Erfolgreich als hochsensible Scanner Persönlichkeit

Bettina M. Reuss

Dieser Business-Podcast ist für hochsensible Scanner Persönlichkeiten, die nach einem beruflichen Umbruch ein tragfähiges Business auf- oder ausbauen wollen - auf ihre Weise. Als Scanner-Persönlichkeit bedeutet Erfolg im Business nicht, dich anzupassen, sondern eine Arbeits- und Entscheidungsweise zu entwickeln, die zu deiner inneren Komplexität passt. Du erfährst: Was genau hochsensible Scanner Persönlichkeiten auszeichnet. Wie du deine Superpower entfaltest und sie für deine Gründung oder den Business-Ausbau nutzt, anstatt in Verzetteln und Unsicherheit zu geraten. Wie Du mit Selbstzweifeln umgehst und gute Entscheidungen triffst. Welche Mindset- und Selbstführungsfähigkeiten es braucht, damit deine Vielseitigkeit nicht zur Blockade, sondern zur Grundlage von Erfolg und unternehmerischer Klarheit wird. Wie du in Balance lebst / dein Business führst, statt in Über- oder Unterforderung zu sein - und endlich bei dir ankommst. Ich bin Bettina Maria Reuss, Business-Coach für hochsensible Scanner Persönlichkeiten - und ich unterstütze dich dabei, nach einem beruflichen Umbruch deine Gründung oder ein bestehendes Business tragfähig und erfolgreich auf- oder auszubauen. https://bettinareuss.de

  1. 6d ago

    #249 - Du hast kein Fokusproblem, du hast ein Erlaubnisproblem

    Stell dir einmal vor, niemand würde deinen Lebenslauf sehen. Kein Mensch würde fragen, warum hast du schon wieder gewechselt? Deine Eltern würden nichts sagen, kein Personaler würde die Stirn runzeln und niemand würde fragen, wann willst du denn endlich mal ankommen? Was würdest du dann beruflich wollen? Viele hochsensible Scannerpersönlichkeiten glauben, sie bräuchten mehr Fokus und mehr Struktur. In dieser Folge stelle ich eine andere Frage: Was, wenn du gar kein Fokusproblem hast, sondern ein Erlaubnisproblem? Vielleicht weißt du sehr genau, was du willst. Nur eben nicht für die nächsten 30 Jahre. Du kennst das vielleicht. Der Job ist okay, die Kollegen sind okay, das Gehalt ist okay. Und genau das ist das Problem. Denn irgendwo in dir sitzt diese eine Frage: War es das jetzt? Und kaum ist der Gedanke zu Ende gedacht, geht es los. Jobwechsel, Weiterbildung, ein ganz anderer Beruf. Im Kopf läuft schon der nächste Film. Und irgendwann fragst du dich, was stimmt eigentlich nicht mit mir? Wir haben gelernt, dass ein gutes Berufsleben wie eine gerade Straße aussieht. Bei vielen Scannern gleicht es eher einem Netz aus Abzweigungen, Umwegen und der einen oder anderen Sackgasse. Du begeisterst dich, lernst schnell, tauchst tief ein. Und sobald du etwas durchdrungen hast, zieht die Neugier weiter. Das Problem sind nicht deine vielen Interessen. Das Problem beginnt, wenn du glaubst, dass du sie gar nicht haben dürftest. Ich spreche darüber, wie du unterscheidest, ob du gerade weg willst, weil du Angst hast, oder weiter, weil du gewachsen bist. Und warum es manchmal gar keine Kündigung braucht, sondern eine neue Aufgabe, ein neues Projekt oder mehr Verantwortung, an der sich dein Scannergehirn wieder entzünden kann. Vielleicht bedeutet Ankommen für dich nicht, den einen Ort gefunden zu haben, an dem du für immer bleibst. Sondern endlich zu verstehen, wie du funktionierst. Deine Werte, deine Bedürfnisse, deine Talente und deine Sehnsüchte. Daraus entsteht dein roter Faden. Und der braucht keine Berufsbezeichnung, sondern eine Art, wie du wirken möchtest. Ich gebe dir drei Fragen für deine berufliche Orientierung mit und zum Schluss diese eine: Wenn du niemandem mehr beweisen müsstest, dass dein Berufsweg logisch ist, welchen nächsten Schritt würdest du dir erlauben? 🎧 Reinhören lohnt sich! Wenn du immer wieder an deinem Job zweifelst und dich fragst, warum du nicht einfach ankommen kannst, dann unterstütze ich dich gerne dabei, deine persönliche Blaupause herauszuarbeiten und deinen roten Faden zu finden. Buche dir gleich ein kostenfreies Erstgespräch unter: www.bettinareuss.de Gemeinsam schauen wir auf deine Möglichkeiten und auf einen beruflichen Weg, der wirklich zu dir passt. Wenn dir die heutige Folge gefallen hat, dann gib mir ein Like, abonniere den Podcast und teile die Folge mit einem Menschen, der sich auch ständig fragt, wann er endlich ankommen soll. Thanks 😘 Hier erreichst du mich persönlich: info@bettinareuss.de www.bettinareuss.de Mentioned in this episode: Berufsklarheitscheck https://bettinareuss.de/berufsklarheits-check

  2. Sep 24

    #248 - Entwicklung aus Neugier statt aus Mangel

    Wann bin ich eigentlich mal fertig damit, mich permanent verbessern zu müssen? Diese Frage habe ich mir über den Sommer selbst gestellt, und vielleicht kennst du sie auch. Du hast schon so viele Bücher gelesen, Persönlichkeitsentwicklung gemacht, Podcasts gehört, vielleicht auch schon gecoacht. Du kennst deine Glaubenssätze, deine Muster und deine Trigger. Und trotzdem glaubst du, da gibt es immer noch irgendetwas zu optimieren. Noch einen Glaubenssatz auflösen, noch eine Blockade finden, noch ein bisschen selbstsicherer werden. Und irgendwann hatte ich diesen Gedanken: Ich will nicht mehr an mir arbeiten. Nicht, weil mir persönliche Entwicklung egal wäre, im Gegenteil, ich liebe sie. Sondern weil ich gemerkt habe, wie leicht sie zu etwas werden kann, das sie eigentlich nicht sein sollte. Nämlich zu einem weiteren Grund, warum ich glaube, noch nicht richtig zu sein. Gerade wir hochsensiblen Scannerpersönlichkeiten sind dafür besonders anfällig. Wir nehmen viel wahr, wir reflektieren viel, und so können wir aus jedem Gefühl eine Baustelle machen. Bist du heute unsicher? Dann muss da doch ein Glaubenssatz dahinterstecken. Hast du keine Lust auf dein Business? Dann sabotierst du dich bestimmt selbst. Dabei bist du vielleicht einfach müde. Und vielleicht passt ein Projekt einfach nicht mehr zu dir. Ich spreche in dieser Folge auch über den Sonderfall bei uns Scannern. Muss ich endlich lernen, etwas durchzuziehen und bei einer Sache zu bleiben? Oft versuchen wir dabei gar nicht, uns weiterzuentwickeln, sondern uns kompatibel zu machen mit einer Vorstellung davon, wie man angeblich sein sollte. Und das macht einen großen Unterschied. Ich habe dir drei Fragen mitgebracht, die ich mir inzwischen selbst häufiger stelle. Statt zu fragen, was stimmt mit mir nicht, lieber: Was brauche ich gerade? Statt zu fragen, welche Blockade muss ich lösen, lieber: Ist das überhaupt noch mein Weg? Und statt zu fragen, wie werde ich endlich die Version, die ich sein sollte, lieber: Was wäre, wenn ich mit der Person, die ich heute schon bin, einfach anfangen dürfte zu leben? Denn oft verschieben wir so viel Leben, bis wir endlich die Version sind, von der wir glauben, dass wir sie sein müssten. Selbstbewusster, klarer, fokussierter. Aber was, wenn diese perfekte Version gar nie kommt? Darf dein Leben dann jetzt trotzdem anfangen? Ich will nicht mehr an mir arbeiten heißt nicht stehen bleiben. Es heißt, nicht mehr aus dem Gefühl heraus zu wachsen, dass etwas mit mir nicht stimmt, sondern aus Neugier. Statt ich muss endlich anders werden, sage ich lieber: Ich darf immer mehr ich selbst werden. Und deshalb gebe ich dir eine Frage mit. Wenn du ab heute nichts mehr an dir reparieren müsstest, was würdest du mit der ganzen frei gewordenen Energie und Zeit anfangen? Möglicherweise wartet genau dort etwas, das schon ziemlich lange auf dich wartet. 🎧 Reinhören lohnt sich! Wenn du dich seit Längerem selbst optimierst und trotzdem das Gefühl hast, nie richtig anzukommen, dann unterstütze ich dich gerne dabei, aus dem Mangel auszusteigen und wieder aus Neugier zu wachsen. Buche dir gleich ein kostenfreies Erstgespräch unter: www.bettinareuss.de Gemeinsam schauen wir, was du wirklich brauchst und wie du mit deiner Art ein gutes Leben gestalten kannst. Wenn dir die heutige Folge gefallen hat, dann gib mir ein Like, abonniere den Podcast und teile die Folge mit einem Menschen, der auch gerade keine Lust mehr hat, an sich herumzuoptimieren. Thanks 😘 Hier erreichst du mich persönlich: info@bettinareuss.de www.bettinareuss.de Mentioned in this episode: Berufsklarheitscheck https://bettinareuss.de/berufsklarheits-check

  3. Sep 17

    #247 - Overthinking hilft nicht: warum du manchmal eine fremde Frage brauchst

    Komme ich wirklich weiter oder produziere ich nur immer neue Varianten derselben Gedanken? Diese Frage steht am Anfang der heutigen Folge, und vielleicht kennst du sie auch. Du drehst dich seit Wochen, Monaten, manchmal Jahren mit einem Thema im Kreis, denkst nach, analysierst, betrachtest es aus zehn Richtungen und kommst trotzdem nicht weiter. Und dann kommt dieser leise Vorwurf an dich selbst. Warum bekomme ich das nicht hin? Ich erzähle dir dazu die Geschichte vom toten Winkel. Du sitzt im Auto, schaust in den Rückspiegel, in den Seitenspiegel, setzt den Blinker, willst die Spur wechseln, und plötzlich hupt es. Da war ein Auto, das du nicht gesehen hast. Nicht, weil du unaufmerksam warst oder dich nicht angestrengt hast, sondern weil es in deinem toten Winkel war. Und egal wie oft und wie konzentriert du in denselben Spiegel schaust, es gibt einen Bereich, den du von deiner Position aus nicht sehen kannst. Genauso ist es mit unseren blinden Flecken im Leben. Ich spreche darüber, warum gerade wir hochsensiblen Scannerpersönlichkeiten uns so hervorragend im Kreis drehen können. Wir denken schnell, nehmen viel wahr, stellen Zusammenhänge her, reflektieren aus fünf, zehn, zwanzig Perspektiven. Das ist eine riesige Stärke, und genau die kann uns täuschen. Denn wenn die Annahme, die dich festhält, außerhalb dessen liegt, was du gerade hinterfragst, findest du sie mit noch mehr Denken nicht. Du stellst hunderte kluge Fragen, nur eben nicht die eine, auf die du selbst nicht kommst. Und genau da kann ein anderer Mensch wertvoll sein. Nicht, weil er dein Leben besser kennt als du oder dir sagt, was du tun sollst. Sondern weil er dich von außen betrachten kann, eine Frage stellt, auf die du selbst nie gekommen wärst, oder bemerkt, dass du einem bestimmten Punkt jedes Mal ausweichst. Ich rede auch darüber, warum alleine überhaupt nicht der Maßstab sein muss. Beim Sport holen wir uns einen Trainer, beim Instrument nehmen wir Unterricht, beim Unternehmensaufbau eine Expertise. Nur bei unserer inneren Entwicklung entsteht plötzlich diese merkwürdige Erwartung, das müsse man mit sich selbst ausmachen. Wichtig ist mir dabei: Unterstützung nimmt dir deine Eigenverantwortung nicht ab. Du bleibst die Person, die entscheidet, ausprobiert, Grenzen setzt und ihren Weg geht. Und Unterstützung heißt nicht immer Coaching. Manchmal reicht ein Gespräch mit einer Freundin, ein gutes Buch, eine gute Frage oder ein langer Spaziergang. Bei ernsthaften psychischen Belastungen ist unbedingt eine Psychotherapie oder medizinische Unterstützung der richtige Weg. Nimm diese Folge als Einladung, dir eine Frage zu stellen. Muss ich wirklich alles alleine schaffen, oder darf es auch leichter gehen? 🎧 Reinhören lohnt sich! Wenn du selbst gerade an so einem Punkt hängst und mit einem Thema seit Längerem nicht weiterkommst, dann unterstütze ich dich gerne dabei, deinen toten Winkel sichtbar zu machen. Buche dir gleich ein kostenfreies Erstgespräch unter: www.bettinareuss.de Gemeinsam schauen wir, wo dein blinder Fleck liegt und was du tun kannst, um ihn klarer zu sehen. Wenn dir die heutige Folge gefallen hat, dann gib mir ein Like, abonniere den Podcast und teile die Folge mit einem Menschen, der gerade in einer Sackgasse steckt. Thanks 😘 Hier erreichst du mich persönlich: info@bettinareuss.de www.bettinareuss.de Mentioned in this episode: Berufsklarheitscheck https://bettinareuss.de/berufsklarheits-check

  4. Sep 10

    #246 - Sei die Freude, such sie nicht im Außen

    Manchmal fühlt es sich an, als kämen zu viele Informationen auf einmal. Zu viele Reize, zu viele Gefühle, zu viele Gedanken. Und statt eine Pause zu machen, drehst du erst richtig auf. Genau darüber spreche ich in dieser Folge. Zu Gast ist Patricia Häberle, Coach für Lebensfreude. Ursprünglich war sie über 22 Jahre Heilpraktikerin, bis sie erkannt hat, was wirklich heilt: die wahre Freude. Patricia ist selbst hochsensibel und feinfühlig, und sie erzählt sehr offen, wie sie früher als Pleaser alles perfekt machen wollte, keine Pausen kannte und dabei immer weiter in den Overload geraten ist. Wir sprechen darüber, wie Hochsensible wirklich ticken. Warum uns die Filter im Gehirn fehlen, warum wir so viel wahrnehmen, dass es überfordernd wird, und was in unserem Nervensystem passiert, wenn wir nicht mehr abschalten können. Patricia teilt ihren stärksten Wendepunkt und wie sie über zwanzig Jahre Meditation gelernt hat, bei sich zu bleiben und das Außen loszulassen. Du erfährst, warum Perfektionismus uns in die Paralyse durch Analyse führt, wie dir bewusstes Atmen und Dankbarkeit beim Loslassen helfen und was Patricia mit dem Freudenkörperbewusstsein meint. Das Gefühl, ich bin bereits vollkommen, ich muss nichts erreichen, ich darf erschaffen. Zum Abschluss gibt Patricia drei Tipps mit auf den Weg: Dankbarkeit für die Gabe der Hochsensibilität, mit dieser Gabe anderen zu helfen, und der schönste Satz der Folge. Du bist die Freude. Such sie nicht im Außen. Sei die Freude, dann kommt sie von außen zurück. 🎧 Reinhören lohnt sich! Erkennst du dich wieder? Dann unterstütze ich dich gerne bei deinen Themen. Buche dir gleich ein kostenfreies Erstgespräch unter: 👉 www.bettinareuss.de Wenn dir die heutige Folge gefallen hat, dann gib mir ein Like. Thanks 😘 📩 Hier erreichst du mich persönlich: info@bettina-reuss.de Hier erreichst du Patricia Häberle: Coach für Lebensfreude 📩 hallo@freudenkoerper.de 🌐 www.freudenkoerper.de 📞 +49 (0)151 - 202 852 25 Mentioned in this episode: Berufsklarheitscheck https://bettinareuss.de/berufsklarheits-check

  5. Sep 3

    #245 - Hochbegabung ist kein Schachgenie, sondern ein fehlendes Puzzleteil

    Es gibt ein Thema, das viele Menschen tief bewegt und gleichzeitig mit unzähligen Mythen behaftet ist. Sobald das Wort Hochbegabung fällt, entstehen Bilder von Wunderkindern, Schachgenies oder Nobelpreisträgern. Und genau diese Klischees führen dazu, dass so viele Menschen jahrzehntelang nicht erkennen, was mit ihnen eigentlich los ist. In dieser Folge räume ich mit diesen Mythen auf. Ich habe im letzten Jahr rund 40 bis 50 Prozent hochsensible Hochbegabte im Coaching gehabt, nebst den hochsensiblen Scannerpersönlichkeiten. Und eines vorweg: Scannerpersönlichkeit ist eine Teilform der Hochbegabung. Offiziell gilt man ab einem IQ von etwa 130 als hochbegabt, das betrifft ungefähr zwei Prozent der Bevölkerung. Aber ein hoher IQ allein sagt noch nichts darüber aus, wie jemand lebt, arbeitet oder sich fühlt. Intelligenz ist Potenzial, keine Garantie für Erfolg oder Zufriedenheit. Warum wird Hochbegabung so oft übersehen? Weil viele glauben, Hochbegabte seien automatisch die Klassenbesten. Dabei langweilen sich gerade Kinder im Unterricht, träumen vor sich hin oder verstecken ihre Fähigkeiten bewusst, um nicht aufzufallen. Besonders Mädchen und Frauen lernen früh, ihre Begabungen sozial anzupassen. Das Ergebnis: Niemand vermutet eine Hochbegabung, die Betroffenen selbst am allerwenigsten. Fast alle spät diagnostizierten Hochbegabten berichten vom selben Gefühl. Ich war immer irgendwie anders. Ich fühlte mich falsch. Ich war das schwarze Schaf. Spätestens im Beruf wird dieses Anderssein zum Thema. Wer dauerhaft geistig unterfordert ist, bekommt Probleme. Denn chronische Unterforderung macht krank, ähnlich wie chronische Überforderung. Über Burnout wird viel gesprochen, über Boreout deutlich weniger. Dabei fühlt sich die innere Leere, die Antriebslosigkeit und die Gereiztheit für Betroffene genauso belastend an. Nicht, weil man zu wenig arbeitet, sondern weil man zu wenig denken kann. Wir schauen uns an, warum hochbegabte Menschen so häufig anecken, obwohl selten etwas Böses dahintersteckt. Warum sie trotz Professur, Promotion oder Führungsposition bei mir im Coaching sitzen und sagen: Bettina, ich kann nichts. Warum die Suche nach Sinn ihr ständiger Begleiter ist. Und warum gerade die Selbstständigkeit für viele die Spielwiese ist, auf der sie sich endlich zum Ausdruck bringen können, trotz oder gerade wegen ihres ausgeprägten Sicherheitsbedürfnisses. Am Ende geht es um den wichtigsten Schritt: das Selbstverständnis. Erkennen, verstehen, integrieren. Denn dein Erfolg beginnt da, wo du aufhörst, gegen deine Persönlichkeit zu arbeiten. Hochbegabung ist keine Überlegenheit und auch kein Garant für Erfolg. Aber sie kann ein fehlendes Puzzleteil sein, das dir hilft, deinen Lebensweg besser zu verstehen und bewusster zu gestalten. 🎧 Reinhören lohnt sich! Fragst du dich, ob du hochsensibel, Scannerpersönlichkeit oder vielleicht sogar hochbegabt bist? Dann unterstütze ich dich gerne dabei, das zu erkennen und für dich und dein Business nutzbar zu machen. Buche dir gleich ein kostenfreies Erstgespräch unter: www.bettinareuss.de Gemeinsam schauen wir nach deinen Möglichkeiten. Wenn dir die heutige Folge gefallen hat, dann gib mir ein Like, abonniere den Podcast und teile die Folge mit einem Menschen, der sich vielleicht schon lange fragt, warum er sich trotz aller Fähigkeiten nie ganz am richtigen Platz fühlt. Thanks 😘 Hier erreichst du mich persönlich: info@bettinareuss.de www.bettinareuss.de Mentioned in this episode: Berufsklarheitscheck https://bettinareuss.de/berufsklarheits-check

  6. Aug 27

    #244 - War es das schon: kein Krisenpunkt, sondern ein Signal

    Es gibt eine Frage, die in fast jeder Selbstständigkeit irgendwann auftaucht. Und im Angestelltenverhältnis genauso. Sie kommt leise, meistens mitten in der Routine, und sie lautet: War es das schon? Ich kenne diese Frage sehr gut, weil ich sie mir selbst gestellt habe. 2024 gab es bei mir eine einschneidende private Veränderung. Und wer glaubt, dass sich so etwas nicht auf das eigene Business auswirkt, täuscht sich. Bis dahin lief mein Business richtig gut, ich habe irgendwann gar nicht mehr hinterfragt, ob ich noch auf Kurs bin. Eine Freundin, viele Jahre selbstständig als professionelle Tänzerin, hat es damals auf den Punkt gebracht. Sie sagte: Bettina, du bist schlicht und ergreifend aus deinem Business rausgewachsen. Du machst seit fünf Jahren dasselbe. In Coaching eins erzählst du dasselbe wie in Coaching zwei. Das sass. Und dann kam die eigentliche Frage: Was mache ich jetzt mit dieser Erkenntnis? In dieser Folge nehme ich dich mit durch genau diesen Prozess. Ich erzähle offen, dass ich mir selbst einen Business Coach genommen habe und trotzdem nicht weiterkam, dass 2025 noch ein zweiter dazukam, und wie lange solche Neuorientierungen wirklich dauern können. Bei mir hat es sich bis Ende des letzten Jahres hingezogen. Wir schauen uns an, wo du ansetzen kannst: beim eigenen Wertesystem, das man ohnehin alle ein bis zwei Jahre neu prüfen sollte. Welche Erwartungen habe ich? Welche Erfahrungen möchte ich in Zukunft machen? Welchen Impact möchte ich setzen? Welche Talente möchte ich endlich leben? Ich spreche auch eine provokante Frage an, die ich meinen Kundinnen gerne stelle: Was möchtest du mit deinen ganzen Ideen eigentlich kompensieren? Denn wer sich in vielen Ideen verzettelt, hat im eigenen Hauptbusiness meist den Fokus verloren. Man muss nicht wie eine Biene auf jede Blume springen. Und ich erzähle, was bei mir konkret daraus geworden ist: der Schwerpunkt weg von der reinen Karriereberatung, hin zu Gründung und zu bereits Selbstständigen, die sich neu ausrichten wollen. Und die Hochbegabung viel stärker integriert. Das Wichtigste zum Schluss: Die Frage „war es das schon" ist keine Katastrophe. Sie ist der Hinweis auf eine innere Sehnsucht, dass es weitergehen darf. Sie zeigt dir, dass du bereit bist für das nächste Level. 🎧 Reinhören lohnt sich! Stehst du gerade an genau diesem Punkt und weisst nicht, wie es weitergehen soll? Dann unterstütze ich dich gerne dabei, deine Neuausrichtung zu finden und richtig gut zu planen. Buche dir gleich ein kostenfreies Erstgespräch unter: www.bettinareuss.de Gemeinsam schauen wir nach deinen Möglichkeiten. Wenn dir die heutige Folge gefallen hat, dann gib mir ein Like, abonniere den Podcast und teile die Folge mit einem Menschen, der gerade an diesem Punkt steht. Thanks 😘 Hier erreichst du mich persönlich: info@bettinareuss.de www.bettinareuss.de

  7. Aug 20

    #243 - Kein Marketing-Problem, ein Erlaubnisproblem

    Wann hast du das letzte Mal einen Beitrag geschrieben und ihn dreimal umformuliert? Ein Wort abgeschwächt, einen Satz gelöscht, und am Ende gedacht: So ist es sicher besser, damit stösst sich wenigstens niemand daran. Oder du hast einen Preis genannt und sofort hinterhergeschoben: Ja, aber nur, wenn der für dich passt. Wenn da gerade ein inneres Nicken kommt, ist diese Folge für dich. Denn es geht um People Pleasing, den Wunsch, gemocht zu werden. Dahinter steht die Angst vor Ablehnung. Und genau die zerhaut uns in der Selbstständigkeit das Marketing. Je länger ich Unternehmerin bin und je länger ich Unternehmerinnen begleite, desto weniger glaube ich, dass fehlender Erfolg an fehlendem Wissen liegt. Schon gar nicht bei hochsensiblen Scanner-Persönlichkeiten. Die meisten wissen sehr genau, wie Marketing funktioniert. Sie kennen Content-Strategien, Positionierung, Storytelling, Verkaufspsychologie. Und trotzdem passiert nichts. Nicht, weil sie nicht können, sondern weil sie sich ständig selbst ausbremsen. In dieser Folge schauen wir uns an, warum das kein Marketing-Problem ist, sondern ein Erlaubnisproblem. Woher das Muster kommt, denn People Pleasing beginnt selten erst mit dem Business, sondern meist schon mit Sätzen wie „sei lieb, fall nicht auf, mach keinen Ärger". Und warum Marketing genau das braucht, was People Pleasing verhindert: Persönlichkeit, Haltung, Ecken und Kanten. Ich teile eine Geschichte, die ich nie vergesse. Eine Unternehmerin sagte mir, sie bekomme so viele Komplimente für ihre Beiträge. Alle fänden sie wunderschön geschrieben. Meine Frage war: Und wie viele Kunden gewinnst du dadurch? Sie überlegte lange und sagte: Eigentlich kaum welche. Die Beiträge waren tatsächlich schön. Aber sie hatten keine Richtung, keine Einladung, keine Haltung. Ausserdem geht es um einen Satz, der viele überrascht: Erfolgreiche Unternehmerinnen haben nicht mehr Selbstbewusstsein. Sie haben gelernt, Ablehnung auszuhalten. Und um die Erkenntnis, dass Perfektionismus oft nur eine elegante Form von Angst ist. Am Ende bekommst du eine konkrete Übung mit: Schreib einen Beitrag. Und bevor du ihn veröffentlichst, frag dich, welche Stelle du gerade abgeschwächt hast, welchen Satz du gelöscht hast, obwohl er wahr war, und welche Meinung du dich noch nicht traust auszusprechen. Und dann veröffentlichst du genau diesen Satz. 🎧 Reinhören lohnt sich! Hältst du dich gerade selbst klein, weil du niemanden vor den Kopf stossen möchtest? Dann unterstütze ich dich gerne dabei, sichtbar zu werden und dein Angebot klar zu vertreten. Buche dir gleich ein kostenfreies Erstgespräch unter: www.bettinareuss.de Gemeinsam schauen wir nach deinen Möglichkeiten. Wenn dir die heutige Folge gefallen hat, dann gib mir ein Like, abonniere den Podcast und teile die Folge mit einer Unternehmerin, die sich gerade selbst klein hält. Thanks 😘 Hier erreichst du mich persönlich: info@bettinareuss.de www.bettinareuss.de Mentioned in this episode: Berufsklarheitscheck https://bettinareuss.de/berufsklarheits-check

  8. Aug 13

    #242 - Sogwirkung statt Druck: So verkaufen hochsensible Scanner

    Sehr viele Frauen haben Angst vorm Verkaufen. Angst davor, sich zu zeigen, das eigene Angebot zu benennen, einen Preis auszusprechen. Dabei bringen gerade Frauen und ganz besonders hochsensible Scanner-Persönlichkeiten genau die Fähigkeiten mit, die guten Vertrieb ausmachen. In dieser Folge spreche ich mit meiner Kollegin Bianca. Sie hat in München studiert und ist danach direkt in den Vertrieb gerutscht: erst als Pilot Managerin, dann im Key Account, viele Jahre im Business Development. Heute ist sie seit sechs Jahren im Fundraising für eine grosse Naturschutzorganisation tätig. Und sie ist, genau wie ich, hochsensible Scanner-Persönlichkeit. Wir beide haben nie eine Vertriebsschulung gebraucht. Wir sprechen darüber, warum Hochsensibilität im Verkauf kein Nachteil ist, sondern das eigentliche Werkzeug. Denn der wichtigste Skill im Vertrieb ist Zuhören. Nicht warten, bis der andere seinen Satz beendet hat, sondern wirklich verstehen, was dieser Mensch gerade braucht. Bianca nennt es, alle Antennen aufzumachen und mit zwanzig Ohren zu hören. Genau das kostet danach viel Kraft, und genau das ist der Unterschied. Wir räumen mit dem Bild vom pushy Verkäufer auf. Bianca beschreibt stattdessen die Sogwirkung: Ein gutes Verkaufsgespräch endet damit, dass beide ein gutes Gefühl haben, auch wenn heute nichts zustande kommt. Wer jemandem etwas hineinredet, hört nie wieder von dieser Person. Wer eine Verbindung herstellt, wird angerufen, sobald der Bedarf da ist. Und wir zeigen, dass es keinen Unterschied macht, ob du einen Grosskunden gewinnst oder ein einzelnes Coaching verkaufst. Es geht immer um dieselben zwei Fragen: Wer ist meine Zielgruppe und was braucht sie wirklich? Auch beim Grosskunden sitzt am Ende ein einzelner Mensch gegenüber. Zum Schluss geht es um Haltung. Wenn du von deinem Angebot überzeugt bist, ist es beinahe unterlassene Hilfeleistung, es nicht anzubieten. Und: Wir Frauen sollten nicht versuchen, der bessere Mann zu sein. Sondern genau das nutzen, was uns ausmacht. 🎧 Reinhören lohnt sich! Traust du dich gerade nicht, dein Angebot sichtbar zu machen und einen Preis dafür zu nennen? Dann unterstütze ich dich gerne dabei, mit deiner eigenen Art zu verkaufen, ohne dich dabei zu verbiegen. Buche dir gleich ein kostenfreies Erstgespräch unter: www.bettinareuss.de Gemeinsam schauen wir nach deinen Möglichkeiten. Wenn dir die heutige Folge gefallen hat, dann gib mir ein Like, abonniere den Podcast und teile die Folge mit einer Frau, die sich vorm Verkaufen drückt. Thanks 😘 Hier erreichst du mich persönlich: info@bettinareuss.de www.bettinareuss.de Mentioned in this episode: Berufsklarheitscheck https://bettinareuss.de/berufsklarheits-check

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Dieser Business-Podcast ist für hochsensible Scanner Persönlichkeiten, die nach einem beruflichen Umbruch ein tragfähiges Business auf- oder ausbauen wollen - auf ihre Weise. Als Scanner-Persönlichkeit bedeutet Erfolg im Business nicht, dich anzupassen, sondern eine Arbeits- und Entscheidungsweise zu entwickeln, die zu deiner inneren Komplexität passt. Du erfährst: Was genau hochsensible Scanner Persönlichkeiten auszeichnet. Wie du deine Superpower entfaltest und sie für deine Gründung oder den Business-Ausbau nutzt, anstatt in Verzetteln und Unsicherheit zu geraten. Wie Du mit Selbstzweifeln umgehst und gute Entscheidungen triffst. Welche Mindset- und Selbstführungsfähigkeiten es braucht, damit deine Vielseitigkeit nicht zur Blockade, sondern zur Grundlage von Erfolg und unternehmerischer Klarheit wird. Wie du in Balance lebst / dein Business führst, statt in Über- oder Unterforderung zu sein - und endlich bei dir ankommst. Ich bin Bettina Maria Reuss, Business-Coach für hochsensible Scanner Persönlichkeiten - und ich unterstütze dich dabei, nach einem beruflichen Umbruch deine Gründung oder ein bestehendes Business tragfähig und erfolgreich auf- oder auszubauen. https://bettinareuss.de

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