L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

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  1. 4D AGO

    Wirtschaftskrisen als Herausforderung der Demokratie?

    Eine Diskussion mit Werner Plumpe, Nicola Fuchs-Schündeln und Moritz Schularick. Moderation: Alexander Nützenadel Der Blick in die Geschichte zeigt, dass wirt­schaft­liche Krisen und Unsicher­heit an den Börsen allein nicht zwingend in Diktaturen münden. Im Gegenteil, wirt­schaft­liche Auf- und Abwärts­­bewe­­gun­gen gehören zur freien Marktwirtschaft, dem Wirtschafts­sys­tem der meisten Demo­kra­tien und stellen sie nicht not­ge­dru­ngen vor exis­ten­tielle Heraus­for­de­run­gen. Welche Voraus­setz­un­gen also müssen gegeben sein, um radikale politische Kräfte zu Nutz­nießern öko­no­mi­scher Krisen werden zu lassen? Wann ent­ste­hen Wut und Gegen­wehr der Bürger und Bürgerinnen? Ab welchem Punkt werden Gefühle von Aus­gren­zung und des „Zukurz­kom­mens“ über­mäch­tig und münden im Hang zu Autoritarismus, Rassismus, Anti­semi­tis­mus und Homo­pho­bie als vermeint­liche Lösungen für die eigene als Misere wahr­ge­nom­me­ne Lebens­situa­tion? Auf welche Art verstär­ken anti­demo­kra­tische Kräfte diese Tendenzen, befördern sie oder bringen sie gar erst hervor? Impuls: Werner Plumpe, Universität Frankfurt a.M. Gäste: Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft Nicola Fuchs-Schündeln, Leiterin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung Moderation: Alexander Nützenadel, HU Berlin Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/montagsdebatte_wirtschaftskrisen

    1h 36m
  2. FEB 15

    Demografie macht Politik. Repräsentation, Populismus, Perspektiven

    Vortrag von Prof. Dr. Marc Debus (Mannheim) in der Reihe "Im Umbruch!" Die bundesdeutsche Gesellschaft hat sich durch die Zuwanderung in den letzten Jahrzehnten massiv verändert. Beinahe 30% der in Deutschland lebenden Menschen haben einen sogenannten Migrations­hinter­grund. In diesem Bevöl­ke­rungs­anteil verbirgt sich jedoch eine große Heterogenität, die wiederum mit unter­schied­lichen Interessen­lagen verbunden ist. Im Vortrag wird der Frage nach­ge­gan­gen, ob Individuen mit spezifischen ethnischen Hintergründen – sprich: etwa einem türkischen, italienischen, russischem oder russland-deutschen – unterschiedliche Werte und Einstellungen vertreten und ob diese Gruppenzugehörigkeit das Wahlverhalten und die Parteipräferenz beeinflusst. In einem zweiten Schritt wird diskutiert, ob politische Eliten mit Migrationshintergrund dazu tendieren, die Interessen von Migranten verstärkt im politischen Prozess zu repräsentieren. Seit September 2012 ist Marc Debus Professor für Vergleich­ende Regierungs­lehre an der Universität Mannheim. Er hat Politik­wissenschaft, Soziologie, Methoden der empirischen Sozialforschung, Neuere Geschichte und Wirtschafts- und Sozialgeschichte an den Universitäten Marburg und Mannheim studiert und an der Universität Konstanz promoviert. Seine Forschung konzentriert sich auf die Analyse politischer Institutionen, insbesondere in Mehrebenen­systemen, und ihre Aus­wirkungen auf Wahlverhalten und legislative Aktivität sowie auf Parteienwettbewerb, das Regieren in Koalitionen und Entscheidungsprozesse in Parlamenten und Regierungen. Die Veranstaltung fand am 8. Dezember 2025 in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart statt. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/debus_demografie_macht_politik

    51 min

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