschaft dabei ist keine Aufforderung zur Panik, sondern zu mehr Aufmerksamkeit: Sei wachsam. Unternehmen können geopolitische Entwicklungen nicht kontrollieren. Sie können aber verstehen, wo ihre eigenen Verwundbarkeiten liegen, Szenarien durchspielen und sich darauf vorbereiten, dass die kommenden Jahre möglicherweise weniger berechenbar werden als die vergangenen Jahrzehnte.

    354 - Diesel, Fahrer, Häfen, Handelsrouten: So trifft Geopolitik die Logistik
  2. 6d ago

    353 - Sind wir schon im Dritten Weltkrieg?

    Die geopolitische Weltordnung gerät zunehmend ins Wanken. Kriege, hybride Angriffe, Cyberattacken und Desinformation gehören längst zur neuen Realität – aber bedeutet das bereits, dass wir uns in einem Dritten Weltkrieg befinden? Gemeinsam mit Manuel von AKE Skabe versuchen wir, die aktuelle Lage einzuordnen und sprechen darüber, wo die Grenze zwischen Frieden, hybrider Kriegsführung und einem tatsächlichen Krieg verläuft. Dabei schauen wir nicht nur auf Russland und die Ukraine, sondern auch auf China, Iran und Nordkorea sowie auf die Frage, wie gut Deutschland und Europa auf eine weitere Eskalation vorbereitet wären. - Sind wir tatsächlich noch im Frieden – und wie lässt sich die aktuelle Situation überhaupt einordnen? - Welche Rolle spielen Cyberangriffe, Sabotage und Desinformation in modernen Konflikten? - Wie verändern Russland, China, Iran und Nordkorea die geopolitischen Machtverhältnisse? - Wie wehrhaft sind Deutschland und Europa im Ernstfall? - Warum Verteidigungsfähigkeit längst nicht nur eine Frage von Bundeswehr und Rüstung ist Die Welt ist nicht plötzlich am 24. Februar 2022 kompliziert geworden. Viele der heutigen Entwicklungen haben eine lange Vorgeschichte und lassen sich nur verstehen, wenn man politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge gemeinsam betrachtet. Mit Manuel versuchen wir deshalb, die aktuelle Lage möglichst nüchtern einzuordnen und zu verstehen, welche Entwicklungen uns in den kommenden Jahren beschäftigen könnten. Und damit ist das Thema noch nicht beendet: Im zweiten Teil schauen wir ganz konkret darauf, was diese geopolitische Realität für Logistikunternehmen und Supply Chains bedeutet.

    353 - Sind wir schon im Dritten Weltkrieg?
  3. Sep 4

    352 - Logistik für Nicht-Logistiker - Update 2026

    Vor sechs Jahren haben wir uns im Logistikpodcast schon einmal eine ziemlich grundlegende Frage gestellt: Was ist Logistik eigentlich – und wo begegnet sie Menschen, die beruflich überhaupt nichts damit zu tun haben? Jetzt holen wir unsere damalige Folge „Logistik für Nicht-Logistiker“ wieder hervor und schauen, was davon 2026 noch gilt. Vom eigenen Kühlschrank über Lieferdienste und Self-Checkout bis hin zu Apps, Algorithmen und Influencern zeigt sich: Die Grundprinzipien sind geblieben, aber die Supply Chain ist deutlich näher an unseren Alltag gerückt. Und spätestens seit Corona wissen vermutlich auch Nicht-Logistiker, wie schnell eine vermeintlich stabile Lieferkette ins Wanken geraten kann. Warum der eigene Kühlschrank eigentlich nichts anderes als ein kleines Lager ist Was Corona, Suezkanal und geopolitische Krisen am Verständnis von Supply Chains verändert haben Wie Lieferdienste, Abomodelle und Self-Checkout unseren Alltag logistischer gemacht haben Warum Daten, Plattformen und Influencer heute sogar dabei helfen, Warenströme und Auslastung zu steuern Weshalb wir als Kunden längst selbst aktiver Bestandteil der Supply Chain sind Sechs Jahre später bleibt unsere damalige Kernaussage bestehen: Jeder von uns betreibt Logistik. Was sich verändert hat, sind Technik, Daten und die Möglichkeiten, Angebot und Nachfrage immer gezielter miteinander zu verbinden. Der Kunde bestellt, kommissioniert am Self-Checkout teilweise selbst, übernimmt den Transport oder wird über Plattformen und Angebote sogar zum Teil der Absatzsteuerung. Logistik findet damit nicht irgendwo hinter verschlossenen Lagertoren statt – sondern jeden Tag direkt vor unserer Nase.

    352 - Logistik für Nicht-Logistiker - Update 2026
  4. Aug 24

    #14 Logistik auf den Punkt: Innovationsmotor Krise? Antifragilität in der Logistik

    Krisen überstehen ist das eine – aber was wäre, wenn Unternehmen durch Störungen sogar besser werden könnten? Genau darum geht es in dieser Folge von „Logistik auf den Punkt“: Antifragilität als Weiterentwicklung klassischer Resilienz. Christoph spricht mit Nils und Stephan darüber, wie Unternehmen, Lieferketten und Mitarbeitende lernen können, Unsicherheit nicht nur auszuhalten, sondern gezielt für Verbesserungen zu nutzen. Denn angesichts geopolitischer Krisen, Cyberrisiken und Fachkräftemangel reicht es immer weniger aus, nach einer Störung lediglich zum Status quo zurückzukehren. Warum Resilienz allein nicht mehr ausreicht und Antifragilität zum strategischen Managementthema wird Weshalb Flexibilität, Redundanzen, Szenarien und valide Daten wichtiger werden als reine Kostenoptimierung Wie Unternehmen ihre Netzwerke auf mögliche Ausfälle und Veränderungen vorbereiten können Warum Fehlerkultur, dezentrale Entscheidungen und moderne Führung entscheidend für antifragile Organisationen sind Welche Rolle Stress, Work-Life-Balance und der Umgang mit jungen Mitarbeitenden spielen Antifragilität bedeutet, Krisen und Veränderungen nicht ausschließlich als Risiko zu betrachten, sondern als Möglichkeit zu lernen und neue Fähigkeiten aufzubauen. Dafür müssen Unternehmen ihre Abhängigkeiten kennen, Strukturen kritisch hinterfragen und Führung neu denken. Die Folge zeigt anhand konkreter Beispiele, wie aus Widerstandsfähigkeit echte Weiterentwicklung entstehen kann. Und warum genau diese Fähigkeit für die Logistik der Zukunft immer wichtiger werden dürfte.

    #14 Logistik auf den Punkt: Innovationsmotor Krise? Antifragilität in der Logistik
  5. Aug 17

    348 - KI in der Personaleinsatzplanung

    Künstliche Intelligenz verändert aktuell viele Bereiche der Logistik – auch die Personaleinsatzplanung. In dieser Folge werfen wir einen Blick zurück auf eines ihrer ersten gemeinsamen Projekte im Bereich Workforce Management und diskutieren, wie sich die Anforderungen in den vergangenen Jahren verändert haben. Während früher oft einfache Excel-Modelle und historische Daten ausreichten, sorgen heute volatile Märkte, E-Commerce, Influencer-Kampagnen und immer kürzere Reaktionszeiten für deutlich komplexere Planungsanforderungen. Die spannende Frage lautet deshalb: Wie kann KI dabei helfen, Personalbedarfe genauer vorherzusagen und Ressourcen effizienter einzusetzen? • Warum klassische Personaleinsatzplanung in modernen Logistiknetzwerken an ihre Grenzen stößt • Wie KI Forecasts durch zusätzliche Einflussgrößen und Mustererkennung verbessern kann • Welche Rolle Echtzeitdaten, digitale Zwillinge und Simulationen in der Logistik spielen • Warum flexible und vielseitig qualifizierte Mitarbeiter wichtiger werden als je zuvor • Wie KI helfen kann, Produktivität, Kosten und Mitarbeiterzufriedenheit besser miteinander zu verbinden Die Folge zeigt, dass KI in der Personaleinsatzplanung weit mehr sein kann als ein weiteres Buzzword. Insbesondere bei komplexen Logistikprozessen mit vielen Einflussfaktoren entstehen neue Möglichkeiten, Forecasts zu verbessern, Schichtpläne dynamisch anzupassen und operative Entscheidungen schneller zu treffen. Gleichzeitig bleibt der Mensch ein zentraler Erfolgsfaktor, denn auch die beste KI benötigt flexible Prozesse und gut qualifizierte Mitarbeiter. Eine spannende Diskussion über die Zukunft des Workforce Managements und die Frage, wie moderne Logistik von datengetriebenen Entscheidungen profitieren kann.

    348 - KI in der Personaleinsatzplanung

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