Ist das noch Yoga? Vom Suchen und Finden der Erleuchtung

Moritz Ulrich - Senior Jivamukti Yoga Teacher

Fühlst Du Dich manchmal verloren in der Schnelllebigkeit und den Anforderungen unserer Zeit? Hast Du das Bedürfnis, Dich selbst tiefer zu spüren, vollständiges Vertrauen in Dich selbst zu entwickeln und Dein wahres Potenzial zu entfalten? Begleite mich, auf einer Reise in die Welt des Yoga, einem kraftvollen Kompass für diese Herausforderungen. Yoga bietet uns eine Vielzahl von Praktiken, wie Asana, Mantra, Meditation und die Yogaphilosophie, die helfen, uns im Abenteuer des Lebens zurechtzufinden. In meinem Podcast wende ich mich nicht nur den bekannten Yogaübungen zu, sondern erkunde auch andere Methoden, die Dir helfen, Dich in Deinem Körper wahrzunehmen, Gedanken zu hinterfragen und Emotionen zu reflektieren. Diese Methoden tragen vielleicht nicht immer das Label "Yoga", sind aber ebenso wirksam und bereichernd. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen, Anleitungen und Inspirationen mit Dir zu teilen. Mein Ziel ist es, Dir bei Deinen persönlichen Erfahrungen - ob als Yoga-Lehrer:in oder Yoga-Schüler:in - zur Seite zu stehen. In einigen Folgen begleiten mich dabei faszinierende Gäste. Gemeinsam sprechen wir über unsere Wege und Irrwege zu den kleinen und großen Momenten der Erleuchtung. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung als Wegbereiter beim Navigieren durch die diversen Landschaften des Yoga, ist es mir eine Freude, diesen Podcast mit Dir zu teilen. Bist du bereit für das Abenteuer Yoga und das Abenteuer Leben? Dann höre jetzt gleich die erste Folge.

  1. Aug 27

    Anatomie im Yoga: Wie viel brauchst du wirklich?

    Anatomie und Erleuchtung. Das klingt erst mal nach zwei Themen, die nichts miteinander zu tun haben. Trotzdem erreicht mich kaum eine Frage so häufig wie diese: „Können wir nicht mal mehr Anatomie machen?" Yogalehrende wünschen sich Workshops dazu, und viele haben den Eindruck, sie müssten einfach mehr wissen, um besser zu unterrichten. Auch Schüler:innen glauben oft, dass sie ihre Praxis besser verstehen würden, wenn sie nur genauer wüssten, was im Körper passiert. Ich verstehe die Frage. Und gleichzeitig macht sie mich jedes Mal ein wenig ratlos, weil ich gar nicht genau weiß, was damit eigentlich gemeint ist. Denn Anatomie im medizinischen Sinn, also Knochen benennen und wissen, wo sie liegen, danach fragt eigentlich niemand. Gemeint ist meistens etwas anderes: Wie mache ich es so, dass sich niemand verletzt. Was tue ich, wenn jemand mit Knieschmerzen vor mir steht. In dieser Folge räume ich auch mit einem Irrglauben auf. Viele denken, dass ich Asana besser unterrichte, weil ich Medizin studiert habe. Ehrlich gesagt benutze ich dieses Wissen fast nie. Und ich erzähle, warum ich glaube, dass hinter dem Wunsch nach mehr Anatomie oft etwas ganz anderes steckt, nämlich Unsicherheit. Der Gedanke dahinter ist verständlich: Mit genug Wissen kann ich diese Sorge endlich loslassen. Nur stimmt das vielleicht nur zum Teil, weil mit mehr Wissen über Verletzungen und Therapie manchmal auch die Sorge größer wird. Und diese Sorge geben wir dann weiter, an genau die Menschen, die zu uns in die Klasse kommen. Es geht außerdem um drei sehr einfache Dinge, die tatsächlich vor Verletzungen schützen und für die du kein anatomisches Wissen brauchst. Um die Frage, in welcher Rolle wir eigentlich stehen, wenn wir unterrichten. Und um das Iliosakralgelenk, wo zwei Lager sich sicher sind, dass die jeweils andere Seite gefährlich ist. Was mich daran hauptsächlich interessiert: Was sagt es uns eigentlich, wenn beide Seiten dieselbe Erfahrung machen? Erwähnte Folgen: Folge 20: Hands-On Assists, ja bitteFolge 27: Die Sucht nach Weiterbildungen (so wirst du sie los!)Folge 43: Asanas sind kein YogaFolge 66: Der innere Kritiker im YogaunterrichtWie ist das bei dir? Wünschst du dir mehr anatomisches Wissen, und was genau erhoffst du dir davon? Schreib mir gern, ich bin wirklich neugierig. Hier findest du mich: Instagram: Unsere Fortbildungen und Ausbildungen im StudioMein Buch "Das Ende deiner Suche" Kapitel: 00:00 Warum diese Folge mit einem Geständnis anfängt 00:50 Anatomie in einem Podcast über Erleuchtung? 01:11 Die Frage, die mir ständig gestellt wird 02:14 Warum sie mich jedes Mal ratlos macht 02:43 Was Anatomie eigentlich ist, und wo sie aufhört 03:59 Was Menschen wirklich meinen, wenn sie mehr Anatomie wollen 05:12 Der Irrglaube: Medizinstudium gleich besserer Unterricht 06:26 Fachbegriffe im Yogaunterricht, und was sie bringen 07:25 In welcher Rolle stehen wir beim Unterrichten? 08:26 Kommt Anatomie in den Yoga-Schriften überhaupt vor? 09:30 Wissen als Sicherheitsgefühl, und wie daraus neue Angst wird 10:35 Drei Basics: Gegendruck, Langsamkeit, Atem 11:56 Die Richtig-und-falsch-Falle 13:00 Wie wir Anatomie in der 300-Stunden-Ausbildung umgestellt haben 14:21 Das Iliosakralgelenk und die zwei Lager 16:02 Suchen, finden, loslassen

  2. Aug 23

    Yoga Teacher Training finden: Die Fragen, die wirklich zählen

    Welches Yoga Teacher Training ist das richtige? Wie lange sollte es dauern? Und braucht es dieses Zertifikat wirklich? Diese Fragen erreichen mich immer wieder. Deshalb teile ich in dieser Folge meinen Leitfaden mit dir. Keine Empfehlungsliste, sondern die Fragen, die du dir selbst und den Anbietenden stellen kannst, damit du am Ende deine eigene Antwort findest. Mein wichtigster Filter hat übrigens nichts damit zu tun, was in einer Ausbildung unterrichtet wird. Sondern damit, wer sie unterrichtet. Warum das so ist, erzähle ich dir gleich am Anfang anhand einer Begegnung, die mich damals ziemlich irritiert hat. Darum geht es in dieser Folge: • Warum die lehrende Person der beste Filter ist (und was unsere Studio-Umfragen dazu sagen) • Was Demut mit guter Lehre zu tun hat • Wie viel praktisches Unterrichten dabei sein sollte • 200, 300, 500 Stunden: Was diese Zahlen wirklich bedeuten • Yoga Alliance und die Frage, ob du dieses Zertifikat brauchst • Feedback, Community und was nach der Ausbildung kommt • Ausbildung oder doch eher intensives Retreat? • Warum der Ort die unwichtigste Frage ist Erwähnte Folgen: • Folge 19: So findest du die passende Yogaausbildung für dich • Folge 27: Die Sucht nach Weiterbildungen (so wirst du sie los!) Wenn du dir gerade eine Ausbildung anschaust und unsicher bist: Schreib mir gern. Ich freue mich, wenn du mir erzählst, wo du stehst. Hier findest du mich: • Instagram • Mein Buch zum Yoga Sutra von Patanjali • Unsere Ausbildungen Kapitel: 00:00 Die Frage, auf die er keine Antwort geben wollte 02:45 Mein wichtigster Filter: Wer unterrichtet? 04:00 Was Menschen wirklich in Yogastunden zieht 05:25 Geh vorher hin. Am besten mehrmals. 06:00 Warum Widerspruch dazugehört 07:20 Credentials, Zertifikate und ihre Grenzen 08:05 Die Frage nach der Lineage 09:45 Praxis oder Theorie? Und wie viel unterrichtest du selbst? 11:50 Wie lang sollte ein Training sein? 12:55 Yoga Alliance: Brauchst du das? 13:30 Kein Training macht dich fertig (und das ist gut so) 14:50 Feedback und Austausch 15:30 Was kommt danach? Community und Anschluss 16:35 Der Ort ist zweitrangig 18:25 Am Ende musst du es selbst herausfinden

  3. Aug 18

    Was verdient man als Yogalehrer:in? Über Geld, Scham und konkrete Zahlen

    Über Geld spricht man nicht. Schon gar nicht, wenn man in der Yoga-Welt zu Hause ist. In Ausbildungen bekomme ich die Frage trotzdem immer wieder: Lohnt sich das? Wie viel muss ich danach unterrichten? Was verdient man als Yogalehrer:in überhaupt? Und jedes Mal freue ich mich darüber, weil da jemand den Mut hat, die Scham einmal beiseite zu schieben. In dieser Folge gehe ich ans Eingemachte. Es geht um den Glaubenssatz, dass Yoga nicht kommerziell sein darf, und darum, was Patañjali mit Aparigraha eigentlich meint und was nicht. Es geht um meine eigenen Anfänge, als ich für Privatstunden jeden Betrag zu hoch fand. Und es geht um den Teil, der mich am meisten interessiert: dass die Frage nach dem Preis fast nie eine Rechenfrage ist, sondern eine nach dem eigenen Wert. Ich teile auch konkrete Zahlen. Was wir in unserem Studio in Berlin zahlen, wie ein Bonus-Modell aussehen kann und was mich überrascht hat, als ich mich in anderen Städten umgehört habe. Zum Schluss eine Frage, die mir wichtig geworden ist: Wie sehr gönnst du eigentlich anderen ihr Geld? Denn wenn wir es anderen nicht gönnen, wie sollen andere es dann uns gönnen? Schreib mir gerne, wie du das siehst — ich bin wirklich neugierig, wie es dir mit dem Thema Geld geht. Am einfachsten erreichst du mich auf Instagram unter @downdogberlin, dort kannst du mir jederzeit eine Nachricht schicken. Auch wenn du dir ein Thema für eine der nächsten Folgen wünschst. Und wenn dir die Folge etwas gebracht hat, teile sie gerne mit anderen, die vielleicht auch gerade mit ihren Preisen ringen. Hier findest du mich auf Instagram. Hier findest du mein Buch über das Yoga Sutra. Kapitel: 00:00 Warum über Geld nicht gesprochen wird01:15 Die Frage aus den Ausbildungen: Lohnt sich das?03:15 „Yoga darf nicht kommerziell sein" — woher der Glaubenssatz kommt07:11 Aparigraha — was Patañjali wirklich sagt09:38 Meine eigenen Anfänge mit Privatstunden10:32 „Ich bin es nicht wert" — der eigentliche Kern11:55 Warum High-Price-Strategien oft nicht funktionieren14:40 Konkrete Zahlen: Was Studios zahlen17:04 Bezahlung, die nicht in Geld ankommt18:20 Mach dir einen kleinen Businessplan19:30 Gönnst du es anderen?

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