BauertothePeople (B2P) - Der Podcast hinter den Kulissen von deinem Essen

Wilhelm Geiger

Wissen, Perspektiven & Hintergründe rund um unsere Lebensmittel & die Menschen dahinter. Ehrliche und offene Gespräche direkt auf den Höfen, in den Unternehmen und bei den Menschen zu Hause. Wissen aus erster Hand, ungecoacht und authentisch, von denen, die es wissen müssen. Und ja, ein bisserl Humor darf auch nicht fehlen. Reicht doch, wenn der Rotwein trocken ist.

  1. B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Fleisch, Familie und Verantwortung – Thomas Berger

    3D AGO

    B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Fleisch, Familie und Verantwortung – Thomas Berger

    Thomas Berger führt in fünfter Generation Berger Schinken, eines der bekanntesten Fleischunternehmen Österreichs. Ein Gespräch, das so vielfältig war wie die Branche selbst.Thomas war schon einmal bei mir im Podcast, damals 2021, mitten in der Corona-Zeit mit Maske durch den Betrieb. Seither ist viel passiert: ein Großbrand, der die Schinkenproduktion lahmgelegt hat, ein Markt, der sich ständig verändert, und eine Übergabe von der vierten auf die fünfte Generation, die gerade mitten im Laufen ist. Thomas hat an der WU Wien Wirtschaftsrecht studiert und parallel dazu die Lehre zum Fleischverarbeiter gemacht, inklusive Meisterprüfung. Diese Verbindung aus akademischer und handwerklicher Perspektive merkt man im Gespräch.Was mich besonders beschäftigt hat: der ehrliche Umgang mit den Widersprüchen. Das Unternehmen betreibt einen eigenen kleinen Schlachthof, der ökonomisch nicht optimal läuft, aber die direkte Anbindung an die Landwirtschaft sichert. Das Regional-Optimal-Programm spart laut einer Studie des FiBL bis zu 45 Prozent CO2 ein, lässt sich aber am Markt nur schwer refinanzieren. Thomas sagt offen: einen Teil der Mehrkosten muss das Unternehmen einfach tragen. Gleichzeitig wäre es aus seiner Sicht falsch, damit aufzuhören.Wir reden auch über eine Tierwohl-Krise beim Zulieferbetrieb, die das Unternehmen dazu gebracht hat, ein eigenes Kontrollsystem aufzubauen. Über pflanzliche Produkte und warum die Oma bei der Verkostung nicht begeistert war. Über den Fachkräftemangel im Handwerk und warum Berger seinen Lehrlingen deutlich mehr zahlt als branchenüblich. Und darüber, wie es sich anfühlt, wenn die eigene Produktionshalle brennt und man nicht weiß, ob morgen weitergearbeitet werden kann.Diese Folge ist ein Live-Podcast an der Wirtschaftsuniversität Wien, die Studierenden haben mitdiskutiert und richtig gute Fragen gestellt.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsBegrüßung und Vorstellung von Thomas Berger an der WU Wien00:02:06 136 Jahre Berger SchinkenFirmengeschichte von der Fleischerei 1890 bis zur fünften Generation00:11:10 Zahlen, Daten, SortimentUmsatz, Mitarbeiter, Standort und Kundschaft des Unternehmens00:15:24 Eigener Schlachthof und LandwirtschaftWarum Berger trotz Mehrkosten am eigenen Schlachthof festhält00:21:00 Tierwohl und Regional OptimalDie Herzensprojekte der Familie: Regionalität und bessere Tierhaltung00:32:06 Schrumpfender Markt, pflanzliche WegeFleischkonsum im Wandel und der Einstieg in pflanzliche Produkte00:46:32 Marke vs. HandelsmarkeMarketing, Markenstärke und der Generationenkonflikt bei Social Media00:58:45 Vom Fleischhacker zum ProteinverarbeiterBerufsbild im Wandel und wie man Fleischer für Neues begeistert01:09:31 VGT-Skandal und was danach kamTierwohl-Krise beim Zulieferbetrieb und das eigene Kontrollsystem01:23:04 Großbrand im April 202455 Tonnen Fleisch verloren, sechs Tage Stillstand, Zusammenhalt01:31:19 Fachkräfte und LehrlingsausbildungNeue Lehrwerkstatt, bessere Entlohnung und das Image des Handwerks01:40:01 Energie, Verpackung, EU-RegulierungPhotovoltaik, Windenergie-Pläne und die EmpCo-RichtlinieKurz-Bio Gast:Thomas Berger ist Teil der fünften Generation des niederösterreichischen Familienunternehmens Berger Schinken (Fleischwaren Berger GmbH & Co KG) in Sieghartskirchen. Er hat an der Wirtschaftsuniversität Wien den Master in Wirtschaftsrecht abgeschlossen und parallel dazu die Lehre zum Fleischverarbeiter samt Meisterprüfung gemacht. Im Unternehmen verantwortet er die Bereiche Produktion und Mitarbeiter.INFOS ZUR FOLGEBerger Schinken Websitewww.berger-schinken.atBerger Schinken auf Instagramwww.instagram.com/berger.schinkenBerger Schinken auf Facebookwww.facebook.com/bergerschinkenBerger Schinken  auf LinkedInwww.linkedin.com/company/bergerschinkenWU Wien auf Instagramwww.instagram.com/wuviennaWU Wien auf Facebookwww.facebook.com/wu.wirtschaftsuniversitaet.wienWU Wien auf LinkedInwww.linkedin.com/school/wu-wirtschaftsuniversitaet-wienFolge - Familie Berger - Bergerschinken – Fleischverarbeitung vom Schwein bis zum Schinkenwww.bauertothepeople.at/podcast/29Folge - Florian Hütthaler – Vier Generationen Fleischwww.bauertothepeople.at/podcast/161 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople!  Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach.  B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen.  Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeople Musik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle  Und Jetzt? 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    1h 52m
  2. Bauernprotest erklärt – Ernst Tschida

    MAY 17

    Bauernprotest erklärt – Ernst Tschida

    Bauernprotest, Weltmarktpreise, Herkunftskennzeichnung — Ernst Tschida ist einer der Organisatoren der Bauern-Demonstration vom 1. April 2026 in Wien und hat sich zu mir ins Studio gesetzt, um in Ruhe zu erklären, was hinter den Forderungen der Landwirte steckt.Ernst ist Biobauer aus Pamhagen im Seewinkel, bewirtschaftet Flächen in Österreich und Ungarn und ist gleichzeitig ÖVP-Gemeinderat, Kammerrat und Obmann des Vereins Bündnis Zukunft Landwirtschaft. Er ist also Teil des Systems und Teil des Widerstands dagegen. Und ja, das muss kein Widerspruch sein.Ich wollte dieses Gespräch eigentlich knackig halten, so ein Stunderl war der Plan. In dieser Hinsicht habe ich völlig versagt. Aber die Materie ist so vielschichtig, dass sich jede Minute gelohnt hat. Wir reden darüber, warum die Herkunftskennzeichnung allein nicht reicht, wie ein Weizenpreis in Chicago oder Paris das Einkommen eines burgenländischen Bauern bestimmt, warum Photovoltaik-Anlagen und Blühwiesen inzwischen lukrativer sind als Getreideanbau und wieso die Inflation der letzten Jahre bei den Ausgleichszahlungen einfach nie angekommen ist.Ernst nimmt uns auch mit nach Brüssel, wo er Tränengas in die Nase bekommen hat, nach Parndorf, wo die erste Demo mit 100 Traktoren startete, und auf die Wiener Ringstraße, wo am 1. April mehr als 200 Traktoren rollten. Es geht um die Frage, ob Landwirtschaft noch Teil der freien Marktwirtschaft sein kann oder ob wir sie ganz anders denken müssen. Eine einfache Antwort darauf gibt es nicht, aber nach diesem Gespräch versteht man besser, warum.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsWillys Einleitung zu Ernst Tschida und den Bauernprotesten vom 1. April00:06:03 Wer ist Ernst Tschida?Biobauer im Seewinkel, Betrieb in Österreich und Ungarn, Praktikum in Kanada00:12:32 Bio aus ÜberzeugungWarum der Betrieb seit 2000 biologisch arbeitet und wo die Grenzen liegen00:21:24 Funktionär und RebellÖVP-Gemeinderat organisiert überparteiliche Demo — ein Widerspruch?00:31:09 Der Weg zur DemoVon Brüssel mit Tränengas über Parndorf nach Wien mit 200 Traktoren00:49:13 Vereinnahmung und MessageWie eine überparteiliche Demo in Wien funktioniert — und was nicht klappt01:00:24 Forderung 1: HerkunftskennzeichnungWarum man wissen soll, was im Schnitzel und in der Wurst steckt01:12:53 Das Puten-ParadoxonHöhere Standards, weniger Wettbewerbsfähigkeit — das Dilemma am Beispiel01:26:33 Forderung 3: Perspektiven und InflationWarum Ausgleichszahlungen nie an die Inflation angepasst wurden01:46:39 Inputkosten und WeltmarktPacht, Saatgut, Dünger, Diesel — wo das Geld hingeht und woher es kommt02:06:03 Wie der Weizenpreis entstehtChicago, Paris, Rotterdam — und Russlands neue Rolle am Getreidemarkt02:17:20 Photovoltaik vs. AckerWenn Blühwiesen und Solarpanele mehr bringen als Weizenanbau02:42:04 Wer soll es richten?Tourismusabgabe, Ernährungssouveränität und die ökosoziale MarktwirtschaftKurz-Bio Gast:Ernst Tschida ist Biobauer aus Pamhagen im Seewinkel (Burgenland) und bewirtschaftet Ackerbau- und Holunderflächen in Österreich sowie einen Ackerbaubetrieb in Ungarn. Er ist ÖVP-Gemeinderat, Landwirtschaftskammer-Kammerrat und Obmann des Vereins Bündnis Zukunft Landwirtschaft, der am 1. April 2026 die Bauerndemonstration in Wien organisiert hat.INFOS ZUR FOLGEErnst Tschida auf Instagramwww.instagram.com/ernsttschidaErnst Tschida auf Facebookwww.facebook.com/p/Ernst-Tschida-100064252053811Ernst Tschida auf LinkedInwww.linkedin.com/in/ernst-tschida-0a78213b8ORF-Bericht zur Bauerndemonstration (01.04.2026)https://wien.orf.at/stories/3348333Copa-Cogeca Website (EU-Bauernlobby)www.copa-cogeca.euFolge - Die Ökosoziale Marktwirtschaft mit Josef Rieglerwww.bauertothepeople.at/podcast/222 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople!  Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach.  B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen.  Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeople Musik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle  Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

    3h 9m
  3. B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Wer bestimmt die Spielregeln der Wirtschaft? - Jonas Bunte

    MAY 10

    B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Wer bestimmt die Spielregeln der Wirtschaft? - Jonas Bunte

    Zukunftsfähiges Wirtschaften – was bedeutet das eigentlich? Und wer hat die Hebel in der Hand, um die Wirtschaft wirklich zu verändern? Darüber habe ich mit Jonas Bunte gesprochen, Professor für internationale politische Ökonomie an der WU Wien.Das Gespräch war Teil unserer Ackerdemics-Reihe, aufgenommen live vor Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung "Zukunftsfähiges Wirtschaften". Jonas hat nicht einfach vorgetragen, sondern die Studierenden direkt eingebunden – mit Mentimeter-Umfragen, Diskussionen und ziemlich unbequemen Fragen. Zum Beispiel: Warum kaufen die meisten von uns die Gurke um 99 Cent statt die Bio-Gurke um 1,79, auch wenn wir wissen, dass es anders besser wäre?Wir haben uns durch alle Ebenen gearbeitet. Von der Frage, ob wir als Individuen zukunftsfähig handeln können, über die Rolle von Unternehmen zwischen Profit und Verantwortung, bis hin zur großen Bühne der internationalen Politik. Jonas hat dabei seine eigene Geschichte eingebracht – vom Zivildienst in Washington D.C. bei einer Organisation für Schuldenerlass bis zu seinem Buch über die Kreditentscheidungen von Entwicklungsländern. Besonders hängen geblieben ist mir seine Überzeugung, dass es nicht um die eine richtige Antwort geht, sondern darum, gemeinsam die besseren Fragen zu stellen. Und dass manchmal nur 3,5 Prozent der Menschen reichen, um echten Wandel auszulösen.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsBegrüßung und Vorstellung von Professor Jonas Bunte an der WU Wien00:02:32 Vom Dorf in die WeltJonas Weg von Baden-Württemberg über Washington D.C. nach Wien00:07:03 Zivildienst, Schulden und die WeltbankWie ein Zufallsjob Jonas zur politischen Ökonomie brachte00:13:11 Was ist politische Ökonomie?Wer macht die Regeln am Markt und wer gewinnt dabei?00:22:20 Mentimeter: Herausforderungen der ZukunftDie Studierenden stimmen ab: Klimawandel, Überalterung, Ressourcen00:28:27 Rente privatisieren oder solidarisch?Das Pensionsdilemma zwischen Effizienz und Gerechtigkeit00:42:02 Individuum, Unternehmen und StaatWer kann zukunftsfähiges Wirtschaften wirklich vorantreiben?00:48:26 Die Gurke um 99 CentCitizen-Consumer-Gap: Warum wir anders kaufen als wir denken01:01:46 Können Unternehmen die Welt retten?Shareholder vs. Stakeholder und die Grenzen von Green Labels01:14:40 Politik als Marktplatz der IdeenDemokratie, Kurzfristigkeit und die Rolle der Europäischen Zentralbank01:29:13 Schulden, Schuldenerlass und neue IdeenVon Abraham Lincoln über HIPC bis zu Debt-for-Nature-Swaps01:39:04 Drei Prozent reichenWarum wenige Menschen großen Wandel anstoßen können01:50:15 Universität als Raum der VeränderungRaus aus der Bubble, rein in den AustauschKurz-Bio Gast:Jonas Bunte ist Professor für Internationale Politische Ökonomie und Leiter des gleichnamigen Instituts an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er hat Philosophie und Volkswirtschaftslehre in Bayreuth, Development Studies an der London School of Economics und Politikwissenschaft an der University of Minnesota studiert. Sein preisgekröntes Buch "Raise the Debt – How Developing Countries Choose Their Creditors" untersucht, wie Entwicklungsländer zwischen konkurrierenden Kreditgebern wählen.INFOS ZUR FOLGEJonas Bunte – Institut für Internationale Politische Ökonomie, WU Wienwww.wu.ac.at/ipe/menschen/jonas-bunteJonas Bunte – persönliche Websitehttps://jonasbunte.comWU Wien - Zukunftsfähiges Wirtschaften www.wu.ac.at/soziooekonomie/zukunftsfaehiges-wirtschaften-vertiefung-und-anwendungWU Wien - Department für Sozioökonomiewww.wu.ac.at/soziooekonomieZukunftfähiges Wirtschaften auf Instagramwww.instagram.com/zuwi_vaWU Wien auf Instagramwww.instagram.com/wuviennaWU Wien auf Facebookwww.facebook.com/wu.wirtschaftsuniversitaet.wienWU Wien auf LinkedInwww.linkedin.com/school/wu-wirtschaftsuniversitaet-wien 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople!  Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach.  B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen.  Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeople Musik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle  Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

    2h 3m
  4. Future 4 Kids: Verein gründen, Zukunft bauen in Ruanda - Otto Fischer

    MAY 3

    Future 4 Kids: Verein gründen, Zukunft bauen in Ruanda - Otto Fischer

    Mit Otto Fischer sitze ich zum dritten Mal vor dem Mikro. Dieses Mal im Garten seines Isange Paradise Resort im Norden Ruandas. Über die Veterinärmedizin und das Indigene Volk der Batwa haben wir schon gesprochen, jetzt geht es ans Eingemachte: Wie gründet man einen Verein in der Entwicklungszusammenarbeit? Wie führt man ihn? Und was macht man da eigentlich konkret?Otto kam 2007 wegen der Berggorillas nach Ruanda. 18 Jahre später ist daraus der Verein Future 4 Kids geworden, mit einem achtköpfigen Vorstand, der komplett ehrenamtlich arbeitet. Kein Büro, kein Sekretariat, jeder Euro geht direkt in die Projekte. Was mich besonders beschäftigt hat: Otto erzählt offen über die unbequeme Seite der Hilfe. Darüber, dass mehr nicht immer besser ist. Dass man irgendwann auch Nein sagen muss, damit die Unterstützung nachhaltig bleibt. Und dass Vertrauen die einzige Basis ist, auf der so etwas funktioniert, auch wenn es manchmal enttäuscht wird.Wir sprechen über die Vereinsgründung in Österreich, über Spendenabsetzbarkeit, über den Unterschied zwischen Stadt und Land in Ruanda und über ein Gesundheitssystem, in dem eine Jahresversicherung weniger als drei Euro kostet. Und wir schauen in die konkreten Projekte: die Schneiderinnen-Ausbildung, bei der rund 80 Prozent der Absolventinnen im Beruf bleiben. Den Hort, der jetzt zur Vorschule wird. Die Community Library, zu der am ersten Sonntag 250 Kinder kamen. Das Single-Mothers-Programm. Und das Hotel als Social Business, das mittlerweile rund 8 Prozent des Jahresbudgets erwirtschaftet.Wer diese Arbeit unterstützen möchte, findet alle Infos und Links in den Shownotes.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsEinleitung und Vorstellung von Otto Fischer und Future 4 Kids00:04:21 Wie alles begann2007, Berggorillas, ein Patenkind und 50 Waisenkinder in Rasa00:09:08 Die VereinsgründungVon der informellen Hilfe zum eingetragenen Verein Future 4 Kids00:19:06 Leben auf dem Land in RuandaSubsistenzlandwirtschaft, Isolation und das Sozialsystem00:30:00 Teilen und LoslassenÜber Besitz, Materialismus und die Freude am Geben00:40:01 Was es kostet und was es bringtSpendenabsetzbarkeit, 0% Verwaltungskosten und Fundraising00:52:23 Einen Verein aufbauenVereinsgründung, Team und warum Unwissenheit helfen kann01:07:27 Das kleine Einmaleins der HilfeFrustration, Vertrauen und wann man Nein sagen muss01:16:10 Ethnozentrismus vermeidenEurozentrische Sicht, Zurückhaltung und lokale Zusammenarbeit01:33:00 Die Projekte im DetailWaisenkinder, Schneiderinnen-Ausbildung und Community Library01:58:03 Single Mothers und Social BusinessAlleinerziehende Mütter, das Isange Paradise Resort und Tiermedizin02:48:03 Wie man unterstützen kannSpenden, Patenschaften, Mitmachen und KontaktKurz-Bio Gast:Dr. Otto Fischer ist Veterinärmediziner aus Korneuburg und Gründer sowie Obmann des Vereins Future 4 Kids – Zukunft für Kinder in Ruanda. Seit 2007 reist er regelmäßig nach Ruanda und hat dort mehrere Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit aufgebaut, darunter Berufsausbildungen, ein Hortprogramm und ein Social-Business-Hotel. Der gesamte Vorstand des Vereins arbeitet ehrenamtlich.INFOS ZUR FOLGEFuture 4 Kids - Websitewww.future4kids.atKabagorozi Projekt (Batwa)www.future4kids.at/kabagorozi-projektSpendenseitewww.future4kids.at/jetzt-helfenIsange Paradise Resort – Websitewww.isangeparadiseresort.comFuture 4 Kids auf Instagramwww.instagram.com/future4kidsatFuture 4 Kids auf Facebookwww.facebook.com/futureforkidsFolge zur Veterinärmedizin in Ruandawww.bauertothepeople.at/podcast/257Folge zu den Batwawww.bauertothepeople.at/podcast/260 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople!  Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach.  B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen.  Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeople Musik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle  Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

    2h 54m
  5. B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Marktgärtnerei: Zukunft auf 8000 m² – Alfred Grand

    APR 26

    B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Marktgärtnerei: Zukunft auf 8000 m² – Alfred Grand

    Marktgärtnerei: 70 Gemüsekulturen auf weniger als einem Hektar, in Handarbeit, ohne Traktor, ohne Pestizide und direkt an die Kundschaft in der Region. Alfred Grand erklärt, warum das funktioniert.Alfred Grand bewirtschaftet die Grand Farm in Absdorf, Österreichs ersten Forschungs- und Demonstrationsbauernhof. Auf rund 90 Hektar betreibt er bio-regenerativen Ackerbau, auf einem kleinen Teil davon den Grand Garten, eine Marktgärtnerei, die zeigt, was auf kleinen Flächen möglich ist. Ich habe ihn vor Studierenden an der WU Wien getroffen, im Rahmen der Lehrveranstaltung "Zukunftsfähiges Wirtschaften". Passender hätte das Thema nicht sein können.Was mich an diesem Gespräch beeindruckt hat: Alfred denkt Landwirtschaft konsequent vom Boden her. Wer versteht, warum ein gesunder Boden Wasser hält, warum Regenwürmer dafür sorgen, dass im Schwarzen Meer weniger Fische sterben und warum ein System, das bei Blackout weiter produzieren kann, mehr ist als eine nette Idee, der versteht auch, warum Marktgärtnerei gerade so an Dynamik gewinnt. In Österreich gibt es inzwischen rund 200 solcher Betriebe, Tendenz steigend, viele davon gegründet von Quereinsteigern mit akademischem Hintergrund.Wir sprechen über den Unterschied zwischen bio, konventionell und regenerativ und warum es dafür keine einheitliche Definition gibt. Über die Geschichte der Marktgärtnerei, die von den Pariser Pferdemist-Gärtnereien über Eliot Coleman und Jean-Martin Fortier bis nach Absdorf führt. Über Vermarktung, Kistl-Abos und die Frage, ob man davon leben kann. Über die Taskforce Marktgärtnerei, die Rahmenbedingungen schaffen will, wo es bisher keine gibt. Und über die ROC-Zertifizierung, den weltweit höchsten Bio-Standard.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsLive an der WU Wien: Willy stellt Alfred Grand und das Format vor00:03:17 Der Weg zur LandwirtschaftAlfreds Familie, der Weinbau und die Entscheidung für die Regenwürmer00:09:19 Warum Regenwürmer unterschätzt werdenVom Kindergartenwissen zur Grünen Revolution und ihren Folgen00:13:51 Bio, konventionell, regenerativWas die Begriffe bedeuten und warum es keine einheitliche Definition gibt00:22:21 Sustainable reicht nicht mehrWarum Gleichbleiben zu wenig ist und Regenerieren nötig wird00:27:09 Was Marktgärtnerei ausmachtBiointensiver Gemüseanbau, SDGs und ein blackout-sicheres System00:39:36 Wer macht das und lohnt es sich?Betriebswirtschaft, Startkapital und das Profil der Marktgärtner00:50:04 Fehler, Lernkurve, BodenaufbauKaltstart ins kalte Wasser und warum gesunder Boden alles entscheidet00:56:21 Beete statt TraktorspurenWarum sich bei der Marktgärtnerei die Natur nicht der Maschine anpasst01:07:00 Marktgärtnerei vs. GärtnereiDie Begriffsdebatte und der Unterschied zum Market Gardening01:14:01 Vermarktung: Kistl, Gastro, MarktDrei Vertriebswege, Wintergemüse und ganzjährige Produktion01:45:00 Taskforce und RahmenbedingungenWarum Marktgärtnereien Förderstrukturen und Ausbildung brauchen01:53:18 ROC-Zertifizierung und AusblickRegenerative Organic Certified, Resilienz und die letzte FrageKurz-Bio Gast:Alfred Grand ist Bio-Landwirt, Regenwurmexperte und Gründer der Grand Farm in Absdorf, Niederösterreich, Österreichs erstem Forschungs- und Demonstrationsbauernhof. Er betreibt auf rund 90 Hektar bio-regenerativen Ackerbau und mit dem Grand Garten eine der ersten Marktgärtnereien Europas mit ROC-Zertifizierung. 2025 wurde er als einer von Europas Top 50 Farmers ausgezeichnet.INFOS ZUR FOLGEGrand Garten Websitewww.grandgarten.atGrand Garten auf Instagramwww.instagram.com/grandgartenGrand Garten auf Facebookwww.facebook.com/grandgartenAlfred Grand auf YouTubewww.youtube.com/@AlfredGrandFarmAlfred Grand auf Linkedinwww.linkedin.com/in/alfred-grand-vermigrandB2P055 Alfred Grand (Grand Farm) – Visionär mit Bodenhaftungwww.bauertothepeople.at/podcast/67Verein Marktgärtnerei Österreichwww.marktgaertnerei.at 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople!  Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach.  B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen.  Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeople Musik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle  Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

    2h 5m
  6. Wirtschaft als Teil der Natur - Ökologische Ökonomie - Sigrid Stagl

    APR 19

    Wirtschaft als Teil der Natur - Ökologische Ökonomie - Sigrid Stagl

    Ökologische Ökonomie: Sigrid Stagl erklärt, warum unsere Wirtschaft die Natur nicht länger ignorieren kann und was das für die Landwirtschaft bedeutet.Sigrid Stagl ist auf einem kleinen Bauernhof im Waldviertel aufgewachsen. Ihre Eltern waren Quereinsteiger, haben Land von der Kirche gepachtet und im Sinne der Grünen Revolution bewirtschaftet. Was mich dabei besonders beschäftigt hat: Schon als Kind hat Sigrid bemerkt, dass im eigenen Garten anders gewirtschaftet wurde als auf dem Feld. Was die Familie selbst gegessen hat, wurde ohne Spritzmittel angebaut. Diese Inkonsistenz hat sie früh irritiert.Heute ist Sigrid Professorin an der Wirtschaftsuniversität Wien, hat das Institut für Ökologische Ökonomie gegründet und wurde 2024 als Wissenschaftlerin des Jahres ausgezeichnet. Im Gespräch erklärt sie mir, warum die herkömmliche Ökonomie die Natur nur sehr zurückhaltend berücksichtigt und welche Folgen das hat. Wir reden über Thermodynamik und Entropie, über Nikolaus Georgescu-Roegens Erkenntnis, dass wirtschaftliche Prozesse physikalischen Gesetzmäßigkeiten unterliegen, und über die Frage, warum die Photosynthese im Grunde das Einzige ist, was wirklich neue Energie in unser System bringt.Was mich nachhaltig beeindruckt hat: Die Studie 'The Hidden Bill' über die niederländische Landwirtschaft zeigt, dass deren Agrar-Lebensmittelsystem 13,3 Milliarden Euro Wertschöpfung erzeugt, aber 18,6 Milliarden Euro gesellschaftliche Kosten verursacht. Ein jährliches Defizit von 5,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig fließen in der EU rund 82 Prozent der Agrarsubventionen in die Tierproduktion, die 84 Prozent der landwirtschaftlichen Treibhausgase verursacht, aber nur 36 Prozent der Kalorien liefert. Sigrid sagt: Wir brauchen kein neues Wissen, wir müssen nur die ökonomischen Strukturen so verändern, dass nachhaltiges Handeln leichter, günstiger und attraktiver wird als das Gegenteil.Ihr zentraler Punkt: Wir brauchen ein positives Zukunftsbild für die Landwirtschaft und ein nachhaltiges Ernährungssystem in Österreich, nicht nur Schadensbegrenzung. Und Bäuerinnen und Bauern sind die Schlüsselakteure dafür.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsSigrid Stagl über Sonnenenergie, Eigenversorgung und falsche Subventionen00:01:12 Vorstellung und EinstiegWilly stellt Sigrid Stagl vor und erklärt, worum es heute geht00:04:33 Aufwachsen am BauernhofKindheit im Waldviertel zwischen Feldarbeit und Freiheit00:14:03 Der Weg in die WissenschaftVon der WU über Argentinien zum Doktorat in den USA00:29:06 Was ist ökologische Ökonomie?Wirtschaft als Teil der Natur und warum das die Ökonomik verändern muss00:43:01 Energie, Entropie und SonnenlichtWarum die Photosynthese das Einzige ist, das wirklich Neues schafft01:04:04 Trägheit und AusredenWarum wir trotz besseren Wissens nicht handeln01:14:18 Kostenwahrheit und MarktversagenExterne Effekte, Verursacherprinzip und warum Bio billiger sein müsste01:28:17 Landwirtschaft neu denkenDie vier Hebel der niederländischen Hidden-Bill-Studie01:52:08 Boden, Eigentum und VersorgungLebensmittel als lebensnotwendiges Gut und die Frage der Eigenversorgung02:14:28 Mercosur und FreihandelWarum Rindfleisch über den halben Globus zu schippern keinen Sinn macht02:22:01 Positives Zukunftsbild und AbschlussPartizipative Prozesse, Bürgerräte und das Zitat mit den zwei PlanetenKurz-Bio Gast:Sigrid Stagl ist Professorin für Umweltökonomie und -politik an der Wirtschaftsuniversität Wien und Gründerin des dortigen Instituts für Ökologische Ökonomie. 1999 promovierte sie am Rensselaer Polytechnic Institute als weltweit erste Person in Ökologischer Ökonomie. 2024 wurde sie in Österreich als Wissenschaftlerin des Jahres ausgezeichnet.INFOS ZUR FOLGEProf. Sigrid Stagl (Gast) – Wirtschaftsuniversität Wienwww.wu.ac.at/en/ecolecon/institute/team/sstaglInstitut für Ökologische Ökonomie, WU Wienwww.wu.ac.at/en/ecolecon/instituteSigrid Stagl – persönliche Websitewww.sigridstagl.orgSigrid Stagl auf LinkedInwww.linkedin.com/in/sigrid-stagl-795bb719Sigrid Stagl – Wikipedia (de)https://de.wikipedia.org/wiki/Sigrid_StaglWU (Wirtschaftsuniversität Wien) auf Instagramwww.instagram.com/wuviennaWU (Wirtschaftsuniversität Wien) auf Facebookwww.facebook.com/wu.wirtschaftsuniversitaet.wienWU (Wirtschaftsuniversität Wien) auf LinkedInwww.linkedin.com/school/wu-wirtschaftsuniversitaet-wienWU Institute for Ecological Economics auf LinkedInwww.linkedin.com/company/wu-ecolecon 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople!  Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach.  B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen.  Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeople Musik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle  Und Jetzt? 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    2h 41m
  7. B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Lebensmittel retten als Geschäftsmodell - Andreas Diesenreiter

    APR 12

    B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Lebensmittel retten als Geschäftsmodell - Andreas Diesenreiter

    Lebensmittel retten als Geschäftsmodell – wie das funktioniert, wo es hakt und warum gerettete Produkte manchmal teurer sind als konventionelle, darüber habe ich mit Andreas Diesenreiter gesprochen.Andreas hat zusammen mit seiner Schwester Cornelia 2016 das Unternehmen Unverschwendet gegründet. Was als kleiner Verein begann, bei dem die beiden noch selbst in Wiener Schrebergärten Marillen geerntet und am Schwendermarkt Marmelade verkauft haben, ist heute ein Unternehmen mit rund 20 Mitarbeitenden, einer eigenen Feinkostmarke und einer Plattform namens Kostbar Markt, die im Auftrag des Ministeriums Lebensmittelüberschüsse an soziale Einrichtungen vermittelt.Diese Folge ist ein Ackerdemics-Spezialformat, aufgenommen als Live-Podcast an der Wirtschaftsuniversität Wien vor 30 Studierenden. Ihre Fragen haben das Gespräch um ehrliche Einblicke ins Unternehmertum bereichert: Wie trifft man Entscheidungen, wenn alles gleichzeitig dringend ist? Wie streitet man produktiv mit der eigenen Schwester? Und wie hält man die Balance zwischen Idealismus und wirtschaftlicher Realität?Andreas erzählt offen, wie frustrierend es sein kann, trotz hunderter Medienauftritte kaum fünf Prozent der Bevölkerung zu erreichen. Wie ernüchternd die Erkenntnis war, dass Bewusstseinsbildung allein das Problem nicht löst. Und warum er trotzdem genau das Gleiche nochmal machen würde. In Österreich fallen jährlich rund 288.000 Tonnen Lebensmittelüberschüsse in der vorgelagerten Kette an. Unverschwendet kann davon bisher nur einen Bruchteil retten. Die Frage, ob das ein Tropfen auf dem heissen Stein ist oder der Anfang von etwas Größerem, zieht sich durch das ganze Gespräch.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsLive-Podcast an der WU Wien mit Studierenden zum Thema Lebensmittelrettung00:02:18 Vom Comic-Zeichner zum GründerAndreas' Kindheit in Steyr, frühe Kreativität und der Weg zum Design-Studium00:09:26 Wie Unverschwendet entstandCornelias Restmüllanalyse in England und die Anfänge als Verein00:15:29 Geschwister-Dynamik und RisikoWarum eine Riesenkarotte am Naschmarkt 10.000 Euro kostet00:20:06 Lebensmittelüberschüsse in Zahlen288.000 Tonnen in der vorgelagerten Kette, eine Million Tonnen gesamt00:29:49 Der Wendepunkt bei 2 Minuten 2 MillionenKein Investment, aber Rewe im Hinterzimmer und der Weg zur Professionalisierung00:38:15 Was lässt sich retten und was nichtKetchup vs. Bruschetta: Warum nicht jeder Überschuss zum Produkt wird00:49:11 Tierische Produkte und Schoko-CornflakesNeue Überschusskategorien und die Geschichte der zu kleinen Cornflakes00:56:01 Gerettet als StandardWarum es ein Prüfsystem wie bei Bio braucht und die EU-Richtlinie gegen Greenwashing01:03:15 Sinn, Geld und albanische CEOsWas Social Business bedeutet und warum Reichwerden nicht das Ziel ist01:14:44 Tropfen auf dem heißen Stein?Über 1.400 Tonnen gerettet, aber eine Million Tonnen Abfall pro Jahr01:27:21 Nochmal machen? Ja. Aber schneller.Rückblick auf zehn Jahre, Kill Your Darlings und Zukunftspläne01:39:02 Kostbar Markt und AusblickNeue Plattform für soziale Einrichtungen im Auftrag des MinisteriumsKurz-Bio Gast:Andreas Diesenreiter ist Mitgründer und Geschäftsführer von Unverschwendet, einem österreichischen Unternehmen, das überschüssige Lebensmittel aus Landwirtschaft und Produktion zu Feinkostprodukten verarbeitet. Gemeinsam mit seiner Schwester Cornelia gründete der Multimedia-Art-Absolvent das Unternehmen 2016 in Wien. Neben der Eigenmarke Unverschwendet Feinkost verantwortet er die Plattform Kostbar Markt zur Lebensmittelweitergabe an soziale Einrichtungen.INFOS ZUR FOLGEUnverschwendet Websitewww.unverschwendet.atKostbar Markt – Plattform für Lebensmittelweitergabewww.kostbarmarkt.atUnverschwendet auf Instagramwww.instagram.com/unverschwendetUnverschwendet auf Facebookwww.facebook.com/unverschwendetUnverschwendet auf YouTubewww.youtube.com/@unverschwendet1107Unverschwendet auf Linkedinwww.linkedin.com/company/unverschwendet 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople!  Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach.  B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen.  Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeople Musik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle  Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

    1h 44m
  8. Tiroler Schnitzkunst in Brasilien

    APR 5

    Tiroler Schnitzkunst in Brasilien

    Holzschnitzen und Bildhauerei in Brasilien – und was das mit Tirol zu tun hat: Ich treffe Werner Thaler in Dreizehnlinden, einem Ort, den österreichische Einwanderer 1933 mitten in den brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina gepflanzt haben.Werner ist Bildhauer. Aufgewachsen in der Werkstatt seines Großvaters, ausgebildet an der Schnitzschule Elbigenalp im Tiroler Lechtal, heute einer der bekanntesten Holzschnitzer und Bildhauer seiner Region. Und ich bin ganz zufällig auf meiner 'glokalen Perspektiven-Tour' durch Brasilien bei ihm gelandet.Das Gespräch geht tiefer, als ich erwartet hatte. Werner erklärt mir, wann Handwerk zur Kunst wird – nämlich dann, wenn eine Skulptur etwas anderes transportiert als das, was man direkt sieht. Eine Hand ist eine Hand. Aber wenn diese Hand Zärtlichkeit bedeutet oder Gewalt andeutet, dann entsteht Kommunikation. Und ohne Kommunikation, sagt er, gibt es keine Kunst. Wer sein Publikum nicht erreicht, trägt dafür selbst die Verantwortung.Wir reden über Auftragskunst und den Eiertanz zwischen Kundenwunsch und eigenem Anspruch. Über den Unterschied zwischen Zirbenholz und Fichtenholz, über warum man ein Modell in Plastilin macht, bevor man ans Holz geht, und warum er ein nasses Holz lieber grob bearbeitet. Über Bienenwachs als Finish. Über Motorsägen mit dünneren Schwertern. Und über die Frage, was bleibt, wenn Maschinen tausend identische Figuren fräsen können.Am Ende sagt Werner: 'Jeder Künstler ist ein bisschen von seinem Zeitalter ein Zeuge.' Das finde ich schön.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsEinleitung: Willy trifft Werner Thaler in Dreizehnlinden, Brasilien.00:02:08 Familie, Herkunft, WerkstattWerners Familie brachte die Schnitzkunst aus Tirol nach Brasilien.00:07:35 Ausbildung in ElbigenalpEin Jahr an der Schnitzschule im Tiroler Lechtal – was das gebracht hat.00:10:18 Talent oder Handwerk?Was man braucht, um Bildhauer zu werden – und was man nicht lernen kann.00:17:01 Was ist Bildhauerei, was ist Kunst?Werner erklärt, wo Handwerk aufhört und Kunst beginnt.00:26:21 Auftrag und künstlerische FreiheitWie man zwischen Kundenwunsch und eigenem Anspruch navigiert.00:32:51 Der ArbeitsprozessVon der Skizze über das Tonmodell bis zum fertigen Holzwerk.00:53:29 Das richtige HolzWelche Holzarten sich zum Schnitzen eignen – in Brasilien und in Österreich.00:58:16 Werkzeuge und TechnikSchnitzeisen, Motorsäge, Schlägel: die Werkzeuge des Bildhauers.01:04:01 Feuchtigkeit, Trocknung, OberflächeNass schnitzen, langsam trocknen, mit Bienenwachs finishen.01:15:35 Kunst als ZeitzeugnisJeder Künstler ist Zeuge seines Zeitalters – Werners Credo.01:21:07 KI, Roboter und die ZukunftWas bleibt vom Handwerk, wenn Maschinen tausend Kopien fräsen können?01:26:00 Rat an junge SchnitzerWas Werner jemandem mitgibt, der überlegt, das Handwerk zu lernen.Kurz-Bio Gast:Werner Thaler ist Bildhauer und Holzschnitzer aus Treze Tílias (Dreizehnlinden) im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina, einem 1933 von Tiroler Einwanderern gegründeten Ort. Er entstammt einer Schnitzerfamilie mit österreichischen Wurzeln und hat seine Ausbildung unter anderem an der Schnitzschule Elbigenalp im Tiroler Lechtal vertieft. Sein Werk umfasst Kirchenfiguren, öffentliche Skulpturen und Denkmäler in ganz Brasilien sowie internationale Aufträge.INFOS ZUR FOLGEWerners Websitewww.wernerthaler.com.brWerner Thaler auf Instagramwww.instagram.com/wernerthaler_escultorWerner Thaler auf Facebookwww.facebook.com/werner.thaler.5Dreizehnlinden – Die brasilianischen Tirolerwww.bauertothepeople.at/podcast/269Website Treze Tillaswww.trezetilias.com.br/deutschSecretaria Municipal de Turismo auf Instagramwww.instagram.com/trezetilias_turismoPrefeitura de Treze Tilias auf Instagramwww.instagram.com/prefeituradetrezetiliasTreze Tílias auf Instagramwww.instagram.com/trezetilias_Karina Pattis Reiter auf Instagramwww.instagram.com/karina.p.reiterTreze Tílias auf Facebookwww.facebook.com/trezetilias1Rádio Tropical FM 99,1 auf Facebookwww.facebook.com/radiotropicalfm99 📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople!  Membersheep werden: → Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach.  B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen.  Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeople Musik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle  Und Jetzt? 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    1h 30m

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Wissen, Perspektiven & Hintergründe rund um unsere Lebensmittel & die Menschen dahinter. Ehrliche und offene Gespräche direkt auf den Höfen, in den Unternehmen und bei den Menschen zu Hause. Wissen aus erster Hand, ungecoacht und authentisch, von denen, die es wissen müssen. Und ja, ein bisserl Humor darf auch nicht fehlen. Reicht doch, wenn der Rotwein trocken ist.

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