Play Nordic – Kultur aus dem Norden

Nordische Botschaften in Berlin

Bei Play Nordic, dem Podcast der Nordischen Botschaften in Berlin, dreht sich alles um den Norden – also um Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden. In unregelmäßigen Abständen geht es um Literatur oder Musik, Film oder Theater, Kunst oder Architektur, um Nachhaltigkeit, gesellschaftliche oder politische Fragen und vieles mehr.

  1. Aug 24

    The Sound of Courage – Musik und Gleichstellung in den Nordischen Ländern

    Wie kann eine Musikbranche aussehen, in der Gleichstellung nicht nur ein Anspruch, sondern Realität ist? Die Nordischen Länder gelten weltweit als Vorbilder für Gleichstellung. Doch wie gleichberechtigt ist die Musikbranche dort wirklich? Warum verdienen Musikerinnen und gender minority artists noch immer weniger, stehen seltener auf den großen Festivalbühnen und sind in entscheidenden Positionen der Branche weiterhin unterrepräsentiert? Welche Initiativen gibt es? Welche Fortschritte sind erkennbar – und wo hakt es noch? Begleitend zur Ausstellung »The Sound of Courage. Music and Equality in the Nordic Countries« (2026 im Felleshus der Nordischen Botschaften in Berlin) greifen wir diese Fragen auf und geben sie weiter an fünf Expert·innen aus dem Norden, die sich wirklich auskennen:Anya Mathilde Poulsen (DK), Autorin von Büchern zum Thema Gender und Musik und Mitgründerin der Konzertinitiative »Hun Solo«; Jojo von Hertzen (FIN), Songwriterin, Sängerin und Künstlerin, die auch für den finnischen Verband der Musikschaffenden arbeitet; Þorbjörg Daphne Hall (IS), Musikwissenschaftlerin an der Iceland University of the Arts; Joakim Aadland (NO), Geschäftsführer von Balansekunst, einer Organisation, die sich für Gleichstellung und Vielfalt im norwegischen Kunstsektor einsetzt;Rebecca Dobre Billström (SE), Musikwissenschaftlerin und -pädagogin an der Universität von Örebro. Ein Podcast von Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer im Auftrag der Nordischen Botschaften in Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Nordischen Ministerrats.Titelmusik: Center of the UniverseMusik: Stefan Kartenberg feat. Martijn de Boer (NiGiD) | CC BY-NC 4.0

  2. 09/10/2025

    Klein, aber groß – Kinderbuchillustrationen aus dem Norden

    Wer Kinderbücher illustriert, muss ein glücklicher Mensch sein. Warum? Ganz einfach: Bilderbücher entführen Kinder in Fantasiereiche, bringen sie zum Lachen und Nachdenken, machen sie neugierig, lassen sie staunen. Wechselt man dann später auf die andere Seite, denkt sich Geschichten für Kinder aus, schreibt oder illustriert – oder beides –, taucht man selbst wieder ein in diese kindliche Welt.   Über das ganz besondere Glück des Illustratorinnen-Daseins, über ihre Kunst, über Einflüsse und das, was ihnen bei ihrer Arbeit für ein sehr junges und nicht mehr ganz so junges Lesepublikum wichtig ist, sprechen wir in dieser Folge von PLAY NORDIC mit fünf Illustratorinnen aus dem Norden. Und über die Arbeitsbedingungen. Dabei kommt die Sprache mehrfach auch auf das, was vielen Kreativen derzeit den Schlaf raubt: die Künstliche Intelligenz. KI verändert unsere Lebensrealität und unser Denken. Und nicht zuletzt unsere Vorstellung von Originalität und künstlerischem Schaffen.Mit Anna Jacobina Jacobsen (Dänemark), Linda Bondestam (Finnland), Áslaug Jónsdóttir (Island), Gry Moursund (Norwegen), Stina Wirsén (Schweden) und der Kuratorin Johanna Stenback.Inspiriert hat diese Folge die gleichnamige Ausstellung, die vom 18. Juli bis 5. Oktober 2025 im Felleshus der Nordischen Botschaften in Berlin zu sehen ist.Ein Podcast von Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer im Auftrag der Nordischen Botschaften in Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Nordischen Ministerrats.Titelmusik von Center of the Universe.

  3. 11/25/2024

    Die nordische Zusammenarbeit – ein Blick hinter die Kulissen

    25 Jahre Nordische Botschaften in Berlin – der perfekte Anlass, um in »Play Nordic« mal einen genaueren Blick auf die nordische Zusammenarbeit zu werfen! Die prägt nicht nur den Alltag in den Botschaften, sondern seit 1952 auch offiziell die Politik im Norden. Und gehört einfach zum nordischen Lebensgefühl.    In dieser Folge stellen wir ein paar Menschen vor, die hier in den Botschaften von Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden tätig sind. Wir sprechen über die nordische Zusammenarbeit, werfen einen Blick in die Zukunft und fragen, ob nicht ganz Europa etwas von dieser engen Partnerschaft der Nordischen Länder lernen könnte.   Dazu treffen wir fünf Mitarbeiter·innen aus den fünf Botschaften. Lassen uns von Mari Hellsén, der Leiterin des Felleshus, das Gemeinschaftshaus zeigen und erklären. Und wir sprechen mit Karen Ellemann, der Generalsekretärin des Nordischen Ministerrats, neben dem Nordischen Rat das wichtigste Gremium zur offiziellen nordischen Zusammenarbeit.   Der gemeinsame Botschaftskomplex wurde im Oktober 1999 eröffnet, nach zweieinhalb Jahren Bauzeit. Der Plan entstand, als entschieden war, dass Berlin zur Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschland werden würde. Ein solches diplomatisches Gemeinschaftsprojekt ist bis heute weltweit einmalig.   »Jeder für sich und doch gemeinsam« – das waren die Worte von Königin Margrethe II. von Dänemark bei der Einweihung im Jahr 1999: Historisch sind die fünf Länder seit eh und je eng – wenn auch keineswegs immer friedlich – miteinander verbunden. Heute teilen sie Werte und Überzeugungen, die in die Zukunft weisen. Mit den Nordischen Botschaften in Berlin sollte sich diese Verbundenheit auch architektonisch ausdrücken.   Fünf Botschaften, aber sechs Gebäude, alles zusammengehalten von einem grünen, elegant geschwungenen Kupferband. Das sechste Gebäude ist das für die Öffentlichkeit zugängliche Felleshus, das Gemeinschaftshaus. Hier finden Ausstellungen und Veranstaltungen statt, es gibt eine Kaffebar und eine nordische Kantine, die allen offensteht.   Man ist hier also buchstäblich nur einen Katzensprung vom Nachbarland entfernt. Wie läuft da die Zusammenarbeit? Kleiner Spoiler: Die Kolleg·innen in den Botschaften und im Felleshus sind sich nicht nur geografisch nah!Musik: Stefan KartenbergTitelmusik: Center of the UniverseEin Podcast von Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer im Auftrag der Nordischen Botschaften in Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Nordischen Ministerrats.

  4. 06/20/2024

    Wasser. Kultur, Forschung, Technik in den Nordischen Ländern

    Schon ein ziemlich oberflächlicher Blick auf die Landkarte der Nordischen Länder zeigt: Wasser. Überall Wasser: Weite Meere, tiefe Fjorde, wilde Flüsse, Eis und Schnee, heiße Quellen und abertausende Seen. Wasser prägt die Landschaft der fünf Nordischen Länder Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden. Die Menschen im Norden leben am, vom und mit dem Wasser. Wasser ist Trinkwasser, Nahrungsquelle, Erholungsort, Handelsweg, Natur- und Lebensraum, Energielieferant.   Doch in Zeiten von Klimawandel und Mikroplastik muss das Wasser auch in den Nordischen Ländern ganz besonders geschützt werden, damit auch künftige Generationen vom großen Wasserreichtum der Region profitieren können.    Kurz: Über das Wasser im Norden könnte man leicht einen eigenen Podcast machen – wir widmen uns immerhin eine Folge lang dem nassen Element.    Wir schauen uns an, wie in Finnland verdreckte Seen wieder trinkwassertauglich gemacht wurden und wie im dänischen Esbjerg die Nordsee bald tausende Haushalte mit Wärme versorgt. Weshalb in Norwegen das modernste Meeresforschungsschiff der Welt gebaut wird und warum die isländische Badekultur UNESCO-Weltkulturerbe werden soll. Und wie Ihr nächster Küchenstuhl vielleicht aus westschwedischen Algen hergestellt wird …   Mit Beiträgen von Katharina Borchardt, Wolfram Hanke, Anja Höfer und Anne Kohlick.Titelmusik von Center of the Universe.   Ein Podcast von Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer im Auftrag der Nordischen Botschaften in Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Nordischen Ministerrats.

  5. 05/24/2023

    Der harte Norden – Heavy Metal aus den Nordischen Ländern

    Extreme Metal – Lebensinhalt für die einen, Stirnrunzeln bei den anderen. Metal polarisiert. Ignorieren aber lässt sich dieses Musikgenre nicht, schon gar nicht in den Nordischen Ländern, wo die größten Subgenres Death Metal und Black Metal entstanden sind. Einst Untergrundphänomen, stellt dieser Musikzweig heute eine gigantische Industrie dar und hat in Ausläufern längst den Mainstream und die sogenannte Hochkultur erreicht.   Wir tauchen also ein in die nordische Metalszene – und versprechen, dass es auch (oder gerade) für Laien wirklich spannend wird, ganz unabhängig davon, ob einen diese extreme Musik packt oder nicht. Sie ist ein einflussreiches, sich immer weiterentwickelndes Kulturphänomen mit einer inzwischen rund 40-jährigen Kulturgeschichte.   Warum entstand Death Metal in Schweden? Warum Black Metal in Norwegen? Was ist das überhaupt? Welche Rolle spielen die finnische Kalevala oder die isländische Natur? Wird Metal auch in Dänemark bald größer als Rock? Warum sieht man im Extreme Metal vor allem Männer? Und warum malen die sich so gern in Leichenoptik an? Warum wurden in Norwegen Kirchen angezündet? Was machen Nachwuchsbands, wenn doch alle Extreme schon durchgespielt wurden? Und warum sind Fans dieser betont düsteren Genres oft so auffällig entspannt und freundlich?   Diese und viele weiteren Fragen beantworten Thomas Alkärr, Journalist, Autor und Chronist des norwegischen Metal; der isländische Festivalveranstalter Árni Thorlákur Gudnason; Anders Bøtter, Radiomoderator und Podcaster aus Dänemark; Ika Johannesson, Journalistin und Autorin eines Buches über die schwedische Metal-Szene, und der Wissenschaftler Toni-Matti Karjalainen, der viel über finnischen Metal geforscht hat.   Mit Beiträgen von Wolfram Hanke, Anja Höfer und Raphael Smarzoch.   Diese Folge entsteht zur Ausstellung »Der harte Norden – Heavy Metal in den Nordischen Ländern«, die vom 9. Juni bis 29. September 2023 im Felleshus der Nordischen Botschaften in Berlin zu sehen ist, kuratiert von Ika Johannesson und den Co-Kurator·innen Silje Wergeland und Torgrim Øyre.   In unserer Folge gibt es keine Musikbeispiele. Stattdessen haben wir unsere Expert·innen gebeten, ihre persönlichen Top-5-Alben (hier auch als Spotify- und YouTube-Playlist) zusammenzustellen:   Thomas Alkärr (NO) Mayhem: »De Mysteriis Dom Sathanas« Ulver: »Bergtatt« Burzum: »Filosofem« Darkthrone: »Panzerfaust« Taake: »Noregs Vaapen«   Árni Thorlákur Gudnason (IS) Drýsildjöfull: »Dýflissupaunk« World Narcosis: »Lyruljóra« Nađra: »Allir vegir til glötunnar« Severed Crotch: »The Nature of Entropy« Grafir: »Úr ofbođi óværunnar«Honorable mention: Wormlust: »The Feral Wisdom«   Anders Bøtter (DK) Statt einer Liste mit persönlichen Favoriten hat Anders Bøtter die fünf wichtigsten dänischen Bands samt Song-Empfehlung zusammengestellt: Mercyful Fate / King Diamond; Song: »Evil« Artillery; Song: »By Inheritance« Invocator; Song: »Through the Nether to the Sun« Volbeat; Song: »The Devils Bleeding Crown« Baest; Song: »Crosswhore«   Ika Johannesson (SE) Grotesque: »Nocturnal Blasphemies« Dismember: »Massive Killing Capacity« Bathory: »A Fine Day To Die« Unleashed: »Dead Forever« Nifelheim: »Sodomizer«   Toni-Matti Karaleinen (FIN) In seiner Liste präsentiert Toni-Matti Karaleinen fünf Alben aus fünf Jahrzehnten, die er mag, die aber auch verschiedene Sounds über die Jahre, verschiedene Stile und auch Regionen Finnlands abbilden: Tarot: »Spell of Iron« (1986) Kyyria: »Alien« (1997) Swallow the Sun: »New Moon« (2009) Stam1na: »Taival« (2018) Nightwish: »Human. :||: Nature.« (2020)   Das ist »Der harte Norden« – willkommen!   Gitarren-Riffs von Garstic, Titelmusik von Center of the Universe.   Ein Podcast von Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer im Auftrag der Nordischen Botschaften in Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Nordischen Ministerrats.

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Bei Play Nordic, dem Podcast der Nordischen Botschaften in Berlin, dreht sich alles um den Norden – also um Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden. In unregelmäßigen Abständen geht es um Literatur oder Musik, Film oder Theater, Kunst oder Architektur, um Nachhaltigkeit, gesellschaftliche oder politische Fragen und vieles mehr.

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